Archiv: Kirche

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10. November 2017
vlnr: Erzpriester Dr. Merawi Tebege (Äthiopisch-Orthodoxe Kirche), Erzbischof Dr. Julius Hanna Aydin (Syrisch-Orthodoxe Kirche), Erzbischof Philoxenos Mathias Nayi? (Syrisch-Orthodoxe Kirche), Bischof Dr. Gerhard Feige (Magdeburg), Erzbischof Hans-Josef Becker (Paderborn), Bischof Anba Damian (Koptisch-Orthodoxe Kirche) und Archimandrit Serovpe Isakhanyan (Armenische Apostolische Kirche). (Foto mit freundlicher Genehmigung: © pdp/Lena Reiher)

Ökumenische Begegnung in Paderborn: vlnr: Erzpriester Dr. Merawi Tebege (Äthiopisch-Orthodoxe Kirche), Erzbischof Dr. Julius Hanna Aydin (Syrisch-Orthodoxe Kirche), Erzbischof Philoxenos Mathias Nayi? (Syrisch-Orthodoxe Kirche), Bischof Dr. Gerhard Feige (Magdeburg), Erzbischof Hans-Josef Becker (Paderborn), Bischof Anba Damian (Koptisch-Orthodoxe Kirche) und Archimandrit Serovpe Isakhanyan (Armenische Apostolische Kirche). (Foto mit freundlicher Genehmigung: © pdp/Lena Reiher)

dbk.de. Der Vorsitzende der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Gerhard Feige (Magdeburg), ist gestern (9. November 2017) in Paderborn mit Repräsentanten der orientalisch-orthodoxen Kirchen in Deutschland zusammengetroffen. Ziel war ein Austausch über die aktuelle Situation dieser Kirchen und die Folgen der großen Zahl christlicher Flüchtlinge, die aus den Krisengebieten des Nahen Ostens und Nordafrikas nach Deutschland gekommen sind.

30. Oktober 2017
Papst Franziskus spricht beim Kongress: (Re)Thinking Europe (Foto: COMECE)

Papst Franziskus spricht beim Kongress: (Re)Thinking Europe (Foto: COMECE)

dbk.de. Mit einem Appell, die christlichen Wurzeln Europas zu bewahren und den Dialog über das europäische Projekt fortzusetzen, ist am 29. Oktober 2017 der Kongress „(Re)thinking Europe“ im Vatikan zu Ende gegangen. Während der Eucharistiefeier im Petersdom rief Kardinal Reinhard Marx, Präsident der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (ComECE), dazu auf, Zeugen der christlichen Hoffnung und des Lebens auf dem europäischen Kontinent zu sein.

1. September 2017
Papst Franziskus (Foto: DasVideoVomPapst)

Papst Franziskus (Foto: DasVideoVomPapst)

Im September 2017 bittet Papst Franziskus darum, mit ihm für die Pfarreien der Weltkirche zu beten. In der ihm ureigenen Art fordert er in „Das Video vom Papst“ vom Monat September die Gläubigen auf, dass die Türen der Pfarreien immer offen sein sollen – „nicht weil wir darauf warten bis Leute hereinkommen, sondern weil wir bereit sind, rauszugehen, um auf sie zuzugehen.“ Das Auf-Andere-Zugehen möge einem deutlichen Bekenntnis zum Glauben entspringen. „Lasst uns für die Pfarreien beten, dass sie nicht einfach Büros sind, sondern dass sie von einem missionarischen Geist beseelt sind; mögen sie Orte sein, in denen über den Glauben gesprochen und Nächstenliebe gelebt wird.“ Sehen Sie "Das Video vom Papst" für den Monat September, das vom weltweiten Gebetsnetzwerk des Papstes verbreitet wird.

11. August 2017
Video vom Papst, August 2017 (Foto: dasvideovompapst.org)

Video vom Papst, August 2017 (Foto: dasvideovompapst.org)

Im August lädt Papst Franziskus ein, für die zeitgenössischen Künstler zu beten, dass sie mit ihrer Kreativität dazu beitragen, deutlich zu machen, wie großartig Gott ist. Denn Kunst und Natur drücken die Schönheit der Schöpfung aus und erfreuen das Herz. Seine Worte: „Die Kunst bringt zum Ausdruck, wie schön der Glaube ist; und sie zeigt uns, wie großartig Gottes Schöpfung ist. Jedes Kunstwerk und jedes Wunderwerk der Natur kann uns zeigen, wie alles von Ihm und Seiner Liebe kündet und wie wichtig es ist, für die Bewahrung der Schöpfung zu sorgen. Beten wir für die zeitgenössischen Künstler: dass sie uns mit ihrer Kreativität helfen, die Schönheit der Schöpfung zu entdecken.“

