News-Archiv: alle Meldungen
Den Höhepunkt des Jubiläumsjahres der Schönstätter Marienschwestern bildet das Wochenende um den Tag der Deutschen Einheit. Neben einer Festakademie steht ein feierliches Pontifikalamt mit Kurt Kardinal Koch aus Rom auf dem Programm. Interessierte können sich noch anmelden, um mit dabei zu sein (Foto: Marienschwestern)
Am kommenden Freitag und Samstag, 2. und 3. Oktober 2026, feiern die Schönstätter Marienschwestern das 100. Jubiläum ihres Bestehens in Schönstatt. Zu diesem besonderen Anlass werden zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland, Mitglieder der Schönstatt-Bewegung, Verwandte sowie Freunde der Gemeinschaft erwartet. Das steht am Jubiläumswochenende auf dem Programm.
Durch den Schönstatt-Campus wird den Menschen ermöglicht, sich mit den Themen Geistliche Begleitung und ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung im Geiste des Schönstatt-Gründers, Pater Josef Kentenich, zu beschäftigen (Foto: KI)
Mch. Im Rahmen des SchönstattCampus sind Interessierte zum Ausbildungskurs „Geistliche Leitung und Begleitung“ vom 6. bis 11. Oktober 2026 eingeladen. Schwerpunkt dabei ist die Persönlichkeitsentwicklung als spirituelle Aufgabe nach der Pädagogik des Schönstatt-Gründers, Pater Josef Kentenich.
Ähnlich wie auf diesem Bild vom 15. August, dem Hochfest Mariä Himmelfahrt, ziehen Wallfahrerinnen und Wallfahrer am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, vom Bamberger Dom zum Schönstatt-Zentrum auf dem Marienberg (Foto: Jorge Ñancupil O.)
Mch. Am Samstag, 3. Oktober, machen sich traditionell wieder Gläubige aus dem Erzbistum Bamberg auf den Weg vom Bamberger Dom zum Schönstatt-Heiligtum auf dem Marienberg. Seit 1996 ist die Wallfahrt zugleich ein Zeichen der Verbundenheit – sie findet am Tag der Deutschen Einheit statt – der Schönstatt-Bewegung mit dem Erzbistum Bamberg.
Am Dienstag, 29. September, spricht Oberst a. D. Reinhold Janke über mögliche Gemeinsamkeiten zwischen soldatischen und religiösen Gemeinschaften. Der Freundeskreis Marienland e. V. lädt herzlich dazu ins Tagungszentrum Marienland auf Berg Schönstatt ein (Foto: Freundeskreis Marienland e. V.)
Michaela Lomb. Der Freundeskreis Marienland e. V. lädt am Dienstag, 29. September 2026, um 19.30 Uhr zu einem Gastvortrag in das Tagungszentrum Marienland auf Berg Schönstatt in Vallendar (Berg Schönstatt 8, 56179 Vallendar) ein. Der Vortrag von Oberst a. D. Reinhold Janke steht unter dem Titel „Soldatische Gemeinschaft und religiöse Gemeinschaft: Was verbindet uns an Werten, Strukturen und Zielsetzungen?“
Im Tagungszentrum Marienland auf Berg Schönstatt findet vom 7. bis 26. September 2026 der Schönstatt-Sommer statt. Junge Frauen sind eingeladen, Gemeinschaft zu erleben, sich eine Auszeit zu nehmen und über die wichtigen Fragen des Lebens nachzudenken (Foto: Tagungszentrum Marienland)
Mch. Raus aus dem Alltag, ankommen, auftanken und Schönstatt erleben: Junge Frauen sind vom 7. bis 26. September 2026 zum Schönstatt-Sommer 2026 ins Tagungszentrum Marienland in Schönstatt, Vallendar, eingeladen. Dabei können sie sich einige Tage oder auch eine ganze Woche Zeit für sich selbst, für Gott und für die Gemeinschaft nehmen. Interessierte können sich noch dafür anmelden.
Die Kentenich-Tage finden jedes Jahr um den Todestag des Schönstatt-Gründers am 15. September statt (Foto: KI)
Mch. Von Sonntag, 13. September, bis Dienstag, 15. September, finden die jährlichen Kentenich-Tage statt. Rund um den Todestag des Schönstatt-Gründers Pater Josef Kentenich, den 15. September, werden eine Soirée spirituelle, Gebetszeiten mit Liedern und stiller Anbetung und eine Heilige Messe angeboten.
Die Marienau mit der ehemaligen Klosterkirche der Augustinerinnen in Schönstatt, Vallendar. Von der Klosterkirche ist heute noch ein Turm erhalten (Foto: Aus dem Festbüchlein „Marienau 1888–1913“, von Vikar Johannes Metzdorf)
Mch. Vom Priester- und Gästehaus zum „Haus der Bewegung“: Die Marienau in Schönstatt, Vallendar, beginnt eine neue Etappe ihrer bewegten Geschichte. Der Schönstatt-Priesterbund übergibt Haus und Gelände an die deutsche Schönstatt-Bewegung. Damit entsteht am Ursprungsort Schönstatt ein zentraler Ort für Begegnung, Tagungen, Bildung und Medienarbeit – und die Zukunft der Bewegung.
Am Hochfest Mariä Himmelfahrt wurden Pater Stefan Strecker und Schwester M. Anika Lämmle in ihr Amt als neue Wallfahrtsleitung eingeführt. Pater Stefan Strecker ISch wird der Rektor des Urheiligtums und Schwester Anika verantwortet in Zukunft die internationale Schönstatt-Wallfahrt. Gemeinsam bilden sie die Wallfahrtsleitung am internationalen Gnadenort in Schönstatt (Foto: Chrobok)
Mch. Am Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel hat der internationale Wallfahrtsort Schönstatt eine neue Leitung bekommen: Marienschwester M. Anika Lämmle und Schönstatt-Pater Stefan Strecker ISch bilden die gemeinsame Wallfahrtsleitung am internationalen Gnadenort in Schönstatt. Während Pater Stefan als „Rector ecclesiae“ des Urheiligtums wirken wird, hat Schwester M. Anika Lämmle die Verantwortung für die internationale Wallfahrt.
Zehn Familien wurden am 13. August offiziell durch die Bundesweihe in den Schönstatt-Familienbund aufgenommen. Rund 100 Gäste waren bei der Weihe des 33. Kurses am Schönstatt-Zentrum am Josef-Kentenich-Hof in Hillscheid dabei (Foto: Sophia Hinterberger)
Tobias Hofmann. Zehn Familien gehören seit Donnerstag, 13. August, dem Schönstatt-Familienbund an. Die Bundesweihe des 33. Kurses fand auf dem Josef-Kentenich-Hof in Hillscheid statt. Dabei haben die Familien auch ihr Kursideal vorgestellt: „Mutima – beherzt ins Leben“.
Vertreter und Verantwortliche der Bayerischen Diözesen trafen sich am 1. August 2026 zur Regional-Konferenz im Schönstatt-Zentrum in München. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich über Projekte und Ziele der Gemeinschaften in den einzelnen Diözesen aus. Schwerpunkt war und ist die Beziehungsarbeit und die Vernetzung untereinander (Foto: Miller)
Manuela und Peter Miller, Schwester Anastasia Brand. Am 1. August 2026 fand die zweite Konferenz der Region Bayern statt. Die erste Konferenz tagte bereits im Frühjahr mit den Diözesen Rottenburg-Stuttgart und Freiburg, die dritte mit der Region Mitte-Ost-Nord folgt am 17. Oktober 2026 in Dietershausen. Der Hintergrund: Das Leitungsteam der Schönstatt-Familienbewegung hat für 2026 nicht zu einer traditionellen Jahreskonferenz rund um den 18. Oktober nach Schönstatt, sondern zu drei regionalen Konferenzen mit erweitertem Kreis eingeladen.
Im Schönstatt-Zentrum Marienfried in Oberkirch haben vom 10. bis 12. Juli Väter und ihre Kinder Zeit miteinander verbracht. Gemeinsam wurde gekocht, gespielt und kreativ gearbeitet. Alles diente dazu, die Beziehung untereinander zu stärken (Foto: Mühlfeit)
Sonja und Michael Mühlfeit. Das Schönstatt-Zentrum Marienfried in Oberkirch war vom 10. bis 12. Juli Schauplatz des Vater-Kind-Wochenendes. Drei Tage lang den Alltag hinter sich lassen, spielen, entdecken und Zeit füreinander haben – zahlreiche Väter mit ihren Kindern nutzten die Gelegenheit, um gemeinsam unvergessliche Momente zu erleben und die Beziehung zueinander zu stärken.
