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aus der Schönstatt-Bewegung in Deutschland
Glaube im Alltag verankern – Einkehrtag für Männer in Waldstetten bringt über 50 Teilnehmer zusammen
Was bedeutet es, Glauben heute sichtbar zu leben? Ein Einkehrtag für Männer ermutigte, den eigenen Weg im Glauben zu reflektieren.(Foto: Waldstetten)
Jürgen Langer. Höpfingen-Waldstetten. Mehr als 50 Männer sind am 15. März 2026 zum Einkehrtag der Schönstatt-Bewegung ins Schönstattzentrum Mariengart gekommen. Der sogenannte „Männertag“, der traditionell im März stattfindet und in diesem Jahr auf den vierten Fastensonntag „Laetare“ fiel, verband geistliche Impulse, gemeinsames Gebet und den Austausch mit anderen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Glaube heute im persönlichen Leben, im Beruf und in der Gesellschaft konkret gelebt werden kann.
Die Veranstalter der Candlelight-Dinner im Bistum Münster stehen bereit, die Paare, die einen schönen Abend gemeinsam erleben möchten, zu empfangen.(Foto: Peitz/Wanschura)
Peitz/Wanschura. Im Rahmen der Marriage Week 2026 haben in der Schönstatt-Au Borken und im Schönstattzentrum Haus Mariengrund, Münster, besondere „Candlelight Dinner mit Mehrwert“ stattgefunden. 22 Paare nutzten die Abende, um sich bewusst Zeit füreinander zu nehmen. Zwischen den Gängen eines festlichen Menüs standen nicht nur Genuss, sondern vor allem Gespräche als Paar und neue Impulse für die eigene Beziehung im Mittelpunkt.
Was bedeutet es, in der Liebe verwurzelt zu sein? Ein Abend unter dem Motto „Liebe ist wie ein Baum“ geht dieser Frage auf einfühlsame Weise nach.(Foto: Stolz)
Michael Hilser. 24 Paare aus der näheren und weiteren Umgebung fanden sich am 28. Februar 2026 im Schönstattzentrum Liebfrauenhöhe, Rottenburg, ein, um bei Kerzenschein, im festlich geschmückten Saal ein köstliches 4-Gänge-Menü zu genießen. Zur Begrüßung und zwischen den Gängen gab es jeweils gute Impulse zum Thema Partnerschaft und Ehe. „Wenn man seinem Partner und sich etwas Gutes gönnen will, ist das Candlelight-Dinner auf der Liebfrauenhöhe sehr zu empfehlen“, so eines der teilnehmenden Paare.
Beim 13. Candlelight-Evening in Aulendorf wurde das Thema "Baum der Liebe" auch durch ein großes Bild visualisiert (Foto: Bitterwolf)
Thomas und Hildegard Bitterwolf. Volles Haus beim Candlelight-Evening für Paare im Schönstattzentrum Aulendorf: 16 Paare genossen einen schönen Abend mit Impulsen zum Thema „Baum der Liebe“ und einem liebevoll zubereiteten Vier-Gänge-Menü in der besonderen Atmosphäre des Schönstattzentrums.
Seit nunmehr 100 Jahren sehen es die Mitglieder der Gemeinschaft der Schönstätter Marienschwestern als ihre Aufgabe an, die Gottesmutter Maria als Zeichen der Hoffnung zu den Menschen zu tragen (Foto: Sr. Birgitt Rosam)
Sr. Johanna-Maria Helmich. „100 Orte für 100 Jahre“ – die Jubiläums-Aktion der Schönstätter Marienschwestern will Dankbarkeit, Freude und Hoffnung an die Orte und zu den Menschen bringen, wo Marienschwestern früher einmal gewirkt haben. So soll sich der starke Segensstrom des Jubiläumsjahres (100 Jahre Schönstätter Marienschwestern) wieder mit den Orten verbinden, die über viele Jahre den Lebensstrom der Gemeinschaft mitgetragen und bereichert haben. Am 21. Februar war so ein Verbindungsmoment am Schönstatt-Heiligtum in Wiesbaden-Freudenberg – umrahmt von einem deutsch-polnischen Treffen.
