Archiv Deutschland
Pater Felix Geyer ISch: geistliche Bündelung der Schönstattkonferenz 2026 (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Mit einer geistlichen Bündelung durch den Bewegungsleiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, Pater Felix Geyer, endete die Schönstattkonferenz in Vallendar. Er griff zentrale Erfahrungen der drei Tage auf: den spürbaren Aufbruchsgeist aus dem Liebesbündnis heraus, die inspirierenden Begegnungen mit Maria und dem Charisma der Bewegung sowie den Umgang mit den großen Fragen und Unsicherheiten der Gegenwart. Dabei rückte er besonders zwei Leitworte in den Mittelpunkt: Miteinander und Wertschätzung.
Infoblock am letzten Morgen der Schönstattkonferenz im Filmsaal des Pater-Kentenich-Hauses auf Berg Schönstatt (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Mit einem Informationsblock zum Abschluss der Schönstattkonferenz in Schönstatt, Vallendar, richtete sich der Blick auf kommende Entwicklungen und Projekte der Bewegung. Drei Themen standen dabei im Mittelpunkt: die zukünftige Leitung der internationalen Schönstatt-Wallfahrt und des Urheiligtums, die Beteiligung Schönstatts am Katholikentag 2026 in Würzburg sowie das Projekt einer neuen „Bewegungsakademie“, die Lern-, Begegnungs- und Entwicklungsräume für die Bewegung schaffen soll.
Sonntagsgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche, Berg Schönstatt (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Mit einem Gottesdienst in der gut besetzten Anbetungskirche auf Berg Schönstatt begann der dritte Tag der Schönstattkonferenz, die am Freitag, 6. März, in Schönstatt bei Vallendar begonnen hat. Die Eucharistiefeier griff zentrale Fragen der vorangegangenen Konferenztage auf: Was macht ein gutes Leben aus und welche Rolle spielen dabei Beziehungen zu Gott und zu den Menschen?
Schönstatt - Verkündigung in den sozialen Medien (Foto: Cooper)
Hbre. Wie kann die Botschaft Schönstatts Menschen heute erreichen, in einer Zeit, in der Begegnung immer häufiger auch digital stattfindet? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein eigener Programmpunkt der Schönstattkonferenz. Unter dem Titel „Verkündigung von heute und morgen – Neue Medien und Verkündigungsperspektiven“ ging es darum, wie soziale Netzwerke und digitale Plattformen für Austausch, Zeugnis und missionarische Präsenz genutzt werden können.
Folie Präsentation
Hbre. Die Schönstattbewegung Deutschland baut ihre Präsenz in den sozialen Netzwerken aus. Ziel der neuen Initiative ist es, Glaubenserfahrungen, Impulse aus dem Liebesbündnis und Einblicke in das Leben der Bewegung stärker in die digitale Welt zu tragen und so auch Menschen zu erreichen, die bisher wenig Berührung mit Glaube und Schönstatt haben.
Vorstellung der Schönstatt App (Foto: Brehm)
Hbre. Mit der neuen Schönstatt App erhält die deutschsprachige Schönstattbewegung ein gemeinsames digitales Kommunikationswerkzeug. Ziel ist es, Menschen, Projekte und Gemeinschaften stärker miteinander zu vernetzen und Zusammenarbeit über Orte hinweg zu erleichtern.
Eine Musikgruppe der Schönstätter Marienschwestern gestaltete den Abend der Begegnung im Mutterhaus der Schwestern mit (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Im Rahmen der Schönstattkonferenz erlebten die Teilnehmenden am Samstagabend, 7. März 2026, einen besonderen Abend im Mutterhaus der Schönstätter Marienschwestern. Die Begegnung stand im Zeichen des 100-jährigen Jubiläums der Gemeinschaft. Ein vielfältiges Programm, persönliche Begegnungen mit Schwestern aus unterschiedlichen Aufgabenfeldern sowie eindrückliche Einblicke in Geschichte und Charisma der Gemeinschaft prägten den Abend.
Mit Gesprächen in Generationengruppen, hier die Generation X, startete das Konferenzthema "Die Zukunft Schönstatts?!" (Foto: Brehm)
CBre/HBre. Die Frage nach dem Zukunftsweg der Schönstatt-Bewegung stand am zweiten Vormittag der Schönstattkonferenz auf dem Programm. Unter dem Leitmotiv „Welche Sehnsucht führt uns in die Zukunft?“ arbeiteten die Teilnehmenden zunächst generationenweise miteinander, bevor am Nachmittag die unterschiedlichen Perspektiven miteinander ins Gespräch gebracht wurden.
