News-Archiv: alle Meldungen

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7. September 2020
Pater Josef Kentenich (Foto: Archiv)

Pater Josef Kentenich (Foto: Archiv)

Hbre. Am 15. September 1968 vollendete Pater Josef Kentenich, Gründer der international verbreiteten Schönstatt-Bewegung, sein Leben kurz nach der Feier der Heiligen Messe in der Dreifaltigkeitskirche, Berg Schönstatt, Vallendar. Die Gestaltung des Pater-Kentenich-Tages, der zum Gedenken an sein Leben und Wirken jährlich am 15. September begangen wird, ist in diesem Jahr von der Covid19-Pandemie beeinflusst und minimiert. „Wir können dieses Mal nur zu einer hl. Messe einladen. Ein weiteres Programm wird es leider nicht geben“, so Schw. M. Adele Gertsen vom Sekretariat Pater Josef Kentenich.

4. September 2020
NdH Header Livestream (Foto: NdH)

(Foto: NdH)

Alex Paul. Das Team der Nacht des Heiligtums lädt die gesamte Schönstattbewegung ein am Samstag den 5.09. am Livestrem der NdH 2020 teilzunehmen. Ein buntes Programm erwartet die Zuschauer mit Witz, Inhalt und vor allem der großen Liebesbündnisfeier am Ende.

3. September 2020
Pozzobon-Tag (Foto: pilgerheiligtum.de)

Pozzobon-Tag (Foto: pilgerheiligtum.de)

Sr. Marié Munz. Am 10. September 2020 lädt das Projekt Pilgerheiligtum zum "Pozzobon-Tag" nach Schönstatt, Vallendar, ein. Thema des Tages: "Die pilgernde Gottesmutter". Ter Tag möchte dazu beitragen, Joao Luiz Pozzobon auf die Spur kommen, der die Welt zum Guten verändert hat, unspektakulär und doch so wirkungsvoll, dass eine Kampagne entstand, an der sich bis heute mehrere Millionen Menschen quer durch die Nationen und Milieus beteiligen. Er trug das Bild der Gottesmutter von Schönstatt zu den Menschen, nahm ihre Sorgen und Familienanliegen in sich auf und betete den Rosenkranz.

24. Juli 2020
Pfarrer Josef Neuenhofer arbeitet seit fast 28 Jahren für Kinder und Jugendliche in Bolivien (Foto: Förderverein Arco-Iris)

Pfarrer Josef Neuenhofer arbeitet seit fast 28 Jahren für Kinder und Jugendliche in Bolivien (Foto: Förderverein Arco-Iris)

Cbre. Viele kennen ihn als Fotograf, der in der Zeit der kirchlich verordneten Verbannung Pater Josef Kentenichs nach Milwaukee/USA, eine große Zahl Fotos des Schönstatt-Gründers machen konnte. Fotos, die vor allem eines sind: natürlich, unverstellt, aus dem Alltag gegriffen. Als junger Mann konnte er in den Jahren 1962/63 elf Monate in unmittelbarer Nähe des Schönstattgründers verbringen. Dabei lernte er ihn und die Weite seiner faszinierenden Gedankenwelt kennen und schätzen und war besonders davon beeindruckt, wie Pater Kentenich ihm und vielen anderen Menschen bescheiden und einfach, aber mit emporbildendem Verstehen und Vertrauen begegnete. Die Rede ist von Josef M. Neuenhofer, der später Autor mehrerer Bildbände über Pater Josef Kentenich wurde.

23. Juli 2020
Schönstatt Online-Seminar (Foto: Abel Escobar, Pixabay.com)

Schönstatt Online-Seminar (Foto: Abel Escobar, Pixabay.com)

Arno Hernadi. Am 20. August 1919 wurde in Hörde der Apostolische Bund von Schönstatt gegründet. Aus dieser Keimzelle heraus entstanden mit einer gewissen Dynamik die verschiedenen Gemeinschaften und Gruppen der Schönstatt-Bewegung. Aus Anlass zu diesem 20. August - einer Art Pfingsten der Schönstattbewegung - knüpft die deutsche Schönstatt-Bewegung an der im Mai erfolgreich gehaltenen Online-Seminar-Reihe zum Thema "Auf dem Weg zum 31. Mai" an und wird "die Dynamik von Hörde" genauer in den Blick nehmen. Zunächst wird die historische Situation der Hörde-Tagung nocheinmal beleuchtet. Dann stellt sich die Frage nach Identität und Beweglichkeit des "Weltchristen" heute. Ein dritter Teil befasst sich mit Herausforderungen und Chancen des säkularen Zeitalters. 

23. Juli 2020
Die neue Biographie zu Msgr. Werner Krimm

Die neue Biographie zu Msgr. Werner Krimm

Dr. Peter Wolf/Hbre. Im Oktober werden es 20 Jahre, dass Msgr. Werner Krimm verstorben ist. Vielen ist das Requiem im vollbesetzten Mainzer Dom („ein Dom voller Beziehungen“) mit der beeindruckenden Predigt von Kardinal Lehmann in lebendiger Erinnerung. Für die gesamte Schönstatt-Bewegung spielte Werner Krimm im Blick auf den geistlichen Weg des praktischen Vorsehungsglaubens eine wichtige Rolle. In Absprache mit Pater Kentenich initiierte er die pädagogische Umsetzung des Vorsehungsglaubens in der Praxis der „Realitäten“-Schau - oder wie diese heute meist genannte wird: „Spurensuche“. Prof. Hubertus Brantzen hat eine sehr lesenswerte Biographie über Werner Krimm verfasst, die im Juni dieses Jahres beim Patris Verlag erschienen ist.

23. Juli 2020
Nacht des Heiligtums 2020 (Foto: NdH)

Nacht des Heiligtums 2020 mit Summer of Revolution (Foto: NdH)

Alex Paul, NdH. Im Rahmen der CoViD-19 Pandemie musste auch das Team rund um die Nacht des Heiligtums neu planen. Viele schon entwickelte Ideen mussten verworfen oder neu durchdacht werden. Aber jetzt steht ein neues, coronataugliches Konzept. Die NdH wird dieses Jahr digital stattfinden.

22. Juli 2020
Frau (Foto: pixabay.com)

Kommentar der Woche: Die Angst davor, einfach mal nett zu sein

17. Juli 2020
Jahresmotiv 2020 der Schönstatt-Bewegung in Deutschland (Grafik: Maria Kiess / POS Brehm)

Jahresmotiv 2020 der Schönstatt-Bewegung in Deutschland (Grafik: Maria Kiess / POS Brehm)

Liebe Mitglieder und Freunde der Schönstatt–Bewegung,
liebe Leserinnen und Leser von www.schoenstatt.de,

jeder 18. eines Monats erinnert uns an den Gründungstag Schönstatts. Jeden 18. verbinden wir uns neu mit der Quelle Schönstatts. Das Liebesbündnis mit Maria prägt unseren Blick auf unseren Alltag und auf alle Herausforderungen, die auf uns zukommen. Es geht darum wie Maria ein hörendes Herz zu haben und das Sprechen Gottes in den äußeren Ereignissen und inneren Anregungen wach aufzunehmen.

17. Juli 2020
Ehepaar-Newsletter 07/2020 "Wir zwei - Immer wieder neu" (Foto: TheoRivierenlaan & StockSnap, pixabay.com)

Ehepaar-Newsletter 07/2020 "Wir zwei - Immer wieder neu" (Foto: TheoRivierenlaan & StockSnap, pixabay.com)

Hbre. In den Ferien hätten viele Ehepaare gerne mehr Zeit nur für sich. Doch gerade in dieser Zeit ist das oft schwierig, weil die Kinder im gemeinsamen Leben ständig mit dabei sind. Doch diese „Zeit zu zweit“ ist für Paare wichtig, um „neue Maschen am lebenslangen Beziehungsnetz zu knüpfen“, sagt Pater Elmar Busse in der neuen Ausgabe des Ehepaarnewsletters aus Schönstatt. In dieser Situation wünscht der Autor den Paaren, dass Eltern, Schwiegereltern oder Freunde wenigstens einmal die Kinder betreuen und sie dadurch Exklusivzeit füreinander finden können. Die 91. Ausgabe des Newsletters erscheint wieder kostenlos in einer digitalen PDF-Fassung. Er ist hier auf der Internetseite von www.schoenstatt.de zu finden und steht ebenfalls auf www.familienbewegung.de zum Download bereit. Wer sein Interesse unter der E-Mail-Adresse ehe.newsletter@schoenstatt.de anmeldet, bekommt den Newsletter zukünftig immer am 18. eines Monats automatisch per E- Mail zugestellt.

17. Juli 2020
SchönstattMJF Tagesveranstaltungen für Mächen rund ums Heiligtum in Dietershausen (Foto: SchoenstattMJF Fulda)

SchönstattMJF Tagesveranstaltungen für Mächen rund ums Heiligtum in Dietershausen (Foto: SchoenstattMJF Fulda)

Unter dem Motto: „…das lassen wir uns nicht nehmen!“ trafen sich rund 30 Mädchen im Alter von 8 bis 13 Jahren zu den Tagesveranstaltungen der SchönstattMJF mit Zeit für Spiel und Gebet, Gruppenstunden, Bastelangeboten und Begegnungen im und rund ums Heiligtum in Dietershausen. Von diesem Angebot berichten nachfolgend die Verantwortlichen der Treffen.

16. Juli 2020
Der erste Online-Kurs Liebesbündnis hat stattgefunden (Foto: Pilgerzentrale Schönstatt)

Der erste Online-Kurs Liebesbündnis hat stattgefunden (Foto: Pilgerzentrale Schönstatt)

Hbre. „Hoffnung für alle – MARIA!“ Mit diesem Motto hatte sich das Team der Pilgerzentrale in Schönstatt in diesem Jahr vorgenommen, das Liebesbündnis vielen Menschen bekannt zu machen. Durch die Corona-Zeit ist es leider immer noch nicht möglich, dass Pilgergruppen zum Wallfahrtsort kommen. Eine gute Alternative hat jetzt die Probe bestanden: der erste Online-Kurs Liebesbündnis.

