News-Archiv: alle Meldungen
Entspannte Stimmung nahe des Hauses Tabor in Schönstatt: Rund 70 Personen waren zum Tabor-Fest der Marienbrüder gekommen. Das Tabor-Fest rund um das Fest der Verklärung des Herrn ist inzwischen zur Tradition geworden (Foto: Harald M. Knes)
Harald M. Knes. Zum Tabor-Fest am Donnerstag, 6. August 2026, haben sich rund 70 Personen auf den Weg zum Tabor-Heiligtum in Schönstatt gemacht. Dazu eingeladen hatten die Schönstätter Marienbrüder. Nach einer Zeit der Anbetung und einer heiligen Messe gab es ausreichend Zeit für Begegnung und Austausch. Welcher Mann federführend verantwortlich ist und wie er auf das Motto des Tabor-Festes kam:
"Beten und arbeiten" heißt es bei der "Ora-et-labora"-Woche auf Berg Nazareth in Schönstatt, Vallendar. Dabei können sich Familien und Einzelpersonen mit ihren Talenten und handwerklichen Skills einbringen (Foto: privat)
Regina und Richard Schmucker. Bei "Ora et Labora" vom 3. bis 7. August heißt es: Gemeinsam anpacken, beten, lachen, gestalten und wachsen. Ins Haus der Familie auf dem Berg Nazareth in Schönstatt, Vallendar, sind Familien, Paare und Einzelpersonen eingeladen, um etwas zu schaffen, das bleibt: Sichtbare Spuren am und im Haus und tragende Erinnerungen im Herzen.
Eine Mädelsgruppe versammelte sich im Schönstatt-Zentrum Liebfrauenhöhe, Diözese Rottenburg-Stuttgart (Foto: Lina Haag)
Schwester M. Emilia Loriz, Valeria Gehring und Teresa Hilser. Eine Zeit voller kleinerer und größerer Highlights nur für „Mädels“ zwischen 9 und 15 Jahren boten die „Mädelstage spezial“ vom 4. bis 7. Juni 2026 auf der Liebfrauenhöhe in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Ganz unter sich sein, keine Masken tragen müssen, sich selbst besser kennenlernen und Schritt für Schritt verlässliche Bündnispartner für das Abenteuer des Lebens finden dürfen: All diese wichtigen Anliegen der SchönstattMJF (Schönstatt Mädchen-Junge Frauen) bekamen Raum in den Tagen rund um das Fronleichnamsfest – auch dank eines motivierten und einsatzfreudigen Trägerinnen-Teams.
Die Marienschwester Anika Lämmle (links) und ihre Mitschwestern heißen die Besucher und Nachbarn willkommen (Foto: Chrobok)
MCH. Bereits zum zweiten Mal hat am Donnerstag, 2. Juli, das Nachbarschaftsfest am Pilgerhaus der Schönstatt-Bewegung stattgefunden. Warum dieses Treffen wichtig ist und welche Kraft die Begegnung untereinander hat, wird im Folgenden deutlich.
Matthias Chrobok (m) ist seit 1. Juli 2026 neuer Leiter der Presse- und Medienarbeit der Schönstatt-Bewegung Deutschland. Er löst Heinrich Brehm (l) ab, der nach über 26 Jahren in dieser Funktion in den Ruhestand verabschiedet wird. Das teilt Pater Felix Geyer (r), Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, in einem Brief an Verantwortungsträger der Bewegung am heutigen 2. Juli mit (Foto: Hernadi)
POS. In der Presse- und Medienarbeit der Schönstatt-Bewegung Deutschland hat zum 1. Juli 2026 ein Leitungswechsel stattgefunden. Nach vielen Jahren im Dienst der Bewegung ist Heinrich Brehm nun in den Ruhestand getreten. Die Leitung der Presse- und Medienarbeit hat Matthias Chrobok übernommen. Darüber informiert Pater Felix Geyer ISch, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, in einem Schreiben an die Verantwortlichen der Gemeinschaften, Gliederungen, Projekte und Diözesen.
Ehepaar Bibor und Tomás Dabóczi sprechen von ihren Erfahrungen in der Arbeit mit der Schönstatt-Familienbewegung in Ungarn (Foto: Miller)
Manuela und Peter Miller. Vom 26. bis 28. Juni 2026 trafen sich die Zentrale der Schönstatt-Familienbewegung Deutschland und die Leitung der Akademie für Familienpädagogik Memhölz zu einem europäischen Erfahrungsaustausch rund um das Thema „Schönstatt bauen“. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Impulse die junge Schönstatt-Bewegung in Ungarn für die Familienbewegung in Deutschland geben kann. Das ungarische Ehepaar Bibor und Tomás Dabóczi berichtete aus seiner langjährigen Praxis und stieß mit seinen Erfahrungen auf großes Interesse.
(Foto: instagramFOTOGRAFIN, pexels.com)
Kommentar der Woche:
„Keine Freiheit den Feinden der Freiheit“
Ein Interview mit Ulrike Eichenberg, Gründungsmitglied von „Lichtzeichen e.V. – Hilfe für schwangere Frauen“ (Foto: Lichtzeichen e. V.)
Seit mehr als 25 Jahren begleitet der Verein „Lichtzeichen“ Frauen in schwierigen Lebenssituationen vor, während und nach der Geburt ihres Kindes. Aus einer spontanen Hilfe für eine Schwangere ist angeregt durch die Spiritualität der Schönstatt-Bewegung ein breit gefächertes Angebot entstanden, das materielle Unterstützung, persönliche Begleitung und Hilfe zur Integration verbindet. Mit dem bevorstehenden Rückzug von Ulrike Eichenberg, Gründungsmitglied von „Lichtzeichen e.V. – Hilfe für schwangere Frauen“, aus der Leitung steht der Verein zugleich vor einer wichtigen Weichenstellung: Gesucht wird eine Persönlichkeit, die das spendenfinanzierte Projekt mit Mut, Empathie und Verantwortungsbewusstsein in die Zukunft führt. Im Interview blickt Ulrike Eichenberg auf die Anfänge von Lichtzeichen zurück, spricht über die Haltung, die ihre Arbeit geprägt hat, und erläutert, warum sie gerade jetzt auf Menschen hofft, die bereit sind, Verantwortung für dieses soziale Engagement zu übernehmen. Gertrud Alberding führte mit Ulrike Eichenberg das folgende Gespräch.
An der von der Schönstatt Männerbewegung Freiburg zum 40sten Mal organisierten Wallfahrt nach Schönstatt, Vallendar, nahmen insgesamt 51 Pilgerinnen und Pilger teil (Foto: Schemel)
Manfred Schemel, Josef Danner. Am Dreifaltigkeitssonntag, 31. Mai 2026, machten sich 51 Pilger der Schönstatt-Männerbewegung Freiburg zur 40. Jahreswallfahrt nach Schönstatt in Vallendar auf. Die traditionsreiche Pilgerfahrt führte zum Taborheiligtum auf dem Marienberg, ins Urheiligtum im Tal Schönstatt und zum Mutterhaus der Schönstätter Marienschwestern, die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiern.
Schönstatt-Campus: Entwicklungsprozess der Schönstatt-Zentren (Grafik: B.Brehm)
Hbre. Mit dem Projekt „Schönstatt-Zentren = Häuser mit Profil“ startet im Rahmen des SchönstattCampus ein gemeinsamer Lern- und Entwicklungsprozess für Verantwortliche der Schönstatt-Zentren in Deutschland. Das erste Online-Modul – innerhalb der Schönstatt-App angeboten – findet am Dienstag, 7. Juli, um 10 Uhr statt. Ziel des Campus-Projektes ist es, die Verantwortlichen der Zentren in ihrem jeweiligen Sendungsauftrag zu stärken und zugleich tragfähige wirtschaftliche Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.
Die Pilgerkirche in Schönstatt, Vallendar, feierte am 28. Juni 2026 Kirchweihfest. Das Kreuz auf der Dachspitze greift die Rundform der Kirche auf. Es ist vergoldet und weist auf das Licht und die Sonne hin. Das sind Symbole für die Auferstehung, an die Christen glauben. In der Mitte ist das Kreuz von einem Ring umgeben, der keinen Anfang und kein Ende hat. Er ist Symbol für den ewigen Gott. Der Fuß des Kreuzes mündet in eine Kugel - die Weltkugel - auf ihr ist ein großes „M“ zu finden, Zeichen für Maria, die unter dem Kreuz gestanden hat und Christus als Weggefährtin und Gehilfin zur Seite steht. (Foto: Brehm)
CBre. Trotz hochsommerlicher Temperaturen feierten zahlreiche Gläubige das Kirchweihfest der Pilgerkirche in Schönstatt, Vallendar. Der Festgottesdienst wurde vom Schönstattchor „Stimmvoll“ musikalisch gestaltet. Hauptzelebrant und Prediger war Bischof Franz-Josef Overbeck, Essen. Zum Programm gehörten außerdem ein parallel angebotener „Gottesdienst für kleine Entdecker“, die Möglichkeit zum persönlichen Segen, ein Indoor-Kirmes-Programm sowie zum Abschluss eine Festandacht mit eucharistischem Segen.