(Foto: Stephane Hurbe/www.pexels.com)
Kommentar der Woche:
Blickrichtung Himmel – mehr als Sonnenfinsternis
Alles muss raus: Die Gruppenleiter der Schönstatt-Mannesjugend (SMJ) haben Ende Juni die alte Sakristei aufgeräumt und neu hergerichtet (Foto: Ansgar Imwalle)
Ansgar Imwalle. Das Angebot bestand schon länger: „Ihr könnt die alte Sakristei beim Heiligtum als Raum für euch bekommen. Sie wird schon seit Jahren kaum mehr benutzt. Wir haben ja noch die andere neben der Hauskapelle!“ Schwester Juttamaria Sievering, Leiterin von Haus Mariengrund, hatte diese Einladung im Frühjahr 2026 ausgesprochen und damit die Gruppenleiter der SMJ (Schönstatt-Mannesjugend) Münster zum Denken gebracht, denn ein Kellerraum sollte Platz für die Jungs bieten. Aber dieses Angebot konnten sich die Männer nicht entgehen lassen.
22 Männer waren beim „Männer pilgern“ am Ende Juli und Anfang August zur Gebetsstätte Marienfried bei Pfaffenhofen in Schwaben unterwegs. Bereits zum vierten Mal wurde diese Pilgertour ausgerichtet (Foto: Georg Schick)
Johannes Schenk, Daniel Gröber, Georg Schick. Ihr Ziel hieß dieses Jahr die Gebetsstätte Marienfried im „Herzen von Schwaben“: 22 Männer waren vom 30. Juli bis 2. August bei der vierten „Männer pilgern“-Tour unterwegs. Am Cursillo-Haus St. Jakobus in Oberdischingen ging es los. Stationen waren unter anderem das Kloster Brandenburg der Immaculataschwestern in Dietenheim und die Prämonstratenser im Kloster Roggenburg.
Vom 3. bis 7. August waren neun Geistliche - acht Priester und ein Diakon - auf den Spuren des seligen Karl Leisner unterwegs. Austausch, eine tägliche heilige Messe und das Vorbild Leisners waren Schwerpunkte des traditionellen Karl-Leisner-Fußmarsches (Foto: Christoph Scholten)
Christoph Scholten. Neun Pilger sind von Montag, 3. August, bis Freitag, 7. August, vor dem Gedenktag des seligen Karl Leisner (12. August) in dessen niederrheinische Heimat gepilgert. Auf Einladung des Schönstatt-Priesterbundes kamen sie aus Augsburg, Basel, Eichstätt, Mainz, Münster, Osnabrück, s`Hertogenbosch, Trier und Würzburg. Vier Mitglieder des Schönstatt-Priesterbundes waren es, je ein Mitglied der Schönstatt-Priesterliga und der Schönstatt-Patres sowie ein Jesuit.
Gläubige sind eingeladen, am 15. August im Schönstatt-Zentrum in Koblenz-Metternich die Eucharistie zum Hochfest „Mariä Himmelfahrt“ mitzufeiern. Der Tag steht gleichzeitig ganz im Zeichen des 100. Jubiläums der Schönstätter Marienschwestern (Foto: terski/pixabay.com)
Mch. Am Samstag, 15. August 2026, laden die Verantwortlichen des Schönstatt-Zentrums in Koblenz-Metternich zur Feier des Hochfestes der Aufnahme Mariens in den Himmel ein. In diesem Jahr erhält dieser Tag eine besondere Bedeutung: Die Feier steht zugleich im Zeichen des 100. Jubiläums der Schönstätter Marienschwestern.
Entspannte Stimmung nahe des Hauses Tabor in Schönstatt: Rund 70 Personen waren zum Tabor-Fest der Marienbrüder gekommen. Das Tabor-Fest rund um das Fest der Verklärung des Herrn ist inzwischen zur Tradition geworden (Foto: Harald M. Knes)
Harald M. Knes. Zum Tabor-Fest am Donnerstag, 6. August 2026, haben sich rund 70 Personen auf den Weg zum Tabor-Heiligtum in Schönstatt gemacht. Dazu eingeladen hatten die Schönstätter Marienbrüder. Nach einer Zeit der Anbetung und einer heiligen Messe gab es ausreichend Zeit für Begegnung und Austausch. Welcher Mann federführend verantwortlich ist und wie er auf das Motto des Tabor-Festes kam:
(Foto: Kh-ali-l i/pexels.com)
Kommentar der Woche:
Überholte Wahrnehmungsmuster
Mondaufgang beim Mondscheindate der Schönstatt-Familienbewegung Trier am 1. August 2026 auf Berg Sion, Schönstatt, in der Nähe von Koblenz (Foto: Brehm)
H&Cbre. Unter dem Himmel eines sommerlichen Augustabends trafen sich am 1. August Ehepaare auf dem Berg Sion in Vallendar-Schönstatt zum traditionellen Mondscheindate-Angebot der Schönstatt-Familienbewegung im Bistum Trier. Mit Liegen und Gartenstühlen ausgestattet erlebten sie zunächst einen eindrucksvollen Sonnenuntergang und später den Aufgang des noch nahezu vollen Mondes, begleitet von Impulsen für ihre Beziehung und Zeit für Gespräche.
Das Redaktionsteam lädt im Vorfeld des Redaktionstreffens der Zeitschrift "begegnung" Interessierte dazu ein, sich an der Themensuche zu beteiligen (Foto: Urszula Waldbüßer)
Theresia Strunk. Sich mit Gleichgesinnten vernetzt wissen, an realen Alltagserfahrungen anderer Anteil nehmen, Anregungen dafür bekommen, wie man mit Herausforderungen konstruktiv umgehen kann: Was wie eine Aufzählung zentraler Erfolgsfaktoren von Instagram, facebook & Co. klingt, beschreibt das, was Pater Josef Kentenich schon vor mehr als 100 Jahren mit seiner Zeitschrift „MTA“ ermöglichen wollte. Die Zeitschrift „begegnung“ sieht sich in ihrer Tradition. Im Vorfeld des Redaktionstreffens laden die Redaktionsmitglieder deshalb ein, sich an der Suche nach Themen zu beteiligen, die bewegen und die an der Zeit sind.
Im Alter von 81 Jahren ist die Marienschwester Maribirga Overhaus am Samstag, 1. August, verstorben. Fast 40 Jahre lang hat sie die Schönstätter Gebetsgemeinschaft geleitet (Foto: Schönstätter Marienschwestern)
Mch. Am Samstag, 1. August 2026, ist Schwester Maribirga Overhaus im Alter von 81 Jahren verstorben. Sie war für die Schönstätter Gebetsgemeinschaft als Marienschwester und Anbetungsschwester verantwortlich und hat sich für dieses Apostolat fast 40 Jahre lang eingesetzt.
Gemeinsam im Gebet verbunden waren am Donnerstag, 30. Juli, die Leitungen der Frauen von Schönstatt, der Schönstätter Marienschwestern und des Schönstatt-Frauenbundes in der Gründerkapelle auf Berg Schönstatt. Dort nahmen sie die Krönung des Marienbildes vor (Foto: Schwester Maritta Zell)
Schwester Antje-Maria Wunderwald. Am Donnerstag, 30. Juli, haben die Leitungen der Frauen von Schönstatt, der Schönstätter Marienschwestern und des Schönstatt-Frauenbundes die Krönung des Marienbildes in der Gründerkapelle auf Berg Schönstatt erneuert. Die Krönung des Marienbilds fand 1969 erstmals statt. In diesem Jahr, in dem die Marienschwestern ihr 100-Jahr-Jubiläum feiern, laden sie die beiden anderen Gemeinschaften ins Mutterhaus ein.
Ihr 20-jähriges Bestehen und die Nationalkonferenz „Lumen“ feiert die Jesus Youth Germany vom 30. Juli bis 2. August 2026 in Schönstatt, Vallendar. Anbetung, Lobpreis, Austausch und Keynotes prägen die vier Tagen ebenso wie die tägliche heilige Messe (Foto: Chrobok)
Mch. Am Sonntag, 2. August, ist die viertätige Konferenz "Lumen" der Jesus Youth Germany in Schönstatt, Vallendar, zu Ende gegangen. Unter dem Leitwort „Lass dein Licht leuchten“ hat die Jesus Youth zugleich ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Im Mittelpunkt standen Lobpreis, Gebet, Keynotes und die Sakramente der Kirche.
Schönstatt-Pater Hans-Martin Samietz (rechts) hat den Kurs "Ausbildung geistliche Leiter und Begleiter der SMJ" konzipiert und zu einem Schulungswochenende in der Marienau in Vallendar eingeladen. Im Fokus standen die Themen Schönstatts wie Werktagsheiligkeit und die "Geistliche Tagesordnung" (Foto: Uta Söder)
Uta Söder. Vom 10. bis 12. Juli 2026 fand auf Einladung von Pater Hans-Martin Samietz, der den Kurs „Ausbildung geistliche Leiter und Begleiter der SMJ“ konzipiert und durchführt, ein Schulungswochenende des Josef-Kentenich-Instituts (JKI) für die Teilnehmer in der Marienau in Vallendar statt.
Das Jahresmotto 2026 der Schönstatt-Bewegung Deutschland (Gestaltung: Brehm)
Liebe Freunde und Mitglieder unserer Schönstatt-Bewegung,
der August ist in unserer Bewegung ein lebendiger Monat. Ferienwochen, Sommerlager, Familienfreizeiten und Pilgerwege führen viele Menschen zusammen. Menschen kommen zusammen, finden einander und eine Atmosphäre, die hoffentlich ein bisschen freier macht, ein wenig erlöster. In den letzten Wochen habe ich mehrere Schönstatt-Zentren besucht. Dort begegnete mir viel Leben, ehrenamtlicher Einsatz und Freude. Zugleich erlebte ich, dass manches mühsam geworden ist, Kräfte fehlen und an einigen Orten Gewachsenes zu Ende geht. Auch darin wird spürbar, wie erlösungsbedürftig unser Leben und unsere Bewegung sind.
