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aus der Schönstatt-Bewegung in Deutschland

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2. Juli 2020
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Generalpräsidium des Internationalen Schönstattwerkes
Stellungnahme zu Missbrauchsvorwürfen gegen P. Josef Kentenich

Anlass zu dieser Stellungnahme sind Anschuldigungen gegen den Gründer des Schönstattwerkes P. Josef Kentenich, zunächst in einem Artikel von Alexandra von Teuffenbach in der Wochenzeitung „Die Tagespost“ vom 2. Juli 2020 und in darauf folgenden Pressemeldungen weltweit.

1. Juli 2020
Archiv (Foto: Ro Ma, pixabay.com)

Hbre. Die in Rom wirkende Theologin und Kirchenhistorikerin Alexandra von Teuffenbach bezichtigt in einem Artikel der „Tagespost“, der morgen, 2. Juli 2020 erscheinen wird, auf der Grundlage bislang unausgewerteter Vatikanischer Dokumente den Gründer der Gemeinschaft der Schönstätter Marienschwestern des systematischen Machtmissbrauchs und des sexuellen Missbrauchs in einem Fall. Die Stellungnahme des Generalpräsidiums des internationalen Schönstattwerkes weist diese Darstellungen zurück. Zu diesen Vorwürfen gab es bereits Klärungen während der Exilszeit und vor Beginn des Seligsprechungsprozesses von Pater Josef Kentenich. Dazu der Vorsitzende Pater Juan Pablo Catoggio:

1. Juli 2020
(Foto: Screenshot vor dem  Fernseher)

Kommentar der Woche: „Aus Zweiflern Gläubige gemacht“

1. Juli 2020
"Du-wirkst-Inspiration" zum Frauenkongress 2021 (Foto: s-fm.de)

"Du-wirkst-Inspiration" zum Frauenkongress 2021 (Foto: s-fm.de)

In 10 Monaten, am 1. Mai 2021 wird – so Gott will – der Frauenkongress in Schönstatt stattfinden, der wegen der Corona-Situation in diesem Jahr nicht durchgeführt werden konnte. Die Frauengemeinschaften der Schönstatt-Bewegung Deutschland, die diesen Kongress gemeinsam vorbereiten und anbieten, laden ein, sich mit monatlich erscheinenden „DU-wirkst-Inspirationen“ auf den Kongress einzustimmen und vorzubereiten. Thema der Juli-Inspiration: "AtemPause".

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26. Juni 2020
Klima wandeln angesichts von Corona und Klimakrise ist eine Aufgabe für jede und jeden (Foto: Tommy Takacs, pixabay.com)Klima wandeln angesichts von Corona und Klimakrise ist eine Aufgabe für jede und jeden (Foto: Tommy Takacs, pixabay.com)

Hbre. „In diesem Jahr ist alles anders!“ – ein Satz, der in diesen Wochen und Monaten leider allzu oft zu hören ist. Doch an der Tatsache, dass die Covit-19-Pandemie erhebliche Teile des Lebens verändert und vor allem auch im Alltag der kirchlichen Gemeinschaften tiefe Einschnitte hinterlassen hat, ist nicht zu rütteln. So ist auch die Jahresarbeit der Schönstatt-Bewegung Deutschland mit vielen Treffen und Veranstaltungen in Schönstatt-Vallendar aber auch an den Schönstatt-Zentren in den Diözesen massiv betroffen.

26. Juni 2020
Das Schönstatt-Heiligtum in Berlin Fronau wurde vor 50 Jahren eingeweiht (Foto: Gremler)

Das Schönstatt-Heiligtum in Berlin Fronau wurde vor 50 Jahren eingeweiht (Foto: Gremler)

Hbre. „Berlin braucht ein originales Heiligtum“, so hatte sich der Schönstatt-Gründer Pater Josef Kentenich 1950 gegenüber einem der Berliner Schönstattpriester geäußert. Es dauerte noch 20 Jahre und brauchte schließlich die Mithilfe der ganzen Schönstatt-Bewegung, bis diese Schönstatt-Kapelle errichtet und schließlich am 28. Juni 1970 eingeweiht werden konnte. Die offizielle Feier des goldenen Jubiläums musste zwar Corona bedingt auf den 21. August 2021, den Gedenktag von P. Franz Reinisch, verschoben werden, doch die Berliner Schönstattfamilie wollte den eigentlichen Festtag nicht einfach so verstreichen lassen. So fand unter Einhaltung aller Abstands- und Hygieneregeln am 20. Juni 2020 ein Festgottesdienst mit 50 Festgästen statt.

