Schönstatt in Deutschland
Pater Felix Geyer ISch: geistliche Bündelung der Schönstattkonferenz 2026 (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Mit einer geistlichen Bündelung durch den Bewegungsleiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, Pater Felix Geyer, endete die Schönstattkonferenz in Vallendar. Er griff zentrale Erfahrungen der drei Tage auf: den spürbaren Aufbruchsgeist aus dem Liebesbündnis heraus, die inspirierenden Begegnungen mit Maria und dem Charisma der Bewegung sowie den Umgang mit den großen Fragen und Unsicherheiten der Gegenwart. Dabei rückte er besonders zwei Leitworte in den Mittelpunkt: Miteinander und Wertschätzung.
Infoblock am letzten Morgen der Schönstattkonferenz im Filmsaal des Pater-Kentenich-Hauses auf Berg Schönstatt (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Mit einem Informationsblock zum Abschluss der Schönstattkonferenz in Schönstatt, Vallendar, richtete sich der Blick auf kommende Entwicklungen und Projekte der Bewegung. Drei Themen standen dabei im Mittelpunkt: die zukünftige Leitung der internationalen Schönstatt-Wallfahrt und des Urheiligtums, die Beteiligung Schönstatts am Katholikentag 2026 in Würzburg sowie das Projekt einer neuen „Bewegungsakademie“, die Lern-, Begegnungs- und Entwicklungsräume für die Bewegung schaffen soll.
Sonntagsgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche, Berg Schönstatt (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Mit einem Gottesdienst in der gut besetzten Anbetungskirche auf Berg Schönstatt begann der dritte Tag der Schönstattkonferenz, die am Freitag, 6. März, in Schönstatt bei Vallendar begonnen hat. Die Eucharistiefeier griff zentrale Fragen der vorangegangenen Konferenztage auf: Was macht ein gutes Leben aus und welche Rolle spielen dabei Beziehungen zu Gott und zu den Menschen?
Schönstatt - Verkündigung in den sozialen Medien (Foto: Cooper)
Hbre. Wie kann die Botschaft Schönstatts Menschen heute erreichen, in einer Zeit, in der Begegnung immer häufiger auch digital stattfindet? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein eigener Programmpunkt der Schönstattkonferenz. Unter dem Titel „Verkündigung von heute und morgen – Neue Medien und Verkündigungsperspektiven“ ging es darum, wie soziale Netzwerke und digitale Plattformen für Austausch, Zeugnis und missionarische Präsenz genutzt werden können.
Folie Präsentation
Hbre. Die Schönstattbewegung Deutschland baut ihre Präsenz in den sozialen Netzwerken aus. Ziel der neuen Initiative ist es, Glaubenserfahrungen, Impulse aus dem Liebesbündnis und Einblicke in das Leben der Bewegung stärker in die digitale Welt zu tragen und so auch Menschen zu erreichen, die bisher wenig Berührung mit Glaube und Schönstatt haben.
Vorstellung der Schönstatt App (Foto: Brehm)
Hbre. Mit der neuen Schönstatt App erhält die deutschsprachige Schönstattbewegung ein gemeinsames digitales Kommunikationswerkzeug. Ziel ist es, Menschen, Projekte und Gemeinschaften stärker miteinander zu vernetzen und Zusammenarbeit über Orte hinweg zu erleichtern.
Eine Musikgruppe der Schönstätter Marienschwestern gestaltete den Abend der Begegnung im Mutterhaus der Schwestern mit (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Im Rahmen der Schönstattkonferenz erlebten die Teilnehmenden am Samstagabend, 7. März 2026, einen besonderen Abend im Mutterhaus der Schönstätter Marienschwestern. Die Begegnung stand im Zeichen des 100-jährigen Jubiläums der Gemeinschaft. Ein vielfältiges Programm, persönliche Begegnungen mit Schwestern aus unterschiedlichen Aufgabenfeldern sowie eindrückliche Einblicke in Geschichte und Charisma der Gemeinschaft prägten den Abend.
Mit Gesprächen in Generationengruppen, hier die Generation X, startete das Konferenzthema "Die Zukunft Schönstatts?!" (Foto: Brehm)
CBre/HBre. Die Frage nach dem Zukunftsweg der Schönstatt-Bewegung stand am zweiten Vormittag der Schönstattkonferenz auf dem Programm. Unter dem Leitmotiv „Welche Sehnsucht führt uns in die Zukunft?“ arbeiteten die Teilnehmenden zunächst generationenweise miteinander, bevor am Nachmittag die unterschiedlichen Perspektiven miteinander ins Gespräch gebracht wurden.