Zum ersten Mal besuchen Marienschwestern das Schönstatt-Zentrum auf dem Marienberg in Scheßlitz im Erzbistum Bamberg. Auf die Einladung der örtlichen Schönstätter haben bisher mehr als 20 Schwestern zugesagt. Es ist eine Premiere für das Schönstatt-Zentrum, besonders, weil der Besuch im Jubiläumsjahr stattfindet (Foto: Jorge Ñancupil)
Mch. Am 15. August, dem Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel, feiert das Schönstatt-Zentrum auf dem Marienberg in Scheßlitz bei Bamberg sein 25-jähriges Bestehen. Zu diesem besonderen Fest hat sich auch ganz besonderer Besuch angekündigt: 20 Marienschwestern werden das Jubiläum vort Ort mitfeiern.
Die Vinzenz Pallotti University würdigte beim Dies Academicus ihre Absolventinnen und Absolventen und verlieh Ernennungsurkunden sowie eine Ehrenpromotion (Foto: Vinzenz Pallotti University)
Mch. Der feierliche Dies Academicus hat am 24. Juli 2026 in der Vinzenz Pallotti University in Vallendar stattgefunden. Mittelpunkte der akademischen Feier waren die Verleihung der Abschlusszeugnisse an die Absolventinnen und Absolventen, die Ernennung neuer Professorinnen und Professoren sowie die Verleihung einer Ehrendoktorwürde. Ein Festvortrag rundete das Programm ab.
Gemeinsames Tanzen war Teil des Programms am Revival-Wochenende im Schönstatt-Zentrum auf der Liebfrauenhöhe im Bistum Rottenburg-Stuttgart. Sieben Ehepaare haben sich dort getroffen, um sich auszutauschen. Sich auf Augenhöhe begegnen und sich führen lassen: Das haben die Paare beim Tanzen ganz praktisch gelernt (Foto: Jungwirth)
Anja Haag. Unter dem Leitwort „An deiner Seite – Glauben, Lieben, Tanzen!“ haben sich sieben Ehepaare in vertrauter Runde vom 3. bis 5. Juli zum Revival-Wochenende auf der Liebfrauenhöhe (Rottenburg-Stuttgart) getroffen. Es war ein Wochenende voller Begegnungen, Impulse, Gemeinschaft und Freude.
Viele Hände, schnelles Ende hieß es im Juni im Schönstatt-Zentrum Marienfried in Oberkirch. Das Gelände wurde gemeinsam gepflegt, verschönert, gestrichen und gepflanzt. Bei der vielen Arbeit kamen Begegnung und Austausch nicht zu kurz (Foto: Sonja Mühlfeit)
Sonja Mühlfreit. Unter dem Motto „Arbeitseinsatz für Marienfried“ kamen im Juni diesen Jahres einige freiwillige Helferinnen und Helfer im Schönstatt-Zentrum Marienfried in Oberkirch (Erzbistum Freiburg) zusammen, um das Gelände gemeinsam zu pflegen, zu verschönern und für die Sommerzeit insbesondere draußen zum Verweilen vorzubereiten.
Im Rahmen ihrer Jubiläums-Aktion haben die Schönstätter Marienschwestern die Orte Neuler und Bliesheim besucht. Auf dem Kirchplatz in Bliesheim haben sich die Schwestern mit interessierten Gläubigen ausgetauscht und auf jahrzehntelanges fruchtbares Wirken zurückgeblickt (Foto: Schwester M. Antonia Segebarth)
Schwestern Johanna-Maria Helmich, Marié Munz und M. Lina Heidebrunn. Rund 300 Kilometer Luftlinie liegen zwischen Neuler im Ostalbkreis und Bliesheim im Rhein-Erft-Kreis. Diese Orte waren die 13. und 14. Station der Jubiläums-Aktion "100 Orte für 100 Jahre" der Schönstätter Marienschwestern. Am 2. und 9. Juli 2026 hat Schwester Marié Munz in ihrem Heimatort Neuler die Menschen vor Ort zu Begegnungen eingeladen. Am 12. Juli 2026 wurde eine ganze Gruppe von Marienschwestern in Bliesheim aktiv, um für viele Jahrzehnte fruchtbares Wirken und Gastfreundschaft zu danken.
Gemeinsame Zeiten und Austausch über die Schönstätter Diakonen-Gemeinschaft sind fester Bestandteil der Gemeinschaftstage im Schönstatt-Zentrum Friedrichroda in Thüringen. Neben dem geistlichen Programm geht es auch um die Gestaltung der Zukunft der Gemeinschaft. Interessierte sind eingeladen, sich anzumelden (Foto: Bernhard Schuler)
Mch. Von Freitag, 25. September, bis Sonntag, 27. September, lädt die Schönstätter Diakonen-Gemeinschaft ins Schönstatt-Zentrum nach Friedrichroda in Thüringen ein. Die Gemeinschaftstage stehen unter dem Leitwort „Einander nicht aus den Augen verlieren“ und ermöglichen geistliche Vertiefung und Austausch über die Zukunft der Gemeinschaft.
Im Alter von 85 Jahren ist Pater Klaus Krenz am Sonntag, 26. Juli 2026, verstorben. (Foto: Schönstatt-Patres)
Am vergangenen Sonntag, 26. Juli 2026, ist Pater Klaus Krenz verstorben. Der Schönstatt-Pater gehörte dem Kurs „Caritas Patris – Familie Sion“ an.
Gerhard Proß (Mitte) vom CVJM Esslingen, Mitinitiator des Netzwerks „Miteinander für Europa“, wurde für sein langjähriges Engagement und sein Wirken mit dem Preis „Tonadico – Stadt des Paktes“ ausgezeichnet (Foto: Roberto di Pietro)
Mch. Gerhard Proß wurde für seinen langjährigen und unermüdlichen Einsatz mit dem Preis „Tonadico – Stadt des Paktes“ der Fokolar-Bewegung gewürdigt. Dieser Preis wurde in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen. Mit dieser Ehrung zeichnen die Verantwortlichen des Netzwerks „Miteinander für Europa“ sein gemeinsames Wirken mit vielen anderen für die Einheit der Christen und seinen Einsatz für das Gemeinwohl in Europa aus.
Die Vorfreude auf die Nacht des Heiligtums (NdH) 2026 steigt: Vom 4. bis 6. September findet das jährliche Glaubens- und Jugendfestival der Schönstattjugend Deutschland in Schönstatt, Vallendar, statt. Es steht 2026 unter dem Motto „Unique...jetzt echt?!“ (Foto: NdH)
Franziska Denkinger. Der 4. September 2026 ist im Kalender vieler junger Schönstätter und Schönstätterinnen bereits voll Vorfreude reserviert. Bis zum 6. September heißt es wieder: Die Nacht des Heiligtums geht wieder los! Und manch jemand mag sich auch schon fragen, worauf man sich dieses Jahr freuen darf. Mit ein paar Überlegungen aus dem Kernteam geben die Veranstalter im nachfolgenden Artikel einen kleinen Einblick ins diesjährige Motto „Unique…jetzt echt?!“.
Im Schönstatt-Zentrum Marienfried in Oberkirch im Erzbistum Freiburg sind die Verantwortlichen der Schönstatt-Männerliga zusammengekommen. Auf dem Programm standen die konkrete Planung für die kommenden Jahre: Männertage, Exerzitien, Wallfahrten und Weiteres waren ebenso Teil wie die Auseinandersetzung mit verschiedenen gesellschaftlichen Strömungen (Foto: Manfred Schemel)
Michael Dafferner. Zu ihrer Diözesankonferenz haben sich am Samstag, 18. Juli 2026, die Verantwortlichen der Schönstatt-Männerliga und Johannes Hauger, Vorstand des Katholischen Männerwerks (KMW), getroffen. Im Schönstatt-Zentrum Marienfried in Oberkirch im Erzbistum Freiburg standen das Jahresthema der Schönstattbewegung „Dem Wind trauen – im Sturm glauben“, die geistliche Ausrichtung der Männergemeinschaft sowie die Planung der kommenden zwei Jahre im Mittelpunkt.
Sieben Paare beschäftigten sich an einem Wochenende auf der Liebfrauenhöhe im Bistum Rottenburg-Stuttgart mit der Kentenich-Pädagogik. Schwerpunkt: Bindungspädagogik (Foto: Gerner)
Judith und Andreas Gerner. Sieben Familien haben sich am Samstag, 11. Juli, und Sonntag, 12. Juli, zu einer neuen Eltern-Coaching-Reihe getroffen. In dieser 5-Sterne-Pädagogik verbinden sich wissenschaftliche Erkenntnisse mit der Pädagogik des Schönstatt-Gründers Pater Josef Kentenich. Auch praktische Übungen sind Teil dieser 5-Sterne-Pädagogik.
