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aus der Schönstatt-Bewegung in Deutschland
Auf dem Taborfest am 6. August 2026 erinnern die Marienbrüder an die Begegnungen mit Schönstatt-Gründer Pater Josef Kentenich auf dem Marienberg vor 60 Jahren (Foto: privat)
Mch. Zum Taborfest laden die Schönstätter Marienbrüder am Donnerstag, 6. August 2026, nach Haus Tabor in Schönstatt, Vallendar, ein. Von 12 bis 19 Uhr besteht die Möglichkeit zur eucharistischen Anbetung. Der Anbetung schließt sich um 19 Uhr eine Heilige Messe im Tabor-Heiligtum an. Danach besteht die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre beim oder im Haus Tabor zu begegnen. Die Gastgeber freuen sich auf alle, die kommen, um innezuhalten, mitzufeiern und neue Impulse in den Alltag mitzunehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Künstliche Intelligenz hält Einzug im Alltag (Foto: Gerd Altmann, pixabay)
Impuls aus Schönstatt von Heinrich Walter.
Immer deutlicher wird auf vielen Ebenen die revolutionäre Entwicklung ernst genommen, die durch die Künstliche Intelligenz verursacht wird. Papst Franziskus hatte sich 2024 zum G7-Gipfel in Italien eingeladen, um die Politiker in die Pflicht zu nehmen im Blick auf ihre Verantwortung. Der Papst ging darin durch die Geschichte und erinnerte daran, dass neue Werkzeuge immer eine wichtige Rolle spielten in der Entwicklung der Menschheit, angefangen beim Umgang mit dem Feuer, mit der Erfindung des Rades und der Dampfmaschine bis zur Kernspaltung. Immer schon hat der Mensch gewusst, dass alle diese Werkzeuge sehr hilfreich sein können, aber auch negativ benutzt werden können. Seit Hiroshima ist die Menschheit in einer globalen Angst, und die Politik der Großmächte vollzieht sich immer unter diesem Damoklesschwert.
Foto: Soner Arkan/www.pexels.com
Kommentar der Woche:
Komfortzone Deutschland – warum echter Wandel so schwer ist
Zum internationalen Begegnungstag 2026 im Schönstattzentrum Berlin-Frohnau kamen rund 200 Personen aus 18 Nationen. Gemeinsam wurde der Glauben gefeiert und Freude und Freundschaft waren fast schon mit Händen zu greifen (Foto: Neumann)
Natascha Neumann, Schwester M. Alena Engelhardt. Zum Fest der Begegnung sind am Samstag, 4. Juli, rund 200 Menschen zum Schönstattzentrum Berlin-Frohnau gekommen. Bereits zum vierten Mal hat die Schönstattfamilie Berlin Menschen aller Nationen, die mit dem Victoria-Patris-Heiligtum verbunden sind, dazu eingeladen.
Schwester M. Luciane Machens ist gestorben. Als langjährige Bundesleiterin des Schönstatt-Mütterbundes prägte sie das Leben der Gemeinschaft und setzte sich besonders für deren internationale Entwicklung ein (Foto: Brehm)
Hbre. Die Schönstätter Marienschwester Schwester M. Luciane Machens ist am Sonntag, 12. Juli 2026, wenige Monate vor ihrem 80. Geburtstag unerwartet verstorben. Die langjährige Bundesleiterin des Schönstatt-Mütterbundes prägte über Jahrzehnte das Leben der Gemeinschaft und setzte sich besonders für deren internationale Entwicklung sowie für zentrale Projekte der Schönstatt-Bewegung ein.
"Beten und arbeiten" heißt es bei der "Ora-et-labora"-Woche auf Berg Nazareth in Schönstatt, Vallendar. Dabei können sich Familien und Einzelpersonen mit ihren Talenten und handwerklichen Skills einbringen (Foto: privat)
Regina und Richard Schmucker. Bei "Ora et Labora" vom 3. bis 7. August heißt es: Gemeinsam anpacken, beten, lachen, gestalten und wachsen. Ins Haus der Familie auf dem Berg Nazareth in Schönstatt, Vallendar, sind Familien, Paare und Einzelpersonen eingeladen, um etwas zu schaffen, das bleibt: Sichtbare Spuren am und im Haus und tragende Erinnerungen im Herzen.