16. Juli 2020
Schönstatt-Heiligtum Aulendorf (Foto: Sugg)

Schönstatt-Heiligtum Aulendorf (Foto: Sugg)

Hbre. „Mitte März, der Corona-bedingte Lockdown. – Kurze Schockstarre – dann die Frage: ‚Und was können wir tun?‘ - Beten!!!“, so berichtet Adelheid Sugg von der Wallfahrtsleitung des Schönstatt-Zentrums Aulendorf. Und seit diesem Zeitpunkt wird im Aulendorfer Schönstatt-Heiligtum gebetet, für die betroffenen Menschen, für die Pflegenden und Hilfskräfte, aber auch für die Situation des Zentrums, das durch die Lock-down-Maßnahmen mehr oder weniger zur Untätigkeit gezwungen worden ist. „Anbetung und später die Gottesdienste“, für unser Team war es eine anstrengende, aber sehr gesegnete Zeit, die auch in die Zukunft wirkt. Dafür sind wir dankbar“, so Sugg.

16. Juli 2020
Pater Dr. Heribert Niederschlag SAC feierte sein goldenes Priesterjubiläum (Foto: Timo Kessler)

TITEL (Foto: AUTOR)

Verena Breitbach. Am 05. Juli 2020 feierte Prof. em. P. Dr. Heribert Niederschlag SAC sein goldenes Priesterjubiläum in der Hochschulkirche der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV). Er stellte die Predigt unter das Motto: "Für das vergangene - Dank, für das Kommende - Ja" (Dag Hammarskjöld). P. Niederschlag SAC erinnerte in lebendiger Sprache an das Leben und Wirken Jesu Christi. Wie Jesus Christus vom Vater gesandt war, um die unendlich barmherzige Liebe des Vaters in diese Welt zu bringen, so mögen wir Christen, insbesondere die Priester, diese Liebe leben, ausstrahlen und verkünden. Der Festgottesdienst wurde musikalisch von Freunden und Weggefährten gestaltet.

15. Juli 2020
Mann (Foto: pixabay.com)

Kommentar der Woche: Suizid als gewöhnliche Option am Lebensende?

13. Juli 2020
Pater Angel Strada, Argentinier, ehemaliger Postulator für die Seligsprechung Pater Josef Kentenichs (Foto: Brehm)

Pater Angel Strada, Argentinier, ehemaliger Postulator für die Seligsprechung Pater Josef Kentenichs (Foto: Brehm)

Hbre/Cbre. Nicht die Heiligsprechung seiner Person, sondern die „Heiligsprechung der Wahrheit“ war Pater Josef Kentenich ein Anliegen: eine brauchbare Pastoral finden, um den Menschen in der heutigen Zeit Hilfen zu geben, ihre Persönlichkeit zu entwickeln, ihren Auftrag für die Welt zu erkennen und alle von Gott geschenkten Fähigkeiten dafür einzusetzen. Pater Angel Strada hat den Schönstatt-Gründer in dessen letzten drei Lebensjahren noch kennen und schätzen gelernt. Danach war er 20 Jahre lang bis 2017 Postulator in dessen Seligsprechungsverfahren. Im Interview nimmt er Stellung zu einigen Fragen, die derzeit Menschen in der Schönstatt-Familie und darüber hinaus bewegen.

13. Juli 2020
Nur eine kleine Gruppe konnte sich zum 50. Jubiläum der Gründung des Josef-Kentenich-Institutes in Oberkirch versammeln (Foto: Schulze)

Nur eine kleine Gruppe konnte sich zum 50. Jubiläum der Gründung des Josef-Kentenich-Institutes in Oberkirch versammeln (Foto: Schulze)

Christian Schulze. „Dankbar rückwärts, mutig vorwärts, gläubig aufwärts“ (Franz-Josef Strauß). Mit diesen Worten hatte der Präsident des JKI, Spiritual Andreas Brüstle, zur Jubiläums-Jahrestagung des JKI auf den Berg Moriah eingeladen. Wie auch der geplante wissenschaftliche Kongress zum Thema Bildung fiel die Jahrestagung der Corona-Pandemie zum Opfer und wurde abgesagt. Umso schöner war es, dass Msgr. Dr. Peter Wolf, Gründungsmitglied und langjähriger Präsident des JKI, zu einer Jubiläums-Tagung an den Ort der Gründung des JKI eingeladen hatte.

11. Juli 2020
Charlotte Holubars (Archiv-Foto)

Charlotte Holubars (Archiv-Foto)

Cbre. Am 10. Juni 2020 hat der Ortsrat der saarländischen Gemeinde Heusweiler einstimmig in öffentlicher Sitzung beschlossen, eine Straße im Neubaugebiet in „Charlotte-Holubars-Weg“ zu benennen. Hintergrund der Straßenbenennung war das Anliegen des Ortsrats Heusweiler, wieder eine dauerhafte Erinnerung in Heusweiler an die zum Säkularinstitut Frauen von Schönstatt gehörende Charlotte Holubars zu schaffen.

11. Juli 2020
Todesanzeige: Pater Dr. Rudolf Chrysostomus Grill  (Foto: privat)

Todesanzeige: Pater Dr. Rudolf Chrysostomus Grill  (Foto: privat)

Hbre. Wie die Gemeinschaft der Schönstatt-Patres in Vallendar mitteilt, ist Pater Dr. Rudolf Chrysostomus Grill am Freitag, 10. Juli 2020, im Alter von 79 Jahren vom barmherzigen Gott in sein ewiges Licht gerufen worden. 1968 zum Priester geweiht, hatte er ein ausgesprochenes Interesse dafür entwickelt, dass Ost- und Westkirche, dass Abendland und Morgenland sich ergänzen und gegenseitig befruchten. Dabei kennzeichnete seine Person, dass ihm dabei der hl. Vinzenz Pallotti, dessen Katholisches Apostolat in einer Hilfsaktion für chaldäische Christen im Irak seinen Ursprung hat, als Patron und Vorbild eine wichtige Rolle spielte.

10. Juli 2020
Abschlussfoto der Realschule der Schönstätter Marienschule in Vallendar (Foto: SMS)

Abschlussfoto der Realschule der Schönstätter Marienschule in Vallendar (Foto: SMS)

Janina Sollbach. „Hakuna matata - ohne Sorgen, die Königinnen von morgen!“ Unter diesem Motto feierten die Realschülerinnen der Schönstätter Marienschule (SMS) in Vallendar am 26. Juni 2020 ihren Sekundarabschluss I mit einem Wortgottesdienst in der Pilgerkirche in Vallendar. In diesem Rahmen wurden auch die Abschlusszeugnisse vergeben.

8. Juli 2020
Brief an die internationale Schönstattfamilie (Foto: Brehm)

Brief an die internationale Schönstattfamilie (Foto: Brehm)

Hbre. Nach der Bekanntgabe einer neuen Historikerkommission für den Seligsprechungsprozess Pater Kentenichs durch das Bistum Trier wendet sich das Generalpräsidium des internationalen Schönstattwerkes mit einem Brief an die Schönstattfamilie in aller Welt. Das Präsidium betont, „den vielen berechtigten Fragen, Irritationen und Forderungen nach Transparenz entsprechen“ zu wollen. Manches sei „aus Rücksicht und zum Schutz von Personen und Gemeinschaften zu lange zurückgehalten“ worden, doch Gott spreche durch die Ereignisse: „Im Vorsehungsglauben verstehen wir, dass wir Neues lernen sollen. Durch Fragen und Kritik will Gott uns weiterbringen, weiter wachsen lassen“, so Pater Juan Pablo Catoggio ISch, Vorsitzender des Präsidiums. Der Brief im Wortlaut:

8. Juli 2020
Brücke (Foto: pixabay.com)

Kommentar der Woche: Keine Angst vor der Wahrheit

7. Juli 2020
Pater Josef Kentenich (1885-1968) (Foto: Neuenhofer)

Pater Josef Kentenich (1885-1968) (Foto: Neuenhofer)

Hbre. Das Bistum Trier wird eine neue Historikerkommission für das Seligsprechungsverfahren von Pater Josef Kentenich einsetzen, die insbesondere zur Aufgabe haben wird, „alle nun zugänglichen Dokumente der vatikanischen Archive zu sammeln, die in irgendeiner Weise dieses Seligsprechungsverfahren betreffen, und ihre Bedeutung zu bewerten.“ Das ist einer Erklärung des Bistums Trier zu entnehmen, die nach einem Gespräch zwischen Bischof Dr. Stephan Ackermann und Dr. Georg Holkenbrink, Leiter des Bischöflichen Offiziallates Trier, sowie Vertretern der internationalen Schönstatt-Bewegung heute veröffentlicht wurde. Die Schönstatt-Bewegung begrüßt diesen Schritt ausdrücklich und erhofft sich, dass auf diesem Weg bezüglich Person, Leben und Werk ihres Gründers so bald wie möglich weitere Transparenz und Klarheit geschaffen werden kann. Die Erklärung des Bistums im Wortlaut:

7. Juli 2020
Pater Eduardo Aguirre, Postulator im Seligsprechungsprozess von Pater Josef Kentenich (Foto: privat)

Pater Eduardo Aguirre, Postulator im Seligsprechungsprozess von Pater Josef Kentenich (Foto: privat)

Hbre. Für Pater Josef Kentenich läuft ein Seligsprechungsprozess. Jetzt wird von einer in Rom wirkenden Historikerin behauptet, dass neue Dokumente aus den Vatikanischen Archiven, die erst seit kurzem zugänglich sind, ein anderes Licht auf den Schönstatt-Gründer werfen und ihn mit Machtmissbrauch und sexuellem Missbrauch in einem Fall in Verbindung bringen. Pater Eduardo Aguirre ist seit Februar 2017 als Postulator zuständig für das Kanonisierungsverfahren des Schönstatt-Gründers. Derzeit wegen der Corona-Pandemie in Costa Rica festsitzend, gibt er im Interview seine Gedanken zu den aktuellen Vorgängen wieder.

4. Juli 2020
Historikerin und Autorin Schwester M. Doria Schlickmann (Foto: Wirtschaftstag Fulda)

Historikerin und Autorin Schwester M. Doria Schlickmann (Foto: Wirtschaftstag Fulda)

Hbre. Durch die Veröffentlichung eines Artikels einer katholischen Wochenzeitung in Deutschland sind Vorgänge aus den 50er Jahren zur Sprache gekommen, die sowohl den Gründer Schönstatts als auch die Gemeinschaft der Schönstätter Marienschwestern in ein schlechtes Licht rücken. www.schoenstatt.de hat Schwester M. Doria Schlickmann, Autorin einiger Bücher über Pater Josef Kentenich sowie ausgezeichnete Kennerin der Schönstatt-Geschichte gebeten, mit einigen Antworten Licht in die Sachlage zu bringen.