Im Sturm glauben: das Bild "Sturm auf dem See" von Rembrandt eröffnete den zweiten Konferenztag (Foto: Rembrandt Harmensz. van Rijn)
Cbre/Hbre. Bei der Schönstattkonferenz auf Berg Schönstatt wurde der Blick zu Beginn des zweiten Konferenztages auf die Herausforderungen der Gegenwart gerichtet. Unter der Leitfrage, welche „Stürme der Zeit“ Menschen heute bewegen und wie ihnen Stand gehalten werden kann, kamen im mit 240 Personen inzwischen voll besetzten Filmsaal des Pater-Kentenich-Hauses verschiedene Stimmen zu Wort, von geistlichen Deutungen bis zu persönlichen Erfahrungen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Bewegung.
Sophia Ramer, Kernteamsprecherin der Nacht des Heiligtums 2026 (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Unterstrützt von weiteren Mitgliedern des Teams berichtet Sophia Ramer vom Kernteamtreffen der Verantwortlichen der Nacht des Heiligtums (NdH), der großen Jugendveranstaltung der Schönstatt-Bewegung, die jährlich am ersten Septemberwochenende zu einem aktuellen Thema stattfindet.
Hildegard und Helmut Kirschner, Freising (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Hildegard und Helmut Kirschner aus Freising berichten in ihrem Statement von Impulsen für ihr Leben, die sie von der Tagung zum Thema Persönliches Ideal (PI), die im Februar in Berlin am Campus für Theologie und Spiritualität stattgefunden hat, mitnehmen konnten.
Pater Hans-Martin Samietz ISch (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Pater Hans-Martin Samietz ISch wirft mit einem Bezug auf die Feldpost der Schüler der Oberklassen des Studienheimes in Schönstatt, die im 1. Weltkrieg eingezogen wurden und in Schützengräben lagen, unter dem Stichwort „Im Sturm des Krieges“ einen kurzen Blick in die Geburtsstunden Schönstatts und setzt sie in Korrelation mit Aussagen des Filmemachers und Schriftstellers Alexander Kluge, der als Kind den 2. Weltkrieg miterlebt hat.
Prof. Dr. Gudrun Nassauer spricht bei der Schönstattkonferenz 2026 über marianische Haltungen in der Bibel (Foto: Brehm)
Sr. M. Nurit Stosiek. Der erste Nachmittag der Konferenz beginnt mit einem Referat von Prof. Dr. Gudrun Nassauer, Professorin für Theologie und Exegese des Neuen Testaments an der Theologischen Fakultät der Universität Fribourg, Schweiz. Sie nimmt die Konferenzteilnehmenden mit auf eine spannende Reise, auf der sich ein existenzieller Blick auf Maria als Spiegel Gottes und der Welt auftut.
Die Schönstatt-Konferenz im Pater-Kentenich-Haus auf Berg Schönstatt hat begonnen (Foto: Brehm)
CBre/HBre. Aktuell etwa 190 Vertreterinnen und Vertreter aus den verschiedenen Gemeinschaften der Schönstatt-Bewegung, aus Projekten und Initiativen sowie weitere Interessierte sind derzeit zur Schönstattkonferenz 2026 zusammengekommen. Das jährliche Treffen dient dazu, den Standort der Bewegung im Blick auf die Herausforderungen der Zeit zu bestimmen und gemeinsam nach konkreten Wegen zu suchen, wie Menschen heute Orientierung, Halt und Glaubensmut finden können. Das Leitmotiv der Konferenz greift ein Gebet zum Auftakt auf: Gott ist derjenige, „der uns hinausruft ins Offene, Ungewisse: dem Wind trauen – im Sturm glauben“.
Rechtzeitig zur Schönstatt-Konferenz ist die neue Arbeitshilfe zum Pfingstgebet aus der Druckerei eingetroffen. Auch die aktualisierte Internetseite www.pfingstgebet.schoenstatt.de ist funktional. Die Arbeitshilfe kann bei der Konferenz in die Schönstatt-Zentren und Gemeinden mitgenommen werden, die Gebetszeiten in den neun Tagen vor Pfingsten geplant haben (Montage: Brehm)
Hbre. Die Schönstatt-Bewegung Deutschland lädt ihre Mitglieder und Freunde auch in diesem Jahr wieder ein, die neun Tage vor Pfingsten (15. bis 23. Mai 2026) bewusst als Zeit des gemeinsamen Gebets zu gestalten. Unter dem Leitgedanken „Dem Wind trauen – im Sturm glauben“ will die Pfingstnovene 2026 Zuversicht und Miteinander in Kirche und Gesellschaft stärken. Eine komplett neu erarbeitete Arbeitshilfe, die in diesen Tagen erscheint, bietet dafür ausgearbeitete Impulse, Gebete und Gestaltungselemente.