25. Juni 2020
Erfolgreicher Start von Online-Seminaren der Schönstatt-Bewegung

Erfolgreicher Start von Online-Seminaren der Schönstatt-Bewegung

Arno Hernadi. Überaus unerwartet war das rege Interesse an den ersten Online-Seminaren der Schönstatt-Bewegung Deutschland. 101 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich dafür angemeldet. Bei der dreiteiligen Reihe zum Thema „Auf dem Weg zum 31. Mai“ referierten an den Abenden vom 28. bis 30. Mai Sr. M. Gertraud Evanzin, Prof. Pater Dr. Joachim Schmiedl und Prof. Dr. Hubertus Brantzen aus ihrem Fach- und Erfahrungsbereich.

25. Juni 2020
Einen fundierten Einblick in das Leben und Wirken des Märtyrers Pater Franz Reinisch gibt die Ausstellung, die derzeit in Würzburg zu sehen ist (Foto: © Markus Hauck, POW)

Einen fundierten Einblick in das Leben und Wirken des Märtyrers Pater Franz Reinisch gibt die Ausstellung, die derzeit in Würzburg zu sehen ist (Foto: © Markus Hauck, POW)

Franz-Josef Tremer. Derzeit findet in der Heiligkreuzkirche in Würzburg-Zellerau eine Ausstellung über das Leben von Franz Reinisch statt. Der Ort ist nicht zufällig gewählt. Er steht in einer direkten Verbindung mit dem Leben des aus Österreich stammenden Pallottinerpaters, der den Fahneneid auf Hitler aus Gewissensgründen verweigerte und deshalb 1942 hingerichtet wurde. Die erste kriegsgerichtliche Vernehmung von Reinisch fand in Zellerau statt. Die Ausstellung, die noch bis Ende Juli zu sehen sein wird, informiert auf 14 großformatigen Schautafeln über das Leben, das Sterben und die Nachwirkung des christlichen Martyrers Franz Reinisch. Die Kirche ist täglich von 9-19h geöffnet (Eingang beim Altenbetreuungszentrum, vor der Kirche rechts).

24. Juni 2020
50 Jahre Josef-Kentenich-Institut (Foto: j-k-i.de)

50 Jahre Josef-Kentenich-Institut (Foto: j-k-i.de)

Hbre. Mit einem Treffen von „Leuten der ersten Stunde“ und „Säulen der gegenwärtigen Arbeit des JKI“ wird das Josef-Kentenich-Institut in der zweiten Juli-Woche 2020 sein 50-jähriges Bestehen feiern. Eigentlich hatten die Verantwortlichen auf eine große Jahrestagung gesetzt mit Uraufführung eines Oratoriums zu „Himmelwärts“ und mit der Einladung der Mitglieder des Generalpräsidiums des internationalen Schön­stattwerkes. Außerdem war für den September ein wissenschaftlicher Kongress anvisiert. Doch beide Ereignisse wurden wie vieles in diesem Jahr ein Opfer der Corona-Pandemie.

24. Juni 2020
(Foto: © Werbebild der Bundesregierung)

Kommentar der Woche: Freiheit funktioniert nicht ohne Eigenverantwortung – Ein Plädoyer für die Corona-Warn-App

19. Juni 2020
Mit einem überwiegend online veranstalteten Jubiläum feierte der Schönstatt-Familienbund seinen 70. Geburtstag (Foto: Klaus Heizmann)

Mit einem überwiegend online veranstalteten Jubiläum feierte der Schönstatt-Familienbund seinen 70. Geburtstag (Foto: Klaus Heizmann)