4. Juli 2020
S-MS BK

Hbre. Das Säkularinstitut der Schönstätter Marienschwestern weist in einer Stellungnahme Anschuldigungen gegen Pater Josef Kentenich in aller Deutlichkeit zurück. Die aufeinanderfolgenden Generationen ihrer Gemeinschaft hätten den Gründer „als authentische und glaubwürdige Persönlichkeit erfahren“, der schon allein durch seine Erfahrungen im KZ Dachau „äußerst sensibilisiert für das hohe Gut der Würde und persönlichen Freiheit“ gewesen sei. Das Institut unterstreicht sein Interesse, alle offenen Fragen nach bestem Wissen zu beantworten und zu einer wissenschaftlichen Aufarbeitung beizutragen.

4. Juli 2020
Offen auf alle Klärungen zugehen (Foto: Pixabay.com)

Offen auf alle Klärungen zugehen (Foto: Pixabay.com)

Die deutsche Schönstatt-Bewegung setzt sich dafür ein, dass die Geschichte der Bewegung mit einem heute neu entwickelten Bewusstsein "im Blick auf den Umgang mit geistlicher Macht und das Hineinwirken in seelische Vorgänge" neu aufgearbeitet wird. Das wird aus einem „Wort zur Situation“ von Pater Ludwig Güthlein, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, und dem Zentralrat (die Vertreter der Familien-, Frauen-, Männer- und Priestergemeinschaften sowie der Wallfahrt) der zur Bewegung gehörenden Gemeinschaften deutlich. Hintergrund für den Brief sind in den letzten Tagen veröffentlichte Vorwürfe gegenüber Pater Josef Kentenich.

2. Juli 2020
BriefKopfLogoGenPraes

Generalpräsidium des Internationalen Schönstattwerkes
Stellungnahme zu Missbrauchsvorwürfen gegen P. Josef Kentenich

Anlass zu dieser Stellungnahme sind Anschuldigungen gegen den Gründer des Schönstattwerkes P. Josef Kentenich, zunächst in einem Artikel von Alexandra von Teuffenbach in der Wochenzeitung „Die Tagespost“ vom 2. Juli 2020 und in darauf folgenden Pressemeldungen weltweit.

1. Juli 2020
Archiv (Foto: Ro Ma, pixabay.com)

Hbre. Eine in Rom wirkende Theologin und Kirchenhistorikerin bezichtigt in einem Artikel der „Tagespost“, der morgen, 2. Juli 2020 erscheinen wird, auf der Grundlage bislang unausgewerteter Vatikanischer Dokumente den Gründer der Gemeinschaft der Schönstätter Marienschwestern des systematischen Machtmissbrauchs und des sexuellen Missbrauchs in einem Fall. Die Stellungnahme des Generalpräsidiums des internationalen Schönstattwerkes weist diese Darstellungen zurück. Zu diesen Vorwürfen gab es bereits Klärungen während der Exilszeit und vor Beginn des Seligsprechungsprozesses von Pater Josef Kentenich. Dazu der Vorsitzende Pater Juan Pablo Catoggio:

1. Juli 2020
(Foto: Screenshot vor dem  Fernseher)

Kommentar der Woche: „Aus Zweiflern Gläubige gemacht“

26. Juni 2020
Klima wandeln angesichts von Corona und Klimakrise ist eine Aufgabe für jede und jeden (Foto: Tommy Takacs, pixabay.com)Klima wandeln angesichts von Corona und Klimakrise ist eine Aufgabe für jede und jeden (Foto: Tommy Takacs, pixabay.com)

Hbre. „In diesem Jahr ist alles anders!“ – ein Satz, der in diesen Wochen und Monaten leider allzu oft zu hören ist. Doch an der Tatsache, dass die Covit-19-Pandemie erhebliche Teile des Lebens verändert und vor allem auch im Alltag der kirchlichen Gemeinschaften tiefe Einschnitte hinterlassen hat, ist nicht zu rütteln. So ist auch die Jahresarbeit der Schönstatt-Bewegung Deutschland mit vielen Treffen und Veranstaltungen in Schönstatt-Vallendar aber auch an den Schönstatt-Zentren in den Diözesen massiv betroffen.

26. Juni 2020
Das Schönstatt-Heiligtum in Berlin Fronau wurde vor 50 Jahren eingeweiht (Foto: Gremler)

Das Schönstatt-Heiligtum in Berlin Fronau wurde vor 50 Jahren eingeweiht (Foto: Gremler)

Hbre. „Berlin braucht ein originales Heiligtum“, so hatte sich der Schönstatt-Gründer Pater Josef Kentenich 1950 gegenüber einem der Berliner Schönstattpriester geäußert. Es dauerte noch 20 Jahre und brauchte schließlich die Mithilfe der ganzen Schönstatt-Bewegung, bis diese Schönstatt-Kapelle errichtet und schließlich am 28. Juni 1970 eingeweiht werden konnte. Die offizielle Feier des goldenen Jubiläums musste zwar Corona bedingt auf den 21. August 2021, den Gedenktag von P. Franz Reinisch, verschoben werden, doch die Berliner Schönstattfamilie wollte den eigentlichen Festtag nicht einfach so verstreichen lassen. So fand unter Einhaltung aller Abstands- und Hygieneregeln am 20. Juni 2020 ein Festgottesdienst mit 50 Festgästen statt.

25. Juni 2020
Erfolgreicher Start von Online-Seminaren der Schönstatt-Bewegung

Erfolgreicher Start von Online-Seminaren der Schönstatt-Bewegung

Arno Hernadi. Überaus unerwartet war das rege Interesse an den ersten Online-Seminaren der Schönstatt-Bewegung Deutschland. 101 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich dafür angemeldet. Bei der dreiteiligen Reihe zum Thema „Auf dem Weg zum 31. Mai“ referierten an den Abenden vom 28. bis 30. Mai Sr. M. Gertraud Evanzin, Prof. Pater Dr. Joachim Schmiedl und Prof. Dr. Hubertus Brantzen aus ihrem Fach- und Erfahrungsbereich.

25. Juni 2020
Einen fundierten Einblick in das Leben und Wirken des Märtyrers Pater Franz Reinisch gibt die Ausstellung, die derzeit in Würzburg zu sehen ist (Foto: © Markus Hauck, POW)

Einen fundierten Einblick in das Leben und Wirken des Märtyrers Pater Franz Reinisch gibt die Ausstellung, die derzeit in Würzburg zu sehen ist (Foto: © Markus Hauck, POW)

Franz-Josef Tremer. Derzeit findet in der Heiligkreuzkirche in Würzburg-Zellerau eine Ausstellung über das Leben von Franz Reinisch statt. Der Ort ist nicht zufällig gewählt. Er steht in einer direkten Verbindung mit dem Leben des aus Österreich stammenden Pallottinerpaters, der den Fahneneid auf Hitler aus Gewissensgründen verweigerte und deshalb 1942 hingerichtet wurde. Die erste kriegsgerichtliche Vernehmung von Reinisch fand in Zellerau statt. Die Ausstellung, die noch bis Ende Juli zu sehen sein wird, informiert auf 14 großformatigen Schautafeln über das Leben, das Sterben und die Nachwirkung des christlichen Martyrers Franz Reinisch. Die Kirche ist täglich von 9-19h geöffnet (Eingang beim Altenbetreuungszentrum, vor der Kirche rechts).

24. Juni 2020
50 Jahre Josef-Kentenich-Institut (Foto: j-k-i.de)

50 Jahre Josef-Kentenich-Institut (Foto: j-k-i.de)

Hbre. Mit einem Treffen von „Leuten der ersten Stunde“ und „Säulen der gegenwärtigen Arbeit des JKI“ wird das Josef-Kentenich-Institut in der zweiten Juli-Woche 2020 sein 50-jähriges Bestehen feiern. Eigentlich hatten die Verantwortlichen auf eine große Jahrestagung gesetzt mit Uraufführung eines Oratoriums zu „Himmelwärts“ und mit der Einladung der Mitglieder des Generalpräsidiums des internationalen Schön­stattwerkes. Außerdem war für den September ein wissenschaftlicher Kongress anvisiert. Doch beide Ereignisse wurden wie vieles in diesem Jahr ein Opfer der Corona-Pandemie.

24. Juni 2020
(Foto: © Werbebild der Bundesregierung)

Kommentar der Woche: Freiheit funktioniert nicht ohne Eigenverantwortung – Ein Plädoyer für die Corona-Warn-App

19. Juni 2020
Mit einem überwiegend online veranstalteten Jubiläum feierte der Schönstatt-Familienbund seinen 70. Geburtstag (Foto: Klaus Heizmann)

Mit einem überwiegend online veranstalteten Jubiläum feierte der Schönstatt-Familienbund seinen 70. Geburtstag (Foto: Klaus Heizmann)

Kuno und Karin Leibold / Hbre. Am Sonntag, dem 7. Juni 2020, dem Dreifaltigkeitssonntag, feierte der Familienbund sein 70jähriges Bestehen. Jedes Jahr treffen sich am Dreifaltigkeitssonntag viele Familien des Schönstatt-Familienbundes aus ganz Deutschland auf dem Josef-Kentenich-Hof zum sogenannten „Wallfahrtstag“. Der ursprüngliche Plan, in diesem Jahr das 70jährige Jubiläum mit einem großen gemeinsamen Fest im Zentrum der Gemeinschaft zu feiern, musste wegen Corona geändert werden. Das Vorbereitungsteam, bestehend aus drei Familien, war schnell davon überzeugt, dass das Jubiläum auf jeden Fall gefeiert werden sollte. In diesen besonderen Zeiten eben mit Hilfe moderner Technik. Unterstützt durch versierte IT-Spezialisten aus den eigenen Reihen entstand ein Konzept, wie die Feier – aus ganz Deutschland und trotzdem ziemlich CO²-arm – online stattfinden könnte.

19. Juni 2020
Konferenz-Foto vom Auftakttreffen zum Familienfestival 2021 in Schönstatt, Vallendar (Foto: Miller)

Konferenz-Foto vom Auftakttreffen zum Familienfestival 2021 in Schönstatt, Vallendar (Foto: Miller)

Manuela und Peter Miller. „Jetzt beginnt das Familienfestival 2021!“ so begrüßte Ehepaar Manuela und Peter Miller die Teilnehmer des Auftakttreffens. Über 20 Ehepaare, Schwestern und Patres wählten sich zum Online-Treffen ein, um in zwei Stunden mitzudenken, zu planen und zu überlegen, wie das zweite Familienfestival in Schönstatt am 29./30. Mai 2021 aussehen kann.