Eine Delegation von fünf Schwestern besuchte am 10. Februar zum Auftakt der Jubiläumsaktion „100 Orte für 100 Jahre“ das sogenannte „Vaterheiligtum“ in der Kölner Innenstadt. (Foto: Marienschwestern)
Zur Geschichte der Schönstätter Marienschwestern gehört die Tatsache, dass sie von Anfang an, an verschiedensten Einsatzorten segensreich wirken konnten. Diesen Geschichts- und Lebensstrom möchte die Gemeinschaft in ihrem Jubiläumsjahr „100 Jahre Schönstätter Marienschwestern“ aufgreifen und mit dem Jubiläumsjahr in Verbindung bringen. Dafür haben sie die Aktion „100 Orte für 100 Jahre“ gestartet: Möglichst viele dieser ehemaligen Einsatzorte sollen 2026 von einer kleinen Gruppe Schönstätter Marienschwestern besucht werden, um den Menschen dort neu zu begegnen. Mit einem Besuch in Köln wurde am 10. Februar 2026 der Anfang gemacht. Sr. Johanna-Maria Helmich berichtet:
Knapp 30 leitende Personen aus den Schönstatt-Instituten trafen sich Ende Februar 2026 zur 9. gemeinsamen Studientagung (Foto: Knes)
Maria und Dr. Ulrich Wolff /Hbre. Zur 9. Studientagung der Schönstatt-Institute, auch „Verbände“ genannt, trafen sich vom 20. bis 22. Februar 2026 insgesamt 28 Leitungspersonen und Multiplikatoren aller sechs Schönstatt-Institute auf Berg Moriah. Aula, Hauskapelle, Speisesaal und Kaminzimmer boten Raum für Austausch, gemeinsames Gebet und die Begegnung als „Familie“. Inhaltlich stand die Frage im Mittelpunkt, welche Rolle das Liebesbündnis mit Maria für Leben und Sendung der Verbände heute spielt.
Zum nächstmöglichen Zeitpunkt bieten wir folgende Stelle an:
Leitung des Tagungs- und Übernachtungshauses Schönstattzentrum Marienhöhe (m/w/d) in Vollzeit
Buchrezension: Vorsehung. Mit Pater Franz Reinisch Gottes Plan erkennen (Foto: Coverausschnitt)
CBre. Von einem Meister des praktischen Vorsehungsglaubens lernen, das haben sich Vater und Sohn, Adolf und Michael Defrancesco vorgenommen. Und daraus entstand das Buch: „Vorsehung. Mit Pater Franz Reinisch Gottes Plan erkennen“. Der Meister des Vorsehungsglaubens ist für die beiden der Pallottinerpater Franz Reinisch, der als einziger katholischer Priester den Mut aufgebracht hat, Adolf Hitler die Stirn zu bieten und öffentlich den Fahneneid auf ihn zu verweigern. Das allerdings musste er 1942 mit dem Tod bezahlen.
Schönstattkonferenz 2026
Hbre. Vom 6. bis 8. März 2026 lädt die Schönstatt-Bewegung Deutschland zur Schönstattkonferenz ins Pater-Kentenich-Haus auf Berg Schönstatt in Vallendar ein. Verantwortungsträgerinnen und -träger aus Diözesen, Gemeinschaften, Projekten und Initiativen kommen zusammen, ebenso Persönlichkeiten, die als Geist- und Lebensträger Schönstatts wirken – mit einem wachen Blick auf die kommenden Generationen. Unter der dreigliedrigen Leitlinie „Dem Wind trauen – Im Sturm glauben – Gesendet im Geist“ will die Konferenz Orientierung geben, Mut machen und konkrete Schritte in die Zukunft eröffnen.
Zwei Tage lang trafen sich aus der Schönstatt-Bewegung Deutschland die Verantwortlichen für die Ehevorbereitung in Salach und sprachen über die Weiterentwicklung des Projektes (Foto: Miller)
Manuela & Peter Miller. Am 20. und 21. Februar 2026 trafen sich Verantwortliche aus der Schönstatt-Bewegung Deutschland, die Projekte der Ehevorbereitung begleiten oder durchführen, zum jährlichen Träger-Treffen in Salach. Zwei Tage lang standen die inhaltliche Weiterentwicklung der von der Schönstatt-Familienbewegung angebotenen Ehevorbereitungsseminare, strategische Überlegungen und der persönliche Austausch zu dieser Thematik im Mittelpunkt.
