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30. Mai 2024 | International | 
Familien des Familienbundes in Queretaro und die Bundesleitung mit dem neu gepflanzten Olivenbaum neben dem Heiligtum (Foto: Pelz)

Familien des Familienbundes in Queretaro und die Bundesleitung mit dem neu gepflanzten Olivenbaum neben dem Heiligtum (Foto: Pelz)

Maria Pelz. Vom 20.-24. Mai 2024 hat in Queretaro, Mexico, eine Sitzung der Leitung des Internationalen Apostolischen Schönstatt-Familienbundes stattgefunden. Die vier Familien der Leitung waren aus Argentinien, Paraguay, Österreich und Deutschland angereist. Während fünf intensiver Arbeitstage beschäftigten sie sich mit verschiedenen Themen, die für den Familienbund zentral sind.

22. Mai 2024 | International | 
Das Kreuz der Einheit vom Heiligtum in Isingiro geht als Geschenk der Frauen von Schönstatt zum 31. Mai 2024 nach Bellavista, Chile (Foto: FvS)

Das Kreuz der Einheit vom Heiligtum in Isingiro geht als Geschenk der Frauen von Schönstatt zum 31. Mai 2024 nach Bellavista, Chile (Foto: FvS)

Hbre. Am 31. Mai 2024 erinnert sich die internationale Schönstatt-Bewegung an den sogenannten III. Meilenstein ihrer Geschichte. Inhaltlich geht es dabei um die Umsetzung einer organischen Denk- und Lebensweise, die der Gründer Pater Josef Kentenich gegenüber der von ihm 1949 diagnostizierten mechanistischen Denk- und Lebensweise in Kirche und Gesellschaft als wesentliche Voraussetzung für die Weitergebe des Glaubens in der aktuellen und zukünftigen Zeit benannt hat. Anlässlich dieses Gedenkens wird bei der Feier in Chile anstelle des am Palmsonntag 2023 gestohlenen und nicht mehr aufgefunden Kreuzes ein neues „Kreuz der Einheit“ im Heiligtum von Bellavista aufgestellt. Dieses sei nicht neu angefertigt, so schreibt Gertrud Pollak, Generaloberin des Institutes Frauen von Schönstatt in einer Information für die Bewegung. Das von der Gemeinschaft geschenkte Kreuz sei vielmehr eine der ersten Kopien, die vom Originalkreuz angefertigt wurden.

22. Mai 2024 | International | 
Im Atelier Metalarte in Santa Maria, Brasilien, wird die Krone für die "Königin Mutter der Kirche" angefertigt (Foto: belmonte Newsletter)

Im Atelier Metalarte in Santa Maria, Brasilien, wird die Krone für die "Königin Mutter der Kirche" angefertigt (Foto: belmonte Newsletter)

Hbre. Die Krone, mit der die Schönstattfamilie bei der internationalen Feier am 9. Juni 2025 die Gottesmutter im Matri Ecclesiae-Heiligtum in Rom zur „Königin Mutter der Kirche“ krönen möchte, wird in den Monaten April und Mai im Atelier Metalarte in Santa Maria, Brasilien, angefertigt.

21. Mai 2024 | International | 
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Europaforum der europäischen Schönstatt-Familienbewegungen (Foto: Wittmann)

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Europaforum der europäischen Schönstatt-Familienbewegungen (Foto: Wittmann)

Neben dem Europäischen Familienkongress, der zuletzt 2023 in Wien stattfand, veranstalten die europäischen Schönstatt-Familienbewegungen jährlich ein sogenanntes Europaforum zum internationalen Austausch über Erfahrungen in der Ehe- und Familienarbeit sowie zur gemeinsamen Weiterbildung. Eingeladen sind Verantwortliche der Familienbewegungen Schönstatts aus den europäischen Ländern sowie Schwestern und Patres, die als Familienseelsorgerinnen und -seelsorger in der Schönstatt-Familienbewegung mitarbeiten. Vom Europaforum, das vom 3. bis 5. Mai 2024 in der Nähe von Ingolstadt, im Schönstattzentrum beim Canisiushof in Kösching stattfand, berichtet Jaroslava Danielová, Prag, die mit ihrem Mann als Vertreterin aus Tschechien an der Veranstaltung teilnehmen konnte.

21. Mai 2024 | International | 
Nothilfe: Im „Sonnenwinkel“ wird Milch für bedürftige Familien aufgekocht (Foto: S-MS, Santa Maria, Brasilien)

Überschwemmungsnothilfe im Süden Brasiliens: Im „Sonnenwinkel“ wird Milch für bedürftige Familien aufgekocht (Foto: S-MS, Santa Maria, Brasilien)

Schwester M. Claucelei Goulart. Rio Grande do Sul erlebt seine bisher schlimmste Naturkatastrophe. Seit dem 27. April wurde der Bundesstaat von heftigen Regenfällen und Tornados heimgesucht. Von den insgesamt 497 Städten des Bundesstaates sind bereits ca. 450 in irgendeiner Weise betroffen. Einige Flüsse sind gestiegen und haben alles überschwemmt, in anderen haben infolge der übermäßigen Regenfälle Erdrutsche Häuser zerstört, was zum Tod vieler Menschen geführt hat, und wieder andere Städte wurden durch starke Stürme verwüstet. Straßen wurden aufgerissen und Brücken weggespült.

27. April 2024 | International | 
Durch einen Erdrutsch wurden 375 Häuser von Menschen in Mutumba, Burundi, zerstört (Foto: Seizer)

Durch einen Erdrutsch wurden 375 Häuser von Menschen in Mutumba, Burundi, zerstört (Foto: Seizer)

Schw. M. Lisette Seitzer, Burundi. Südlich des Schönstatt-Zentrums Mutumba, Burundi, gab es am 19. April 2024 an der Talflanke des Kirassa-Flusses einen großen Erdrutsch. Nachdem sich bereits am späten Freitagnachmittag die Erde zu bewegen anfing, versuchten die Menschen eilends ihre Häuser zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen. Mit Einbruch der Dunkelheit kam es zu dem großen Erdrutsch, bei dem ein Kind ums Leben kam und 2.485 Menschen all ihr Hab und Gut verloren. 375 Häuser wurden zerstört und 500 ha bepflanztes Land stürzte in den Abgrund. Auch zwölf neue Häuser vom Kirassa-Projekt wurden völlig zerstört. Betroffen ist auch die hydroelektrische Station der von den Schönstätter Marienschwestern betriebenen Missionsstation, deren Turbine nicht nur die Station mit Strom versorgt hat.

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