19. Juni 2020
Todesanzeige Prof. em. Dr. Norbert Martin (Foto: privat)

Hbre. Am 18. Juni 2020 ist Prof. em. Dr. Norbert Martin, der von 1994 bis 2009 zusammen mit seiner Frau Renate Martin für die Leitung des Apostolischen Schönstatt-Familienbundes in Deutschland und international verantwortlich war, im Alter von 83 Jahren nach längerer Krankheit zum himmlischen Vater heimgegangen. Der Vater von vier Kindern hat sich als Soziologe in zahlreichen Publikationen mit Fragen der Jugend-, Familien-, Religions- und Gesundheitssoziologie sowie mit Themen der Sozialethik und Sozialphilosophie befasst.

18. Juni 2020
Jahresmotiv 2020 der Schönstatt-Bewegung in Deutschland (Grafik: Maria Kiess / POS Brehm)

Jahresmotiv 2020 der Schönstatt-Bewegung in Deutschland (Grafik: Maria Kiess / POS Brehm)

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Schönstatt–Bewegung,
liebe Leserinnen und Leser von www.schoenstatt.de,

„Gott schreibt mit Löwenkrallen“

Oft hat Pater Kentenich ein Wort von Blaise Pascal zitiert: „Gott schreibt mit Löwenkrallen“. Alles, was an Reaktionen durch die Corona-Pandemie aufgewirbelt wird, macht den Eindruck einer solch gewaltigen Handschrift. Was zurzeit geschieht, ist jenseits des Gewöhnlichen. Auch viele, die nicht nach Gott hinter den Ereignissen der Geschichte suchen und fragen, spüren, dass es um grundlegende Fragen geht. Was zurzeit geschieht, ergreift uns mehr als sonst in der Tiefe unseres Herzens. Immer mehr melden sich Stimmen zu Wort, die versuchen, die Botschaft in der Zeit zu entschlüsseln und zu verstehen.

18. Juni 2020
Ehepaar-Newsletter 06/2020 "Wir zwei - Immer wieder neu" (Foto: adamkontor, pixabay.com)

Ehepaar-Newsletter 06/2020 "Wir zwei - Immer wieder neu" (Foto: adamkontor, pixabay.com)

Hbre. Sprache hat eine Kraft, die Paare auch für die Gestaltung ihrer Beziehung einsetzen können. Wie sich zum Beispiel die Begriffe "Ansprechen", "Anschauen", "Atemzug", "Vor-werfen" und "Nach-tragen" nutzen lassen, der Beziehung neuen Schwung zu geben, kann in der neuen Ausgabe des Newsletters für Ehepaare nachgelesen werden, den die Schönstatt-Familienbewegung wieder kostenlos in einer digitalen PDF-Fassung herausgibt. Er ist hier auf der Internetseite von www.schoenstatt.de zu finden und steht ebenfalls auf www.familienbewegung.de zum Download bereit. Wer sein Interesse unter der E-Mail-Adresse ehe.newsletter@schoenstatt.de anmeldet, bekommt den Newsletter zukünftig immer am 18. eines Monats automatisch per E- Mail zugestellt.

17. Juni 2020
(Foto:pixabay.com)

Kommentar der Woche: Was bietet Menschen einen letzten Halt?

15. Juni 2020
Sommerurlaub in einem Schönstatt-Zentrum (Foto: Haus der Familie)

Sommerurlaub in einem Schönstatt-Zentrum (Foto: Haus der Familie)

Sarah Huber. Wohin in diesen Wochen und Monaten, wo der Jahresurlaub ansteht oder die Kinder doch bald Sommerferien haben? Das haben sich die Verantwortlichen der Schönstatt-Zentren auch gefragt und gemeinsam überlegt, dass sie Einzelgästen und Familien gerne eine kleine Auszeit anbieten möchten. In den unterschiedlichsten Regionen und Bundesländern gibt es die Möglichkeit, einige Tage sowohl Aktivurlaub als auch Entspannungstage zu verbringen.

15. Juni 2020
Todesanzeige: Schwester M. Toni Wünnemann (Foto: s-ms.org)

Hbre. Am Mittwoch, 10. Juni 2020, ist die frühere Generaloberin des Säkularinstitutes der Schönstätter Marienschwestern, verstorben. Am 27. April 1931 in Merfeld, Kreis Coesfeld, Diözese Münster, geboren, trat sie am 5. August 1959 in die Gemeinschaft ein, war zunächst in der Bewegungsarbeit mit Frauen und Müttern tätig und wurde nach einigen Jahren als Novizenmeisterin 1986 vom Generalkapitel zur fünften Generaloberin des weltweit verbreiteten Säkularinstitutes gewählt. Nach Beendigung ihrer Amtszeit war sie ab 1998 verantwortlich für Schulungszeiten ihrer Gemeinschaft, bevor sie krankheitsbedingt diese nur noch als stille Beterin unterstützen konnte.

13. Juni 2020
Fronleichnam 2020: Gottesdienst in der Pilgerkirche Schönstatt (Foto: Mirjam Metzler)

Fronleichnam 2020: Gottesdienst in der Pilgerkirche Schönstatt (Foto: Mirjam Metzler)

Sr. M. Janika Trieb. Fronleichnam wird am Wallfahrtsort Schönstatt normalerweise mit einer großen, feierlichen Prozession auf Berg Schönstatt gefeiert – immer am Sonntag nach dem eigentlichen Feiertag. Dieses Jahr war alles anders: keine Prozession am Sonntag, keine Blütenteppiche. Aber es gab am eigentlichen Fronleichnamsfest, am Donnerstag, dem 11. Juni 2020, eine feierliche heilige Messe in der Pilgerkirche, immerhin – trotz Abstandsregeln – mit nahezu 230 Gläubigen.

13. Juni 2020
Zu Fronleichnam ein Segensspruch statt Blumenteppichen (Foto: Alena Engelhardt)

Zu Fronleichnam ein Segensspruch statt Blumenteppichen (Foto: Alena Engelhardt)

Sr. M. Alena Engelhardt. Auch am Schönstattzentrum in Friedrichroda gibt es in diesem Jahr keine Fronleichnamsprozession wie gewohnt und somit auch keine gestalteten Blumenteppiche an den einzelnen Wegstationen. Doch das Fronleichnamsfest wurde dennoch gefeiert. Und auch äußerlich sollte es sichtbar sein. So haben die Schönstätter Marienschwestern, die in diesem Zentrum leben, zum Festtag vor dem Schönstatt-Heiligtum das Segenswort, das die ganze Schönstatt-Bewegung seit Wochen als Ausdruck des „Liebesbündnisses in der Corona-Krise“ begleitet, mit Blumen gelegt: „Der Herr segne und behüte dich!“

12. Juni 2020
Abendtalk im Juni 2020 (Grafik: Brehm)

Abendtalk im Juni 2020 (Grafik: Brehm)

Die Corona Zeit, in der viele langanhaltend mit wenig Außenkontakten zu Hause waren, machte neu deutlich wie sehr das tägliche Miteinander von beziehungsfördernden Gesprächen, Unternehmungen, Erfahrungen lebt. Das häusliche und gesellschaftliche Klima hat einen großen Einfluss auf unseren Wohlfühl- und Lebenslustfaktor bzw. ein schlechtes Beziehungs-Klima lässt auch äußere Krisensituationen um einiges schlechter ertragen und wenig Kraft übrig, um sich darin zu bewähren. Auf diesem Hintergrund wird Pater Elmar Busse ISch am kommenden Mittwochabend, den 17. Juni, um 19.30 Uhr im Schönstatt Verlag, Hillscheider Straße 1 in Vallendar-Schönstatt zum Thema „Öl im Getriebe des alltäglichen Miteinanders - Klimawandelnde Tugenden“ im Rahmen der Reihe Abendtalk sprechen. Die Veranstaltung wird von www.schoenstatt-tv.de im Internet live übertragen.

12. Juni 2020
Impuls aus Schönstatt (Foto: Brehm)

In nie gekannter oder erwarteter Weise wurden in den vergangenen Monaten die Freiheitsrechte des Bürgers eingeschränkt. Ohne Corona wäre es nicht möglich gewesen, die Grenzen dicht zu machen, die Menschen von der Straße fernzuhalten und erst einmal alles zu verbieten, wo Menschen aufeinander treffen könnten. Der Rückgang der Corona-Kranken gibt offenbar denen Recht, die diese Maßnahmen beschlossen und auch allen, die sie zum Schutz für sich und die anderen eingehalten haben.

11. Juni 2020
Teaser Gertraud von Bullion Aufruf Festschrift

Hbre. Am 11. Juni vor 90 Jahren verstarb Gertraud Gräfin von Bullion. Ihr Lebensmotto war „Serviam – Dienen will ich”. Als freiwillige Rote-Kreuz-Schwester im Ersten Weltkrieg lernte sie durch den Pallottinerstudenten Franz-Xaver Salzhuber und seine Theologengruppe die Schönstatt-Spiritualität kennen und nahm per Post Kontakt mit dem Gründer P. Josef Kentenich auf. Am 8. Dezember 1920 vollzog sie gemeinsam mit ihrer Kusine Marie Christmann als erste Frauen in der Schönstatt-Bewegung die Weihe an die Dreimal Wunderbare Mutter von Schönstatt. Die Folgen einer Lungentuberkulose, die sie sich während ihres Sanitätsdienstes zugezogen hatte, führen am 11. Juni 1930 zu ihrem Tod.