Im Sturm glauben: das Bild "Sturm auf dem See" von Rembrandt eröffnete den zweiten Konferenztag (Foto: Rembrandt Harmensz. van Rijn)
Cbre/Hbre. Bei der Schönstattkonferenz auf Berg Schönstatt wurde der Blick zu Beginn des zweiten Konferenztages auf die Herausforderungen der Gegenwart gerichtet. Unter der Leitfrage, welche „Stürme der Zeit“ Menschen heute bewegen und wie ihnen Stand gehalten werden kann, kamen im mit 240 Personen inzwischen voll besetzten Filmsaal des Pater-Kentenich-Hauses verschiedene Stimmen zu Wort, von geistlichen Deutungen bis zu persönlichen Erfahrungen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Bewegung.
Sophia Ramer, Kernteamsprecherin der Nacht des Heiligtums 2026 (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Unterstrützt von weiteren Mitgliedern des Teams berichtet Sophia Ramer vom Kernteamtreffen der Verantwortlichen der Nacht des Heiligtums (NdH), der großen Jugendveranstaltung der Schönstatt-Bewegung, die jährlich am ersten Septemberwochenende zu einem aktuellen Thema stattfindet.
Hildegard und Helmut Kirschner, Freising (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Hildegard und Helmut Kirschner aus Freising berichten in ihrem Statement von Impulsen für ihr Leben, die sie von der Tagung zum Thema Persönliches Ideal (PI), die im Februar in Berlin am Campus für Theologie und Spiritualität stattgefunden hat, mitnehmen konnten.
Pater Hans-Martin Samietz ISch (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Pater Hans-Martin Samietz ISch wirft mit einem Bezug auf die Feldpost der Schüler der Oberklassen des Studienheimes in Schönstatt, die im 1. Weltkrieg eingezogen wurden und in Schützengräben lagen, unter dem Stichwort „Im Sturm des Krieges“ einen kurzen Blick in die Geburtsstunden Schönstatts und setzt sie in Korrelation mit Aussagen des Filmemachers und Schriftstellers Alexander Kluge, der als Kind den 2. Weltkrieg miterlebt hat.
Prof. Dr. Gudrun Nassauer spricht bei der Schönstattkonferenz 2026 über marianische Haltungen in der Bibel (Foto: Brehm)
Sr. M. Nurit Stosiek. Der erste Nachmittag der Konferenz beginnt mit einem Referat von Prof. Dr. Gudrun Nassauer, Professorin für Theologie und Exegese des Neuen Testaments an der Theologischen Fakultät der Universität Fribourg, Schweiz. Sie nimmt die Konferenzteilnehmenden mit auf eine spannende Reise, auf der sich ein existenzieller Blick auf Maria als Spiegel Gottes und der Welt auftut.
Die Schönstatt-Konferenz im Pater-Kentenich-Haus auf Berg Schönstatt hat begonnen (Foto: Brehm)
CBre/HBre. Aktuell etwa 190 Vertreterinnen und Vertreter aus den verschiedenen Gemeinschaften der Schönstatt-Bewegung, aus Projekten und Initiativen sowie weitere Interessierte sind derzeit zur Schönstattkonferenz 2026 zusammengekommen. Das jährliche Treffen dient dazu, den Standort der Bewegung im Blick auf die Herausforderungen der Zeit zu bestimmen und gemeinsam nach konkreten Wegen zu suchen, wie Menschen heute Orientierung, Halt und Glaubensmut finden können. Das Leitmotiv der Konferenz greift ein Gebet zum Auftakt auf: Gott ist derjenige, „der uns hinausruft ins Offene, Ungewisse: dem Wind trauen – im Sturm glauben“.