27. Juli 2017
Die Vertreter der Schönstatt-Jugend mit Jugendbischof Stefan Oster SDB, Passau, und Weihbischof Dr. Udo Markus Bentz, Mainz (Foto: privat)

Die Vertreter der Schönstatt-Jugend mit Jugendbischof Stefan Oster SDB, Passau, und Weihbischof Dr. Udo Markus Bentz, Mainz (Foto: privat)

Magdalena Hartmann & Immanuel Wussler. Montagfrüh – für viele ein ganz normaler Start in die Woche. Nur nicht für vier junge Vertreter der Schönstattjugend. Aus allen Richtungen der Republik hatten sie sich auf den Weg nach Köln gemacht, um dort die Schönstattjugend beim Jugendhearing der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz zu vertreten. Neben 24 jungen Christen aus verschiedensten katholischen Gemeinschaften und Bistümern und nicht zu vergessen einer evangelischen Mitchristin, waren auch sieben (Weih-)Bischöfe vor Ort, um die Stimmen der Jugend anzuhören und ihre Anliegen zu diskutieren.

30. Juni 2017
Erzbischof Dr. Heiner Koch, Berlin (Foto: Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 4.0)

Erzbischof Dr. Heiner Koch, Berlin (Foto: Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 4.0)

Hbre. Erzbischof Dr. Heiner Koch, Berlin, Vorsitzender der Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz, äußerte anlässlich der heutigen (30. Juni 2017) Entscheidung des Deutschen Bundestages für die „Ehe für alle“ sein Bedauern, dass der Gesetzgeber mit dieser Entscheidung „wesentliche Inhalte des Ehebegriffs aufgegeben hat, um ihn für gleichgeschlechtliche Partnerschaften passend zu machen.“ Gleichzeitig machte er deutlich, dass der sakramentale Charakter des katholischen Eheverständnisses von dieser Entscheidung im Deutschen Bundestag natürlich unberührt bleibe.

31. Mai 2017
Pater Alexandre Awi Mello (Foto: Schoenstatt-Patres)

Pater Alexandre Awi Mello (Foto: Schoenstatt-Patres)

Schönstatt (Vallendar) / Vatikan. Pater Alexandre Awi Mello ISch ist von Papst Franziskus zum Sekretär des neuen vatikanischen Dikasteriums für Laien, Familie und Leben ernannt worden. Das ist am Mittwoch, 31. Mai 2017, um 12.00 Uhr im Vatikan bekannt gegeben worden. Der aus Brasilien stammende Schönstatt-Pater ist damit an die Seite von Kardinal Kevin Joseph Farrell berufen worden, der am 15. August 2016 als Präfekt des neu geschaffenen Dikasteriums mit dessen Leitung beauftragt wurde. Innerhalb der römischen Kurie ist das im Rahmen der aktuellen Kurienreform neu geschaffene Dikasterium u. a. zuständig für Fragen der Jugend- und Familienpastoral, für das Apostolat der Laien in Kirche und Welt, sowie für Fragen, die sich um das menschliche Leben drehen (Bioethik, Lebensschutz).

31. Mai 2017
Pater Juan Pablo Catoggio, Generaloberer des Säkularinstituts Schönstatt-Patres (Foto: Brehm)

Pater Juan Pablo Catoggio, Generaloberer des Säkularinstituts Schönstatt-Patres (Foto: Brehm)

Statement von Pater Juan Pablo Catoggio, Generaloberer des Säkularinstituts Schönstatt-Patres zur Berufung von Pater Alexandre Awi Mello ISch zum Sekretär des vatikanischen Dikasteriums für Laien, Familie und Leben.

 

 

 

26. Mai 2017
Logo des ZdK

Joachim Söder. „Berlin ist wundersam! In dieser Stadt gibt es sehr Arme und sehr Reiche, Transsexuelle und Katholiken.“ Mit diesen Worten skizzierte Erzbischof Koch bei der Frühjahrsvollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken ZdK in Berlin die ungemeine Buntheit der Bundeshauptstadt, in der das katholische Element zwar nur eine kleine, aber durchaus gefragte und wahrnehmbare Facette bilde. Obwohl die Katholiken nur etwa 10% der Gesamtbevölkerung stellen, gibt es über 20 katholische Schulen, und es könnten weit mehr sein, denn die Nachfrage ist gewaltig.