10. Juni 2020
Gedenken 75 Jahre Kriegsende (Foto: Raphael Schmidt)

Kommentar der Woche: Ein besonderes Gedenken – 08. Mai 2020

10. Juni 2020
Zeugnisbuch:  Josef Engling - Begleiter und Fürsprecher auf dem Weg der Heiligkeit (Foto: Brehm)

Zeugnisbuch:  Josef Engling - Begleiter und Fürsprecher auf dem Weg der Heiligkeit (Foto: Brehm)

Hbre. Das Josef-Engling-Sekretariat hat am 9. Juni 2020 im Haus Tabor in Schönstatt, Vallendar, das neue Buch „Josef Engling - Begleiter und Fürsprecher auf dem Weg der Heiligkeit“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Um die Covit-19 bedingten Hygiene- und Abstandsregeln einhalten zu können, waren nur wenige Gäste und Akteure anwesend. Das Buch, das von Dr. Alicja Kostka, Schönstatt Frauenbund, zusammengestellt wurde, enthält 100 Zeugnisse von Menschen, die sich über ihre Beziehung zu einem Schönstätter der ersten Stunde äußern, dessen Prozess zur Seligsprechung, der 1952 begann, aktuell der Kongregation für die Seligsprechungen im Vatikan vorliegt.

4. Juni 2020
Schönstatt-Zentren - Leitbildprozess (Grafik: BBre&ESei)

Schönstatt-Zentren - Leitbildprozess (Grafik: BBre&ESei)

Das Hearing zu einem Leitbild-Prozess der Schönstatt-Zentren muss aufgrund der Covid-19 bedingten Beschränkungen für Bildungseinrichtungen zunächst verschoben werden. "Leider müssen wir den Leitbildkongress auf 'unbestimmte' Zeit verschieben," schreibt Simone Tasch, Hausleiterin des Schönstattzentrums Oberkirch an die Arbeitsgemeinschaft Schönstätter Trägervereine und Institutionen (AST). "Momentan ist es uns einfach nicht möglich diese Veranstaltung in Oberkirch durchzuführen. Zu hoch sind die Auflagen derzeit noch, damit wir ein sinnvolles Arbeiten und die nötige Gruppendynamik herstellen können."

3. Juni 2020
( Jacques Courtois, Durchzug durch das Rote Meer, 1676 – Foto: wikimedia commons)

Kommentar der Woche: Nur Mut, Kirche!

3. Juni 2020
Nachbarschaftsfest unter Hygiene-und Abstandsregelungen im Park des Schönstatt-Zentrums Trier (Foto: Schönstattzentrum Trier)

Nachbarschaftsfest am 27. Mai unter Hygiene-und Abstandsregelungen im Park des Schönstatt-Zentrums Trier (Foto: Schönstattzentrum Trier)

Sr. M. Anne-Meike Brück. Pfingstmontag in Trier-Heiligkreuz. Im Park des Schönstattzentrums treffen sich Kinder und Erwachsene zu einem sommerlichen, begegnungsreichen Nachbarschaftsfest. Sie setzen ein Zeichen, dass auch unter Corona-Verhaltensregeln feiern möglich ist.

3. Juni 2020
Feierstunde am 31. Mai vor der Schönstatt-Kapelle in Bocholt-Biemenhorst (Foto: Kalicki)

Feierstunde am 31. Mai vor der Schönstatt-Kapelle in Bocholt-Biemenhorst (Foto: Kalicki)

Sr. Mariagnes Kalicki. Am Pfingstabend, dem 31. Mai 2020, versammelten sich Mitglieder der Schönstattfamilie von Bocholt am „Heiligtum der Internationale“, um sich in die Krönung Mariens zur „Königin der Sendung des 31. Mai“ in Bellavista, Chile, einzuschalten.

3. Juni 2020
70 Jahre Schönstatt Familienbund (Foto: www.schoenstatt-familienbund.de)

70 Jahre Schönstatt Familienbund (Foto: www.schoenstatt-familienbund.de)

Kuno Leibold. Der Schönstatt-Familienbund feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen. Er wurde 1950 mit einer Tagung, die in Anwesenheit des Schönstatt-Gründers Pater Josef Kentenich stattfand, gegründet. Aus diesem Anlass findet am Sonntag, den 7. Juni 2020, im Schönstatt-Heiligtum des Familienbundes auf dem Josef-Kentenich-Hof, Hillscheid, um 10 Uhr ein Fest-Gottesdienst statt, der durch www.schoenstatt-tv.de im Internet live übertragen wird.

3. Juni 2020
Anbetungskirche, Berg Schönstatt, Vallendar (Foto: Schw. Francine-Marie)

Anbetungskirche, Berg Schönstatt, Vallendar (Foto: Schw. Francine-Marie)

Schw. M. Ramona Schneider. Eigentlich wäre es bald wieder so weit: Traditionell würde am Wochenende 13. und 14. Juni das Fronleichnamsfest auf Berg Schönstatt gefeiert werden. Aufgrund der derzeitigen Corona-Situation teilt die Gemeinschaft der Schönstätter Marienschwestern aber mit, dass am Samstag, 13. Juni kein Blumen-Legen und am Sonntag, 14. Juni 2020 keine heilige Messe und auch keine Fronleichnams-Prozession über Berg Schönstatt stattfinden kann. Nicht betroffen von dieser Entscheidung ist der Festgottesdienst am Donnerstag, 11. Juni 2020 (Fronleichnam), in der Pilgerkirche im Tal Schönstatt.

3. Juni 2020
Rosen-Maialtar an Pfingsten (Foto: SAL)

Rosen-Maialtar an Pfingsten (Foto: SAL)

SAL. „Bewegend und ergreifend ...“ ist für die Schwestern auf der Liebfrauenhöhe die Resonanz auf ihre Initiative „Eine Rose für Maria“ im Marienmonat Mai. „Vielen, vielen Dank für Ihr `Rosengebet`! Es tut so gut durch Sie so eine liebe Verbindung zur Gottesmutter zu haben“, schreibt Ingrid G. Ruth F. findet „die Rosenaktion einfach wunderbar“. Und Waltraut E. formuliert: „Vielen Dank an Sie, liebe Schwestern auf der Liebfrauenhöhe, für Ihr Engagement, für Ihre Ideen. Danke, dass Sie uns teilhaben lassen und dass Sie uns anbieten, für uns zu beten, dass Sie uns und unsere Anliegen mit in die heilige Messe nehmen.“ „Das Danken ist auch uns ein großes Bedürfnis“, äußert eine der Schwestern und trifft damit das, was alle empfinden.

 

1. Juni 2020
"Du-wirkst-Inspiration" zum Frauenkongress 2021 (Foto: s-fm.de)

"Du-wirkst-Inspiration" zum Frauenkongress 2021 (Foto: s-fm.de)

Hbre. In 11 Monaten, am 1. Mai 2021 wird der Frauenkongress in Schönstatt nachgeholt, der wegen der Corona-Lage im Jahr 2020 nicht stattfinden konnte. Die Frauengemeinschaften der Schönstatt-Bewegung Deutschland, die diesen Kongress gemeinsam vorbereiten und anbieten werden, laden ein, sich mit monatlich erscheindenden „DU-wirkst-Inspirationen“, die als Video veröffentlicht werden, auf den Kongress einzustimmen und vorzubereiten. Thema des Videos vom 1. Juni 2020: "HerzensSache".

HerzensSache

30. Mai 2020

Impuls zu Pfingsten für Paare (Foto: Birringer)

Impuls zu Pfingsten für Paare (Foto: Birringer)

Anja und Thommy Birringer. Wegen Corona kann das „Pfingsttreffen der jungen Ehepaare in den ersten Jahren nach der Hochzeit“ nicht stattfinden. Das war der Anlass für das Vorbereitungsteam, einen Impuls zu gestalten, der allen Ehepaaren - egal welchen Alters - Anregung sein soll, in Austausch über das eigene „Feuer der Liebe“ zu kommen.

30. Mai 2020
NdH goes digital (Foto: NdH)

NdH goes digital (Foto: NdH)

Maria Gerber. Lange wurde die Entscheidung hinausgezögert, aber jetzt ist es offiziell: Aufgrund von Corona kann die Nacht des Heiligtums (NdH) dieses Jahr nicht wie gewohnt in Schönstatt stattfinden. Aber das Kernteam will trotzdem etwas für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf die Beine stellen.

30. Mai 2020
Auftakt-Treffen Online zum Familienfestival 2021

Auftakt-Treffen Online zum Familienfestival 2021

Hbre. Unter dem Motto „Das WIR gewinnt“ hat 2018 mit großem Erfolg das erste Familienfestival in Schönstatt stattgefunden. Am Dreifaltigkeitssonntag 2021 möchte die Schönstatt-Familienbewegung ein weiteres Familienfestival folgen lassen. Dazu wird es am 14. Juni 2020 ein erstes Auftakt-Treffen geben, mit dem die Vorbereitung beginnen wird. Da zu diesem Zeitpunkt wegen der Corona-Pandemie noch keine größeren Präsenz-Meetings stattfinden könnten – eigentlich war so ein Treffen im Schönstattzentrum Würzburg vorgesehen – lädt die Leitung der Schönstatt-Familienbewegung interessierte Familien zu einem ONLINE-Meeting per ZOOM-Konferenz ein.

30. Mai 2020
Das waren die Jubidays im Jahr 2017 (Foto: SchönstattMJF)

Das waren die Jubidays im Jahr 2017 (Foto: SchönstattMJF)

Marike Imwalle. „Komm, wir lassen Funken sprühen!“ So hätte es dieses Wochenende durch ganz Schönstatt geklungen. Jetzt wären eigentlich die Jubi-Days in Schönstatt! Viele Mädels aus ganz Deutschland hätten sich getroffen und gemeinsam gefeiert, gebetet, gesungen, getanzt, gebastelt und gelacht! Da sie leider nicht stattfinden können, kommen die Jubi-Days jetzt zu den Mädchen nach Hause!

29. Mai 2020
Internationaler Pfingstkongress 2021

Internationaler Pfingstkongress 2021

Hbre. Wegen der Corona-Pandemie kann der ursprünglich für die Tage um das Pfingstfest 2020 geplante internationale Pfingstkongress der Schönstatt-Bewegung nicht wie geplant stattfinden. Die Zusammenkunft der Delegierten aus allen Ländern, in denen Schönstatt als Bewegung und mit Projekten präsent ist, wurde um ein Jahr in das Jahr 2021 verschoben. Die Eröffnung eines sogenannten Emmausweges zu diesem Kongress wird am Samstag, 30. Mai 2020, 20.00 Uhr, im Urheiligtum in Schönstatt Vallendar im Rahmen der Pfingstvigil gefeiert.