Die Gruppe aus Rottenburg-Stuttgart gemeinsam mit französischen Gästen in Cambrai. (Foto: Würde)
Zu den Pilgerfahrten der besonderen Art gehört für viele Schönstätter eine Nordfrankreich-Reise nach Cambrai, Verdun und Merveille auf den Spuren von Josef Engling. Dieser junge Mann, der zur Anfangsgeneration Schönstatts gehört, hat durch sein herausragend christliches Leben einen wesentlichen Beitrag zum Werden der jungen Schönstatt-Bewegung eingebracht. Er wurde, wie viele andere junge Männer 1914 in den Krieg eingezogen und ist im Alter von 20 Jahren am 5. Oktober 1918 in der Nähe von Cambrai gefallen. In der Nähe der Todesstelle steht heute eine Schönstattkapelle mit Haus. Sechs Familien aus der Schönstatt-Familienbewegung der Diözese Rottenburg/Stuttgart machten in der Pfingstwoche eine Reise an diese Orte. Michael Hilser erzählt von dieser Erfahrung.
Die 18-jährige Victoria hat die 100.000 km voll: Zweieinhalb mal um die Erde (Foto: Knes)
Harald M. Knes. Am 24. Juni – am Festtag des Heiligen Johannes des Täufers, sehr passend – war ein besonderer Moment für Martin M. Janssen, Mitglied des Schönstatt-Instituts Marienbrüder. Am Reha-Zentrum Koblenz – ebenfalls sehr passend – hatten er und seine 18-jährige Victoria die 100.000 km voll: zweieinhalb mal um die Erde.
(Foto: Iryna Varanovich, pexels.com)
Kommentar der Woche:
Einfach Identitäten finden
Beim Online-Treffen der Männerwerkstatt2022 stand das Thema „Sozialer Mutterschoß und Urvertrauen“ im Mittelpunkt der Impulse und Gespräche (Foto: Stewardesign, pixabay.com)
Peter Hagmann. Knapp 20 Männer haben sich an zwei Online-Abenden mit dem Thema „Sozialer Mutterschoß und Urvertrauen“ beschäftigt. Die Treffen wurden von zwei Männern aus dem Team der Männerwerkstatt2022 vorbereitet und knüpften inhaltlich an einen Vortrag zur Jahreslosung „Dem Wind trauen, im Sturm glauben“ bei der Marienbergtagung im Februar 2026 in Schönstatt, Vallendar, an.
Haus Mariengart
Für das Zentralhaus des Frauenbundes in Schönstatt suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt
einen Mitarbeiter (m/w/d) in der Hauswirtschaft Vollzeit
Der Innenraum des Urheiligtums wird von Mitgliedern des Institutes der Schönstattfamilien aus Tschechien renoviert und neu gestrichen. Dazu wurde das Urheiligtum fast vollständig ausgeräumt (Foto: Weweler)
Sr. M. Felicia Hirscher. Wer in diesen Tagen rund um das Urheiligtum unterwegs ist, kann die Vorbereitungen kaum übersehen: Das Urheiligtum erhält einen frischen Anstrich, auf dem Pilgerplatz stehen bereits die Container für die künftige provisorische Sakristei bereit, und an vielen Stellen sind Helferinnen und Helfer im Einsatz.
Container direkt am Urheiligtum - Sakristei muss aus dem Alten Haus in Container umziehen (Foto: Brehm)
20.06.2026
Harald M. Knes - Kommentar eines Schönstätters. Eine Ära von ca. 100 Jahren geht zu Ende, nämlich die bisherige organische Einheit von Urheiligtum und Sakristei im „Alten Haus“ (St. Marien). Es scheint, als hätten die Pallottiner ungewollt den Schwestern (und über sie allen Schönstättern) zum 100. Gründungsjubiläum ein bitteres Geschenk ins Nest gelegt, das viele Schönstätter kopfschüttelnd zurück lässt. Was kann nach 100 Jahren, wo auch die Pallottiner an Mitgliedern weniger werden, so wichtig sein, dass sie diesen Raum der Sakristei jetzt unbedingt brauchen?
Die "Causa Kentenich" berührend ist in der bei HERDER erscheinenden "RÖMISCHEN QUARTALSCHRIFT" ein wissenschaftlicher Artikel von Paul Oberholzer SJ publiziert worden, der sich mit dem "Umgang mit archivierten Zeugenaussagen bei einem Seligsprechungsverfahren" beschäftigt (Foto: Neuenhofer)
Hbre. Paul Oberholzer SJ fordert in der bei Herder erscheinenden „Römischen Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte“ einen sorgfältigen Umgang mit archivierten Zeugenaussagen in Seligsprechungsverfahren. Der Artikel trägt den Titel „Reflexionen zum Umgang mit archivierten Zeugenaussagen bei einem Seligsprechungsverfahren – ein Fallbeispiel aus der Causa Josef Kentenich“ und er macht deutlich, dass es beim Blick auf ein solches Verfahren um die wissenschaftliche Tragfähigkeit der Quellenbasis geht, auf die sich eine mögliche folgenreiche öffentliche Debatte stützen kann.
Lichtzeichen e.V. - Hilfe für schwangere Frauen (Foto: Lichtzeichen e.V.)
Hbre. Pater Felix Geyer ISch, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, ruft Verantwortliche dazu auf, das Projekt „Lichtzeichen“ bei seiner weiteren Entwicklung zu unterstützen. Anlass ist der bevorstehende Wechsel in der Verantwortung des Vereins, nachdem Ulrike Eichenberg nach jahrzehntelangem Engagement ihre Leitungsaufgabe abgeben wird. Lichtzeichen bietet Frauen in Not vor, während und nach der Geburt ihres Kindes Begleitung an und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum sozialen Gesicht der Schönstatt-Bewegung.
Die Redaktion der Familienzeitschrift "WIR" traf sich zu ihrer Redaktionskonferenz im Schönstattzentrum Liebfrauenhöhe, Rottenburg (Foto: Helmut Kirschner)
Tobias Hofmann. Das Redaktionsteam des Schönstatt-Familienmagazins WIR hat sich auf der Liebfrauenhöhe zur jährlichen Redaktionskonferenz getroffen. Neben der Themenplanung für kommende Ausgaben standen dabei auch Fragen zur Zukunft der Zeitschrift, zu personellen Ressourcen und zu veränderten Rahmenbedingungen im Mittelpunkt. Das Wochenende war geprägt von intensivem Austausch, gemeinsamen Suchprozessen und dem Blick auf die Herausforderungen der kommenden Jahre.
Aufgrund der Kündigung der Sakristeiräume des Urheiligtums durch die Pallottiner sind Arbeiten am und rund um das Urheiligtum in Schönstatt, Vallendar, notwendig geworden (Foto: Brehm)
Hbre. Der internationale Gnadenort Schönstatt in Vallendar steht vor weitreichenden Veränderungen. Bisher konnte die Schönstatt-Bewegung gemietete Räume im sogenannten „Alten Haus“ als Sakristei und Begegnungsort unmittelbar beim Urheiligtum nutzen. Nach der Kündigung dieser Räume endet zum 1. Juli 2026 eine Phase, in der das historische Ensemble von Haus und Urheiligtum gemeinsam genutzt werden konnte. Für Alternativen stehen die Verantwortlichen vor Herausforderungen, die mit technischen, baulichen und kommunalen Anforderungen zusammenhängen.
Pater Felix Geyer, Leiter der deutschen Schönstatt-Bewegung (Foto: Videoausschnitt)
Video-Gruß zum Bündnistag im Juni 2026
Ehepaar-Newsletter 06/2026 "Wir zwei - Immer wieder neu" (Foto: AllaSerebrina, depositphotos.com)
HBre. Ein übervoller Kopf, wer kennt ihn nicht? Ein übervoller Kopf in der Partnerschaft? Wie können wir einander das Leben erleichtern, die Last verringern? Petra und Michael Kiess haben inspirierende, gut umsetzbare Gedanken dazu: "mental load meistern" heißt das Zauberwort, um wie sie ihren Impuls überschreiben: "auf Augenhöhe miteinander gemeinsam stark, gemeinsam frei" zu werden. Die neue Ausgabe des Newsletters der Schönstatt-Familienbewegung steht auf www.familienbewegung.de oder hier auf schoenstatt.de wieder kostenlos zur Verfügung. Unter der E-Mail-Adresse ehe.newsletter@schoenstatt.de kann der Newsletter bestellt werden und wird dann immer am 18. eines Monats automatisch ins elektronische Postfach zugestellt.
(Foto: kindelmedia, pexels.com)
Kommentar der Woche:
Im Zenit des Lichts: Gedanken zum Sommeranfang
Todesanzeige Hedwig Weinzierl
Hbre. Am 5. Juni 2026 ist Hedwig Weinzierl, ein Mitglied der Gemeinschaft des Schönstatt-Frauenbundes, im Herz-Jesu-Krankenhaus in Dernbach verstorben. Die aus München stammende Schönstätterin wurde am 6. August 1934 geboren und gehörte seit dem 6. April 1958, dem Tag ihrer „Aufnahmeweihe“ im Urheiligtum in Schönstatt, Vallendar, dem Schönstatt-Frauenbund an. Zuletzt lebte sie in einer Wohngruppe für hochbetagte Mitglieder der Gemeinschaft in Haus Mariengart.