Was macht einen schlichten Ort zu einem Raum geistlicher Erfahrung und wachsender Ausstrahlung? Die Geschichte des Elternhauses von Josef Engling in Prosity gibt überraschende Antworten und weist zugleich in die Zukunft. (Foto: Kostka)
Hbre. In Prosity, einem kleinen Dorf im Norden Polens wächst ein Ort mit besonderer Ausstrahlung: das Elternhaus des Schönstatt-Mitgründers Josef Engling. Was lange ein stilles Zeugnis seiner Herkunft war, entwickelt sich zunehmend zu einem Platz der Begegnung, des Gebetes und der geistlichen Vertiefung. Zugleich steht das Gebäude vor einer dringenden baulichen Herausforderung. Mit einer geplanten Renovierung und dem Aufbau einer Sommerakademie soll der Ort für kommende Generationen gesichert und weiterentwickelt werden.
Coverbild des Musikvideos zum Lied "Einfach nur da sein" von Winfried Röhrig (Foto: Winfried Röhrig)
Hbre. Aus seinem Musical „Gottesspiel“ hat Wilfried Röhrig in den vergangenen Tagen das Lied „Einfach nur da sein“ im Sinne eines Beitrags zur Fastenzeit, der vorösterlichen Bußzeit, als Musikvideo neu veröffentlicht. Im Mittelpunkt des Liedes steht die Einladung, innezuhalten, sich neu auszurichten und Gott nicht im Tun, sondern im Dasein zu begegnen. Das Lied greift eine Schlüsselszene des 2022 uraufgeführten Musicals auf und öffnet zugleich einen Raum für persönliche Besinnung in der österlichen Bußzeit.
Welche Wege erreichen Familien heute wirklich – und wie kann Schönstatt mit bewährten Formaten und neuen Impulsen darauf antworten? Ein gemeinsamer Studientag geht diesen Fragen nach und eröffnet überraschende Perspektiven. (Foto: Miller)
Manuela & Peter Miller. Schwaben und Baden machen gemeinsame Sache: Die Leitungsfamilien der Schönstatt-Familienbewegung in den Diözesen Rottenburg-Stuttgart und Freiburg haben sich am 1. März auf der Liebfrauenhöhe erstmals zu einer gemeinsamen Regionalkonferenz getroffen. Ziel des Tages war der Austausch über Erfahrungen, Initiativen und Herausforderungen – sowie die Frage, wie Anliegen und Angebote Schönstatts heute noch klarer und passgenauer vermittelt werden können. Und das Fazit am Ende war bei allen positiv. „Es war ein erster Schritt“, wie es ein Teilnehmer formulierte.
Eine prägende Institution der Bildungsarbeit am Kreuzberg beendet ihre Tätigkeit – trotz Herausforderungen und Schließung wird der neue Aufbruch gewagt. (Foto: Kreuzberg)
Roberto Gonzalez. Das Institut der Schönstätter Marienbrüder, Träger des „Kreuzberges“ in Bonn, schließt das Sprachinstitut Kreuzberg Bonn (Kekulestraße 31) zum 30. April 2026. Nach über fünf Jahrzehnten Tätigkeit endet damit ein wichtiger Bestandteil der Arbeit auf dem Kreuzberg. Die Schließung erfüllt die Verantwortlichen mit Wehmut, aber noch mehr mit Dankbarkeit für alles, was in über 50 Jahren hier gewirkt wurde.
Pater Arkadiusz Sosna, Polen, und Schwester María Auxiliadora Bohórquez, Ecuador, bilden zukünftig das Team der Internationalen Koordination der Schönstatt-Bewegung (Foto: Schoenstatt.com)
Schoenstatt.com/Hbre. In seiner Sitzung vom 19. Februar 2026 hat das Generalpräsidium des Schönstattwerkes die neue Internationale Koordination der Apostolischen Bewegung Schönstatts für die kommenden drei Jahre ernannt. Pater Arkadiusz Sosna aus Polen bleibt weiterhin im Amt. Im Team der internationalen Koordinierung wird er zukünftig von Schwester María Auxiliadora Bohórquez aus Ecuador unterstützt. Das Präsidium dankte Schwester M. Cacilda Becker aus Brasilien, die in den letzten zehn Jahren an der Spitze der internationalen Koordination stand, dort Pionierarbeit leistete und dieses Gremium maßgeblich mitprägte.