27. Mai 2020
(Foto: pixabay.com)

Kommentar der Woche: Verschwörungstheorien oder Glaube an den Gott des Lebens

27. Mai 2020
Pfingstgebet 2020 (Grafik: Maria Kiess, Freising)

Pfingstgebet 2020 (Grafik: Maria Kiess, Freising)

Hbre. Der sechste Abend des Pfingstgebetes 2020 der Schönstatt-Bewegung in Deutschland steht unter dem Thema: "Klimaziel Verzicht - Vom Gebrauchen und Bewerten der Dinge". In der Gnadenkapelle Schönstatts, in Vallendar, wird dieser Abend von Mitgliedern der Gemeinschaft der Pallottiner gestaltet. Das Gebet richtet u.a. den Blick auf den "ökologischen Fußabdruck", also auf den Ressourcenverbrauch und somit auf den Einfluss der Menschen auf die Umwelt, der heute wesentlich größer ist als in der Zeit der Vorfahren. "Nun ist Konsumverzicht eine uralte Praxis der Christen z. B. am Freitag oder in der Fastenzeit", heißt es in der Hinführung zum Thema. Z. B. legten Ordensleute das Armutsgelübde ab und übten freiwilligen Verzicht aus Liebe zu Gott. "Wenn wir glauben, dass Gott durch Zeitenstimmen spricht, dann ist heute die Bewahrung der Schöpfung eine mächtige Zeitenstimme. Verzicht aus ökologischer Notwendigkeit und Verzicht aus Liebe zu Gott geht gut zusammen", heißt es im Gebet. Herzliche Einladung an alle, jeden Abend in den Tagen bis Pfingsten - hier auch online - mitzubeten.

27. Mai 2020
Gebetsinitiative: "GemeinsamVorPfingsten"

Gebetsinitiative: "GemeinsamVorPfingsten"

Hbre. Kurz vor Pfingsten werden sich am Donnerstag, 28. Mai, von 19 bis 20.30 Uhr katholische, evangelische, orthodoxe und freikirchliche Christen aus dem deutschsprachigen Raum zu einem Online-Gebetstreffen verbinden. Dabei wird es vielfältige Beiträge aus verschiedenen Orten geben. So werden unter anderem auch Bischof Dr. Michael Gerber und das Gebetsteam Michaelskirche aus dem Bistum Fulda oder auch die Schönstätter Marienschwester M. Theresita Rutzmoser aus dem Urheiligtum in Schönstatt, Vallendar, zum Programm des Gebetstreffens beitragen. Bischof Gerber betont: „Orte wie die wiederaufgebaute Frauenkirche in Dresden und die Wirkungsstätte von Bruder Klaus in Flüeli/Schweiz stehen zusammen mit der Michaelskirche in Fulda für Versöhnung und bieten sich an, um miteinander um den Geist der Einheit zu beten.“

27. Mai 2020
Rosenkranzgebet - weltweit - mit Papst Franziskus

Rosenkranzgebet - weltweit - mit Papst Franziskus

Hbre. Und wieder hat der Papst zum Gebet eingeladen. Dieses Mal zum Rosenkranzgebet um die Hilfe und den Beistand der Gottesmutter in der Pandemie zu erbitten und die ganze Menschheit ihrem Sohn Jesus Christus anzuvertrauen. Der Termin, der am Dienstag in einer Pressemitteilung des Vaticans bekannt gegeben wurde, ist der kommende Samstag, 30. Mai 2020, um 17.30 Uhr. Papst Franziskus wird dem Gebet des Rosenkranzes aus der Lourdes-Grotte im Vatikanischen Garten vorstehen. Die Feier wird weltweit live über TV und Internet übertragen. Die großen Marienheiligtümer in der ganzen Welt werden in das Gebet miteinbezogen sein.

26. Mai 2020
Einen fundierten Einblick in das Leben und Wirken des Märtyrers Pater Franz Reinisch gibt die Ausstellung, die derzeit in Würzburg zu sehen ist (Foto: © Markus Hauck, POW)

Einen fundierten Einblick in das Leben und Wirken des Märtyrers Pater Franz Reinisch gibt die Ausstellung, die derzeit in Würzburg zu sehen ist (Foto: © Markus Hauck, POW)

Franz-Josef Tremer / Hbre. „Es muss Menschen geben, die gegen den Missbrauch der Autorität protestieren, und ich fühle mich berufen zu diesem Protest“, hat Pallottinerpater Franz Reinisch kurz vor seinem Tod betont. Als zum Wehrdienst eingezogener Soldat hätte er – wie alle Soldaten in der Diktatur der Nationalsozialisten - den Fahneneid auf Adolf Hitler leisten müssen. Reinisch ist der einzige Priester, der diesen verpflichtenden Eid verweigerte. Über Reinischs Leben und Wirken informiert eine Wanderausstellung, die derzeit in der Würzburger Pfarrkirche Heiligkreuz im Stadtteil Zellerau zu sehen ist.

25. Mai 2020
28. Mai 2020: Deutschlandweite, konfessionsübergreifende Gebetsinitiative (Foto: gemeinsamvorpfingsten.org)

28. Mai 2020: Deutschlandweite, konfessionsübergreifende Gebetsinitiative (Foto: gemeinsamvorpfingsten.org)

„Deutschland betet Gemeinsam“ mobilisierte anlässlich der Coronakrise über eine halbe Million Menschen. Nun findet die Aktion ihre Fortsetzung in der überkonfessionellen Gebetsinitiative “Gemeinsam vor Pfingsten”. Austragungsorte sind einige der wichtigsten Gotteshäuser Zentraleuropas, unter anderem die Frauenkirche Dresden, das Großmünster Zürich und die Votivkirche Wien, aber auch aktuelle Initiativen wie die Urban Life Church Ludwigsburg oder auch ganz kleine Orte wie das Urheiligtum der Schönstatt-Bewegung in Vallendar.

25. Mai 2020
31. Mai 2020 - Pfingstsonntag - Krönungsfeier in Chile (Foto: www.schoenstatt.cl)

31. Mai 2020 - Pfingstsonntag - Krönungsfeier in Chile (Foto: www.schoenstatt.cl)

23. Mai 2020
Auf dem Weg zum 31. Mai (Foto: m_bacher pixabay.com)

Auf dem Weg zum 31. Mai - Dreiteiliges Webinar vor Pfingsten (Foto: m_bacher pixabay.com)

Arno Hernadi. Am 31. Mai 1949 legte Pater Kentenich einen Brief auf den Altar im Heiligtum von Bellavista (Chile), um ihn am Tag darauf per Post dem damaligen Trierer Bischof Franz Rudolf Bornewasser zu senden. Der denkwürdige Vorgang um diesen Brief und seinen Inhalt wird in der Schönstatt-Bewegung der 3. Meilenstein genannt und ist nun Anlass zu einem dreiteiligen Webinar im Umfeld des 31. Mai 2020.

23. Mai 2020
Krönungsfeier in Bellavista am 31. Mai 2020 (Foto: schoenstatt.cl)

Krönungsfeier in Bellavista am 31. Mai 2020 (Foto: schoenstatt.cl)

Hbre. In die internationale Reihe der Gebetsinitiativen, die in der Schönstatt-Bewegung coronabedingt entstanden oder stark von der Pandemie mitgeprägt sind, reiht sich am Pfingstsonntag die Einladung der chilenischen Schönstattfamilie ein, Maria erneut - wie bereits Pater Josef Kentenich 1949 - zur „Königin der Sendung des 31. Mai“ zu krönen. Am 15. April 2020 hatte die internationale Schönstattfamilie dazu aufgerufen, der Gottesmutter die Krone als „Königin der leiblichen und seelischen Gesundheit“ anzubieten. In der deutschen Schönstatt-Bewegung fand das am 18. April 2020 einen originellen Ausdruck mit dem „Liebesbündnis in der Corona-Zeit“. Und nun sind alle Schönstätter eingeladen, sich in einen Prozess einzuschalten, der vor zwei Jahren auf dem Hintergrund der schwierigen Lage der Kirche in Chile angestoßen wurde, sich in der aktuellen Lage nun auch mit den Veränderungen verbindet, die durch die Corona-Pandemie ausgelöst wurden.

22. Mai 2020
(Foto: pixabay.com)

Kommentar der Woche: Viele Fragen – Corona

22. Mai 2020
Bündnisandacht auf der Würzburger Marienhöhe bei schönster Abendsonne (Foto: Fella)

Bündnisandacht auf der Würzburger Marienhöhe bei schönster Abendsonne (Foto: Fella)

Wolfgang Fella. „Der Ball rollt wieder auf der Marienhöhe“ würde ich schreiben, wenn die Marienhöhe ein legendäres Fußballstadion hoch oben auf dem Betzenberg von Würzburg wäre und die dortige Schönstattfamilie eine ambitionierte Drittligamannschaft (in Würzburg ist man damit auch schon zufrieden) im vorderen Drittel der Tabelle. Ist aber nicht so – und ist auch gut so. Stattdessen schallen Gebete und Gesang herüber an diesem 18. Mai, dem Bündnistag, an dem über drei Dutzend Menschen vor der Schönstatt-Kapelle zusammen gekommen sind.

21. Mai 2020
Bündnismesse im Mai in der Pilgerkirche. Abstand halten war bei etwa 90 Teilnehmern leicht möglich (Foto: Brehm)

Bündnismesse im Mai in der Pilgerkirche. Abstand halten war bei etwa 90 Teilnehmern leicht möglich (Foto: Brehm)

Hbre/Cbre. Für eine Bündnisfeier im Mai waren knapp 90 teilnehmende Personen keine große Zahl. Aber immerhin konnte nach den vorangegangenen Feiern, bei denen jeweils nur einzelne Personen im Urheiligtum dabei sein konnten, nun wieder mehr Menschen an der Bündnisfeier in der Pilgerkirche persönlich anwesend teilnehmen. Ja, die Pilgerkirche war nicht nur der Ort für die Bündnismesse. Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten, Dank des unermüdlichen Engagements der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von www.schoenstatt-tv.de, zum Abschluss der Messe auch die Feier zur Erneuerung des Liebesbündnisses, die im Urheiligtum stattfand, als Live-Übertragung in der Pilgerkirche miterleben.

20. Mai 2020
(Foto: www.schoenstatt-int.com)

(Foto: www.schoenstatt-int.com)

Hbre. Die internationale Koordinationsstelle der Schönstatt-Bewegung weist mit einem Promotion-Video auf ein "INTERNATIONALES KONZERT" aus der Schönstatt-Bewegung hin, das am Sonntag, 24. Mai, 20 Uhr deutscher Zeit, virtuell stattfinden wird. Dieses Konzert verbindet sich mit einer Aktion der Solidaritätspartnerschaft für die Schwächsten in Zeiten des Coronavirus sowie mit der Krönung der Gottesmutter zur „Königin der körperlichen und geistigen Gesundheit“, zu der die internationale Schönstatt-Bewegung am 15. April aufgerufen hatte.