9. Mai 2017
Fatima Madonna bei der Prozession (Foto: MaedaBondadeTV)

Fatima Madonna bei der Prozession (Foto: MaedaBondadeTV)

Hbre. Als „geheime Hauptstädte der Welt“ hat Konrad Adenauer einmal die Wallfahrtsorte dieser Erde bezeichnet. Eine dieser „Hauptstädte“ feiert in wenigen Tagen seinen 100. Geburtstag. Es ist Fatima, der größte Wallfahrtsort Portugals und einer der bedeutendsten der katholischen Kirche. Die Bedeutung der Jubiläumsfeier unterstreicht der Heilige Vater, Papst Franziskus, mit seiner Anwesenheit.

 

18. April 2017
Dom, Mainz (Foto: Brehm)

Dom, Mainz (Foto: Brehm)

Hbre. Professor Dr. Peter Kohlgraf wurde am 18. April 2017 von Papst Franziskus zum neuen Bischof von Mainz ernannt. Der 50-Jährige aus dem Erzbistum Köln stammende Priester, der zuletzt als Professor für Pastoraltheologie an der Katholischen Hochschule (KH) in Mainz und daneben als Pfarrvikar in der Pfarrgruppe Wörrstadt im Dekanat Alzey/Gau-Bickelheim tätig war, wird damit Nachfolger von Kardinal Karl Lehmann, der das Bistum von 1983 bis 2016 leitete und im vergangenen Jahr in den Ruhestand getreten ist. „Mit Freude haben wir die Bekanntgabe Ihrer Ernennung zum Bischof für das Bistum Mainz aufgenommen“, schreibt Pater Ludwig Güthlein, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland an den neu ernannten Bischof und gratuliert ihm im Namen der Schönstatt-Bewegung Deutschland für seine neue Aufgabe in der Nachbardiözese sehr herzlich.

6. Februar 2017
Petersplatz, Rom (Foto: Brehm)

Petersplatz, Rom (Foto: Brehm)

Hbre. Papst Franziskus hat sich am Montag, 6. Februar 2017, im Vatikan mit einer Delegation des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) unter Leitung ihres Ratsvorsitzenden Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm zu einer Begegnung getroffen. Mit dabei war der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, der von evangelischer Seite aus eingeladen wurde, an der etwa einstündigen Begegnung mit Papst Franziskus teilzunehmen. Kardinal Marx bewertete das Treffen als sichtbaren Schritt der weiteren ökumenischen Verständigung. Er würdigte die Ansprache von Papst Franziskus an die Delegation der EKD als gutes Signal.

12. Januar 2017
Papst Franziskus (Foto: VideoVomPast)

Papst Franziskus (Foto: VideoVomPast)

Seit Januar 2016 wendet sich Papst Franziskus jeden Monat mit einer Videobotschaft nicht nur an die Mitglieder der katholischen Kirche, mit der Bitte um ein weltumspannendes Gebet für ein bestimmtes Anliegen. So auch jetzt wieder im Januar 2017, wo er dazu einlädt für alle Menschen zu beten, „die durch ihr Gebet und ihre tätige Nächstenliebe zur Wiederherstellung der vollen kirchlichen Einheit bei(zu)tragen, um die Nöte der Menschen zu lindern.“ Der Wunsch, sich gemeinsam mit anderen auf den Weg zu machen, um den Ärmsten der Armen und jenen, die leiden zu helfen, sei für alle eine große Freude, so Papst Franziskus.

21. November 2016
Logo des ZdK

Bei der Vollversammlung der Arbeitsgemeinschaft katholischer Organisationen Deutschlands wurde am 2. Juli 2016 Professor Joachim Söder als Vertreter der Schönstattbewegung in das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) gewählt. Am 18./19. November kam das ZdK in Bonn zu seiner Herbstvollversammlung zusammen. Joachim Söders Bericht über diese Tagung finden sie nachfolgend.