Mit dem dritten Teilband der Studienausgabe 4 zur Geschichte der Schönstatt-Bewegung sind auf 600 Seiten weitere 94 Dokumente zugänglich, die Licht bringen in die spannende Geschichte der Schönstatt-Bewegung (Foto: Brehm)
Hbre. Im Juli 2026 ist im Patris Verlag in Vallendar-Schönstatt mit der Studienausgabe 4.3 der Reihe Dokumente zur Geschichte der Schönstatt-Bewegung ein weiterer Band der wissenschaftlichen Editionsreihe erschienen. Unter dem Titel „Dekrete und Kontroversen um das Schönstatt-Werk – Dokumente und Hintergründe aus den Jahren der Apostolischen Visitation und der Exilszeit – 1951 bis 1966“ macht der 600 Seiten umfassende Teilband 94 Dokumente aus der Zeit von Januar 1956 bis September 1957 teilweise erstmals öffentlich zugänglich.
In der Hauskapelle im Dachgeschoss des Schönstatt-Zentrums fanden die 90 Besucherinnen des Tages der Frau in Memhölz zum Impuls-Vortrag mit Claudia Brehm, Schönstatt, Vallendar, Platz (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Kuhglockengeläute, Berge, ein See, Gemütlichkeit und Gastfreundschaft – die Rede ist vom „Haus der Familie“ Schönstatt auf’m Berg, dem Zentrum der Schönstatt-Bewegung im Bistum Augsburg, das in der Nähe von Kempten im Allgäu, in der Gemarkung Memhölz liegt. An diesem Ort haben sich am Samstag 4. Juli 2026 90 Frauen jeden Alters zum „Tag der Frau“ getroffen. Die Veranstaltung stand unter dem Leitwort „Zukunft gestalten – Neuanfang, was in dir ist, zieht Kreise“ und lud dazu ein, der eigenen Selbstwirksamkeit auf die Spur zu kommen, mit Gleichgesinnten Erfahrungen auszutauschen, in der Auseinandersetzung mit thematischen Anregungen neue Perspektiven zu gewinnen und dadurch Kraft für den persönlichen Alltag zu schöpfen.
Aus verschiedenen Ländern Europas trafen sich im Juni im ungarischen Schönstatt-Zentrum in Obudavar 31 Personen zum Europäischen Familienforum der Schönstatt-Familienbewegungen Europas (Foto: Danielová)
Jaroslava Danielová. Familien aus verschiedenen europäischen Ländern kamen im Juni 2026 zum Europaforum der Schönstattfamilien im ungarischen Schönstatt-Zentrum in Óbudavár zusammen. Im Mittelpunkt standen Begegnung, der Austausch über die Arbeit mit Familien sowie die Vorbereitung des geplanten Familienkongresses 2028 in Pozuelo bei Madrid. Gleichzeitig erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Entwicklung der Schönstattbewegung in Ungarn.
Die Besucherinnen und Besucher vor dem Heiligtum in Friedrichroda (Foto Carla Riechel)
Carla Riechel. Das jährliche Kapellchenfest der Schönstatt-Bewegung der Bistümer Erfurt, Magdeburg und Dresden in Friedrichroda in Thüringen stand in diesem Jahr im Zeichen des 100. Jubiläums der Marienschwestern. Aus diesem Anlass zelebrierte der Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr den Festgottesdienst am Sonntag, 5. Juli, nicht direkt am Kapellchen, sondern in der Pfarrkirche. Ein Nachbericht.
Das Innere des Heiligtums in Dietershausen im Bistum Fulda (Foto: M. Brigitt Rosam)
Eva Schönherr. Zu ihrem traditionellen Familiencamp trafen sich 13 Familien mit insgesamt 40 Kindern im Alter von sechs Monaten bis 15 Jahren vom 4. bis 7. Juni. Das Treffen der Schönstatt-Familienbewegung stand unter dem Jahresmotto "Dem Wind trauen – im Sturm glauben" und fand im Schönstatt-Zentrum Dietershausen im Bistum Fulda statt.
In seiner Predigt machte Pater Felix Geyer klar, dass Maria hier zwischen Euskirchen und Bad Münstereifel rasten wolle (Foto: Schwester M. Hanna-Lucia Hechinger)
Schwester M. Hanna-Lucia Hechinger. Die 16 Marienschwestern aus Maria Rast, zwischen Euskirchen und Bad Münstereifel gelegen, haben am Sonntag, 5. Juli 2026, das 100-jährige Jubiläum ihrer Gemeinschaft mit dem jährlichen Fest der Begegnung, dem Heiligtumsfest, verbunden. Rund 200 Personen haben mitgefeiert. Ein Nachbericht.