Ehepaar-Newsletter 03/2026 "Wir zwei - Immer wieder neu" (Foto: VitalikRadko, depositphotos.com)
HBre. Wie wird man als Partner vom unbeweglichen Stubenhocker zum verlässlichen Weggefährten? Durch innere und äußere Bewegung! Wer mehr dazu wissen möchte, wird in der neuen Ausgabe des Newsletters für Paare fündig, der wie immer kostenlos von der Schönstatt-Familienbewegung hier auf der Seite der Schönstatt-Bewegung oder unter www.familienbewegung.de zur Verfügung steht. Unter der E-Mail-Adresse ehe.newsletter@schoenstatt.de kann der Newsletter bestellt werden und wird dann immer am 18. eines Monats automatisch ins elektronische Postfach zugestellt.
(Foto: pexels.com)
Kommentar der Woche:
Ein Weg zur Klarheit des Herzens
Nacht des Heiligtums 2026 - Das Motto und seine grafische Umsetzung (Foto: NdH)
Hbre. Im Rahmen der Schönstatt-Konferenz hat das Kernteam der Nacht des Heiligtums, NdH, am 7. März das neue Motto des jährlich stattfindenden Glaubens- & Jugendfestival der Schönstattjugend Deutschland vorgestellt. Die Veranstaltung, die vom 4. bis 6. September 2026 in Vallendar-Schönstatt angeboten wird, wird unter dem Thema "unique ... jetzt echt?!" stehen. Sophia Hinterberger, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit der NdH 2026 schreibt dazu:
Pater Felix Geyer ISch: geistliche Bündelung der Schönstattkonferenz 2026 (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Mit einer geistlichen Bündelung durch den Bewegungsleiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, Pater Felix Geyer, endete die Schönstattkonferenz in Vallendar. Er griff zentrale Erfahrungen der drei Tage auf: den spürbaren Aufbruchsgeist aus dem Liebesbündnis heraus, die inspirierenden Begegnungen mit Maria und dem Charisma der Bewegung sowie den Umgang mit den großen Fragen und Unsicherheiten der Gegenwart. Dabei rückte er besonders zwei Leitworte in den Mittelpunkt: Miteinander und Wertschätzung.
Infoblock am letzten Morgen der Schönstattkonferenz im Filmsaal des Pater-Kentenich-Hauses auf Berg Schönstatt (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Mit einem Informationsblock zum Abschluss der Schönstattkonferenz in Schönstatt, Vallendar, richtete sich der Blick auf kommende Entwicklungen und Projekte der Bewegung. Drei Themen standen dabei im Mittelpunkt: die zukünftige Leitung der internationalen Schönstatt-Wallfahrt und des Urheiligtums, die Beteiligung Schönstatts am Katholikentag 2026 in Würzburg sowie das Projekt einer neuen „Bewegungsakademie“, die Lern-, Begegnungs- und Entwicklungsräume für die Bewegung schaffen soll.
Sonntagsgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche, Berg Schönstatt (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Mit einem Gottesdienst in der gut besetzten Anbetungskirche auf Berg Schönstatt begann der dritte Tag der Schönstattkonferenz, die am Freitag, 6. März, in Schönstatt bei Vallendar begonnen hat. Die Eucharistiefeier griff zentrale Fragen der vorangegangenen Konferenztage auf: Was macht ein gutes Leben aus und welche Rolle spielen dabei Beziehungen zu Gott und zu den Menschen?
Schönstatt - Verkündigung in den sozialen Medien (Foto: Cooper)
Hbre. Wie kann die Botschaft Schönstatts Menschen heute erreichen, in einer Zeit, in der Begegnung immer häufiger auch digital stattfindet? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein eigener Programmpunkt der Schönstattkonferenz. Unter dem Titel „Verkündigung von heute und morgen – Neue Medien und Verkündigungsperspektiven“ ging es darum, wie soziale Netzwerke und digitale Plattformen für Austausch, Zeugnis und missionarische Präsenz genutzt werden können.