Der Garten des Hauses der Bewegung in Schönstatt war am Pfingstwochenende für junge Familien, die am MehrRaum-Wochenende teilnahmen, ein beliebter Aufenthaltsort (Foto: Birringer)
Tommy Birringer. Vom 23. bis 25. Mai trafen sich in der Marienau in Schönstatt zehn junge Ehepaare mit acht Kindern zum MehrRaum-Pfingsttreffen für Ehepaare in den ersten Jahren nach der Hochzeit. Das Wochenende verband intensive inhaltliche Impulse mit einer besonders gestalteten pfingstlichen Liturgie, viel Zeit für Begegnung sowie gemeinsame Stunden im Garten der Marienau.
Die Schwestern M. Verena Röhrig, M. Annbrigitt Mönig, Karin-Maria Stenger und M. Luitgardis Holländer machten im Rahmen der Jubiläumsaktion „100 Orte für 100 Jahre“ einen Besuch in Dudenhofen in der Pfalz (Foto: S-MS)
Sr. M. Verena Röhrig. Im pfälzischen Dudenhofen bei Speyer ist am 27. Mai 2026 im Rahmen der Jubiläumsaktion „100 Orte für 100 Jahre“ an das jahrzehntelange Wirken der Schönstätter Marienschwestern erinnert worden. Einige Schwestern trafen dort Menschen aus dem Ort, die sich auch nach der Auflösung der Niederlassung im Jahr 2008 weiterhin eng mit ihnen verbunden fühlen.
Die Teilnehmenden und Mitwirkenden beim Ehevorbereitungsseminar „Mit Dir aufs Ganze“ im Mai 2026 im Schönstattzentrum „Schönstatt auf’m Berg“, Memhölz im Allgäu (Foto Platzer)
Hbre. Für Paare, die sich Zeit nehmen möchten, ihren gemeinsamen Schritt in die Ehe bewusst vorzubereiten und damit ihre Beziehung und den Start ihres gemeinsamen Weges zu stärken, bietet die Schönstatt-Familienbewegung Seminare zur Ehevorbereitung an. Ein solcher Kurs hat unter dem Thema „Mit Dir aufs Ganze“ im Mai 2026 im Schönstattzentrum „Schönstatt auf’m Berg“, Memhölz im Allgäu stattgefunden. „Von Paaren für Paare“ gestaltet, standen lebensnahe Impulsvorträge, persönliche Gespräche sowie der Austausch mit anderen Paaren in derselben Lebensphase auf dem Programm. Kim Laura Reicherter und Benedikt Mohr berichten nachfolgend von ihren Erfahrungen.
Zu ihrer Jahrestagung versammelten sich die Mitglieder des Schönstatt-Männerbundes traditionell über Christi Himmelfahrt in Schönstatt, Vallendar (Foto: SMB)
Joachim Konrad. Der Schönstatt-Männerbund traf sich von Christi Himmelfahrt bis zum darauffolgenden Sonntag zu seiner Jahrestagung. Unter dem Thema „In Würde altern – Die christliche Kunst des Loslassens“ standen persönliche Erfahrungen des Älterwerdens, Fragen nach Beziehungen und Verantwortung sowie die Zukunft des Hauses St. Josef in Schönstatt im Mittelpunkt.
Gemeinsam kreativ sein, das gehört auch zum Programm des Wochenendes „grow together“ im Schönstattzentrum Marienfried, Oberkirch (Foto: Mühlfeit)
Sonja Mühlfeit. Vom 18. bis 20. September 2026 findet im Schönstattzentrum Marienfried in Oberkirch der vierte Teil des Kurses „GROW Together“ statt. Das Wochenende richtet sich an Paare und Familien mit ihren Kindern und Jugendlichen und möchte Räume eröffnen, „miteinander zu wachsen“, als Paar, als Familie und „an/mit Gott“. Veranstaltungsort ist das Seminar- und Bewegungshaus im Schönstattzentrum Marienfried in Oberkirch.
Der Bischof der Diözese Trier, Dr. Stephan Ackermann, feierte anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Schönstätter Marienschwestern am Sonntag nach Fronleichnam einen Festgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche und beteiligte sich anschließend an der Fronleichnamsprozession über den Berg Schönstatt (Foto: Cooper)
Francine Marie Cooper. Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Schönstätter Marienschwestern feierte Bischof Dr. Stephan Ackermann, Trier, am 7. Juni 2026 die Heilige Messe in der Dreifaltigkeitskirche auf Berg Schönstatt und nahm an der anschließenden traditionellen Fronleichnamsprozession über das Gelände teil. Trotz der wechselhaften Wetterlage der vergangenen Tage fand das Fest unter heiterem Himmel statt. Rund 1.000 Menschen waren zusammengekommen, um an diesem Sonntag den Leib und das Blut unseres Herrn Jesus Christus zu feiern.
Im Rahmen der Jubiläumsaktion „100 Orte für 100 Jahre“ besuchten 4 Schönstätter Marienschwestern die Pfarrgemeinde Brotdorf im Saarland, wo Schwestern von 1934 bis 2010 gewirkt haben (Foto: privat)
Sr. Marie-Jeannette Wagner. Im Rahmen der Jubiläumsaktion „100 Orte für 100 Jahre“ besuchen Schönstätter Marienschwestern Orte, an denen Mitglieder der Gemeinschaft über viele Jahre gewirkt haben. Am Pfingstsonntag, 24. Mai 2026, führte die Aktion nach Brotdorf bei Merzig. Beim Pfarrbezirksfest von St. Maria Magdalena standen Begegnungen, Erinnerungen und Zeichen der Verbundenheit im Mittelpunkt.
Begegnungstag am 31. Mai beim Schönstatt-Heiligtum in München Solln (Foto: J. Kiess)
Joachim Kiess. Am Schönstatt-Zentrum in München hat sich der Begegnungstag am 31. Mai längst zu einer festen Tradition entwickelt. Menschen, die sich der Gnadenkapelle der Dreimal wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin verbunden fühlen, kamen zusammen, um den Weihetag des Heiligtums zu feiern. Bei sonnigem Wetter füllte sich der Platz vor der Kapelle schnell. Unter dem Motto „Kommt und seht“ brachten viele ihre Verbundenheit mit diesem Ort und der Schönstattfamilie zum Ausdruck. Zugleich setzte sich fort, was bereits beim Zukunftstag am 10. Mai thematisiert worden war: „Hier ist Wohlsein!“
Dingelstädt im Bistum Erfurt ist einer der Orte, die Schönstätter Marienschwestern im Rahmen ihrer Aktion „100 Orte für 100 Jahre“ besucht haben. (Foto: S-MS.org)
Sr. M. Paulina Butz. Im Rahmen der Jubiläums-Aktion der Schönstätter Marienschwestern „100 Orte für 100 Jahre“ besuchen kleine Gruppen von Schwestern bisherige Wirkstätten der Gemeinschaft – als Zeichen der Dankbarkeit für die gewachsenen Verbindungen und mit dem Anliegen, die Menschen an diesen Orten mit dem Gnadenstrom des 100-Jahr-Jubiläums in Kontakt zu bringen. So kam es am 17. Mai 2026 zu Jubiläumsbegegnungen in Dingelstädt, Bistum Erfurt.
Kommentar der Woche:
Urlaubsziel - Die Welt mit anderen Augen sehen?!
Die Spoken-Word-Künstlerin Sarah Marie beim Vortragen ihrer Texte im Saal des Pater-Kentenich-Hauses auf Berg Schönstatt, im Rahmen einer Soirée spirituelle am Pfingstmontag (Foto: Cooper)
Sr.Marié Munz. „Blickrichtung Horizont“ steht über der Veranstaltung im Pater-Kentenich-Haus auf Berg Schönstatt an Pfingsten 2026. Ein Sonntagabend geprägt von Besinnung, Stille, Tiefgang, in die sich die Besucherinnen und Besucher hineinnehmen lassen. Die Poetry-Künstlerin und Dichterin Sarah-Marie bringt urmenschliche und aktuelle Fragen, Ängste und Sehnsüchte nicht nur ins Wort, sondern teilt mit dem Publikum die Früchte ihres persönlichen Suchens und Ringens. Ihre tiefen, wohlklingenden, ganz zeitgemäßen Texte, berühren. Der Pianist und Komponist Jürgen Reitershahn übersetzt mit klangschönen selbst komponierten Musikstücken die Worte in Melodien. Dazwischen immer wieder treffende, tiefgehende Worte von Pater Josef Kentenich, ausgewählt und vorgetragen von der Initiatorin und Moderatorin des Abends, Sr. M. Anrika Dold.