Foto: Anna Shvets/www.pexels.com
Kommentar der Woche:
Vertrauen wagen - weil Gott die Geschichte führt
Die Segel sind gesetzt in Richtung Paderborn: Das Kernteam um Bewegungsleiter Pater Felix Geyer ISch hat sich am Samstag, 18. Juli 2026, erstmals getroffen, um sich für den Katholikentag 2028 in Paderborn vorzubereiten (Foto: privat)
Mch. Am Samstag, 18. Juli, zugleich Bündnistag, traf sich das Kernteam für die Vorbereitung des Katholikentags in der Marienau in Schönstatt, um erste Überlegungen für 2028 aufzunehmen. Vom 24. bis 28. Mai 2028 findet der Katholikentag erstmals in der Domstadt und zugleich zum ersten Mal auch im Erzbistum Paderborn statt.
Zum Familiensonntag am Sonntag, 12. Juli 2026, sind viele Familien gekommen. Neben den gemeinsamen Aktivitäten mit den Kindern standen Netzwerk und eine exklusive Ehe-Zeit auf dem Programm (Foto: Jehle)
Jehle. Am Sonntag, 12. Juli 2026, haben 18 junge Familien beim Familiensonntag im Schönstatt-Zentrum auf der Liebfrauenhöhe nahe Rottenburg im Bistum Rottenburg-Stuttgart teilgenommen. Das Ehepaar Joana und Tobias Schick referierte und gab Zeugnis davon, wie Ehe gelingen kann. Ein Tag zum Auftanken bei Gott, bei köstlichem Essen, Zeit nur zu zweit und Betreuung für die Kinder.
Ehepaar-Newsletter 07/2026 "Wir zwei - Immer wieder neu" (Foto: bilanol.i.ua, depositphotos.com)
HBre. Wer sehnt sich nicht nach Ermutigung? Gerade in der Partnerschaft können anerkennende Worte und ein ermutigender Blick mehr bewirken als jede Kritik. Was Menschen wachsen lässt, zeigen Gedanken von Alfred Adler und Pater Josef Kentenich, die Claudia und Heinrich Brehm in der neuen Ausgabe des Newsletters für Paare zu Wort kommen lassen: Wer den Blick auf die Stärken des anderen richtet, schenkt Mut, Freude und neue Kraft – für ein Miteinander, das trägt. Die neue Ausgabe des Newsletters der Schönstatt-Familienbewegung steht auf www.familienbewegung.de oder hier auf schoenstatt.de wieder kostenlos zur Verfügung. Unter der E-Mail-Adresse ehe.newsletter@schoenstatt.de kann der Newsletter bestellt werden und wird dann immer am 18. eines Monats automatisch ins elektronische Postfach zugestellt.
Künstliche Intelligenz hält Einzug im Alltag (Foto: Gerd Altmann, pixabay)
Impuls aus Schönstatt von Heinrich Walter.
Immer deutlicher wird auf vielen Ebenen die revolutionäre Entwicklung ernst genommen, die durch die Künstliche Intelligenz verursacht wird. Papst Franziskus hatte sich 2024 zum G7-Gipfel in Italien eingeladen, um die Politiker in die Pflicht zu nehmen im Blick auf ihre Verantwortung. Der Papst ging darin durch die Geschichte und erinnerte daran, dass neue Werkzeuge immer eine wichtige Rolle spielten in der Entwicklung der Menschheit, angefangen beim Umgang mit dem Feuer, mit der Erfindung des Rades und der Dampfmaschine bis zur Kernspaltung. Immer schon hat der Mensch gewusst, dass alle diese Werkzeuge sehr hilfreich sein können, aber auch negativ benutzt werden können. Seit Hiroshima ist die Menschheit in einer globalen Angst, und die Politik der Großmächte vollzieht sich immer unter diesem Damoklesschwert.
Foto: Soner Arkan/www.pexels.com
Kommentar der Woche:
Komfortzone Deutschland – warum echter Wandel so schwer ist
Zum internationalen Begegnungstag 2026 im Schönstattzentrum Berlin-Frohnau kamen rund 200 Personen aus 18 Nationen. Gemeinsam wurde der Glauben gefeiert und Freude und Freundschaft waren fast schon mit Händen zu greifen (Foto: Neumann)
Natascha Neumann, Schwester M. Alena Engelhardt. Zum Fest der Begegnung sind am Samstag, 4. Juli, rund 200 Menschen zum Schönstattzentrum Berlin-Frohnau gekommen. Bereits zum vierten Mal hat die Schönstattfamilie Berlin Menschen aller Nationen, die mit dem Victoria-Patris-Heiligtum verbunden sind, dazu eingeladen.
Schwester M. Luciane Machens ist gestorben. Als langjährige Bundesleiterin des Schönstatt-Mütterbundes prägte sie das Leben der Gemeinschaft und setzte sich besonders für deren internationale Entwicklung ein (Foto: Brehm)
Hbre. Die Schönstätter Marienschwester Schwester M. Luciane Machens ist am Sonntag, 12. Juli 2026, wenige Monate vor ihrem 80. Geburtstag unerwartet verstorben. Die langjährige Bundesleiterin des Schönstatt-Mütterbundes prägte über Jahrzehnte das Leben der Gemeinschaft und setzte sich besonders für deren internationale Entwicklung sowie für zentrale Projekte der Schönstatt-Bewegung ein.
"Beten und arbeiten" heißt es bei der "Ora-et-labora"-Woche auf Berg Nazareth in Schönstatt, Vallendar. Dabei können sich Familien und Einzelpersonen mit ihren Talenten und handwerklichen Skills einbringen (Foto: privat)
Regina und Richard Schmucker. Bei "Ora et Labora" vom 3. bis 7. August heißt es: Gemeinsam anpacken, beten, lachen, gestalten und wachsen. Ins Haus der Familie auf dem Berg Nazareth in Schönstatt, Vallendar, sind Familien, Paare und Einzelpersonen eingeladen, um etwas zu schaffen, das bleibt: Sichtbare Spuren am und im Haus und tragende Erinnerungen im Herzen.
Mit dem dritten Teilband der Studienausgabe 4 zur Geschichte der Schönstatt-Bewegung sind auf 600 Seiten weitere 94 Dokumente zugänglich, die Licht bringen in die spannende Geschichte der Schönstatt-Bewegung (Foto: Brehm)
Hbre. Im Juli 2026 ist im Patris Verlag in Vallendar-Schönstatt mit der Studienausgabe 4.3 der Reihe Dokumente zur Geschichte der Schönstatt-Bewegung ein weiterer Band der wissenschaftlichen Editionsreihe erschienen. Unter dem Titel „Dekrete und Kontroversen um das Schönstatt-Werk – Dokumente und Hintergründe aus den Jahren der Apostolischen Visitation und der Exilszeit – 1951 bis 1966“ macht der 600 Seiten umfassende Teilband 94 Dokumente aus der Zeit von Januar 1956 bis September 1957 teilweise erstmals öffentlich zugänglich.
In der Hauskapelle im Dachgeschoss des Schönstatt-Zentrums fanden die 90 Besucherinnen des Tages der Frau in Memhölz zum Impuls-Vortrag mit Claudia Brehm, Schönstatt, Vallendar, Platz (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Kuhglockengeläute, Berge, ein See, Gemütlichkeit und Gastfreundschaft – die Rede ist vom „Haus der Familie“ Schönstatt auf’m Berg, dem Zentrum der Schönstatt-Bewegung im Bistum Augsburg, das in der Nähe von Kempten im Allgäu, in der Gemarkung Memhölz liegt. An diesem Ort haben sich am Samstag 4. Juli 2026 90 Frauen jeden Alters zum „Tag der Frau“ getroffen. Die Veranstaltung stand unter dem Leitwort „Zukunft gestalten – Neuanfang, was in dir ist, zieht Kreise“ und lud dazu ein, der eigenen Selbstwirksamkeit auf die Spur zu kommen, mit Gleichgesinnten Erfahrungen auszutauschen, in der Auseinandersetzung mit thematischen Anregungen neue Perspektiven zu gewinnen und dadurch Kraft für den persönlichen Alltag zu schöpfen.
Aus verschiedenen Ländern Europas trafen sich im Juni im ungarischen Schönstatt-Zentrum in Obudavar 31 Personen zum Europäischen Familienforum der Schönstatt-Familienbewegungen Europas (Foto: Danielová)
Jaroslava Danielová. Familien aus verschiedenen europäischen Ländern kamen im Juni 2026 zum Europaforum der Schönstattfamilien im ungarischen Schönstatt-Zentrum in Óbudavár zusammen. Im Mittelpunkt standen Begegnung, der Austausch über die Arbeit mit Familien sowie die Vorbereitung des geplanten Familienkongresses 2028 in Pozuelo bei Madrid. Gleichzeitig erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Entwicklung der Schönstattbewegung in Ungarn.