Vom 13. bis 15. Februar trafen sich insgesamt 20 Teilnehmer und Gruppenleiter der Schönstatt-Mannesjugend Münster um gemeinsam die drei ??? bei ihrem aktuellen Auftrag zu unterstützen (Foto: Mergler)
Ansgar Imwalle. Streng geheim war die Mission „Friedenspfeife“, zu der die Schönstatt Mannesjugend (SMJ) Münster vom 13. bis 15. Februar 2026 nach Haus Mariengrund, Münster, eingeladen hatte. 20 Teilnehmer, vom „Neuling“ bis zum bewährten Gruppenleiter, waren gekommen, um den drei Meisterdetektiven aus Rocky Beach – genannt: Die drei Fragezeichen - zu helfen, diesen kniffligen Auftrag zu lösen.
Pater Josef Kentenich (Foto: Archiv, Montage: Brehm)
Hbre. Mit dem Band „Erziehung in der Familie“ legt der Schönstatt-Verlag den 25. Teil der Reihe „Am Montagabend …“ vor. Veröffentlicht werden darin Vorträge, die Josef Kentenich 1962 für Ehepaare in Milwaukee/USA gehalten hat. Herausgegeben für die Schönstattfamilie und bearbeitet von Schw. Mariengund Auerbach und Schw. Mariana Hermann, dokumentiert der Band wortgetreu Tonbandaufnahmen aus jener Zeit. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Eltern ihre Kinder zu selbstständigen, gottverbundenen Persönlichkeiten erziehen können.
Bei einem CandleLight-Dinner im Schönstatt-Zentrum beim Canisiushof genossen die Paare ihre Zweisamkeit mit den Impulsen zum Thema: "Ich + Du = Goldrichtig" (Foto: Wittmann)
Anneliese & Klaus Wittmann. Am 14. und 15. Februar 2026 wurde das Schönstatt-Zentrum beim Canisiushof zu einem Ort besonderer Nähe und Zweisamkeit. Jeweils 12 Ehepaare pro Abend folgten der Einladung zum Candle-Light-Dinner unter dem Motto „Ich + Du = goldrichtig“ – einem Abend, der bewusst Raum für Beziehung, Gespräch und gemeinsames Innehalten schenkte.
Mit ihrem digitalen Angebot erreichten die Familien der Schönstattfamilienbewegung Speyer über 250 Ehepaare, die "ihre Ehe neu aufblühen lassen" wollten (Foto: Pixaby Dozemode)
Pia Schulze / Hbre. Mehr als 250 Ehepaare beteiligten sich vom 7. bis 14. Februar an der digitalen MarriageWeek der Schönstattfamilien Speyer. Unter dem Leitwort „Kraftquellen unserer Liebe“ erhielten sie täglich Impulse per WhatsApp oder E-Mail – mit Text, Bild und Musik – als Anregung für bewusste Paarzeit und vertiefte Gespräche.
Das Schönstattzentrum Auf'm Berg, Memhölz, liegt in idyllischer Lage, Nicht nur im Winter. Gerade deshalb muss immer neu über die Zukunft des Hauses nachgedacht werden, was bei einer "Memhölzer Zukunftsschmiede" im Februar geschah (Foto: schoenstatt-memhoelz.de)
Sr. M. Monika März / Hbre. Fast 30 Engagierte aller Generationen trafen sich vom 20. bis 22. Februar 2026 zur „Memhölzer Zukunftsschmiede“ in Schönstatt auf’m Berg, Memhölz. Ziel war es, Perspektiven für die Weiterentwicklung des Schönstattzentrums zu entwerfen, geistlich fundiert, gemeinschaftlich beraten und mit konkreten Ideen für die Zukunft.
Hbre. Am 22. Februar 2026 starb in der Pflegeeinrichtung der Schönstätter Marienschwestern in Borken Sr. M. Anneluzia Heuberger (29.12.1932–22.2.2026). Über Jahrzehnte war sie als Sakristanin in der Anbetungskirche auf Berg Schönstatt eine prägende Gestalt: Ansprechpartnerin für Pilger, treue Dienerin am Heiligtum und Zeugin der letzten Lebensstunde Pater Kentenichs. Mit wacher Aufmerksamkeit, innerer Hingabe und der Bereitschaft, „Gott keine Bitte abzuschlagen“, stand sie Tag und Nacht im Dienst. In einem Nachruf schreibt Schwester M. Ludmilla Cigankova von den Schönstätter Anbetungsschwestern:
Ein Interview mit Pater Stefan Strecker ISch, der ab August 2026 Leiter der internationalen Schönstatt-Wallfahrt in Vallendar werden wird (Foto: privat)
Hbre. Pater Stefan Strecker ISch ist designierter Leiter der Schönstatt-Wallfahrt am internationalen Wallfahrtsort Schönstatt, Vallendar. Gleichzeitig wird er Rektor des dortigen Urheiligtums, des Gründungsortes der Schönstatt-Bewegung, werden. Wie es ihm damit geht, was er für Chancen darin sieht, und welche Vision er hat, lesen Sie im Interview.