Great Moments of Unity – Experiences of 25 years Together for Europe (Foto: Coverausschnitt, Bildmotiv: Maria Kiess, Freising)
Hbre. Im Oktober 2025 ist das Buch „Sternstunden der Einheit“ erschienen, das seinen Lesern „Erfahrungen aus 25 Jahren Miteinander für Europa“ vermitteln möchte. Dass nun seit Anfang Mai 2026 auch eine ins Englische übersetzte Version des Buches von Gerhard Proß, CVJM Esslingen, und Pater Lothar Penners ISch, Schönstatt-Bewegung, unter dem Titel „Great Moments of Unity – Experiences of 25 years Together for Europe“ erschienen ist, veranlasst schoenstatt.de, nachfolgend eine Buch-Rezension der deutschen Fassung des Buches aus der Feder der Theologin und Sozialpädagogin Ines Fanger, Braunschweig, zu veröffentlichen.
Jahresmotto 2026 der Schönstatt-Bewegung Deutschland (Gestaltung: Brehm)
Liebe Freunde und Mitglieder unserer Schönstatt-Bewegung,
der Juni trägt eine besondere geistliche Spannung in sich. Pfingsten liegt hinter uns – der Geist Gottes ist neu aufgebrochen, hat die Kirche bewegt, geöffnet, in die Weite geführt. Wir feiern Fronleichnam, das Fest der bleibenden Gegenwart Christi mitten in unserem Leben. Der Geist, der bewegt, und Christus, der bleibt, gehören zusammen. Bewegung und Bindung. Weite und Verwurzelung.
„basis“ ist eine Zeitschrift aus Schönstatt, die zehn Mal im Jahr erscheint und sich mit Themen der christlichen Lebensgestaltung und gesellschaftlichen Fragestellungen auseinandersetzt (Ausschnitt aus dem Cover der Ausgabe 2026/06)
Hbre. Die katholische Zeitschrift „basis“, herausgegeben im Patris Verlag in Vallendar-Schönstatt, widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe Juni 2026 dem Thema Gesprächskultur in Kirche und Gesellschaft. Unter der Überschrift „Wir müssen reden. Auch und gerade, weil’s anstrengend ist.“ greift das Magazin Fragen auf, die viele Menschen im Alltag beschäftigen: Warum werden Diskussionen oft vermieden? Wie kann Zuhören gelingen? Und wie bleiben Menschen miteinander im Gespräch, obwohl Meinungen auseinandergehen?
Über 1000 Gäste nahmen am Pfingstmontag im Schönstattzentrum Liebfrauenhöhe in Rottenburg-Ergenzingen an der Feier des 100-jährigen Bestehens der Gemeinschaft der Schönstätter Marienschwestern teil (Foto: Stanislav Rauer)
Hbre. Mit einem großen Fest der Begegnung haben die Schönstätter Marienschwestern auf der Liebfrauenhöhe in Rottenburg-Ergenzingen ihr 100-jähriges Bestehen gefeiert. Mehr als 1.000 Gäste sind am Pfingstmontag 2026 ins Schönstattzentrum Liebfrauenhöhe gekommen, dem Sitz des Provinzialats der Gemeinschaft für Süd- und Mitteldeutschland mit den dazugehörigen Ländern. Im Mittelpunkt standen Dankbarkeit für die Führung Gottes in der Geschichte der Gemeinschaft und der Blick auf ihren Auftrag in Kirche und Gesellschaft.
Die Schönstatt-Kapelle in einem Wohngebiet in Bocholt Biemenhorst feiert in diesem Jahr ihren 75. Geburtstag (Foto: Kalicki)
Schw. Mariagnes Kalicki. Mit einer Festwoche vom 18. bis 25. Mai 2026 hat das Schönstattzentrum in Bocholt-Biemenhorst das 75-jährige Bestehen der Biemenhorster Schönstattkapelle gefeiert. Höhepunkt war ein Jubiläumsgottesdienst an Pfingstmontag mit anschließender Feier im Bürgerzentrum Biemenhorst.
(Motiv: Sergei Preis und Deutsche Gesellschaft für ME-CFS)
Kommentar der Woche:
Auf einmal ganz nah
Social Media Inhalte bewusst und ansprechend gestalten. Einladung zu einem Workshopwochenende in Würzburg
Sr. Francine-Marie Cooper. Wie kann die Botschaft Schönstatts Menschen heute erreichen, mitten im digitalen Alltag, zwischen Reels, Stories und Posts? Wie gelingt es, Inhalte so zu gestalten, dass sie berühren, verstanden werden und im Gedächtnis bleiben? Genau darum geht es an einem Workshopwochenende, das vom 26. bis 28. Juni 2026 im Schönstattzentzrum Marienhöhe, Würzburg, stattfinden wird.
Aus Anlass ihres 100-jährigen Bestehens laden die Schönstätter Marienschwestern zu einem Tag der offenen Türen auf Berg Schönstatt, Vallendar, ein
Sr. M. Veronika Riechel. Ein Jahrhundert Geschichte, lebendige Gemeinschaft und ein Blick hinter die Kulissen: Anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens laden die Schönstätter Marienschwestern am Sonntag, den 7. Juni 2026, zu einem besonderen Tag der offenen Türen in die Häuser der Gemeinschaft auf Berg Schönstatt, Vallendar, ein.
Klein und kreativ war die Runde des Online-Auftakttreffens zum Familienfestival 2027 in Schönstatt (Bildschirmfotomontage)
Manuela und Peter Miller. Klein, aber kreativ war die Runde des Online-Auftakttreffens am Abend des 21. Mai zum 4. Familienfestival, das am 15.-16. Mai 2027 in Schönstatt, Vallendar, stattfinden wird. Zum Einstieg ging es um Erinnerungen und Eindrücke, die den Teilnehmenden beim Gedanken an die vergangenen Familienfestivals in den Sinn kommen: viele gute Begegnungen und Gespräche, das bunte Leben rund ums Urheiligtum, die mitreißende Musik, das Einsingen des neuen Familien-Liederbuchs, die Clowns – und natürlich das große Picknick auf der Wiese beim Urheiligtum in Schönstatt.
Domkapitular Martin J. Emge hielt den Impuls beim Frauenfrühstück am 20. Mai im Schönstattzentrum Marienberg, Scheßlitz (Foto: Vroni Freitag)
Renate Siebenkäss/Hbre. Rund 75 Frauen waren am 20. Mai der Einladung zum Frauenfrühstück ins Schönstattzentrum Marienberg, Scheßlitz, Erzbistum Bamberg, gefolgt. Nach der Begrüßung durch Erika Wagner und einem gemeinsamen Tischgebet genossen die Teilnehmerinnen ein reichhaltiges Frühstücksbüfett, das von einem ehrenamtlichen Team vorbereitet worden war. Im Mittelpunkt des Vormittags stand anschließend der Vortrag von Domkapitular Martin Emge unter dem Titel „Der doppelte Schlüssel zur Sturmtänzerin“.
Die Zelte der Kirchenmeile in Würzburg entlang des Mainufers (Foto: Harald Knes)
Wolfgang Fella. Mitten auf der stark frequentierten „Kirchenmeilen-Autobahn“ des 104. Deutschen Katholikentags in Würzburg war das Zelt der Schönstatt-Bewegung über vier Tage hinweg ein viel besuchter Treffpunkt. Das Café im Schönstattzelt bot nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern auch Begegnung, Gespräche und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Zeitweise sei das Zelt „knapp an der Überfüllung“ gewesen, berichten die Verantwortlichen.
Beim Podium „Synodaler Weg Quo Vadis? Für eine Welt, die Zukunft hat - mit einer Kirche, die Hoffnung macht“, moderiert von Michael Schrom, Oberursel/Taunus (m), waren Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Göppingen, und Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, Hildesheim, miteinander im Gespräch (Foto: Samietz)
Hans-Martin Samietz. Wie kann der Synodale Weg in Deutschland weitergehen und welche Rolle spielt dabei die Verbindung zur Weltkirche? Mit diesen Fragen beschäftigte sich auf dem Katholikentag ein Podium unter dem Titel „Synodaler Weg Quo Vadis? Für eine Welt, die Zukunft hat – mit einer Kirche, die Hoffnung macht“. Gesprächspartner waren Dr. Irme Stetter-Karp und Bischof Dr. Heiner Wilmer. Im Mittelpunkt standen die Folgen der Missbrauchskrise, der Stand des Reformprozesses sowie die Frage, wie Synodalität künftig konkret gelebt werden kann.
Mit klatschen, stampfen und hüpfen feiern die vielen Gäste das Kapellchenfest in Nittenau mit der Vorfreude auf das anstehende Jubiläum (Foto: Schöls)
Adolf Schöls. Unter dem Jahresmotto der Schönstatt-Bewegung 2026 „Dem Wind trauen – im Sturm glauben“ stand das diesjährige „Kapellchenfest“ im Schönstattzentrum Nittenau. Wegen des windigen und unbeständigen Wetters wurde der Familiengottesdienst kurzfristig in den großen Saal und das Foyer des Schönstattzentrums verlegt. Die Zahl der Teilnehmenden übertraf die Erwartungen deutlich, sodass zusätzliche Bierbänke aufgestellt werden mussten. Besonders freuten sich die Verantwortlichen über die vielen Familien mit Kindern, darunter zahlreiche Familien, die bereits beim Mutter-Elternsegen dabei gewesen waren.