18. Mai 2020
Stellenangebot der Goldschmiede und  Kunstwerkstätte der Schönstätter Marienbrüder GmbH

Stellenangebot der Goldschmiede und  Kunstwerkstätte der Schönstätter Marienbrüder GmbH

Seit über 65 Jahren steht die Goldschmiede und Kunstwerkstätte der Schönstätter Marienbrüder GmbH für professionelle kunsthandwerkliche Metallbearbeitung mit dem Schwerpunkt Restaurierung. Ob handliches Kirchengerät, Tafelsilber oder sehr große Kronleuchter und Sonderkonstruktionen. Aktuell suchen wir Verstärkung für unsere Silberschmiede. Denn neben klassischen Werkstattarbeiten erwarten uns täglich neue Herausforderungen. Sonderanfertigungen und die Arbeit an einzigartigen Kunst- und Kulturgütern sind bei uns nicht die Ausnahme, sondern die Regel.

Für unsere Werkstatt in Vallendar suchen wir ab sofort: eine_n

qualifizierte_n Gold- und Silberschmied_in bzw. Restaurator_in (m/w/d)

in Vollzeit

18. Mai 2020
Jahresmotiv 2020 der Schönstatt-Bewegung in Deutschland (Grafik: Maria Kiess / POS Brehm)

Jahresmotiv 2020 der Schönstatt-Bewegung in Deutschland (Grafik: Maria Kiess / POS Brehm)

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Schönstatt–Bewegung,
liebe Leserinnen und Leser von www.schoenstatt.de,

Vorwärts zu einer neuen Normalität

Wann kann denn das normale Leben wieder laufen? Noch vielfältiger als die schnellen Entscheidungen zum Shutdown sind die Überlegungen dazu, wie man die verschiedenen Bereiche der Gesellschaft nach dem Stillstand wieder „anfahren“ kann. Die Ungeduld wächst. Welche Wirkungen sind zu bewältigen? Wo liegen Verlust oder Gewinn dieser besonderen Herausforderung?

17. Mai 2020
Ehepaar-Newsletter 05/2020 "Wir zwei - Immer wieder neu" (Foto: Andii Samperio, pixabay.com)

Hbre. "Durch Berührungen gedeihen kleine Kinder buchstäblich besser und Paaren gelingt es leichter, miteinander in der Liebe zu wachsen" fassen Gisela und Klaus Glas in der neuen Ausgabe des Newsletters für Paare, ihre Überlegungen zum Thema Körperkontakt in der Corona-Pandemie zusammen. Die Kontaktbeschränkungen dienen zwar dem Schutz von Leben und körperlicher Gesundheit, bedeuten aber für das leib-seelisch-soziale Wohlbefinden nicht nur von Paaren eine große Herausforderung. Der von der Schönstatt-Familienbewergung herausgegebene Newsletters ist wieder kostenlos in einer digitalen PDF-Fassung erschienen und steht auf der Internetseite von www.schoenstatt.de und ebenfalls auf www.familienbewegung.de zum Download bereit. Wer sein Interesse unter der E-Mail-Adresse ehe.newsletter@schoenstatt.de anmeldet, bekommt den Newsletter zukünftig immer am 18. eines Monats automatisch per E- Mail zugestellt.

15. Mai 2020
Das Europaforum der Schönstatt-Familien in Europa traf sich in diesem Jahr per Online-Meeting (Foto: Lilek)

Das Europaforum der Schönstatt-Familien in Europa traf sich in diesem Jahr per Online-Meeting (Foto: Lilek)

Maria und Toni Lilek. Schönstatt-Familien, Patres, Schwestern aus verschiedenen Ländern Europas treffen sich traditionell jährlich in Vallendar-Schönstatt in Deutschland oder bei anderen Schönstattheiligtümern in einem Land Europas zum „Europaforum für Familien“. Dieses Forum hat für die Schönstatt-Familienbewegungen der einzelnen Länder den Fokus darauf, einander zu inspirieren, voneinander zu lernen, einander besser kennenzulernen, sich über Gemeinsamkeiten zu freuen und über die Unterschiede zu staunen,

15. Mai 2020
Wissenschaftlicher Kongress verschoben (Grafik: JKI)

Wissenschaftlicher Kongress verschoben (Grafik: JKI)

Hbre. Aufgrund der derzeit nicht abzusehenden Einschränkungen bei Großveranstaltungen ist der wissenschaftliche Kongress „Bildung wozu?“, der vom Josef-Kentenich-Institut (JKI) mit Unterstützung durch die Katholische Hochschule NRW veranstaltet werden wird, ins Jahr 2021 verschoben worden. Als neuer Kongresstermin ist der 21. bis 24. Oktober 2021 vorgesehen.

15. Mai 2020
Barbara und Diakon Bernhard Schuler, neues Sprecherehepaar der Schönstätter-Diakonengemeinschaft (Foto: privat)

Barbara und Diakon Bernhard Schuler, neues Sprecherehepaar der Schönstätter-Diakonengemeinschaft (Foto: privat)

Hbre. Seit 1. Februar 2020 sind Barbara und Diakon Bernhard Schuler, Freiburg im Breisgau, Sprecherehepaar der Schönstätter Diakonen-Gemeinschaft (SDG). Sie stehen damit in der Nachfolge von Diakon Bernhard Brantzen, der die Aufgabe des Sprechers über 10 Jahre wahrgenommen hatte. Der Übergang wurde im vergangenen Jahr vorbereitet.

13. Mai 2020
(Foto: Abendmahlszene – Friedhof Mailand, © Hubertus Brantzen)

(Foto: Abendmahlszene – Friedhof Mailand, © Hubertus Brantzen)

Kommentar der Woche: Die Kirche und der Weg aus dem Lockdown

13. Mai 2020
Interreligiöser Gebetstag für die Menschheit am 14. Mai 2020 (Grafik: Brehm, Fotos: pixabay.com)

Interreligiöser Gebetstag für die Menschheit am 14. Mai 2020 (Grafik: Brehm, Fotos: pixabay.com)

Hbre. Die Zeit vor Pfingsten, die in diesem Jahr so besonders durch COVIT-19 geprägt ist, scheint gleichzeitig eine besondere Zeit des Gebetes zu sein. So lädt der „Hohe Ausschuss für die menschliche Geschwisterlichkeit“ am 14. Mai 2020 zu einem gemeinsamen, interreligiösen Gebetstag ein. Mit dem Aufruf, am Donnerstag, 28. Mai 2020 von 19 bis 20.30 Uhr sich in einem „virtuellen Obergemach“ zum ökumenischen Gebet zu treffen, regt die Initiative „Gemeinsam vor Pfingsten“ zum Gebet in Deutschland an. Die Schönstatt-Bewegung veranstaltet bereits im 10. Jahr in den neun Tagen vor Pfingsten ein Pfingstgebet, in diesem Jahr besonders für den Synodalen Weg der deutschen Kirche.

13. Mai 2020
Pilgern zu zweit auf dem Hermannsweg (Foto: Schulte)

Pilgern zu zweit auf dem Hermannsweg (Foto: Schulte)

Ernst Schulte. Am 9. Mai 2020 sollte der Wander- und Besinnungstag der Schönstattgemeinschaft Emsdetten zum 21. Mal stattfinden. Doch das Coronavirus machte es unmöglich wie in den Vorjahren mit etwa 30 Personen zu starten. Davon ließen sich Pastor Robert Schmäing aus Münster und Ernst Schulte von der Schönstattgemeinschaft Emsdetten jedoch nicht entmutigen und machten sich zu zweit auf den Weg.

12. Mai 2020
Pfarrer Josef Treutlein, Würzburg, ist Autor des Pfingstgebetes 2020 der Schönstatt-Bewegung Deutschland (Foto: Shanel)

Pfarrer Josef Treutlein, Würzburg, ist Autor des Pfingstgebetes 2020 der Schönstatt-Bewegung Deutschland (Foto: Shanel)

Hbre. In den neun Tagen vor Pfingsten und zusätzlich zum Auftakt am Fest Christi Himmelfahrt, gibt es abends um 20 Uhr eine etwa 30 Minuten dauernde Liveübertragung aus dem Urheiligtum in Schönstatt, Vallendar. Die nun im zehnten Jahr von der deutschen Schönstatt-Bewegung veranstaltete Pfingstnovene stellt trotz der allgegenwärtigen Corona-Pandemie den Fokus des Gebetes vor allem auf den „Synodalen Weg“ der Kirche in Deutschland. Der synodale Weg braucht ein von Heiligem Geist erfülltes Miteinander“, schreibt Pater Ludwig Güthlein, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland im Vorwort der für das Gebet veröffentlichten Arbeitshilfe.

11. Mai 2020
Weihbischof Dominikus Schwaderlapp, Köln, am 10. Mai 2020 beim Gottesdienst in der Pilgerkirche (Foto: Trieb)

Weihbischof Dominikus Schwaderlapp, Köln, am 10. Mai 2020 beim Gottesdienst unter Corona-Einschränkungen in der Pilgerkirche (Foto: Trieb)

Sr. M. Janika Trieb. „Um genügend Abstand zu halten und die Schutzmaßnahmen einzuhalten, ist die Pilgerkirche in Schönstatt ein idealer Gottesdienstraum!“ – sagte ein Mitarbeiter des Helferteams, das sich für einen reibungslosen Ablauf des Gottesdienstes am 10. Mai eingesetzt hat. Beim Empfang und als Ordnerdienst in der Kirche war ein zehnköpfiges Helferteam in Aktion.

7. Mai 2020
Ausschnitt aus dem Cover der basis 05/2020 (Foto: Patris Verlag)

Ausschnitt aus dem Cover der basis 05/2020 (Foto: Patris Verlag)

Hbre. basis, die Monats-Zeitschrift aus Schönstatt mit Schwerpunkt-Themen zu kirchlich und gesellschaftlich diskutierten theologischen, psychologischen und pädagogischen Fragen, widmet sich in ihrer Mai-Ausgabe dem Thema Demokratie. „Neben einer grundsätzlichen Klärung, was ‚Demokratie‘ meint, liefert das vorliegende Heft ganz unterschiedliche Facetten, die mit dem Thema im engeren wie im weiteren Sinne verbunden sind“, schreibt Redaktionsleiter Markus Hauck im Editorial.