Die Teilnehmer des Marienberg-Forums in der Schönstatt-Kapelle "Tabor-Heiligtum" auf dem Marienberg (Foto: Dillinger)
Markus Amrein / Hbre. Vom 4. bis 6. Februar 2026 kamen 28 Männer zum Marienberg-Forum der Schönstatt-Männerbewegung im Haus Tabor in Vallendar-Schönstatt zusammen. Unter dem Leitwort „Dem Wind trauen – im Sturm glauben“ ging es um die Frage, wie christlicher Glaube angesichts gesellschaftlicher Umbrüche, persönlicher Krisen und globaler Verunsicherungen tragfähig bleiben kann.
Um die Nutzungsmöglichkeiten der Pilgerkirche in Schönstatt zu erweitern, wird es zukünftig zwei abtrennbare Innenräume im Kirchenraum geben. In einem der Räume wird an Werktagen in der Winterzeit Gottesdienst gefeiert (Foto: Pilgerzentrale)
SAL. Schon länger stehen Überlegungen zu mehr Nutzungsmöglichkeiten der großräumigen Pilgerkirche am Wallfahrtsort Schönstatt an. Sie finden derzeit im Einbau von zwei Innenräumen ihre Konkretisierung.
Die Teilnehmenden des Milwaukee-Pilger-Treffens versammelten sich während ihrer Tagung auch in der sogenannten "Gründerkapelle", dem Ort in der Dreifaltigkeitskirche auf Berg Schönstatt, wo Pater Josef Kentenich begraben liegt (Foto: Wieland)
Rita Schuler & Marcia Potes / Hbre. Vom 6. bis 8. Februar traf sich in Schönstatt, Vallendar, eine internationale Gruppe von 26 Interessierten und ehemaligen „Milwaukee-Pilgern“ zu einem geistlichen Wochenende. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Schönstätter heute zur Vision Pater Josef Kentenichs von einer „Kirche der Herzen“ beitragen können. Bereits beim gemeinsamen Abendessen entstand eine Atmosphäre der Offenheit; viele kannten sich von früheren Begegnungen. In persönlichen Austauschrunden wurde deutlich, wie sehr die Beziehung zum geistlichen Vater, dem Gründer der Schönstatt-Bewegung, den Alltag der Teilnehmenden prägt.
Am Valentinstag kamen über 30 Paare zu einem Frühstückstreffen für Paare im Schönstatt-Zentrum Marienberg, Erzbistum Bamberg, zusammen, um ihre Ehe zu feiern (Foto: Lilei)
Alexandra Lulei / Hbre. Mehr als 30 Paare folgten am Samstag, 14. Februar 2026, der Einladung der Schönstatt-Familienbewegung zum „Valentinstag für Paare“ ins Schönstattzentrum Marienberg. Karin und Dieter Ramer, die für den Empfang und die Betreuung der Gäste die Verantwortung übernommen hatten, stellten die Frage in den Mittelpunkt, wie Partnerschaft im Alltag lebendig und tragfähig bleiben kann. Dafür gaben Sonja und Michael Partes konkrete Impulse für das Miteinander in der Beziehung.
14 Ehepaare, hier bei einem Gruppenfoto mit Mario Hiriart, trafen sich zum „Treffpunkt.Standpunkt.Schönstatt! – Wochenende“ im Haus der Familie in Schönstatt, Vallendar (Foto: K. Kröper)
Heidi Heinrich / Hbre. Aus allen Himmelsrichtungen Deutschlands kamen 14 Ehepaare zum „Treffpunkt.Standpunkt.Schönstatt! – Wochenende“ im Haus der Familie in Schönstatt, Vallendar, zusammen. Aus den Diözesen Freiburg, Fulda, Münster, Speyer und Würzburg angereist, begaben sie sich gemeinsam mit Sr. M. Vernita Weiß und P. Ludwig Güthlein ISch auf die Spuren ihrer „Quellen der Hoffnung“. Thematische Orientierung gab dabei das Jahresmotto „Dem Wind trauen, im Sturm glauben“, das in Impulsen, Gesprächen und kreativen Elementen vertieft wurde.
Videogruss zum Aschermittwoch und zum Bündnistag vom Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, Pater Felix Geyer ISch (Videoausschnitt: B. Brehm)
Hbre. Zum Start in die Fastenzeit richtet sich Pater Felix Geyer, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, an Mitglieder und Freunde der Schönstattfamilie. Den Aschermittwoch und den mit ihm zusammenfallenden Bündnistag versteht er als „Unterbrechung“ im Alltag und Einladung zur Neuausrichtung: Die eigene Zeit werde hineingenommen in Gottes Geschichte auf Ostern hin, als Weg zur „Freiheit der Kinder Gottes“ und als bewusster Liebesbündnisweg der Umkehr und des Wachstums. Im folgenden Video spricht er über diese Perspektive.