(Motiv: Tomasz, pexels.com.de)
Kommentar der Woche:
Was wir brauchen
Carolin Ankenbauer und Wilfried Röhrig bestritten eines der Minikonzerte im Schönstatt-Zelt auf der Kirchenmeile des Katholikentages 2026 (Foto: Fella)
Wolfgang Fella. Angekündigt wurden sie als die Andrew Lloyd Webbers und Reinhard Meys von Schönstatt. Und in der Tat, innerhalb der Bewegung sind viele ihrer Lieder und Musicals bekannt, die aus ihrer kreativen Feder stammen. Umso schöner, dass sie an zwei Tagen das Programm im Schönstatt-Zelt auf der Kirchenmeile des Katholikentages in Würzburg musikalisch mitgestalteten. Am Freitag Wilfried Röhrig und am Samstag Gertraud Wackerbauer. Und zur Freude aller hatten beide auch noch „friends“ mitgebracht.
Pfarrer Thomas Eschenbacher informiert im Schönstatt-Zelt auf der Kirchenmeile des Katholikentages in Würzburg über sein Angebot von Wisky-Exerzitien für Männer (Foto: Fella)
Wolfgang Fella. Mal etwas anbieten, was Männer interessiert und dabei eine Atmosphäre schaffen, sodass sie ins Gespräch kommen. Das war das Anliegen von Pfarrer Thomas Eschenbacher, als er vor ein paar Jahren auf die Schnapsidee mit den Whisky-Exerzitien kam. Inmitten der ältesten Weinstadt Frankens, in Hammelburg, hatte er erstmals 2019 mit einem befreundeten Arzt dieses sehr besondere Angebot gemacht. Die Bild-Zeitung hat daraufhin einen Reporter geschickt und das ukrainische Fernsehen sogar ein eigenes Team. Also Werbung ist eher nicht mehr nötig, denn die Abende sprechen sich herum und es gibt immer genug Anmeldungen. Wenn er da zu Bibelabenden für Männer eingeladen hätte, wäre die Resonanz sicher eine ganz andere gewesen.
Die Fronleichnamsprozession auf Berg Schönstatt, mit den vielen bunten Blumenteppichen und international gestaltet, ist in jedem Jahr ein neues Erlebnis (Foto: S-MS)
Hbre. Die Schönstätter Marienschwestern laden herzlich zum Fronleichnamsfest nach Berg Schönstatt, Vallendar, ein. Traditionell findet es am Sonntag nach Fronleichnam, in diesem Jahr 7. Juni, statt, um nicht mit Feiern in den Gemeinden zu konkurrieren. Unter dem Leitwort „Ich bin das Licht der Welt“ (Joh 8,12) stehen die Feier der Eucharistie und die anschließende Fronleichnamsprozession im Mittelpunkt des Tages. In einer Zeit vieler Unsicherheiten will das Fest Hoffnung, Orientierung und Zuversicht schenken und dazu einladen, das eigene Leben im Vertrauen auf Jesus Christus zu gestalten.
Familienfestival 2027, Online-Auftakt-Treffen (Foto: familienbewegung.de)
Hbre. Nach den erfolgreichen Familienfestivals der vergangenen Jahre laufen nun die Vorbereitungen für das nächste große Treffen in Schönstatt an. Das Familienfestival, das seit 2018 alle drei Jahre rund um Pfingsten stattfindet, lädt Ehepaare und Familien aller Generationen zu Gemeinschaft, Glauben und Begegnung ein. Im Mittelpunkt stehen dabei das Heiligtum, gemeinsames Feiern, Musik, Austausch und das Erleben eines tragenden „WIR“-Gefühls.
Dr. Reiner Haseloff beim Interview im Zelt der Schönstatt-Bewegung auf der Kirchenmeile des Katholikentages in Würzburg (Foto: Brehm)
Cbre. Am Schönstattstand auf der Kirchenmeile des Katholikentages herrschte auch am Samstagvormittag reger Betrieb. Der Stand entwickelte sich in diesen Tagen zu einem beliebten Treffpunkt für Schönstätter und Nichtschönstätter. „Hier gibt es einfach den besten Kuchen“, bemerkte ein Besucher augenzwinkernd. Doch nicht nur das Kaffeeangebot, sondern auch das abwechslungsreiche Bühnenprogramm zog viele Interessierte an. Zu Gast war am Samstagvormittag Dr. Reiner Haseloff, bis Anfang des Jahres langjähriger Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt. Im Gespräch mit Magdalena Lindner sprach er über christliche Werte, politische Verantwortung, Kirche, Spiritualität und die Herausforderungen der Gegenwart.
Lichtzeichen e.V. – Hilfe für schwangere Frauen sucht eine
Sozialpädagogische Begleiterin
für Schwangere, Kinder und Familien in herausfordernden Lebenslagen
Ehepaar-Newsletter 05/2026 "Wir zwei - Immer wieder neu" (Foto: VeronikaGorBO, depositphotos.com)
HBre. Was hat die höchste Kirche der Welt in Barcelona mit der Ehe zu tun? Darüber schreibt Pater Elmar Busse im neuen Ehepaar-Newsletter. Den Zusammenhang den er herstellt: die tiefste und persönlichste Beziehungserfahrung im Erwachsenenleben sei die Liebesbeziehung. Die 161. Ausgabe des Newsletters der Schönstatt-Familienbewegung steht auf www.familienbewegung.de oder hier auf schoenstatt.de wieder kostenlos zur Verfügung. Unter der E-Mail-Adresse ehe.newsletter@schoenstatt.de kann der Newsletter bestellt werden und wird dann immer am 18. eines Monats automatisch ins elektronische Postfach zugestellt.
Gut 14.000 Menschen nahmen am Schlussgottesdienst des Katholikentages auf dem Residenzplatz in Würzburg teil (Foto: Gebauer, 104KT)
Cbre,Hbre. Mit einem großen Freiluftgottesdienst auf dem Würzburger Residenzplatz ist der 104. Deutsche Katholikentag zu Ende gegangen. Noch einmal versammelten sich Tausende Teilnehmende nach Tagen voller Begegnungen, Diskussionen, Gebete und kultureller Veranstaltungen unter dem Leitwort „Hab Mut! Steh auf!“. Dem Abschlussgottesdienst stand der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Heiner Wilmer, Hildesheim, vor. Musikalisch gestaltet wurde die Feier vom Björn-Becker-Oktett, der Jungen Domkantorei Würzburg und einem Gemeindechor.
Das Begegnungszelt der Schönstatt-Bewegung auf der Kirchenmeilde des Katholikentages (Foto: Brehm)
Das Begegnungszelt der Schönstatt-Bewegung auf dem Katholikentag in Würzburg war für viele ein Anziehungspunkt. Für Schönstätter aller Generationen ermöglichte es sich hier zu treffen und sich miteinander auszutauschen. Das Socialmedia-Team der Bewegung hat einige Stimmen von Teilnehmenden eingefangen.
Bischof Dr. Michael Gerber, Fulda, zu Besuch im Schönstatt-Zelt auf der Kirchenmeile des Würzburger Katholikentages (Foto: Wienand)
Wolfgang Fella. Der Einladung der Schönstattbewegung ist er trotz vielfältiger Verpflichtungen gerne gefolgt. Kaum hatte Bischof Gerber im Familiengottesdienst noch am Altar gestanden, führte ihn der nächste Weg ins Schönstattzelt auf der Kirchenmeile des Katholikentages und stellte sich dort im Interview einigen Fragen.
Die Akademie für Ehe und Familie, Mainz, hatte auf der Kirchenmeile des Katholikentages einen eigenen Stand (Foto: Breitenbach)
Jutta und Dr. Frank Breitenbach. Drei spannende Tage auf der Katholikentagsmeile liegen zurück. Die Akademie für Ehe und Familie, Mainz lud Paare ein, innezuhalten und den Blick auf die eigene, gemeinsame Vision zu lenken: „Was ist uns wichtig und soll unbedingt beibehalten werden?“ „Worauf wollen wir unsere Aufmerksamkeit besonders richten?“ und „Was darf in Zukunft noch mehr werden?“
Weihbischof Dr. Christoph Hegge feierte zusammen mit Pfarrer Matthias Leineweber, Sant'Egidio Deutschland und Pater Hans-Martin Samietz, Schönstatt-Bewegung einen Gottesdienst am Samstagabend in der Kirche Neumünster (Foto: Brehm)
CBre. Viele Mitglieder Geistlicher Gemeinschaften und interessierte Katholikentagsbesuchende feierten am Samstagabend gemeinsam Gottesdienst in der Kirche Neumünster neben dem Würzburger Dom. Vorbereitet wurde die Feier von der Arbeitsgruppe Geistliche Gemeinschaften und Kirchliche Bewegungen der Deutschen Bischofskonferenz. Weihbischof Dr. Christoph Hegge, Münster, freute sich, mit den verschiedenen Gemeinschaften feiern zu dürfen, die jeweils ein eigenes Charisma in die Kirche einbrächten: „Miteinander sind wir auf dem Weg, Christus zu bezeugen.“
Katholikentag 2026 - Tag 3: Pater Felix Geyer in einem Youtube Short zum Engagement der Schönstatt-Bewegung auf dem Katholikentag (Video: Schönstatt-Bewegung)
Vielfältig präsent war die Schönstatt-Bewegung auf dem Katholikentag in Würzburg. Pater Felix Geyer, Leiter der Schönstatt-Bewegung in Deutschland, zeigt sich in einem Socialmedia Beitrag sehr erfreut über das Engagement von Schönstättern als Mitwirkende, Helfer und Teilnehmende.