(Foto: Alexander Fox, Pixabay)
Kommentar der Woche:
Lob des menschlichen Unvermögens
Eine Mädelsgruppe versammelte sich im Schönstatt-Zentrum Liebfrauenhöhe, Diözese Rottenburg-Stuttgart (Foto: Lina Haag)
Schwester M. Emilia Loriz, Valeria Gehring und Teresa Hilser. Eine Zeit voller kleinerer und größerer Highlights nur für „Mädels“ zwischen 9 und 15 Jahren boten die „Mädelstage spezial“ vom 4. bis 7. Juni 2026 auf der Liebfrauenhöhe in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Ganz unter sich sein, keine Masken tragen müssen, sich selbst besser kennenlernen und Schritt für Schritt verlässliche Bündnispartner für das Abenteuer des Lebens finden dürfen: All diese wichtigen Anliegen der SchönstattMJF (Schönstatt Mädchen-Junge Frauen) bekamen Raum in den Tagen rund um das Fronleichnamsfest – auch dank eines motivierten und einsatzfreudigen Trägerinnen-Teams.
Die Marienschwester Anika Lämmle (links) und ihre Mitschwestern heißen die Besucher und Nachbarn willkommen (Foto: Chrobok)
MCH. Bereits zum zweiten Mal hat am Donnerstag, 2. Juli, das Nachbarschaftsfest am Pilgerhaus der Schönstatt-Bewegung stattgefunden. Warum dieses Treffen wichtig ist und welche Kraft die Begegnung untereinander hat, wird im Folgenden deutlich.
Matthias Chrobok (m) ist seit 1. Juli 2026 neuer Leiter der Presse- und Medienarbeit der Schönstatt-Bewegung Deutschland. Er löst Heinrich Brehm (l) ab, der nach über 26 Jahren in dieser Funktion in den Ruhestand verabschiedet wird. Das teilt Pater Felix Geyer (r), Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, in einem Brief an Verantwortungsträger der Bewegung am heutigen 2. Juli mit (Foto: Hernadi)
POS. In der Presse- und Medienarbeit der Schönstatt-Bewegung Deutschland hat zum 1. Juli 2026 ein Leitungswechsel stattgefunden. Nach vielen Jahren im Dienst der Bewegung ist Heinrich Brehm nun in den Ruhestand getreten. Die Leitung der Presse- und Medienarbeit hat Matthias Chrobok übernommen. Darüber informiert Pater Felix Geyer ISch, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, in einem Schreiben an die Verantwortlichen der Gemeinschaften, Gliederungen, Projekte und Diözesen.
Ehepaar Bibor und Tomás Dabóczi sprechen von ihren Erfahrungen in der Arbeit mit der Schönstatt-Familienbewegung in Ungarn (Foto: Miller)
Manuela und Peter Miller. Vom 26. bis 28. Juni 2026 trafen sich die Zentrale der Schönstatt-Familienbewegung Deutschland und die Leitung der Akademie für Familienpädagogik Memhölz zu einem europäischen Erfahrungsaustausch rund um das Thema „Schönstatt bauen“. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Impulse die junge Schönstatt-Bewegung in Ungarn für die Familienbewegung in Deutschland geben kann. Das ungarische Ehepaar Bibor und Tomás Dabóczi berichtete aus seiner langjährigen Praxis und stieß mit seinen Erfahrungen auf großes Interesse.
(Foto: instagramFOTOGRAFIN, pexels.com)
Kommentar der Woche:
„Keine Freiheit den Feinden der Freiheit“
Jahresmotto 2026 der Schönstatt-Bewegung Deutschland (Gestaltung: Brehm)
Liebe Freunde und Mitglieder unserer Schönstatt-Bewegung,
in den letzten Wochen ist mir der fünfte unserer Grundvollzüge besonders nachgegangen: Ich glaube an dein Charisma. Vielleicht liegt es an den vielen Begegnungen der letzten Zeit. An Gesprächen in Familien. An Sitzungen und Beratungen. An Begegnungen mit Menschen, die ganz unterschiedlich denken und leben. Immer wieder hatte ich dabei den Eindruck: Das wird ja ziemlich konkret.
Ein Interview mit Ulrike Eichenberg, Gründungsmitglied von „Lichtzeichen e.V. – Hilfe für schwangere Frauen“ (Foto: Lichtzeichen e. V.)
Seit mehr als 25 Jahren begleitet der Verein „Lichtzeichen“ Frauen in schwierigen Lebenssituationen vor, während und nach der Geburt ihres Kindes. Aus einer spontanen Hilfe für eine Schwangere ist angeregt durch die Spiritualität der Schönstatt-Bewegung ein breit gefächertes Angebot entstanden, das materielle Unterstützung, persönliche Begleitung und Hilfe zur Integration verbindet. Mit dem bevorstehenden Rückzug von Ulrike Eichenberg, Gründungsmitglied von „Lichtzeichen e.V. – Hilfe für schwangere Frauen“, aus der Leitung steht der Verein zugleich vor einer wichtigen Weichenstellung: Gesucht wird eine Persönlichkeit, die das spendenfinanzierte Projekt mit Mut, Empathie und Verantwortungsbewusstsein in die Zukunft führt. Im Interview blickt Ulrike Eichenberg auf die Anfänge von Lichtzeichen zurück, spricht über die Haltung, die ihre Arbeit geprägt hat, und erläutert, warum sie gerade jetzt auf Menschen hofft, die bereit sind, Verantwortung für dieses soziale Engagement zu übernehmen. Gertrud Alberding führte mit Ulrike Eichenberg das folgende Gespräch.
An der von der Schönstatt Männerbewegung Freiburg zum 40sten Mal organisierten Wallfahrt nach Schönstatt, Vallendar, nahmen insgesamt 51 Pilgerinnen und Pilger teil (Foto: Schemel)
Manfred Schemel, Josef Danner. Am Dreifaltigkeitssonntag, 31. Mai 2026, machten sich 51 Pilger der Schönstatt-Männerbewegung Freiburg zur 40. Jahreswallfahrt nach Schönstatt in Vallendar auf. Die traditionsreiche Pilgerfahrt führte zum Taborheiligtum auf dem Marienberg, ins Urheiligtum im Tal Schönstatt und zum Mutterhaus der Schönstätter Marienschwestern, die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiern.
Schönstatt-Campus: Entwicklungsprozess der Schönstatt-Zentren (Grafik: B.Brehm)
Hbre. Mit dem Projekt „Schönstatt-Zentren = Häuser mit Profil“ startet im Rahmen des SchönstattCampus ein gemeinsamer Lern- und Entwicklungsprozess für Verantwortliche der Schönstatt-Zentren in Deutschland. Das erste Online-Modul – innerhalb der Schönstatt-App angeboten – findet am Dienstag, 7. Juli, um 10 Uhr statt. Ziel des Campus-Projektes ist es, die Verantwortlichen der Zentren in ihrem jeweiligen Sendungsauftrag zu stärken und zugleich tragfähige wirtschaftliche Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.
Die Pilgerkirche in Schönstatt, Vallendar, feierte am 28. Juni 2026 Kirchweihfest. Das Kreuz auf der Dachspitze greift die Rundform der Kirche auf. Es ist vergoldet und weist auf das Licht und die Sonne hin. Das sind Symbole für die Auferstehung, an die Christen glauben. In der Mitte ist das Kreuz von einem Ring umgeben, der keinen Anfang und kein Ende hat. Er ist Symbol für den ewigen Gott. Der Fuß des Kreuzes mündet in eine Kugel - die Weltkugel - auf ihr ist ein großes „M“ zu finden, Zeichen für Maria, die unter dem Kreuz gestanden hat und Christus als Weggefährtin und Gehilfin zur Seite steht. (Foto: Brehm)
CBre. Trotz hochsommerlicher Temperaturen feierten zahlreiche Gläubige das Kirchweihfest der Pilgerkirche in Schönstatt, Vallendar. Der Festgottesdienst wurde vom Schönstattchor „Stimmvoll“ musikalisch gestaltet. Hauptzelebrant und Prediger war Bischof Franz-Josef Overbeck, Essen. Zum Programm gehörten außerdem ein parallel angebotener „Gottesdienst für kleine Entdecker“, die Möglichkeit zum persönlichen Segen, ein Indoor-Kirmes-Programm sowie zum Abschluss eine Festandacht mit eucharistischem Segen.
Die Gruppe aus Rottenburg-Stuttgart gemeinsam mit französischen Gästen in Cambrai. (Foto: Würde)
Zu den Pilgerfahrten der besonderen Art gehört für viele Schönstätter eine Nordfrankreich-Reise nach Cambrai, Verdun und Merveille auf den Spuren von Josef Engling. Dieser junge Mann, der zur Anfangsgeneration Schönstatts gehört, hat durch sein herausragend christliches Leben einen wesentlichen Beitrag zum Werden der jungen Schönstatt-Bewegung eingebracht. Er wurde, wie viele andere junge Männer 1914 in den Krieg eingezogen und ist im Alter von 20 Jahren am 5. Oktober 1918 in der Nähe von Cambrai gefallen. In der Nähe der Todesstelle steht heute eine Schönstattkapelle mit Haus. Sechs Familien aus der Schönstatt-Familienbewegung der Diözese Rottenburg/Stuttgart machten in der Pfingstwoche eine Reise an diese Orte. Michael Hilser erzählt von dieser Erfahrung.