Ehepaar-Newsletter 02/2026 "Wir zwei - Immer wieder neu" (Foto: olegbreslavtsev, depositphotos.com)
HBre. Ein gewaltiger Sprung von der "5. Jahreszeit" in den Aschermittwoch und die Fastenzeit. Petra und Michael Kiess schlagen in der neuen Ausgabe des Newsletter für Ehepaare den Lesern vor, Ankerpunkte zu setzen, damit die Zeit nicht nur davon eilt, sondern Zeiten des "Ganz beieinander-Seins" und "Bei-Gott-Seins" Raum finden. Die neue Ausgabe des Newsletters für Paare stellt die Schönstatt-Familienbewegung auf dieser Internetseite und unter www.familienbewegung.de wieder kostenlos als pdf-Datei zur Verfügung. Unter der E-Mail-Adresse ehe.newsletter@schoenstatt.de kann der Newsletter bestellt werden und wird dann immer am 18. eines Monats automatisch ins elektronische Postfach zugestellt.
Beim Candle-Light-Dinner wurden die Teilnehmer nicht nur durch leckere Speisen aus der Küche sondern auch durch Impulse von dem Ehepaar Flesch verköstigt (Foto: Fella)
Wolfgang Fella. „Die Reise ins eigene Herz“ - so war das diesjährige Candle-Light Dinner auf der Marienhöhe angekündigt. Reisebegleitung auf diesem ungewöhnlichen Weg waren Ines Constanze und Martin Flesch. Sie machten sich am Samstagabend bei Kerzenschein und festlich geschmückten Tischen zusammen mit 20 Paaren auf den Weg zum eigenen Ich und zum Herzen des jeweiligen Gegenübers. „Alle Wege beginnen, da wo Du jetzt bist“, so ging die gemeinsame Reise los und wurde mit dem Amuse Gueule und der Vorspeise aus der Küche geschmacklich hervorragend eingeleitet. Und weil der Valentinstag diesmal auf den fränkischen Faschingssamstag fiel, durfte zwischendurch natürlich auch kein gereimter Beitrag mit Helau fehlen.
Für ein Wochenende trafen sich Absolventen der Familienakademie unter dem Motto "wahrhaftig DA" um in der Gemeinschaft die Sendung als Apostel zu verstärken (Foto: Platzer)
Caroline und Mathias Platzer / Hbre. Unter dem Motto „wahrhaftig DA“ trafen sich vom 16. bis 18. Januar 2026 im Schönstattzentrum in Memhölz Absolventenfamilien der Akademie für Familienpädagogik Schönstatt auf’m Berg zu ihrem jährlichen sogenannten „Aposteltreffen“. Das Treffen versteht sich als geistliche und gemeinschaftliche Vertiefung für jene Paare, die in einer mehrjährigen Ausbildung eine Qualifizierung zu sogenannten Familientrainern durchlaufen haben und die ihr Ehe- und Familienleben bewusst als Sendung leben, um andere Familien zu begleiten.
Charisma zeigt sich als echter, authentischer Wesenskern, der durch demütige Wertschätzung auf Augenhöhe wächst, indem wir wie Goldsucher das Gute im anderen entdecken, benennen und so Glauben, Beziehung und persönliches Wachstum fördern. Diese Botschaft wurde den Teilnehmern der Männerwerkstatt vermittelt.(Foto: Stewardesign Pixabay)
Peter Hagmann / Hbre. Am ersten Februar-Sonntag ist die fünfteilige Online-Reihe der Männerwerkstatt2022 zu den Grundvollzügen des Liebesbündnisses zu Ende gegangen. Veranstaltet von der Schönstatt-Männerbewegung, stand der fünfte Abend unter dem Thema „Ich glaube an DEIN Charisma!“ und widmete sich der Frage, wie Wertschätzung, Komplimente und ein glaubender Blick auf den anderen persönliche und familiäre Wachstumsprozesse anstoßen können.
Am Familiensonntag im Schönstattzentrum Liebfrauenhöhe nutzten zwölf Ehepaare die Gelegenheit sich intensiv mit dem Glauben und ihrer Partnerschaft zu beschäftigen (Foto: Jehle)
Xenia und Matthias Jehle. Im Schönstattzentrum Liebfrauenhöhe fand am 1. Februar 2026 der erste Familiensonntag des Jahres statt. Zwölf Ehepaare nutzten die Gelegenheit, sich bewusst Zeit für Gott, ihre Partnerschaft und das Familienleben zu nehmen. Inhaltlicher Schwerpunkt war ein Vortrag des Ehepaars Lisa und Fabian Münch zum Thema Entscheidungen.