Katholikentag 2026 - Tag 2: Familien-Mutmachgottesdienst (Video: Schönstatt-Bewegung)
Am zweiten Tag des Katholikentages, am Freitag, 15. Mai 2026, war die Schönstatt-Bewegung verantwortlich für einen Familiengottesdienst mit Bischof Dr. Michael Gerber, bei dem auch die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner mit einem Impuls mitwirkte. Das Socialmedia-Team der Bewegung hat einige Szenen des Gottesdienstes zu einem kurzen Videoclip zusammengestellt.
Zu Beginn des von der Schönstattfamilienbewegung Würzburg gestalteten Familiengottesdienstes gab es ein lebensnahes Anspiel (Foto: Brehm)
Cbre. Schon 45 Minuten vor Beginn strömten Eltern, Kinder und Großeltern Richtung der Kirche „Neumünster“ zum Familien-Mutmachgottesdienst des Katholikentages. Die Kirche mit ihren 450 Sitzplätzen war rasch vollständig gefüllt, gut 100 Besucher verfolgten die Feier über die Audioübertragung vor der Kirche. Gestaltet wurde der Gottesdienst von Familien der Schönstatt-Familienbewegung aus Würzburg gemeinsam mit Bischof Dr. Michael Gerber, Fulda, und der Bundestagspräsidentin Julia Klöckner MdB.
Die Schönstattzelt-Besatzung beim Morgenlob als Einstimmung auf ein gemeinsames Dankeschön-Frühstück (Foto: Fella)
Wolfgang Fella. Noch ist alles halbwegs ruhig auf der Kirchenmeile am Würzburger Mainufer. Nur aus dem Schönstattzelt dringt schon lautes Stimmengewirr und Gelächter. Heute zur Halbzeit des Katholikentags ist Helferfrühstück eine Stunde vor Eröffnung der Meile.
Ein Team vom Schönstatt-Projekt "Pilgerheiligtum" gestaltete im Rahmen des Schönstattzeltes auf der Kirchenmeilde des Katholikentages in Würzburg einen Impuls zum Thema Frieden (Foto: SchPPH)
Sr. M. Alena Engelhardt. Dicht gefüllt war das Schönstattzelt auf der Kirchenmeile des Katholikentages in Würzburg, als ein sechsköpfiges Team des „Projekts Pilgerheiligtum“ die Anwesenden Besucher zu „7 Schritten auf dem Weg des Friedens“ eingeladen hat. Während des Programms kamen immer mehr Menschen hinzu: Schönstätter, interessierte Passanten, darunter auch weitere Ordensschwestern. Im Mittelpunkt standen Erfahrungen, die Menschen in der Begegnung mit der Pilgernden Gottesmutter machen, und die Frage, wie Frieden im Alltag konkret wachsen kann.
Karin und Kuno Leibold (Foto: Brehm)
Am Freitag gaben Karin und Kuno Leibold am Schönstattstand auf der Katholikentagsmeile im Rahmen eines Interviews Auskunft über ihr gemeinsames Herzensanliegen, dass seit 14 Jahren existiert, den „Eheweg“. Der „Eheweg" ist ein Projekt, das Ehepaare auf ihrem gemeinsamen Lebensweg begleiten und stärken will, sowie auf die persönliche Berufung und die Bedeutung der Ehe in der heutigen Gesellschaft und der Kirche. Er besteht aus 7 bis 15 bildlich und textlich anregend gestalteten Wegstationen, die Paare einladen stehenzubleiben, inne zu halten und vertieft ins Gespräch zu kommen. Pater Hans-Martin Samietz ISch konnte mit Karin und Kuno Leibold über ihr Projekt sprechen.
In der evangelischen Kirche St. Johannis fand der Auftakt zu einem Ökumenischen Pilgerweg durch Würzburg statt (Foto: Brehm)
CBre. Nach dem Gottesdienst unter freiem Himmel auf dem Würzburger Residenzplatz verteilten sich die Besucherinnen und Besucher des Katholikentags über die gesamte Stadt. Viele Veranstaltungen waren so stark nachgefragt, dass einzelne Angebote wegen Überfüllung geschlossen werden mussten. Am Nachmittag versammelten sich zahlreiche Schönstätter und Interessierte in der evangelischen Kirche St. Johannis zu einer ökumenischen Andacht mit anschließendem Pilgerweg.
Bernhard Brantzen, Mainz, stellt im Schönstatt-Zelt auf dem Katholikentag das neue Buch "Ein Augenblick kann alles verändern" vor (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Ein buntes Bild bietet sich am Nachmittag auf der Kirchenmeile, auf der sich rund 300 Organisationen präsentieren. Sie stellen die Vielfalt des kirchlichen Lebens in Verbänden, diözesanen Laiengremien, Geistlichen Gemeinschaften, Orden, (Erz-)Bistümern, kirchlichen Institutionen und Initiativen vor. Auch zahlreiche Institutionen und Gruppierungen anderer christlicher Kirchen aus der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) sind anwesend. Auf Einladung der Katholikentagsleitung präsentieren sich auch nichtkirchliche zivilgesellschaftliche Organisationen und kirchennahe Dienstleister.
Katholikentag 2026 - Tag 1: Christi Himmelfahrt (Video: Schönstatt-Bewegung)
Impressionen von Angeboten, die die Schönstatt-Bewegung beim Katholikentag (mit-)organisiert hat, hat das Socialmedia-Team der Bewegung im Video festgehalten und zu einem kurzen Videoclip zusammengeschnitten.
Eröffnungsveranstaltung des 104. Deutschen Katholikentages auf dem Residenzplatz in Würzburg (Foto: Domradio.de, Videoausschnitt)
CBre/Hbre. Ein buntes Bild bot sich bei der Eröffnung des 104. Katholikentages in Würzburg auf dem Residenzplatz, als dieser um 18 Uhr eröffnet wurde. Hatte man sich beim Vorprogramm noch gefreut, dass das Wetter stabil schien, sogar mit Sonnenschein, öffnete der Himmel rechtzeitig zum Beginn der Eröffnungsfeier die Schleusen und sorgte dafür, dass das diesjährige Leitwort des Katholikentages gleich zum Einsatz kam: „Hab Mut, steh auf!“ Einige Tausend Menschen aus allen Richtungen Deutschlands hatten sich auf dem Residenzplatz in der Stadtmitte Würzburgs versammelt, viele saßen noch in den zahlreichen Staus rund um Würzburg in ihren Autos.
Schönstatt-Stand auf der Kirchenmeile des Würzburger Katholikentages - Die Aufbautruppe bei einer fränkischen Brotzeit (Foto: Denkinger)
CBre/Wolfgang Fella. Emsig ging es am Morgen auf der Katholikentagsmeile zu, auf der unterschiedlichste Organisationen, geistliche Gemeinschaften, Ordensgemeinschaften und Projekte ihre Zelte und Stände aufbauten. Das weitläufige Gelände liegt malerisch am Main, eingerahmt von Friedensbrücke und Alter Mainbrücke. Bullis fuhren an und ab, vollbeladene Anhänger wurden rangiert und entladen, Material und Werkzeug herangeschafft. Mitten im Aufbaugeschehen bereitete auch die Würzburger Schönstattfamilie ihr Zelt für den Katholikentag vor. Das 50 Quadratmeter große Zelt der Schönstatt-Bewegung ist auf der Meile unter dem Code FB-H-19 zu finden.
Winfried Konrad, Sr. Anne Rath, Josef Schneider und Norbert Pfenning freuen sich über das neue Kerzenhäuschen, das beim Schönstatt-Heiligtum in Würzburg, kurz vor Beginn des Katholikentages seinen Platz gefunden hat (Foto: Fella)
Wolfgang Fella. Die Zeiten mit dem Gewächshaus als provisorisches Kerzenhaus vor dem Heiligtum auf der Marienhöhe sind nun endgültig vorbei. Seit einigen Tagen zieht es die Blicke der Besucher auf sich, die unterwegs sind zum Würzburger Schönstatt-Kapellchen. Es ist tatsächlich noch rechtzeitig zum Beginn des Würzburger Katholikentags fertig geworden. Die Rede ist vom neuen Kerzenhaus, das unübersehbar in den Farben des benachbarten frisch gestrichenen Altbaus glänzt und in seiner Form einmalig ist.
(Motiv: Katholikentag.de)
Kommentar der Woche:
Hab Mut, steh auf!