6. Mai 2020
Impuls aus Schönstatt (Foto: Brehm)

Der Ruf nach „Normalität“ schallt durch das Land, ja sogar um den ganzen Globus. Endlich soll wieder alles seinen normalen Lauf nehmen: beim Einkaufen, in Restaurants, in der Freizeit, beim Joggen – und in der Kirche. Es ist an der Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen und zu fragen: Was bedeutet diese Krise für uns alle?

6. Mai 2020
Konferenz der Verantwortlichen der Schönstatt-Bewegung Deutschland trifft sich im Online-Meeting zu Zukunftsfragen der Bewegung (Foto: jplenio, pixabay.com)

Konferenz der Verantwortlichen der Schönstatt-Bewegung Deutschland trifft sich im Online-Meeting zu Zukunftsfragen der Bewegung (Foto: jplenio, pixabay.com)

Hbre. Am 11./12. Mai sollte in Schönstatt, Vallendar, die Konferenz der Verantwortlichen (KdV) stattfinden. In dieser Runde treffen sich normalerweise einmal im Jahr die Diözesanverantwortlichen, die Mitglieder des Landespräsidiums und die Mitglieder des Zentralrates der Schönstatt-Bewegung in Deutschland zu einem informellen Austausch. Natürlich ist das Treffen in der jetzigen Corona-Situation nicht möglich.

6. Mai 2020
(Foto: pixabay.com)

Kommentar der Woche: Gleich einem Brennglas

4. Mai 2020
Filmszene aus dem Dokudrama "Unbekannte Helden - Widerstand im Südwesten", gedreht in der Schönstattkapelle Ennabeuren (Foto: Maike Scholz)

Filmszene aus dem Dokudrama "Unbekannte Helden - Widerstand im Südwesten", gedreht in der Schönstattkapelle Ennabeuren (Foto: Maike Scholz)

Hbre. „Unbekannte Helden - Widerstand im Südwesten“ heißt ein 90 Minuten dauerndes Dokudrama, das der SWR am 3. Mai im Umfeld von 75 Jahre Kriegsende gesendet hat. In Minute 39 des Films reibt sich der vom faszinierenden Thema gefangen genommene Zuschauer mit „Schönstatt-Kenntnissen“ die Augen: Der junge Widerständler, der gerade bei seinem Aufnahmeritual in die „Michaeltruppe“ gezeigt wird, steht vor einem Altar einer Schönstatt-Kapelle. Die Johannes-Kapelle, von der zuvor schon Außenaufnahmen gezeigt wurden, soll sich in Kruft, etwa 20km Luftlinie von Schönstatt/Vallendar entfernt befinden. Erst nach einigen Recherchen wird deutlich, dass die Kapelle zwar auf dem Krufter Korretsberg steht, die Innenaufnahmen aber in Ennabeuren auf der Schwäbischen Alb gemacht wurden.

4. Mai 2020
"Im Bund mit Dir in Corona-Zeiten" - Das Projekt Pilgerheiligtum der Schönstatt-Bewegung lädt zur Online-Maiandacht zu Hause ein (Foto: McClay)

"Im Bund mit Dir in Corona-Zeiten" - Das Projekt Pilgerheiligtum der Schönstatt-Bewegung lädt zur Online-Maiandacht zu Hause ein (Foto: McClay)

Hbre. „Im Bund mit DIR in Corona-Zeiten“ ist der Titel der Marienfeier, die das Projekt Pilgerheiligtum für diesen Marienmonat Mai und darüber hinaus veröffentlicht hat. Interessierte können sich den Text der Feier als PDF-Datei herunterladen und zu Hause beten. Wer gerne zusammen mit anderen virtuell gemeinsam betet, kann ein Video der Feier im Internet starten und bekommt damit Bildern, Texte und Lieder frei Haus zur Verfügung gestellt.

1. Mai 2020
"Du-wirkst-Inspiration" zum Frauenkongress 2021 (Foto: s-fm.de)

"Du-wirkst-Inspiration" zum Frauenkongress 2021 (Foto: s-fm.de)

Hbre. Wegen der Corona-Pandemie musste er verschoben werden, der Frauenkongress der Schönstatt-Bewegung Deutschland. Als neuer Termin ist der 1. Mai 2021 vorgesehen. „Heute in einem Jahr wird er – so Gott will und wir die Corona-Pandemie mit seiner Hilfe bis dahin überstanden haben – stattfinden“, heißt es im Infoblatt zur neuen Serie der „DU-wirkst-Inspirationen“, die die Veranstalter ab dem 1. Mai 2020 monatlich zur Vorbereitung des Kongresses veröffentlichen werden.

30. April 2020
Pater Juan Pablo Catoggio sendet vom Urheiligtum in Schönstatt, Vallendar, aus eine Botschaft an die internationale Schönstattfamilie (Foto: Pablo Gajardo)

Pater Juan Pablo Catoggio sendet vom Urheiligtum in Schönstatt, Vallendar, aus eine Botschaft an die internationale Schönstattfamilie (Foto: Pablo Gajardo)

Hbre. Am 31. Mai 2020, dem Pfingstfest, will die chilenische Schönstattfamilie Maria erneut zur „Königin der Sendung des organischen Denkens, Liebens und Lebens bei der Gestaltung einer neuen Kultur“ krönen. Sie lädt die weltweite Schönstattfamilie ein, sich in diese Krönung einzuschalten. Denn angesichts der globalen Bedrohung durch das Corona-Virus gehe es um die Frage, wie sich nach der Pandemie nicht ein „weiter so“ in der „alten Normalität“, sondern „eine neue Mentalität und ein neuer organischer und solidarischer Lebensstil“ für eine „neue Normalität“ entwickeln könne. Dies ist der Botschaft von Pater Juan Pablo Catoggio, Vorsitzender des Generalpräsidiums des internationalen Schönstatt-Werkes zu entnehmen, mit der er sich zum Auftakt des Marienmonats Mai an die internationale Schönstattfamilie wendet.

30. April 2020
Im Patris Verlag neu erschienen: "Du bist eine von uns - Ein kreatives Andachtsbuch" von Anne-Kathrein Mering (Foto: Patris Verlag)

Im Patris Verlag neu erschienen: "Du bist eine von uns - Ein kreatives Andachtsbuch" von Anne-Kathrein Mering (Foto: Patris Verlag)

Hbre. Niemand anderer könne so glaubwürdig wie Maria „am Irdischen anknüpfend Bande zum Dreieinigen Gott für die Menschen knüpfen“, sagt Autorin Anne-Kathrein Mering, in einem Interview mit Jutta Lindner und Pater Mikel Hagan, der Verlagsleitung des Patris Verlages in Schönstatt, Vallendar. Ihr unter dem Titel „Du bist eine von uns - Ein kreatives Andachtsbuch“ neu erschienenes Buch ist eine Einladung an die Leserinnen und Leser, 40 – zum Teil sehr alte – Marienfeste neu oder wieder zu entdecken. „Wer könnte die wachsende Zahl der Menschen, die nur noch ‚irdisch‘ denken, besser zu den himmlischen Dingen führen als Maria?“ Diese Überzeugung hat sich bei Mering, die lange Jahre Lehrerin an der Schönstätter Marienschule war, aus einem „lebendigen Interesse an Maria“ entwickelt.

30. April 2020
Das Schönstattheiligtum in Cambrai, Frankreich (Archivfoto: Amrein)

Das Schönstattheiligtum in Cambrai, Frankreich (Archivfoto: Amrein)

Brigitte Muth-Oelschner. Die kleine Gemeinde, die sich um das Heiligtum der Einheit in Cambrai schart, erlebt diese schwierigen Tage der Pandemie gemeinsam. Jeden Tag um 11 Uhr feiern zwischen 30 und 40 Frauen und Männer zusammen mit Pater Jean-Marie Moura die Heilige Messe, an der sie via Konferenzschaltung mit ihren Telefonen aktiv teilnehmen. Jeden Nachmittag wird gemeinsam der Rosenkranz gebetet und um 17 Uhr gibt es einige Worte der Ermunterung durch Männer und Frauen, die über ihren Glauben und ihre Spiritualität sprechen.

29. April 2020
1. Mai: Live-Gottesdienst-Übertragung aus dem Schönstatt-Zentrum beim Canisiushof

1. Mai: Live-Gottesdienst-Übertragung aus dem Schönstatt-Zentrum beim Canisiushof (Foto: Vögele)

Bianca Vögele. In diesem Jahr ist alles anders! Auch am Schönstattzentrum beim Canisiushof, Kösching, kann - wie an so vielen Wallfahrtsorten - der 1. Mai nicht in der üblichen Weise gefeiert werden. Darum wird im Schönstattzentrum am 1. Mai um 11 Uhr stellvertretend für die Hunderte von Gläubigen, die normalerweise Jahr für Jahr an diesem Tag zur Dreimal Wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin wallfahren, eine Heilige Messe gefeiert, die als Livestream ausgestrahlt werden soll.

29. April 2020

Pfingstbild im Straßburger Münster, 1320 (Foto: Wolf)

Pfingstbild im Straßburger Münster, 1320, Ausschnitt (Foto: Wolf)

Hbre. Der Marienmonat Mai steht vor der Türe und noch ist nicht klar, ob und unter welchen Bedingungen interessierte Gläubige sich zu Gottesdiensten und möglicherweise auch zu Maiandachten in den Kirchen versammeln können. Dr. Peter Wolf, Seelsorger und Hausgeistlicher im Schönstatt-Zentrum Marienfried, Oberkirch, kam deshalb die Idee, ähnlich, wie es in den Kirchen verschiedener Seelsorge-Einheiten Impulse für die Sonntagsmesse gab, solche Impulse für Maiandachten vorzubereiten. Gedacht – getan! Der Seelsorgeeinheit in Oberkirch, seinen Mitbrüdern aus dem Schönstatt-Institut Diözesanpriester und nun auch allen Interessierten bei www.schoenstatt.de stellt er ein über 20 Seitiges Heft (Format DIN A5 4 Seiten) digital zur Verfügung, das für die fünf Maisonntage je eine Anregung zur Gestaltung einer Maiandacht zu Hause enthält.

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