Insieme-Gespräch: Gemeinsame Verantwortung stärken, neue Formen des Miteinanders einüben
Maria Haag. Am Mittwoch, 25. Februar 2026, um 19.30 Uhr findet das achte Insieme-Gespräch online statt. Die digitale Vernetzungsplattform richtet sich an Schönstätterinnen und Schönstätter aus unterschiedlichen Gliederungen, die Synodalität vertiefen oder neu entdecken möchten. Im Mittelpunkt steht neben dem Austausch das synodale Format „Gespräch im Geist“, das gemeinsames Hören und geistliches Unterscheiden einübt.
Unter dem Thema "Der rote Faden in meinem Leben" fand im Rahmen der Reihe "update:theologie" des CTS Belin ein Podiumsgespräch zum Persönlichen Ideal statt (Foto: Videomitschnitt schoenstatt-tv.de).
Hbre. Ein öffentlich von schoenstatt-tv.de übertragenes Podium am Freitagabend, 6. Februar 2026, am Campus für Theologie und Spiritualität (CTS) in Berlin war Teil einer mehrtägigen theologisch-philosophisch-psychologischen Fachtagung. Unter dem Titel „Der rote Faden in meinem Leben“ diskutieren Fachleute aus Theologie, Psychologie und Philosophie, wie Menschen in einer pluralen, oft überfordernden Gegenwart zu persönlicher Identität, zu Sinn und tragfähigen Entscheidungen finden können.
Über 70 Personen nahmen im Schönstattzentrum Nittenau, Diözese Regensburg, an der Dankfeier für Familien mit ihren neugeborenen Kindern teil (Foto: Schöls)
Adolf Schöls/Hbre. Im Schönstattzentrum Nittenau ist erstmals ein Dankgottesdienst für Eltern nach der Geburt ihres Kindes gefeiert worden. Mehr als 70 Erwachsene und Kinder kamen zu der neuen liturgischen Form zusammen, die aus einer Anregung von Eltern hervorgegangen war und nun großen Zuspruch fand.
Das MehrRaum-Vorbereitungsteam macht sich im Schönstattzentrum in Stuttgart-Freiberg Gedanken über das Pfingsttreffen 2026 in Schönstatt, Vallendar (Foto: Birringer)
Tommy Birringer. Vom 23. bis 25. Mai findet im Haus der Bewegung, der „Marienau“ in Schönstatt, Vallendar, erneut das MehrRaum-Pfingsttreffen für junge Ehepaare und Familien in den ersten Jahren nach der Hochzeit statt. Unter dem Leitthema „Der Kern der Ehe ist das WIR – mit Gott in unserer Mitte“ lädt das Vorbereitungsteam zu inhaltlichen Impulsen, Austausch und einer pfingstlich geprägten Liturgie ein. Ziel ist es, Raum für Tiefe, Wachstum und gegenseitige Stärkung zu eröffnen.
Das neue Leitungsteam der Schönstatt-Bewegung im Bistum Mainz: neben Pater Felix Geyer v.r.n.l.: Dr. Thomas Linden, Ehepaar Michael Stefan und Beate Bläsius-Stefan, Ines Sieben, Klaus Heizmann (Foto: Brantzen)
H. Brantzen. Die Schönstatt-Bewegung im Bistum Mainz hat eine neue Diözesanleitung. Wie auch in anderen Bistümern geplant oder bereits vorhanden, wurde am diesjährigen Diözesantag der Mainzer Schönstatt-Familie ein Leitungsteam vorgestellt, das aus einem Ehepaar und drei weiteren Personen gebildet ist.
Beim Abschlusswochenende des fünften Kentenich-Pädagogikkurses im Schönstattzentrum Memhölz kamen insgesamt zehn Familien zusammen um Bilanz zu ziehen (Foto: Immler)
Christina und Johannes Schork / Hbre. Beim Abschlusswochenende des fünften Kentenich-Pädagogikkurses der Akademie für Familienpädagogik in Memhölz kamen vom 9. bis 11. Januar zehn Familien zusammen, um nach drei gemeinsamen Kursjahren Bilanz zu ziehen und ihre Sendung zu erneuern. Geleitet wurde der Kurs in den vergangenen drei Jahren von Gertrud und Norbert Jehle. Caroline und Mathias Platzer, Leiter der Familienakademie, nahmen ebenfalls an diesem Abschlusswochenende teil. Im Austausch unter den Teilnehmenden, in den Berichten der einzelnen Paare und durch eine feierliche Aussendung wurde deutlich, wie sehr sich die Teilnehmenden als Familienapostel verstehen, die „selbstlos fremdem Leben dienen“ wollen und mit einer von Gott inspirierten Pädagogik am Reich Gottes mitbauen wollen.