(Foto: (c) katholikentag.de)
Hbre. Vom 13. bis 17. Mai 2026 findet in Würzburg der 104. Deutsche Katholikentag statt. Unter dem biblischen Leitwort „Hab Mut, steh auf!“ erwartet die Teilnehmenden ein lebendiges Fest des Glaubens und der Begegnung. Rund 900 Veranstaltungen an fünf Tagen wollen dazu ermutigen nach Wegen für eine zukunftsfähige Gesellschaft und Kirche zu suchen. Die Schönstatt-Bewegung beteiligt sich mit mehreren Beiträgen am offiziellen Programm des Katholikentages. Ein Treffpunkt für Schönstätter und Interessierte ist der Stand der Schönstatt-Bewegung auf der Kirchenmeile mit einem 50 m² Zelt. (Code: FB-H-19).
Eine Delegation der Schönstätter Marienschwestern besucht im Rahmen ihrer Jubiläumsaktion „100 Orte für 100 Jahre“ Wallmerod im Westerwald, wo wenige Jahre nach Gründung der Gemeinschaft eine Filiale der Schwesterngemeinschaft eröffnet wurde (Foto: Schönstätter Marienschwestern)
Sr. Christina-Maria Greiner. 100 Jahre Schönstätter Marienschwestern – das ist Grund zum Feiern, zum Zurückblicken und zum Danken! Im Rahmen der Aktion „100 Orte für 100 Jahre“ pilgern die Schwestern in ihrem Jubiläumsjahr noch einmal zurück an einige Orte, in denen in den vergangenen 100 Jahren Mitglieder der Gemeinschaft gelebt und gewirkt haben. Die Besuche sind Ausdruck der Dankbarkeit für allen Segen Gottes und für alle geöffneten Herzen und Türen, die den Schwestern ihren Dienst für die Menschen ermöglicht haben. Am 9. Mai 2026 gab es aus diesem Anlass Jubiläumsbegegnungen ganz in der Nähe des Ursprungsortes Schönstatt: in Wallmerod und Steinefrenz im Westerwald, Diözese Limburg.
Das Labyrinth in der Kathedrale von Chartres beim Durchgang der Familien aus der Schönstatt-Familienbewegung des Bistums Mainz (Foto: H. Brantzen)
H. Brantzen. Interessierte der Schönstatt-Familien-Bewegung im Bistum Mainz sind während einer Pilger-Exkursion nach Chartres meditierend durch das Labyrinth der gotischen Kathedrale gegangen. Im Rahmen des Programms der Exkursion wurde das Labyrinth als Symbol für den Weg zum Persönlichen Ideal ins Bewusstsein gerückt.
"Sunday Time" - ein Angebot im Schönstatt-Zentrum München, das junge Paare anspricht (Foto: Kirschner)
Johannes Liebl. Im Schönstatt-Zentrum München fand die Veranstaltungsreihe „Sunday Time“ ihre erfolgreiche Fortsetzung. Nach zwei gut besuchten Veranstaltungen im vergangenen Jahr lud die Münchner Familienbewegung am 19. April erneut zu Begegnung, geistlichem Input und Austausch nach Klein-Schönstatt. „Lass uns wieder gut sein! Vom konstruktiven Umgang mit Konflikten“ war das Thema, unter das Schwester M. Gertraud Evanzin ihren Impuls gestellt hatte. 13 Paare mit insgesamt 22 Kindern waren der Einladung gefolgt. Die Erzieherin Brigitte Krompass mit Team sorgten wieder für die Kinderbetreuung, inzwischen auch eine wichtige Konstante der Veranstaltung.
Ausschnitt Konzertplakat
Hbre. Mit "Liedern wider die Oberflächlichkeit" kehrt die Band "Treffpunkt Leben" von Wilfried Röhrig und Klaus Glas nochmals zurück auf die Bühne. Aus einer lebendigen Liedtradition der Schönstatt-Mannesjugend im Bistum Speyer hervorgegangen, prägte die Band seit den 1980er-Jahren mit eigenen deutschsprachigen Songs zahlreiche kirchliche und kulturelle Veranstaltungen. Anlass für die Jubiläumstournee in diesem Frühjahr, deren letztes Konzert am 5. Juni 2026 in Schönstatt, Vallendar, stattfinden wird, ist der 70. Geburtstag eines der Band-Gründer, auf dem die Idee zu einer Jubiläumskonzerttournee 2026 entstanden ist.
Etwa 500 Schönstätter Marienschwestern aus aller Welt feierten in einer gemeinschaftsinternen Feier am ersten Mai Wochenende die Gründung ihrer Gemeinschaft vor 100 Jahren (Foto: Cooper)
Sr. Francine-Marie Cooper. Ein 100-jähriges Jubiläum ist kein gewöhnlicher Meilenstein. Für die Schönstätter Marienschwestern ist es ein Anlass, ein ganzes Jahr lang zu feiern. Im Laufe des Jahres 2026 begeht die internationale Gemeinschaft ihr Jubiläum gemeinsam mit der Schönstattfamilie und der Öffentlichkeit. An den verschiedenen Wirkungsorten der Schwestern finden Veranstaltungen statt, die am 3. Oktober 2026 in einer großen Feier am Ursprungsort in Schönstatt ihren Höhepunkt finden.
Die neue Arbeitshilfe zum Pfingstgebet steht zum Versand bereit und ist auch auf der aktualisierten Internetseite www.pfingstgebet.schoenstatt.de zum Download zu finden. (Montage: Brehm)
Hbre. Die Schönstatt-Bewegung Deutschland lädt ihre Mitglieder und Freunde auch in diesem Jahr wieder ein, die neun Tage vor Pfingsten (15. bis 23. Mai 2026) bewusst als Zeit des gemeinsamen Gebets zu gestalten. Unter dem Leitgedanken „Dem Wind trauen – im Sturm glauben“ will die Pfingstnovene 2026 einerseits Zuversicht und Miteinander in Kirche und Gesellschaft stärken. Andererseits ist das diesjährige Pfingstgebet eine Einladung an alle Mitglieder der Schönstatt-Bewegung, intensiv für eine gute und zukunftsweisende Lösung für das Gelände rund um das Urheiligtum in Schönstatt, Vallendar, zu beten. Aufgrund neuer Bedarfe der Gemeinschaft der Pallottiner muss dringend eine andere Lösung für die Sakristei gefunden werden. Eine komplett neu erarbeitete Arbeitshilfe bietet dafür ausgearbeitete Impulse, Gebete und Gestaltungselemente.
BERGfest am 1. Mai: Festgottesdienst vor dem Schönstatt-Heiligtum auf dem Marienberg in Schesslitz, Erzbistum BambergL (Foto: JensHeikoS)
Renate Siebenkäs/Hbre. Mehrere hundert Gläubige sind am 1. Mai zum traditionellen Bergfest auf den Marienberg in Scheßlitz, im Erzbistum Bamberg, gekommen, vor allem um das Hochfest Marias, der Schutzfrau Bayerns (Patrona Bavariae) zu feiern und sich geistlich stärken zu lassen. Thematisch stand der Gedanke, in den Stürmen der Zeit Halt im Glauben zu finden und sich neu an Maria zu orientieren im Zentrum.
Soirée spirituelle
Hbre. Das Pater-Kentenich-Haus, Berg Schönstatt, Vallendar lädt am Pfingstsonntagabend, 24. Mai 2026, 18 Uhr, zu einem „Abend der Zuversicht“ herzlich ein. Unter dem Titel „Dem Himmel so nah – Blickrichtung Horizont“ stehen Hoffnungsgeschichten in Wort und Musik im Mittelpunkt: Vertrauen inmitten von Angst und Unsicherheit sowie die persönliche Erfahrung mit Gottes Zusage „Ich werde mit dir sein“.
Der 104. Deutsche Katholikentag findet vom 13. bis 17. Mai 2026 in Würzburg statt (Foto: Videoausschnitt aus dem Trailer)
Hbre. Auf der Zielgeraden zum Katholikentag in Würzburg stellt Schönstatt sein Angebot im Rahmen des Katholikentages vor. Im Zelt der Bewegung auf der Katholikentagsmeile erwartet die Besucher ein vielfältiges Bühnenprogramm mit Interviews und Begegnungen. Als Gäste sind unter anderem Ministerpräsidentin a.D. Christine Lieberknecht, Bischof Dr. Michael Gerber und Ministerpräsident a.D. Dr. Reiner Haseloff angekündigt. Neben den Gesprächen lädt ein Café zum Verweilen ein.
Zum Jubiläum haben die Schönstätter Marienschwestern ein Zeugnisbuch unter dem Titel "Die Kraft der Begegnung" herausgegeben (Foto: Brehm)
Cbre. Zum 100-jährigen Bestehen haben die Schönstätter Marienschwestern das Buch „Die Kraft der Begegnung“ veröffentlicht. Im Mittelpunkt stehen persönliche Zeugnisse: 54 Schwestern aus unterschiedlichen Generationen und Herkunftsländern schildern, was sie an Maria bewegt und wie sie Mariens Haltungen in ihrem jeweiligen Lebens- und Arbeitsfeld umzusetzen versuchen. Im groß Sehen des Gegenübers, in der Ermutigung von Lebenswegen, im Glauben an das Gute im Menschen wird deutlich, dass Begegnungen – prägende wie unscheinbare – Spuren hinterlassen können, Mut machen und den Blick für eine größere Wirklichkeit öffnen.