Die 18-jährige Victoria hat die 100.000 km voll: Zweieinhalb mal um die Erde (Foto: Knes)
Harald M. Knes. Am 24. Juni – am Festtag des Heiligen Johannes des Täufers, sehr passend – war ein besonderer Moment für Martin M. Janssen, Mitglied des Schönstatt-Instituts Marienbrüder. Am Reha-Zentrum Koblenz – ebenfalls sehr passend – hatten er und seine 18-jährige Victoria die 100.000 km voll: zweieinhalb mal um die Erde.
(Foto: Iryna Varanovich, pexels.com)
Kommentar der Woche:
Einfach Identitäten finden
Beim Online-Treffen der Männerwerkstatt2022 stand das Thema „Sozialer Mutterschoß und Urvertrauen“ im Mittelpunkt der Impulse und Gespräche (Foto: Stewardesign, pixabay.com)
Peter Hagmann. Knapp 20 Männer haben sich an zwei Online-Abenden mit dem Thema „Sozialer Mutterschoß und Urvertrauen“ beschäftigt. Die Treffen wurden von zwei Männern aus dem Team der Männerwerkstatt2022 vorbereitet und knüpften inhaltlich an einen Vortrag zur Jahreslosung „Dem Wind trauen, im Sturm glauben“ bei der Marienbergtagung im Februar 2026 in Schönstatt, Vallendar, an.
Haus Mariengart
Für das Zentralhaus des Frauenbundes in Schönstatt suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt
einen Mitarbeiter (m/w/d) in der Hauswirtschaft Vollzeit
Der Innenraum des Urheiligtums wird von Mitgliedern des Institutes der Schönstattfamilien aus Tschechien renoviert und neu gestrichen. Dazu wurde das Urheiligtum fast vollständig ausgeräumt (Foto: Weweler)
Sr. M. Felicia Hirscher. Wer in diesen Tagen rund um das Urheiligtum unterwegs ist, kann die Vorbereitungen kaum übersehen: Das Urheiligtum erhält einen frischen Anstrich, auf dem Pilgerplatz stehen bereits die Container für die künftige provisorische Sakristei bereit, und an vielen Stellen sind Helferinnen und Helfer im Einsatz.
Container direkt am Urheiligtum - Sakristei muss aus dem Alten Haus in Container umziehen (Foto: Brehm)
20.06.2026
Harald M. Knes - Kommentar eines Schönstätters. Eine Ära von ca. 100 Jahren geht zu Ende, nämlich die bisherige organische Einheit von Urheiligtum und Sakristei im „Alten Haus“ (St. Marien). Es scheint, als hätten die Pallottiner ungewollt den Schwestern (und über sie allen Schönstättern) zum 100. Gründungsjubiläum ein bitteres Geschenk ins Nest gelegt, das viele Schönstätter kopfschüttelnd zurück lässt. Was kann nach 100 Jahren, wo auch die Pallottiner an Mitgliedern weniger werden, so wichtig sein, dass sie diesen Raum der Sakristei jetzt unbedingt brauchen?
Die "Causa Kentenich" berührend ist in der bei HERDER erscheinenden "RÖMISCHEN QUARTALSCHRIFT" ein wissenschaftlicher Artikel von Paul Oberholzer SJ publiziert worden, der sich mit dem "Umgang mit archivierten Zeugenaussagen bei einem Seligsprechungsverfahren" beschäftigt (Foto: Neuenhofer)
Hbre. Paul Oberholzer SJ fordert in der bei Herder erscheinenden „Römischen Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte“ einen sorgfältigen Umgang mit archivierten Zeugenaussagen in Seligsprechungsverfahren. Der Artikel trägt den Titel „Reflexionen zum Umgang mit archivierten Zeugenaussagen bei einem Seligsprechungsverfahren – ein Fallbeispiel aus der Causa Josef Kentenich“ und er macht deutlich, dass es beim Blick auf ein solches Verfahren um die wissenschaftliche Tragfähigkeit der Quellenbasis geht, auf die sich eine mögliche folgenreiche öffentliche Debatte stützen kann.
Lichtzeichen e.V. - Hilfe für schwangere Frauen (Foto: Lichtzeichen e.V.)
Hbre. Pater Felix Geyer ISch, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, ruft Verantwortliche dazu auf, das Projekt „Lichtzeichen“ bei seiner weiteren Entwicklung zu unterstützen. Anlass ist der bevorstehende Wechsel in der Verantwortung des Vereins, nachdem Ulrike Eichenberg nach jahrzehntelangem Engagement ihre Leitungsaufgabe abgeben wird. Lichtzeichen bietet Frauen in Not vor, während und nach der Geburt ihres Kindes Begleitung an und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum sozialen Gesicht der Schönstatt-Bewegung.
Die Redaktion der Familienzeitschrift "WIR" traf sich zu ihrer Redaktionskonferenz im Schönstattzentrum Liebfrauenhöhe, Rottenburg (Foto: Helmut Kirschner)
Tobias Hofmann. Das Redaktionsteam des Schönstatt-Familienmagazins WIR hat sich auf der Liebfrauenhöhe zur jährlichen Redaktionskonferenz getroffen. Neben der Themenplanung für kommende Ausgaben standen dabei auch Fragen zur Zukunft der Zeitschrift, zu personellen Ressourcen und zu veränderten Rahmenbedingungen im Mittelpunkt. Das Wochenende war geprägt von intensivem Austausch, gemeinsamen Suchprozessen und dem Blick auf die Herausforderungen der kommenden Jahre.
Aufgrund der Kündigung der Sakristeiräume des Urheiligtums durch die Pallottiner sind Arbeiten am und rund um das Urheiligtum in Schönstatt, Vallendar, notwendig geworden (Foto: Brehm)
Hbre. Der internationale Gnadenort Schönstatt in Vallendar steht vor weitreichenden Veränderungen. Bisher konnte die Schönstatt-Bewegung gemietete Räume im sogenannten „Alten Haus“ als Sakristei und Begegnungsort unmittelbar beim Urheiligtum nutzen. Nach der Kündigung dieser Räume endet zum 1. Juli 2026 eine Phase, in der das historische Ensemble von Haus und Urheiligtum gemeinsam genutzt werden konnte. Für Alternativen stehen die Verantwortlichen vor Herausforderungen, die mit technischen, baulichen und kommunalen Anforderungen zusammenhängen.
Pater Felix Geyer, Leiter der deutschen Schönstatt-Bewegung (Foto: Videoausschnitt)
Video-Gruß zum Bündnistag im Juni 2026
Ehepaar-Newsletter 06/2026 "Wir zwei - Immer wieder neu" (Foto: AllaSerebrina, depositphotos.com)
HBre. Ein übervoller Kopf, wer kennt ihn nicht? Ein übervoller Kopf in der Partnerschaft? Wie können wir einander das Leben erleichtern, die Last verringern? Petra und Michael Kiess haben inspirierende, gut umsetzbare Gedanken dazu: "mental load meistern" heißt das Zauberwort, um wie sie ihren Impuls überschreiben: "auf Augenhöhe miteinander gemeinsam stark, gemeinsam frei" zu werden. Die neue Ausgabe des Newsletters der Schönstatt-Familienbewegung steht auf www.familienbewegung.de oder hier auf schoenstatt.de wieder kostenlos zur Verfügung. Unter der E-Mail-Adresse ehe.newsletter@schoenstatt.de kann der Newsletter bestellt werden und wird dann immer am 18. eines Monats automatisch ins elektronische Postfach zugestellt.
(Foto: kindelmedia, pexels.com)
Kommentar der Woche:
Im Zenit des Lichts: Gedanken zum Sommeranfang
Todesanzeige Hedwig Weinzierl
Hbre. Am 5. Juni 2026 ist Hedwig Weinzierl, ein Mitglied der Gemeinschaft des Schönstatt-Frauenbundes, im Herz-Jesu-Krankenhaus in Dernbach verstorben. Die aus München stammende Schönstätterin wurde am 6. August 1934 geboren und gehörte seit dem 6. April 1958, dem Tag ihrer „Aufnahmeweihe“ im Urheiligtum in Schönstatt, Vallendar, dem Schönstatt-Frauenbund an. Zuletzt lebte sie in einer Wohngruppe für hochbetagte Mitglieder der Gemeinschaft in Haus Mariengart.
Der Garten des Hauses der Bewegung in Schönstatt war am Pfingstwochenende für junge Familien, die am MehrRaum-Wochenende teilnahmen, ein beliebter Aufenthaltsort (Foto: Birringer)
Tommy Birringer. Vom 23. bis 25. Mai trafen sich in der Marienau in Schönstatt zehn junge Ehepaare mit acht Kindern zum MehrRaum-Pfingsttreffen für Ehepaare in den ersten Jahren nach der Hochzeit. Das Wochenende verband intensive inhaltliche Impulse mit einer besonders gestalteten pfingstlichen Liturgie, viel Zeit für Begegnung sowie gemeinsame Stunden im Garten der Marienau.