Kuno und Karin Leibold / Hbre. Am Sonntag, dem 7. Juni 2020, dem Dreifaltigkeitssonntag, feierte der Familienbund sein 70jähriges Bestehen. Jedes Jahr treffen sich am Dreifaltigkeitssonntag viele Familien des Schönstatt-Familienbundes aus ganz Deutschland auf dem Josef-Kentenich-Hof zum sogenannten „Wallfahrtstag“. Der ursprüngliche Plan, in diesem Jahr das 70jährige Jubiläum mit einem großen gemeinsamen Fest im Zentrum der Gemeinschaft zu feiern, musste wegen Corona geändert werden. Das Vorbereitungsteam, bestehend aus drei Familien, war schnell davon überzeugt, dass das Jubiläum auf jeden Fall gefeiert werden sollte. In diesen besonderen Zeiten eben mit Hilfe moderner Technik. Unterstützt durch versierte IT-Spezialisten aus den eigenen Reihen entstand ein Konzept, wie die Feier – aus ganz Deutschland und trotzdem ziemlich CO²-arm – online stattfinden könnte.

19. Juni 2020
Konferenz-Foto vom Auftakttreffen zum Familienfestival 2021 in Schönstatt, Vallendar (Foto: Miller)

Konferenz-Foto vom Auftakttreffen zum Familienfestival 2021 in Schönstatt, Vallendar (Foto: Miller)

Manuela und Peter Miller. „Jetzt beginnt das Familienfestival 2021!“ so begrüßte Ehepaar Manuela und Peter Miller die Teilnehmer des Auftakttreffens. Über 20 Ehepaare, Schwestern und Patres wählten sich zum Online-Treffen ein, um in zwei Stunden mitzudenken, zu planen und zu überlegen, wie das zweite Familienfestival in Schönstatt am 29./30. Mai 2021 aussehen kann.

19. Juni 2020
Todesanzeige Prof. em. Dr. Norbert Martin (Foto: privat)

Hbre. Am 18. Juni 2020 ist Prof. em. Dr. Norbert Martin, der von 1994 bis 2009 zusammen mit seiner Frau Renate Martin für die Leitung des Apostolischen Schönstatt-Familienbundes in Deutschland und international verantwortlich war, im Alter von 83 Jahren nach längerer Krankheit zum himmlischen Vater heimgegangen. Der Vater von vier Kindern hat sich als Soziologe in zahlreichen Publikationen mit Fragen der Jugend-, Familien-, Religions- und Gesundheitssoziologie sowie mit Themen der Sozialethik und Sozialphilosophie befasst.

18. Juni 2020
Jahresmotiv 2020 der Schönstatt-Bewegung in Deutschland (Grafik: Maria Kiess / POS Brehm)

Jahresmotiv 2020 der Schönstatt-Bewegung in Deutschland (Grafik: Maria Kiess / POS Brehm)

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Schönstatt–Bewegung,
liebe Leserinnen und Leser von www.schoenstatt.de,

„Gott schreibt mit Löwenkrallen“

Oft hat Pater Kentenich ein Wort von Blaise Pascal zitiert: „Gott schreibt mit Löwenkrallen“. Alles, was an Reaktionen durch die Corona-Pandemie aufgewirbelt wird, macht den Eindruck einer solch gewaltigen Handschrift. Was zurzeit geschieht, ist jenseits des Gewöhnlichen. Auch viele, die nicht nach Gott hinter den Ereignissen der Geschichte suchen und fragen, spüren, dass es um grundlegende Fragen geht. Was zurzeit geschieht, ergreift uns mehr als sonst in der Tiefe unseres Herzens. Immer mehr melden sich Stimmen zu Wort, die versuchen, die Botschaft in der Zeit zu entschlüsseln und zu verstehen.

18. Juni 2020
Ehepaar-Newsletter 06/2020 "Wir zwei - Immer wieder neu" (Foto: adamkontor, pixabay.com)

Ehepaar-Newsletter 06/2020 "Wir zwei - Immer wieder neu" (Foto: adamkontor, pixabay.com)

Hbre. Sprache hat eine Kraft, die Paare auch für die Gestaltung ihrer Beziehung einsetzen können. Wie sich zum Beispiel die Begriffe "Ansprechen", "Anschauen", "Atemzug", "Vor-werfen" und "Nach-tragen" nutzen lassen, der Beziehung neuen Schwung zu geben, kann in der neuen Ausgabe des Newsletters für Ehepaare nachgelesen werden, den die Schönstatt-Familienbewegung wieder kostenlos in einer digitalen PDF-Fassung herausgibt. Er ist hier auf der Internetseite von www.schoenstatt.de zu finden und steht ebenfalls auf www.familienbewegung.de zum Download bereit. Wer sein Interesse unter der E-Mail-Adresse ehe.newsletter@schoenstatt.de anmeldet, bekommt den Newsletter zukünftig immer am 18. eines Monats automatisch per E- Mail zugestellt.