19. September 2016
Bischof Dr. Georg Bätzing, Limburg (Foto: Bistum Limburg)

Bischof Dr. Georg Bätzing, Limburg (Foto: Bistum Limburg)

Hbre. Msgr. Dr. Georg Bätzing, ehemals Generalvikar des Bistums Trier, wurde am 18. September 2016 im Limburger Dom vom Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki zum Bischof geweiht. Als 13. Bischof der Diözese Limburg tritt er die Nachfolge von Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst an, dessen Rücktrittsgesuch Papst Franziskus im März 2014 angenommen hatte. Pater Ludwig Güthlein, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, gratulierte Bätzing in einem Schreiben zu seiner Aufgabe in der Nachbardiözese Schönstatts und wünschte ihm „den Heiligen Geist für die nicht leichte Situation, in der das Bistum steht.“

27. Juli 2016
Zum Auftakt herrscht trotz unbeständiger Witterung eine tolle Stimmung (Foto: Anne Simon)

Zum Auftakt herrscht trotz unbeständiger Witterung eine tolle Stimmung (Foto: Anne Simon)

Anne Simon & Alexander Bersch. Vor der offiziellen Eröffnung des Weltjugendtags ging es für die Schönstattjugend nach Wadowice, dem Geburtsort Johannes Paul II. Hier besuchte die Gruppe sein Elternhaus ebenso wie seine Taufkirche, die ihn stark auf seinem Glaubensweg geprägt hat. Es war für die Jugendlichen der Schönstattjugend sehr interessant einen Eindruck von der Kindheit und Jugend des heiligen Papstes zu bekommen.

27. Juli 2016
Fröhliche Weltjugendtagspilger auf dem Gelände des Schönstatt-Zentrums in Zarbrze  (Foto: Bersch)

Fröhliche Weltjugendtagspilger aus Deutschland auf dem Gelände des Schönstatt-Zentrums in Zarbrze  (Foto: Bersch)

Anne Simon & Alexander Bersch / Cbre. Am Abend des 24. Juli brachen die letzten Gruppen der Schönstattjugend mit dem Ziel Krakau zum Weltjugendtag 2016 auf. Nach einem Reisesegen im Urheiligtum startete die Gruppe zu einer langen Busfahrt Richtung Polen. Erster Halt war am Morgen des 25. Juli an der Jasna Góra, einer Festung in Czestochowa, die vor allem durch die „Schwarze Madonna“ bekannt ist. Diese Mariendarstellung ist für die Polen eine der wichtigsten Ikonen und gleichzeitig Schutzpatronin des Landes. Der Gruppe bot sich ein wirklich beeindruckender Anblick und gleichzeitig konnte sie rund um den Ort eine unfassbar positive Stimmung erleben. So viele Menschen verbreiteten durch Musik, Tanz und Gebet in ihrer unterschiedlichen landestypischen Art und Weise ein kunterbuntes Zusammenspiel. Schon am ersten Tag zeigte sich eine fröhliche Stimmung, wie man sie wohl nur auf einem Weltjugendtag erleben kann.

26. Juli 2016
WJT-Fahnen in Krakau (Foto: privat)

WJT-Fahnen in Krakau (Foto: privat)

Hbre. Der Weltjugendtag hat begonnen. Tausende von jungen Gläubigen aus aller Welt waren beim Eröffnungsgottesdienst mit dabei, der im Blonia-Park in der Nähe des Stadtzentrums von Krakau u.a. mit dem Erzbischof von Krakau, Kardinal Stanislaw Dziwisz, gefeiert wurde. Zum Weltjugendtag in Süd-Polen, der sechs Tage dauern wird, erwarten die Veranstalter bis zu 1,5 Millionen Teilnehmer. Aus Deutschland. Sind 15.500 Pilger angemeldet, unter ihnen auch eine Gruppe von 230 Jugendlichen, die zur Schönstatt-Bewegung gehören. Die Jugendlichen freuen sich besonders auf die Begegnungen mit Papst Franziskus, der am Mittwoch in Krakau erwartet wird.

14. Juli 2016
Modell des Altarbereiches für die Papstbegegnung beim WJT 2016 (Foto: www.krakow2016.com)

Modell des Altarbereiches für die Papstbegegnung beim WJT 2016 (Foto: www.krakow2016.com)

Hbre. Vom 25. bis 31. Juli 2016 findet im polnischen Krakau der XXXI. Weltjugendtag unter dem Leitthema „Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden“ (Mt 5,7) statt. Neben Papst Franziskus werden rund 1,5 Millionen junge Pilger in Krakau erwartet. Rund 16.000 deutsche Teilnehmer werden gemeinsam mit 29 Bischöfen in das Nachbarland reisen. Die deutsche Schönstatt-Jugend wird mit etwa 230 Jugendlichen vertreten sein die in vier verschiedenen Bus-Gruppen und z.T. in Eigenregie nach Polen reisen. Die ersten Busgruppen starten am 15. Juli vom Urheiligtum in Schönstatt aus und werden beim Abendsegen am 14. Juli am Urheiligtum ausgesandt.