Die Schwestern M. Verena Röhrig, M. Annbrigitt Mönig, Karin-Maria Stenger und M. Luitgardis Holländer machten im Rahmen der Jubiläumsaktion „100 Orte für 100 Jahre“ einen Besuch in Dudenhofen in der Pfalz (Foto: S-MS)
Sr. M. Verena Röhrig. Im pfälzischen Dudenhofen bei Speyer ist am 27. Mai 2026 im Rahmen der Jubiläumsaktion „100 Orte für 100 Jahre“ an das jahrzehntelange Wirken der Schönstätter Marienschwestern erinnert worden. Einige Schwestern trafen dort Menschen aus dem Ort, die sich auch nach der Auflösung der Niederlassung im Jahr 2008 weiterhin eng mit ihnen verbunden fühlen.
Die Teilnehmenden und Mitwirkenden beim Ehevorbereitungsseminar „Mit Dir aufs Ganze“ im Mai 2026 im Schönstattzentrum „Schönstatt auf’m Berg“, Memhölz im Allgäu (Foto Platzer)
Hbre. Für Paare, die sich Zeit nehmen möchten, ihren gemeinsamen Schritt in die Ehe bewusst vorzubereiten und damit ihre Beziehung und den Start ihres gemeinsamen Weges zu stärken, bietet die Schönstatt-Familienbewegung Seminare zur Ehevorbereitung an. Ein solcher Kurs hat unter dem Thema „Mit Dir aufs Ganze“ im Mai 2026 im Schönstattzentrum „Schönstatt auf’m Berg“, Memhölz im Allgäu stattgefunden. „Von Paaren für Paare“ gestaltet, standen lebensnahe Impulsvorträge, persönliche Gespräche sowie der Austausch mit anderen Paaren in derselben Lebensphase auf dem Programm. Kim Laura Reicherter und Benedikt Mohr berichten nachfolgend von ihren Erfahrungen.
Zu ihrer Jahrestagung versammelten sich die Mitglieder des Schönstatt-Männerbundes traditionell über Christi Himmelfahrt in Schönstatt, Vallendar (Foto: SMB)
Joachim Konrad. Der Schönstatt-Männerbund traf sich von Christi Himmelfahrt bis zum darauffolgenden Sonntag zu seiner Jahrestagung. Unter dem Thema „In Würde altern – Die christliche Kunst des Loslassens“ standen persönliche Erfahrungen des Älterwerdens, Fragen nach Beziehungen und Verantwortung sowie die Zukunft des Hauses St. Josef in Schönstatt im Mittelpunkt.
Gemeinsam kreativ sein, das gehört auch zum Programm des Wochenendes „grow together“ im Schönstattzentrum Marienfried, Oberkirch (Foto: Mühlfeit)
Sonja Mühlfeit. Vom 18. bis 20. September 2026 findet im Schönstattzentrum Marienfried in Oberkirch der vierte Teil des Kurses „GROW Together“ statt. Das Wochenende richtet sich an Paare und Familien mit ihren Kindern und Jugendlichen und möchte Räume eröffnen, „miteinander zu wachsen“, als Paar, als Familie und „an/mit Gott“. Veranstaltungsort ist das Seminar- und Bewegungshaus im Schönstattzentrum Marienfried in Oberkirch.
Der Bischof der Diözese Trier, Dr. Stephan Ackermann, feierte anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Schönstätter Marienschwestern am Sonntag nach Fronleichnam einen Festgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche und beteiligte sich anschließend an der Fronleichnamsprozession über den Berg Schönstatt (Foto: Cooper)
Francine Marie Cooper. Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Schönstätter Marienschwestern feierte Bischof Dr. Stephan Ackermann, Trier, am 7. Juni 2026 die Heilige Messe in der Dreifaltigkeitskirche auf Berg Schönstatt und nahm an der anschließenden traditionellen Fronleichnamsprozession über das Gelände teil. Trotz der wechselhaften Wetterlage der vergangenen Tage fand das Fest unter heiterem Himmel statt. Rund 1.000 Menschen waren zusammengekommen, um an diesem Sonntag den Leib und das Blut unseres Herrn Jesus Christus zu feiern.
Im Rahmen der Jubiläumsaktion „100 Orte für 100 Jahre“ besuchten 4 Schönstätter Marienschwestern die Pfarrgemeinde Brotdorf im Saarland, wo Schwestern von 1934 bis 2010 gewirkt haben (Foto: privat)
Sr. Marie-Jeannette Wagner. Im Rahmen der Jubiläumsaktion „100 Orte für 100 Jahre“ besuchen Schönstätter Marienschwestern Orte, an denen Mitglieder der Gemeinschaft über viele Jahre gewirkt haben. Am Pfingstsonntag, 24. Mai 2026, führte die Aktion nach Brotdorf bei Merzig. Beim Pfarrbezirksfest von St. Maria Magdalena standen Begegnungen, Erinnerungen und Zeichen der Verbundenheit im Mittelpunkt.
Begegnungstag am 31. Mai beim Schönstatt-Heiligtum in München Solln (Foto: J. Kiess)
Joachim Kiess. Am Schönstatt-Zentrum in München hat sich der Begegnungstag am 31. Mai längst zu einer festen Tradition entwickelt. Menschen, die sich der Gnadenkapelle der Dreimal wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin verbunden fühlen, kamen zusammen, um den Weihetag des Heiligtums zu feiern. Bei sonnigem Wetter füllte sich der Platz vor der Kapelle schnell. Unter dem Motto „Kommt und seht“ brachten viele ihre Verbundenheit mit diesem Ort und der Schönstattfamilie zum Ausdruck. Zugleich setzte sich fort, was bereits beim Zukunftstag am 10. Mai thematisiert worden war: „Hier ist Wohlsein!“
Dingelstädt im Bistum Erfurt ist einer der Orte, die Schönstätter Marienschwestern im Rahmen ihrer Aktion „100 Orte für 100 Jahre“ besucht haben. (Foto: S-MS.org)
Sr. M. Paulina Butz. Im Rahmen der Jubiläums-Aktion der Schönstätter Marienschwestern „100 Orte für 100 Jahre“ besuchen kleine Gruppen von Schwestern bisherige Wirkstätten der Gemeinschaft – als Zeichen der Dankbarkeit für die gewachsenen Verbindungen und mit dem Anliegen, die Menschen an diesen Orten mit dem Gnadenstrom des 100-Jahr-Jubiläums in Kontakt zu bringen. So kam es am 17. Mai 2026 zu Jubiläumsbegegnungen in Dingelstädt, Bistum Erfurt.
Kommentar der Woche:
Urlaubsziel - Die Welt mit anderen Augen sehen?!
Die Spoken-Word-Künstlerin Sarah Marie beim Vortragen ihrer Texte im Saal des Pater-Kentenich-Hauses auf Berg Schönstatt, im Rahmen einer Soirée spirituelle am Pfingstmontag (Foto: Cooper)
Sr.Marié Munz. „Blickrichtung Horizont“ steht über der Veranstaltung im Pater-Kentenich-Haus auf Berg Schönstatt an Pfingsten 2026. Ein Sonntagabend geprägt von Besinnung, Stille, Tiefgang, in die sich die Besucherinnen und Besucher hineinnehmen lassen. Die Poetry-Künstlerin und Dichterin Sarah-Marie bringt urmenschliche und aktuelle Fragen, Ängste und Sehnsüchte nicht nur ins Wort, sondern teilt mit dem Publikum die Früchte ihres persönlichen Suchens und Ringens. Ihre tiefen, wohlklingenden, ganz zeitgemäßen Texte, berühren. Der Pianist und Komponist Jürgen Reitershahn übersetzt mit klangschönen selbst komponierten Musikstücken die Worte in Melodien. Dazwischen immer wieder treffende, tiefgehende Worte von Pater Josef Kentenich, ausgewählt und vorgetragen von der Initiatorin und Moderatorin des Abends, Sr. M. Anrika Dold.
Great Moments of Unity – Experiences of 25 years Together for Europe (Foto: Coverausschnitt, Bildmotiv: Maria Kiess, Freising)
Hbre. Im Oktober 2025 ist das Buch „Sternstunden der Einheit“ erschienen, das seinen Lesern „Erfahrungen aus 25 Jahren Miteinander für Europa“ vermitteln möchte. Dass nun seit Anfang Mai 2026 auch eine ins Englische übersetzte Version des Buches von Gerhard Proß, CVJM Esslingen, und Pater Lothar Penners ISch, Schönstatt-Bewegung, unter dem Titel „Great Moments of Unity – Experiences of 25 years Together for Europe“ erschienen ist, veranlasst schoenstatt.de, nachfolgend eine Buch-Rezension der deutschen Fassung des Buches aus der Feder der Theologin und Sozialpädagogin Ines Fanger, Braunschweig, zu veröffentlichen.