Rechtzeitig zur Schönstatt-Konferenz ist die neue Arbeitshilfe zum Pfingstgebet aus der Druckerei eingetroffen. Auch die aktualisierte Internetseite www.pfingstgebet.schoenstatt.de ist funktional. Die Arbeitshilfe kann bei der Konferenz in die Schönstatt-Zentren und Gemeinden mitgenommen werden, die Gebetszeiten in den neun Tagen vor Pfingsten geplant haben (Montage: Brehm)
Hbre. Die Schönstatt-Bewegung Deutschland lädt ihre Mitglieder und Freunde auch in diesem Jahr wieder ein, die neun Tage vor Pfingsten (15. bis 23. Mai 2026) bewusst als Zeit des gemeinsamen Gebets zu gestalten. Unter dem Leitgedanken „Dem Wind trauen – im Sturm glauben“ will die Pfingstnovene 2026 Zuversicht und Miteinander in Kirche und Gesellschaft stärken. Eine komplett neu erarbeitete Arbeitshilfe, die in diesen Tagen erscheint, bietet dafür ausgearbeitete Impulse, Gebete und Gestaltungselemente.
Eine Delegation von fünf Schwestern besuchte am 10. Februar zum Auftakt der Jubiläumsaktion „100 Orte für 100 Jahre“ das sogenannte „Vaterheiligtum“ in der Kölner Innenstadt. (Foto: Marienschwestern)
Zur Geschichte der Schönstätter Marienschwestern gehört die Tatsache, dass sie von Anfang an, an verschiedensten Einsatzorten segensreich wirken konnten. Diesen Geschichts- und Lebensstrom möchte die Gemeinschaft in ihrem Jubiläumsjahr „100 Jahre Schönstätter Marienschwestern“ aufgreifen und mit dem Jubiläumsjahr in Verbindung bringen. Dafür haben sie die Aktion „100 Orte für 100 Jahre“ gestartet: Möglichst viele dieser ehemaligen Einsatzorte sollen 2026 von einer kleinen Gruppe Schönstätter Marienschwestern besucht werden, um den Menschen dort neu zu begegnen. Mit einem Besuch in Köln wurde am 10. Februar 2026 der Anfang gemacht. Sr. Johanna-Maria Helmich berichtet:
Knapp 30 leitende Personen aus den Schönstatt-Instituten trafen sich Ende Februar 2026 zur 9. gemeinsamen Studientagung (Foto: Knes)
Maria und Dr. Ulrich Wolff /Hbre. Zur 9. Studientagung der Schönstatt-Institute, auch „Verbände“ genannt, trafen sich vom 20. bis 22. Februar 2026 insgesamt 28 Leitungspersonen und Multiplikatoren aller sechs Schönstatt-Institute auf Berg Moriah. Aula, Hauskapelle, Speisesaal und Kaminzimmer boten Raum für Austausch, gemeinsames Gebet und die Begegnung als „Familie“. Inhaltlich stand die Frage im Mittelpunkt, welche Rolle das Liebesbündnis mit Maria für Leben und Sendung der Verbände heute spielt.
Zum nächstmöglichen Zeitpunkt bieten wir folgende Stelle an:
Leitung des Tagungs- und Übernachtungshauses Schönstattzentrum Marienhöhe (m/w/d) in Vollzeit
Buchrezension: Vorsehung. Mit Pater Franz Reinisch Gottes Plan erkennen (Foto: Coverausschnitt)
CBre. Von einem Meister des praktischen Vorsehungsglaubens lernen, das haben sich Vater und Sohn, Adolf und Michael Defrancesco vorgenommen. Und daraus entstand das Buch: „Vorsehung. Mit Pater Franz Reinisch Gottes Plan erkennen“. Der Meister des Vorsehungsglaubens ist für die beiden der Pallottinerpater Franz Reinisch, der als einziger katholischer Priester den Mut aufgebracht hat, Adolf Hitler die Stirn zu bieten und öffentlich den Fahneneid auf ihn zu verweigern. Das allerdings musste er 1942 mit dem Tod bezahlen.
Zwei Tage lang trafen sich aus der Schönstatt-Bewegung Deutschland die Verantwortlichen für die Ehevorbereitung in Salach und sprachen über die Weiterentwicklung des Projektes (Foto: Miller)
Manuela & Peter Miller. Am 20. und 21. Februar 2026 trafen sich Verantwortliche aus der Schönstatt-Bewegung Deutschland, die Projekte der Ehevorbereitung begleiten oder durchführen, zum jährlichen Träger-Treffen in Salach. Zwei Tage lang standen die inhaltliche Weiterentwicklung der von der Schönstatt-Familienbewegung angebotenen Ehevorbereitungsseminare, strategische Überlegungen und der persönliche Austausch zu dieser Thematik im Mittelpunkt.