14. Juni 2016
Iuvenescit Ecclesia (Bild: vatican.va)

Iuvenescit Ecclesia (Bild: vatican.va)

dbk.de. Am 14. Juni 2016 ist im Vatikan durch den Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre, Kardinal Gerhard Müller, das Dokument „Iuvenescit Ecclesia – Über die Beziehung zwischen hierarchischen und charismatischen Gaben im Leben der Kirche“ vorgestellt worden. Das Schreiben behandelt die Beziehungen der kirchlichen Bewegungen und neuen geistlichen Gemeinschaften zum Amt in der Kirche. Dazu erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe der Deutschen Bischofskonferenz für die kirchlichen Bewegungen und neuen geistlichen Gemeinschaften, Weihbischof Heinrich Timmerevers (ernannter Bischof von Dresden-Meißen)

31. Mai 2016
Kirchenbank im Kirchhof der Thomaskirche (Foto: Katholikentag Benedikt Plesker(c))

Kirchenbank im Kirchhof der Thomaskirche (Foto: Katholikentag Benedikt Plesker(c))

C&Hbre. Ein ganz interessantes Projekt, vom Leipziger Propst Gregor Giese und Andreas Hahn, Inhaber einer Veranstaltungsagentur initiiert, bringt bekannte Gegenstände aus dem Kirchenraum an unterschiedlichsten Plätzen der Stadt Leipzig auf die Straße. So steht zum Beispiel eine große lila Kirchenbank einladend vor der Thomaskirche. Sie ist fast ständig besetzt mit Menschen, die ausruhen wollen oder sich über Kopfhörer von Ben Becker gelesene Bibeltexte anhören. Zusätzlich können sie ihr „Autogramm“ oder eine „Kurznachricht“ auf der Sitzfläche hinterlassen, wie man das sonst von Bäumen her kennt: „Ich war hier!“ Oder: „Ich grüße Leipzig …“

29. Mai 2016
Bischof Dr. Ulrich Neymeyr (Foto: Brehm)

Bischof Dr. Ulrich Neymeyr (Foto: Brehm)

Cbre. „Warum heute noch einmal Spurensuche, Mama“, fragt Melanie Klein aus Lauffen ihre Mutter. Die Familie war schon gestern in der Liebfrauenkirche. „Weil heute wieder ein neuer Tag ist und Gott uns wieder andere Spuren an den Weg legt“, so die Antwort der Mutter. Wieder haben sich viele Menschen auf den Weg gemacht zum Mittagsgebet. Ulrich Hof aus Münster sagt, dass ihm die Stille hier guttut. Innehalten im Gewusel des Katholikentages, zur Ruhe kommen und nachspüren, was Gott einem sagen möchte, seiner Stimme Raum geben, das ist das Anliegen dieses Angebotes.

28. Mai 2016
Paar- und Familiensegen (Foto: Brehm)

Paar- und Familiensegen (Foto: Brehm)

Cbre/Hbre. In der ältesten katholischen Kirche Leipzigs, St. Laurentius, trafen sich zur Abendstunde im Rahmen des Katholikentages etwa 60 Paare zu einem Segnungsgottesdienst. Diese Initiative der Schönstatt-Bewegung habe der Katholikentag gerne aufgegriffen, sagte ein Vertreter des Organisationsteams zu Beginn des Gottesdienstes, den Bischof Wolfgang Ipolt, Görlitz, Weihbischof Herwig Gössl, Bamberg, sowie die beiden Schönstattpatres Pater Elmar Busse, Dernbach, und Pater Otto Amberger, Vallendar, mit den Paaren feierte.

28. Mai 2016
Julia  Klöckner (Foto: Brehm)

Julia  Klöckner (Foto: Brehm)

Cbre. „Überall sehen wir deine Spuren“, so hallt das Lied durch die einladende Liebfrauenkirche ziemlich außerhalb des Stadtzentrums von Leipzig gelegen, wo sich ungefähr 80 Personen zum Mittagsgebet versammelt haben. Sie stimmungsvolle, passsende Musik von Wilfried Röhrig, Carolin Ankenbauer und Amin Jan Sayed sorgt schnell für eine Gebetsatmosphäre. Kaplan Frank Blumers lädt ein, als Christen um sich zu schauen in Kirche, Gesellschaft und Politik und dort die Spuren Gottes zu entdecken, zu lesen und zu deuten. Denn Glaube soll mit unserem Leben etwas zu tun haben.