Jahresmotto 2026 der Schönstatt-Bewegung Deutschland (Gestaltung: Brehm)
Liebe Freunde und Mitglieder unserer Schönstatt-Bewegung,
im Maimonat wächst in uns eine klare Erwartung: Wir gehen auf Pfingsten zu, und auch der Bündnistag steht in dieser Bewegung. Erwartungen prägen unseren Alltag. Sie können antreiben, aber auch Druck erzeugen: Es soll etwas geschehen, es muss etwas vorangehen. Auch die Jünger kannten diese Spannung des Wartens.
(Motiv: Brehm, KI-generiert)
Kommentar der Woche:
Der erste Döner
Eine neue Ausgabe der "Impulse fürs Leben" ist in diesen Tagen vom Sekretariat Pater Josef Kentenich veröffentlicht worden (Foto: Brehm)
Hbre. Seit 1969 gibt das Sekretariat Pater Josef Kentenich viermal jährlich eine neue Ausgabe des Mitteilungsblatts „Impulse fürs Leben“ heraus und bietet damit Leserinnen und Lesern geistliche Anregungen, Lebenszeugnisse und Berichte über erfahrene Hilfe im Alltag an. Das Sekretariat, das für das Seligsprechungsverfahren Pater Josef Kentenichs arbeitet, tut das weiterhin, auch wenn Bischof Dr. Stephan Ackermann am 3. Mai 2022 den Seligsprechungsprozess ausgesetzt hat, um zunächst durch transparente und freie Forschung Fragen zu klären, die nach seiner Auffassung innerhalb des Seligsprechungsprozesses nicht geklärt werden können. Die Hefte „Impulse fürs Leben“ werden kostenlos versendet und durch freiwillige Spenden finanziert.
Auf dem Weg zum Persönlichen Ideal: Findung, Umsetzung und konkrete Methoden (Foto: KI-generiert)
Hbre. Am 24. und 25. April 2026 fand im Haus der Bewegung, dem Tagungszentrum Marienau, Schönstatt, Vallendar, das erste Seminarwochenende des neu geschaffenen Schönstatt-Campus „leiten & bewegen“ statt. Das 1,5-tägige Modul zum Thema „Persönliches Ideal – Findung, Umsetzung und konkrete Methoden“ richtete sich an Begleiterinnen und Begleiter von Einzel- und Gruppenprozessen sowie an alle, die in der Bewegungsarbeit mit dem Persönlichen Ideal arbeiten. Maßgeblich mitverantwortet wurde das Modul von Pfr. Peter Göttke, P. Hans-Martin Samietz und Dr. Tobias Hofmann.
Auf dem Pilgerweg von der Schönstattkapelle in Bad Salzdetfurt zum Dom nach Hildesheim: Mitglieder der Schönstattfamilie des Bistums Hildesheim, der Pfarrei St. Gallus Bad Salzdetfurt und der spanischen Mission Hannover sind gemeinsam unterwegs (Foto: Beate Szweda)
Maria Lohaus. Am 18. April 2026 schlossen 22 junge Menschen der spanischen Mission Hannover in der Schönstattkapelle in Bad Salzdetfurth ihr Liebesbündnis. Die Feier im Vermächtnisheiligtum bildete den Auftakt für einen gemeinsamen Pilgerweg, der am Abend im Gottesdienst im Mariendom in Hildesheim seinen Abschluss fand.
Zum Ursprungs-Ensemble des internationalen Wallfahrtsortes Schönstatt, Vallendar, gehören das Urheiligtum und das sogenannte Alte Haus (Foto: Brehm)
Hbre. Das Urheiligtum in Schönstatt ist Ursprungsort und geistliches Zentrum der Schönstatt-Bewegung und für die weltweite Schönstattfamilie ein entscheidender heiliger Ort. In der kleinen Kapelle schloss Josef Kentenich 1914 mit Jugendlichen das sogenannte Liebesbündnis, das den Kern der Spiritualität Schönstatts darstellt. Das Urheiligtum ist nicht nur für Schönstätter ein Gnadenort, an dem Menschen Beheimatung, innere Wandlung und Sendung erfahren und von dem ein weltweiter „Segensstrom“ ausgeht.
Neun-Tagegebet für Europa vom Netzwerk "Miteinander für Europa" (Foto: KI-generiert ChatGPT)
Hbre. Mit einer Gebetsinitiative lädt das ökumenische Netzwerk „Miteinander für Europa“, zu dem auch die Schönstatt-Bewegung zählt, dazu ein, sich auf den 9. Mai, den Europatag, vorzubereiten. Die von Sr. Nicole Grochowina, Christusbruderschaft Selbitz, und Matthias Buehlmann, Vineyard, verfasste Novene versteht sich als ein geistlicher Weg, um den Kontinent Gott anzuvertrauen und gleichzeitig das Engagement für Frieden, Einheit und Versöhnung über Ländergrenzen hinweg zu erneuern.
Einige Mitglieder des Leitungskomitees des internationalen ökumenischen Netzwerkes „Miteinander für Europa“, das sich zur jährlichen Klausurtagung im Schönstattzentrum am Kahlenberg in Wien getroffen hat (Foto: Laurenroth)
Beatriz Lauenroth. Vom 16. bis 18. April 2026 kam das internationale Leitungskomitee des Netzwerks „Miteinander für Europa“ zu seiner jährlichen Klausurtagung zusammen, dieses Mal im Wiener Schönstatt-Zentrum am Kahlenberg. 26 Teilnehmende aus acht der im Netzwerk vertretenen christlichen Bewegungen zogen Bilanz über das vergangene Jahr und steckten die Ziele für die kommenden Projekte ab.
Der Osterweg auf Berg Schönstatt mit seinen vielen attraktiven Mitmachstationen zog viele Familien und Einzelpersonen an (Foto: Brehm)
Hbre. Der Osterweg zwischen dem Tagungszentrum Marienland und dem Pater-Kentenich-Haus auf Berg Schönstatt, Vallendar, der in diesem Jahr erstmals im Pater-Kentenich-Haus endete, hat in diesem Jahr eine große Zahl von Familien und Einzelpersonen angezogen. In der Eingangshalle zur Ausstellung über Leben und Wirken des Schönstattgründers waren die biblischen Szenen des Ostergeschehens mit Egli-Figuren dargestellt. Die Besucher konnten sich an verschiedenen Stationen des Osterweges nicht nur zum Ostergeschehen informieren, sondern dieses aktiv nachempfinden, etwa indem sie einen Kreuzesbalken anheben konnten, der in etwa dem Balken entsprach, den Jesus auf seinem Weg zur Kreuzigung zu tragen hatte.
Der Schönstatt-Priesterbund verkauft in Vallendar ein Haus, das nur wenige Meter vom Zentrum des internationalen Wallfahrtsort Schönstatt entfernt in ruhiger Lage liegt.
Hbre. Der Schönstatt-Priesterbund verkauft ein Einfamilienhaus mit Apartment in unmittelbarer Nähe des Urheiligtums in Vallendar. Für eine Familie, die gerne in der Nähe des Urheiligtums wohnen möchte, wäre das ein besonderes Angebot.
Prof. Dr. Joachim Söder, Präsident des Josef-Kentenich-Institutes, beim JKI-Online-Seminar zu den Ergebnissen der wissenschaftlichen Fachtagung zu kirchlichen Aufbrüchen im 20. Jahrhundert, die in Konflikt mit Rom kamen (Foto: Brehm)
Hbre. Beim Online-Seminar des Josef-Kentenich-Instituts (JKI) am 19. April 2026 sprach Prof. Dr. Joachim Söder vor knapp 200 Teilnehmenden (an 90 Bildschirmen) über das Thema „Erneuerung unerwünscht? Kirchliche Neuaufbrüche im 20. Jahrhundert und das Heilige Offizium“. Der Vortrag griff die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Fachtagung auf, die vom 25. bis 27. März 2026 in Schönstatt, Vallendar, stattgefunden hatte und fragte nach Gemeinsamkeiten zwischen der Causa Kentenich und anderen kirchlichen Konflikten.
(Foto: Mike_November via pixaby)
Kommentar der Woche:
Fünf von Dreitausend
Renate Siebenkäs/Hbre. Am 1. Mai 2026 lädt die Schönstattbewegung im Erzbistum Bamberg zum traditionellen „Bergfest“ auf den Marienberg in Schesslitz ein. Der große Marienfesttag beginnt um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst im Freien vor dem Schönstatt-Heiligtum der Verbundenheit beziehungsweise in der Schattenhalle. Die Festpredigt wird Domkapitular Martin Emge halten. Zum abwechslungsreichen Programm des Tages gehören u.a. geistliche Impulse und die Möglichkeit zur Begegnung.