Mit Seifenblasen als Symbold für den Glauben jedes einzelnen wurde das Jahresmotto der Schönstatt-Bewegung: „dem Wind trauen – im Sturm glauben“ anschaulich und lebendig (Foto: Siebenkäs)
Renate Siebenkäs/Hbre. Beim Jahrestreffen der Schönstattfamilie am 31. Januar 2026 auf dem Schesslitzer Marienberg, Erzdiözese Bamberg, stand ein ungewöhnliches Zeichen im Mittelpunkt: schwebende Seifenblasen im Heiligtum. Rund 30 Teilnehmende blickten beim Treffen auf das vergangene Jahr zurück und richteten den Fokus auf das neue Jahresmotto der Schönstatt-Bewegung: „dem Wind trauen – im Sturm glauben“. Die sehr anschauliche symbolische Aktion machte das Jahresmotto lebendig und betonte das Vertrauen auf Gottes Führung in bewegten Zeiten.
Über 40 Personen versammelten sich zum Dachau-Schönstatt-Begegnungstag am 25. Januar in der KZ-Gedenkstätte Dachau (Foto: Arnulf Rausch)
Ilse Keßler, Sr. M. Elinor Grimm / Hbre. Rund um den internationalen Holocaust-Gedenktag fand am Sonntag, 25. Januar 2026, in der KZ-Gedenkstätte Dachau ein Dachau-Schönstatt-Begegnungstag statt. Unter dem Jahresmotto der Schönstatt-Bewegung Deutschland „Dem Wind trauen, im Sturm glauben“ kamen mehr als 40 Teilnehmende zusammen, um sich an die historischen Vorgänge zu erinnern sowie geistliche Impulse und gemeinsames Gedenken zu verbinden. Treffpunkt war gegen 12.45 Uhr am Jourhaus, dem historischen Lagereingang. Thema des Nachmittags war die Frage nach innerer Freiheit, Glaubenstreue und Hoffnung angesichts existenzieller Bedrohung – damals im Konzentrationslager wie auch in gegenwärtigen Krisenzeiten.
Der Jubilar Theodor Hoffacker in der Sakristei des Xantener Domes mit Pfarrer Stefan Keller, dem heutigen Vorsitzenden des "Schönstatt Niederrhein e. V.“, des Trägervereins des Schönstatt-Zentrums auf dem Oermter Berg (Foto: Keller)
Stefan Keller. Am 30. November 2025 konnte Ehrendomkapitular Theodor Hoffacker aus Büderich im Xantener Dom sein 75. Priesterweihejubiläum feiern. Er war am 30. November 1950 von Bischof Michael Keller in der St. Lamberti Kirche in Münster zum Priester geweiht worden. Der St. Paulus Dom lag in seinem Weihejahr nach den Bombardierungen der Stadt im 2. Weltkrieg noch in Trümmern.
Symboldbild (Foto: Ian Schneider)
FMil. Der Familienurlaub PLUS lud vom 28.12.2025 bis 03.01.2026 zu einer besonderen Auszeit über den Jahreswechsel ins Schönstattzentrum "Schönstatt auf m´Berg" in Memhölz ein. Paare und Familien erhielten Impulse für ihr Ehe- und Familienleben. Zum Programm gehörte Zeit zu zweit, Kinderbetreuung mit kreativen Angeboten sowie Raum für gemeinsame Erlebnisse und Erholung. Der Austausch mit anderen Familien, gelebter Glaube, Gottesdienste, Ehebund-Erneuerung und ein festliches Silvesterprogramm prägten diese Tage. Ehepaar Helena & Mario Block berichten von ihren Erlebnissen:
Dem Wind trauen! - Begegnungstag der Schönstatt-Familienbewegung im Schönstattzentrum Liebfrauenhöhe
Bei den Begegnungstagen der Schönstatt-Familienbewegung der Diözese Rottenburg-Stuttgart befassten sich die Teilnehmenden mit den fünf Grundvollzügen des Liebesbündnisses, welche von Pater Felix Geyer erläutert wurden (Foto: Jungwirth)
Bruno Jungwirth. Mit einem Begegnungstag im Schönstattzentrum Liebfrauenhöhe ist die Schönstatt-Familienbewegung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart ins neue Jahr gestartet. Rund 40 Familien mit etwa 100 Personen folgten der Einladung des Leitungsteams. Zu Gast war der Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, Pater Felix Geyer, der in seinem Vortrag die fünf Grundvollzüge des Liebesbündnisses beleuchtete. Ein bewegendes Glaubenszeugnis rundete den Tag ab.