Die Delegierten vor dem 1955 eingeweihten Schönstatt-Heiligtum im schweizerischen Quarten (Foto: Schnyder)
Ruth Bee. Zu ihrem Delegiertentreffen kamen am 13. und 14. Juni 41 Frauen und Männer der Gliederungen im Zentrum Neu-Schönstatt im schweizerischen Quarten im Kanton St. Gallen zusammen. Eine Nachprimiz und die Vorstellung der Jahresparole standen auf dem Programm. Das Ehepaar Rita und Franz Schuler standen dem Treffen als Bewegungsleiter vor.
(Foto: Alexander Fox, Pixabay)
Kommentar der Woche:
Lob des menschlichen Unvermögens
Eine Mädelsgruppe versammelte sich im Schönstatt-Zentrum Liebfrauenhöhe, Diözese Rottenburg-Stuttgart (Foto: Lina Haag)
Schwester M. Emilia Loriz, Valeria Gehring und Teresa Hilser. Eine Zeit voller kleinerer und größerer Highlights nur für „Mädels“ zwischen 9 und 15 Jahren boten die „Mädelstage spezial“ vom 4. bis 7. Juni 2026 auf der Liebfrauenhöhe in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Ganz unter sich sein, keine Masken tragen müssen, sich selbst besser kennenlernen und Schritt für Schritt verlässliche Bündnispartner für das Abenteuer des Lebens finden dürfen: All diese wichtigen Anliegen der SchönstattMJF (Schönstatt Mädchen-Junge Frauen) bekamen Raum in den Tagen rund um das Fronleichnamsfest – auch dank eines motivierten und einsatzfreudigen Trägerinnen-Teams.
Die Marienschwester Anika Lämmle (links) und ihre Mitschwestern heißen die Besucher und Nachbarn willkommen (Foto: Chrobok)
MCH. Bereits zum zweiten Mal hat am Donnerstag, 2. Juli, das Nachbarschaftsfest am Pilgerhaus der Schönstatt-Bewegung stattgefunden. Warum dieses Treffen wichtig ist und welche Kraft die Begegnung untereinander hat, wird im Folgenden deutlich.
Matthias Chrobok (m) ist seit 1. Juli 2026 neuer Leiter der Presse- und Medienarbeit der Schönstatt-Bewegung Deutschland. Er löst Heinrich Brehm (l) ab, der nach über 26 Jahren in dieser Funktion in den Ruhestand verabschiedet wird. Das teilt Pater Felix Geyer (r), Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, in einem Brief an Verantwortungsträger der Bewegung am heutigen 2. Juli mit (Foto: Hernadi)
POS. In der Presse- und Medienarbeit der Schönstatt-Bewegung Deutschland hat zum 1. Juli 2026 ein Leitungswechsel stattgefunden. Nach vielen Jahren im Dienst der Bewegung ist Heinrich Brehm nun in den Ruhestand getreten. Die Leitung der Presse- und Medienarbeit hat Matthias Chrobok übernommen. Darüber informiert Pater Felix Geyer ISch, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, in einem Schreiben an die Verantwortlichen der Gemeinschaften, Gliederungen, Projekte und Diözesen.
Ehepaar Bibor und Tomás Dabóczi sprechen von ihren Erfahrungen in der Arbeit mit der Schönstatt-Familienbewegung in Ungarn (Foto: Miller)
Manuela und Peter Miller. Vom 26. bis 28. Juni 2026 trafen sich die Zentrale der Schönstatt-Familienbewegung Deutschland und die Leitung der Akademie für Familienpädagogik Memhölz zu einem europäischen Erfahrungsaustausch rund um das Thema „Schönstatt bauen“. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Impulse die junge Schönstatt-Bewegung in Ungarn für die Familienbewegung in Deutschland geben kann. Das ungarische Ehepaar Bibor und Tomás Dabóczi berichtete aus seiner langjährigen Praxis und stieß mit seinen Erfahrungen auf großes Interesse.
(Foto: instagramFOTOGRAFIN, pexels.com)
Kommentar der Woche:
„Keine Freiheit den Feinden der Freiheit“
Ein Interview mit Ulrike Eichenberg, Gründungsmitglied von „Lichtzeichen e.V. – Hilfe für schwangere Frauen“ (Foto: Lichtzeichen e. V.)