Folie Präsentation
Hbre. Die Schönstattbewegung Deutschland baut ihre Präsenz in den sozialen Netzwerken aus. Ziel der neuen Initiative ist es, Glaubenserfahrungen, Impulse aus dem Liebesbündnis und Einblicke in das Leben der Bewegung stärker in die digitale Welt zu tragen und so auch Menschen zu erreichen, die bisher wenig Berührung mit Glaube und Schönstatt haben.
Vorstellung der Schönstatt App (Foto: Brehm)
Hbre. Mit der neuen Schönstatt App erhält die deutschsprachige Schönstattbewegung ein gemeinsames digitales Kommunikationswerkzeug. Ziel ist es, Menschen, Projekte und Gemeinschaften stärker miteinander zu vernetzen und Zusammenarbeit über Orte hinweg zu erleichtern.
Eine Musikgruppe der Schönstätter Marienschwestern gestaltete den Abend der Begegnung im Mutterhaus der Schwestern mit (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Im Rahmen der Schönstattkonferenz erlebten die Teilnehmenden am Samstagabend, 7. März 2026, einen besonderen Abend im Mutterhaus der Schönstätter Marienschwestern. Die Begegnung stand im Zeichen des 100-jährigen Jubiläums der Gemeinschaft. Ein vielfältiges Programm, persönliche Begegnungen mit Schwestern aus unterschiedlichen Aufgabenfeldern sowie eindrückliche Einblicke in Geschichte und Charisma der Gemeinschaft prägten den Abend.
Mit Gesprächen in Generationengruppen, hier die Generation X, startete das Konferenzthema "Die Zukunft Schönstatts?!" (Foto: Brehm)
CBre/HBre. Die Frage nach dem Zukunftsweg der Schönstatt-Bewegung stand am zweiten Vormittag der Schönstattkonferenz auf dem Programm. Unter dem Leitmotiv „Welche Sehnsucht führt uns in die Zukunft?“ arbeiteten die Teilnehmenden zunächst generationenweise miteinander, bevor am Nachmittag die unterschiedlichen Perspektiven miteinander ins Gespräch gebracht wurden.
Im Sturm glauben: das Bild "Sturm auf dem See" von Rembrandt eröffnete den zweiten Konferenztag (Foto: Rembrandt Harmensz. van Rijn)
Cbre/Hbre. Bei der Schönstattkonferenz auf Berg Schönstatt wurde der Blick zu Beginn des zweiten Konferenztages auf die Herausforderungen der Gegenwart gerichtet. Unter der Leitfrage, welche „Stürme der Zeit“ Menschen heute bewegen und wie ihnen Stand gehalten werden kann, kamen im mit 240 Personen inzwischen voll besetzten Filmsaal des Pater-Kentenich-Hauses verschiedene Stimmen zu Wort, von geistlichen Deutungen bis zu persönlichen Erfahrungen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Bewegung.
Sophia Ramer, Kernteamsprecherin der Nacht des Heiligtums 2026 (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Unterstrützt von weiteren Mitgliedern des Teams berichtet Sophia Ramer vom Kernteamtreffen der Verantwortlichen der Nacht des Heiligtums (NdH), der großen Jugendveranstaltung der Schönstatt-Bewegung, die jährlich am ersten Septemberwochenende zu einem aktuellen Thema stattfindet.
Hildegard und Helmut Kirschner, Freising (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Hildegard und Helmut Kirschner aus Freising berichten in ihrem Statement von Impulsen für ihr Leben, die sie von der Tagung zum Thema Persönliches Ideal (PI), die im Februar in Berlin am Campus für Theologie und Spiritualität stattgefunden hat, mitnehmen konnten.
Pater Hans-Martin Samietz ISch (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Pater Hans-Martin Samietz ISch wirft mit einem Bezug auf die Feldpost der Schüler der Oberklassen des Studienheimes in Schönstatt, die im 1. Weltkrieg eingezogen wurden und in Schützengräben lagen, unter dem Stichwort „Im Sturm des Krieges“ einen kurzen Blick in die Geburtsstunden Schönstatts und setzt sie in Korrelation mit Aussagen des Filmemachers und Schriftstellers Alexander Kluge, der als Kind den 2. Weltkrieg miterlebt hat.