Jahresmotto 2026 der Schönstatt-Bewegung Deutschland (Gestaltung: Brehm)
Liebe Freunde und Mitglieder unserer Schönstatt-Bewegung,
der Juni trägt eine besondere geistliche Spannung in sich. Pfingsten liegt hinter uns – der Geist Gottes ist neu aufgebrochen, hat die Kirche bewegt, geöffnet, in die Weite geführt. Wir feiern Fronleichnam, das Fest der bleibenden Gegenwart Christi mitten in unserem Leben. Der Geist, der bewegt, und Christus, der bleibt, gehören zusammen. Bewegung und Bindung. Weite und Verwurzelung.
„basis“ ist eine Zeitschrift aus Schönstatt, die zehn Mal im Jahr erscheint und sich mit Themen der christlichen Lebensgestaltung und gesellschaftlichen Fragestellungen auseinandersetzt (Ausschnitt aus dem Cover der Ausgabe 2026/06)
Hbre. Die katholische Zeitschrift „basis“, herausgegeben im Patris Verlag in Vallendar-Schönstatt, widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe Juni 2026 dem Thema Gesprächskultur in Kirche und Gesellschaft. Unter der Überschrift „Wir müssen reden. Auch und gerade, weil’s anstrengend ist.“ greift das Magazin Fragen auf, die viele Menschen im Alltag beschäftigen: Warum werden Diskussionen oft vermieden? Wie kann Zuhören gelingen? Und wie bleiben Menschen miteinander im Gespräch, obwohl Meinungen auseinandergehen?
Über 1000 Gäste nahmen am Pfingstmontag im Schönstattzentrum Liebfrauenhöhe in Rottenburg-Ergenzingen an der Feier des 100-jährigen Bestehens der Gemeinschaft der Schönstätter Marienschwestern teil (Foto: Stanislav Rauer)
Hbre. Mit einem großen Fest der Begegnung haben die Schönstätter Marienschwestern auf der Liebfrauenhöhe in Rottenburg-Ergenzingen ihr 100-jähriges Bestehen gefeiert. Mehr als 1.000 Gäste sind am Pfingstmontag 2026 ins Schönstattzentrum Liebfrauenhöhe gekommen, dem Sitz des Provinzialats der Gemeinschaft für Süd- und Mitteldeutschland mit den dazugehörigen Ländern. Im Mittelpunkt standen Dankbarkeit für die Führung Gottes in der Geschichte der Gemeinschaft und der Blick auf ihren Auftrag in Kirche und Gesellschaft.
Die Schönstatt-Kapelle in einem Wohngebiet in Bocholt Biemenhorst feiert in diesem Jahr ihren 75. Geburtstag (Foto: Kalicki)
Schw. Mariagnes Kalicki. Mit einer Festwoche vom 18. bis 25. Mai 2026 hat das Schönstattzentrum in Bocholt-Biemenhorst das 75-jährige Bestehen der Biemenhorster Schönstattkapelle gefeiert. Höhepunkt war ein Jubiläumsgottesdienst an Pfingstmontag mit anschließender Feier im Bürgerzentrum Biemenhorst.
(Motiv: Sergei Preis und Deutsche Gesellschaft für ME-CFS)
Kommentar der Woche:
Auf einmal ganz nah
Social Media Inhalte bewusst und ansprechend gestalten. Einladung zu einem Workshopwochenende in Würzburg
Sr. Francine-Marie Cooper. Wie kann die Botschaft Schönstatts Menschen heute erreichen, mitten im digitalen Alltag, zwischen Reels, Stories und Posts? Wie gelingt es, Inhalte so zu gestalten, dass sie berühren, verstanden werden und im Gedächtnis bleiben? Genau darum geht es an einem Workshopwochenende, das vom 26. bis 28. Juni 2026 im Schönstattzentzrum Marienhöhe, Würzburg, stattfinden wird.
Aus Anlass ihres 100-jährigen Bestehens laden die Schönstätter Marienschwestern zu einem Tag der offenen Türen auf Berg Schönstatt, Vallendar, ein
Sr. M. Veronika Riechel. Ein Jahrhundert Geschichte, lebendige Gemeinschaft und ein Blick hinter die Kulissen: Anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens laden die Schönstätter Marienschwestern am Sonntag, den 7. Juni 2026, zu einem besonderen Tag der offenen Türen in die Häuser der Gemeinschaft auf Berg Schönstatt, Vallendar, ein.
Klein und kreativ war die Runde des Online-Auftakttreffens zum Familienfestival 2027 in Schönstatt (Bildschirmfotomontage)
Manuela und Peter Miller. Klein, aber kreativ war die Runde des Online-Auftakttreffens am Abend des 21. Mai zum 4. Familienfestival, das am 15.-16. Mai 2027 in Schönstatt, Vallendar, stattfinden wird. Zum Einstieg ging es um Erinnerungen und Eindrücke, die den Teilnehmenden beim Gedanken an die vergangenen Familienfestivals in den Sinn kommen: viele gute Begegnungen und Gespräche, das bunte Leben rund ums Urheiligtum, die mitreißende Musik, das Einsingen des neuen Familien-Liederbuchs, die Clowns – und natürlich das große Picknick auf der Wiese beim Urheiligtum in Schönstatt.
Domkapitular Martin J. Emge hielt den Impuls beim Frauenfrühstück am 20. Mai im Schönstattzentrum Marienberg, Scheßlitz (Foto: Vroni Freitag)
Renate Siebenkäss/Hbre. Rund 75 Frauen waren am 20. Mai der Einladung zum Frauenfrühstück ins Schönstattzentrum Marienberg, Scheßlitz, Erzbistum Bamberg, gefolgt. Nach der Begrüßung durch Erika Wagner und einem gemeinsamen Tischgebet genossen die Teilnehmerinnen ein reichhaltiges Frühstücksbüfett, das von einem ehrenamtlichen Team vorbereitet worden war. Im Mittelpunkt des Vormittags stand anschließend der Vortrag von Domkapitular Martin Emge unter dem Titel „Der doppelte Schlüssel zur Sturmtänzerin“.
Die Zelte der Kirchenmeile in Würzburg entlang des Mainufers (Foto: Harald Knes)
Wolfgang Fella. Mitten auf der stark frequentierten „Kirchenmeilen-Autobahn“ des 104. Deutschen Katholikentags in Würzburg war das Zelt der Schönstatt-Bewegung über vier Tage hinweg ein viel besuchter Treffpunkt. Das Café im Schönstattzelt bot nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern auch Begegnung, Gespräche und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Zeitweise sei das Zelt „knapp an der Überfüllung“ gewesen, berichten die Verantwortlichen.
Beim Podium „Synodaler Weg Quo Vadis? Für eine Welt, die Zukunft hat - mit einer Kirche, die Hoffnung macht“, moderiert von Michael Schrom, Oberursel/Taunus (m), waren Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Göppingen, und Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, Hildesheim, miteinander im Gespräch (Foto: Samietz)
Hans-Martin Samietz. Wie kann der Synodale Weg in Deutschland weitergehen und welche Rolle spielt dabei die Verbindung zur Weltkirche? Mit diesen Fragen beschäftigte sich auf dem Katholikentag ein Podium unter dem Titel „Synodaler Weg Quo Vadis? Für eine Welt, die Zukunft hat – mit einer Kirche, die Hoffnung macht“. Gesprächspartner waren Dr. Irme Stetter-Karp und Bischof Dr. Heiner Wilmer. Im Mittelpunkt standen die Folgen der Missbrauchskrise, der Stand des Reformprozesses sowie die Frage, wie Synodalität künftig konkret gelebt werden kann.
Mit klatschen, stampfen und hüpfen feiern die vielen Gäste das Kapellchenfest in Nittenau mit der Vorfreude auf das anstehende Jubiläum (Foto: Schöls)
Adolf Schöls. Unter dem Jahresmotto der Schönstatt-Bewegung 2026 „Dem Wind trauen – im Sturm glauben“ stand das diesjährige „Kapellchenfest“ im Schönstattzentrum Nittenau. Wegen des windigen und unbeständigen Wetters wurde der Familiengottesdienst kurzfristig in den großen Saal und das Foyer des Schönstattzentrums verlegt. Die Zahl der Teilnehmenden übertraf die Erwartungen deutlich, sodass zusätzliche Bierbänke aufgestellt werden mussten. Besonders freuten sich die Verantwortlichen über die vielen Familien mit Kindern, darunter zahlreiche Familien, die bereits beim Mutter-Elternsegen dabei gewesen waren.
(Motiv: Tomasz, pexels.com.de)
Kommentar der Woche:
Was wir brauchen
Carolin Ankenbauer und Wilfried Röhrig bestritten eines der Minikonzerte im Schönstatt-Zelt auf der Kirchenmeile des Katholikentages 2026 (Foto: Fella)
Wolfgang Fella. Angekündigt wurden sie als die Andrew Lloyd Webbers und Reinhard Meys von Schönstatt. Und in der Tat, innerhalb der Bewegung sind viele ihrer Lieder und Musicals bekannt, die aus ihrer kreativen Feder stammen. Umso schöner, dass sie an zwei Tagen das Programm im Schönstatt-Zelt auf der Kirchenmeile des Katholikentages in Würzburg musikalisch mitgestalteten. Am Freitag Wilfried Röhrig und am Samstag Gertraud Wackerbauer. Und zur Freude aller hatten beide auch noch „friends“ mitgebracht.