Seit mehr als 25 Jahren begleitet der Verein „Lichtzeichen“ Frauen in schwierigen Lebenssituationen vor, während und nach der Geburt ihres Kindes. Aus einer spontanen Hilfe für eine Schwangere ist angeregt durch die Spiritualität der Schönstatt-Bewegung ein breit gefächertes Angebot entstanden, das materielle Unterstützung, persönliche Begleitung und Hilfe zur Integration verbindet. Mit dem bevorstehenden Rückzug von Ulrike Eichenberg, Gründungsmitglied von „Lichtzeichen e.V. – Hilfe für schwangere Frauen“, aus der Leitung steht der Verein zugleich vor einer wichtigen Weichenstellung: Gesucht wird eine Persönlichkeit, die das spendenfinanzierte Projekt mit Mut, Empathie und Verantwortungsbewusstsein in die Zukunft führt. Im Interview blickt Ulrike Eichenberg auf die Anfänge von Lichtzeichen zurück, spricht über die Haltung, die ihre Arbeit geprägt hat, und erläutert, warum sie gerade jetzt auf Menschen hofft, die bereit sind, Verantwortung für dieses soziale Engagement zu übernehmen. Gertrud Alberding führte mit Ulrike Eichenberg das folgende Gespräch.
An der von der Schönstatt Männerbewegung Freiburg zum 40sten Mal organisierten Wallfahrt nach Schönstatt, Vallendar, nahmen insgesamt 51 Pilgerinnen und Pilger teil (Foto: Schemel)
Manfred Schemel, Josef Danner. Am Dreifaltigkeitssonntag, 31. Mai 2026, machten sich 51 Pilger der Schönstatt-Männerbewegung Freiburg zur 40. Jahreswallfahrt nach Schönstatt in Vallendar auf. Die traditionsreiche Pilgerfahrt führte zum Taborheiligtum auf dem Marienberg, ins Urheiligtum im Tal Schönstatt und zum Mutterhaus der Schönstätter Marienschwestern, die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiern.
Die Pilgerkirche in Schönstatt, Vallendar, feierte am 28. Juni 2026 Kirchweihfest. Das Kreuz auf der Dachspitze greift die Rundform der Kirche auf. Es ist vergoldet und weist auf das Licht und die Sonne hin. Das sind Symbole für die Auferstehung, an die Christen glauben. In der Mitte ist das Kreuz von einem Ring umgeben, der keinen Anfang und kein Ende hat. Er ist Symbol für den ewigen Gott. Der Fuß des Kreuzes mündet in eine Kugel - die Weltkugel - auf ihr ist ein großes „M“ zu finden, Zeichen für Maria, die unter dem Kreuz gestanden hat und Christus als Weggefährtin und Gehilfin zur Seite steht. (Foto: Brehm)
CBre. Trotz hochsommerlicher Temperaturen feierten zahlreiche Gläubige das Kirchweihfest der Pilgerkirche in Schönstatt, Vallendar. Der Festgottesdienst wurde vom Schönstattchor „Stimmvoll“ musikalisch gestaltet. Hauptzelebrant und Prediger war Bischof Franz-Josef Overbeck, Essen. Zum Programm gehörten außerdem ein parallel angebotener „Gottesdienst für kleine Entdecker“, die Möglichkeit zum persönlichen Segen, ein Indoor-Kirmes-Programm sowie zum Abschluss eine Festandacht mit eucharistischem Segen.
Die Gruppe aus Rottenburg-Stuttgart gemeinsam mit französischen Gästen in Cambrai. (Foto: Würde)
Zu den Pilgerfahrten der besonderen Art gehört für viele Schönstätter eine Nordfrankreich-Reise nach Cambrai, Verdun und Merveille auf den Spuren von Josef Engling. Dieser junge Mann, der zur Anfangsgeneration Schönstatts gehört, hat durch sein herausragend christliches Leben einen wesentlichen Beitrag zum Werden der jungen Schönstatt-Bewegung eingebracht. Er wurde, wie viele andere junge Männer 1914 in den Krieg eingezogen und ist im Alter von 20 Jahren am 5. Oktober 1918 in der Nähe von Cambrai gefallen. In der Nähe der Todesstelle steht heute eine Schönstattkapelle mit Haus. Sechs Familien aus der Schönstatt-Familienbewegung der Diözese Rottenburg/Stuttgart machten in der Pfingstwoche eine Reise an diese Orte. Michael Hilser erzählt von dieser Erfahrung.
Die 18-jährige Victoria hat die 100.000 km voll: Zweieinhalb mal um die Erde (Foto: Knes)
Harald M. Knes. Am 24. Juni – am Festtag des Heiligen Johannes des Täufers, sehr passend – war ein besonderer Moment für Martin M. Janssen, Mitglied des Schönstatt-Instituts Marienbrüder. Am Reha-Zentrum Koblenz – ebenfalls sehr passend – hatten er und seine 18-jährige Victoria die 100.000 km voll: zweieinhalb mal um die Erde.
(Foto: Iryna Varanovich, pexels.com)
Kommentar der Woche:
Einfach Identitäten finden