17. Juni 2020
(Foto:pixabay.com)

Kommentar der Woche: Was bietet Menschen einen letzten Halt?

15. Juni 2020
Sommerurlaub in einem Schönstatt-Zentrum (Foto: Haus der Familie)

Sommerurlaub in einem Schönstatt-Zentrum (Foto: Haus der Familie)

Sarah Huber. Wohin in diesen Wochen und Monaten, wo der Jahresurlaub ansteht oder die Kinder doch bald Sommerferien haben? Das haben sich die Verantwortlichen der Schönstatt-Zentren auch gefragt und gemeinsam überlegt, dass sie Einzelgästen und Familien gerne eine kleine Auszeit anbieten möchten. In den unterschiedlichsten Regionen und Bundesländern gibt es die Möglichkeit, einige Tage sowohl Aktivurlaub als auch Entspannungstage zu verbringen.

15. Juni 2020
Todesanzeige: Schwester M. Toni Wünnemann (Foto: s-ms.org)

Hbre. Am Mittwoch, 10. Juni 2020, ist die frühere Generaloberin des Säkularinstitutes der Schönstätter Marienschwestern, verstorben. Am 27. April 1931 in Merfeld, Kreis Coesfeld, Diözese Münster, geboren, trat sie am 5. August 1959 in die Gemeinschaft ein, war zunächst in der Bewegungsarbeit mit Frauen und Müttern tätig und wurde nach einigen Jahren als Novizenmeisterin 1986 vom Generalkapitel zur fünften Generaloberin des weltweit verbreiteten Säkularinstitutes gewählt. Nach Beendigung ihrer Amtszeit war sie ab 1998 verantwortlich für Schulungszeiten ihrer Gemeinschaft, bevor sie krankheitsbedingt diese nur noch als stille Beterin unterstützen konnte.

13. Juni 2020
Fronleichnam 2020: Gottesdienst in der Pilgerkirche Schönstatt (Foto: Mirjam Metzler)

Fronleichnam 2020: Gottesdienst in der Pilgerkirche Schönstatt (Foto: Mirjam Metzler)

Sr. M. Janika Trieb. Fronleichnam wird am Wallfahrtsort Schönstatt normalerweise mit einer großen, feierlichen Prozession auf Berg Schönstatt gefeiert – immer am Sonntag nach dem eigentlichen Feiertag. Dieses Jahr war alles anders: keine Prozession am Sonntag, keine Blütenteppiche. Aber es gab am eigentlichen Fronleichnamsfest, am Donnerstag, dem 11. Juni 2020, eine feierliche heilige Messe in der Pilgerkirche, immerhin – trotz Abstandsregeln – mit nahezu 230 Gläubigen.

13. Juni 2020
Zu Fronleichnam ein Segensspruch statt Blumenteppichen (Foto: Alena Engelhardt)

Zu Fronleichnam ein Segensspruch statt Blumenteppichen (Foto: Alena Engelhardt)

Sr. M. Alena Engelhardt. Auch am Schönstattzentrum in Friedrichroda gibt es in diesem Jahr keine Fronleichnamsprozession wie gewohnt und somit auch keine gestalteten Blumenteppiche an den einzelnen Wegstationen. Doch das Fronleichnamsfest wurde dennoch gefeiert. Und auch äußerlich sollte es sichtbar sein. So haben die Schönstätter Marienschwestern, die in diesem Zentrum leben, zum Festtag vor dem Schönstatt-Heiligtum das Segenswort, das die ganze Schönstatt-Bewegung seit Wochen als Ausdruck des „Liebesbündnisses in der Corona-Krise“ begleitet, mit Blumen gelegt: „Der Herr segne und behüte dich!“

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