28. Mai 2016
Podium zum nachsynodalen Schreiben "Amoris Laetitia" (Foto: Brehm)

Podium zum nachsynodalen Schreiben "Amoris Laetitia" (Foto: Brehm)

Hbre. Mit dem Thema „Zwischen Lehre und Lebenswelt – Partnerschaft, Ehe, Sexualität nach der Familiensynode“ war ein großes Podium des Katholikentages am Freitag, dem 27. Mai 2016 überschrieben, das im großen Saal der Leipziger Oper stattfand. Unter der Moderation von Natascha Peters, Referentin im katholischen deutschen Frauenbund, diskutierten Erzbischof Dr. Heiner Koch, Vorsitzender der Kommission für Ehe und Familie der DBK, Berlin, Tim-Oliver Kurzbach, Oberbürgermeister der Stadt Solingen und Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum Köln, sowie die Theologin Prof. Dr. Dorothea Sattler, ZdK-Sprecherin für pastorale Grundfragen, Münster, das aktuelle Thema.

27. Mai 2016
Ausstellung im Ehe-Weg Infostand (Foto: Brehm)

Ausstellung im Ehe-Weg Infostand (Foto: Brehm)

Cbre.In der Gutenbergschule herrscht wimmelndes Leben, das wird schon beim Betreten des Geländes deutlich: Kinderwagen stehen auf dem Rasen Schlange mit schlafenden und wachen Babys, eine ganze Gruppe Ehepaare bricht gerade mit Karin und Kuno Leibold auf, um der Führung zum mobilen Eheweg miteinander zu folgen, Kinder rennen vergnügt über den Rasen, Eltern sind ins Gespräch vertieft oder genießen bei einer Tasse Kaffee die warmen Sonnenstrahlen und das Plätzchen Ruhe im Getriebe des Katholikentages. Im Inneren des Schulgebäudes finden unzählige gut besuchte Angebote zu Ehe und Familie statt, unter anderem auch das Angebot der Schönstattfamilienbewegung: „Gott wohnt bei uns daheim“ das sich mit dem Hausheiligtum beschäftigt.

27. Mai 2016
Eröffnung der Ökumenischen Marienfeier (Foto: Brehm)

Eröffnung der Ökumenischen Marienfeier (Foto: Brehm)

Cbre. Gleich vier geistliche Gemeinschaften aus verschiedenen Kirchen haben zusammengearbeitet, um eine bewegende ökumenische Marienfeier für interessierte Katholikentagsteilnehmer zu gestalten: die Fokolar-Bewegung, die Christusbruderschaft Selbitz, die Gemeinschaft Emmanuel und die Schönstatt-Bewegung. In gelungenem Wechsel von Liedern und Texten wurden Stationen aus dem Leben Marias aufgegriffen und für den heutigen Menschen durchsichtig gemacht. Die etwa 100 Teilnehmer erlebten in der Kirche der evangelischen Bethlehem-Gemeinde eine Feier, die die Teilnehmer gegen Ende eines übervollen Katholikentag-Tages zur Ruhe, in die Tiefe und ins Gebet brachte.

27. Mai 2016
Bundespräsident Joachim Gauck bei einem Podium beim Katholikentag (Foto: Brehm)

Bundespräsident Joachim Gauck bei einem Podium beim Katholikentag (Foto: Brehm)

Katholikentag. Bundespräsident Joachim Gauck hat im zentralen Eröffnungspodium zum Thema „In welcher Gesellschaft wollen wir leben – Visionen eines realistischen Miteinanders“ davor gewarnt, zu viele Erwartungen an die Politik zu richten. Politik könne keine Visionen wahr machen, sagte Gauck am Donnerstag beim Katholikentag in Leipzig. Vielmehr könnten Politiker Visionen "erden, wovon wir träumen". Sie könnten Verbesserungen von bestehenden Zuständen verwirklichen. "Ich sehe nicht, dass es eine bessere Organisationsform als die Demokratie gibt", so der Bundespräsident.

27. Mai 2016
Eucharistiefeier zum Hochfest Fronleichnam Seht, da ist der Mensch mit seinem Hunger nach mehr! Hauptzelebrant: Erzbischof Dr. Heiner Koch, Berlin (Foto: nm Katholikentag)

Eucharistiefeier zum Hochfest Fronleichnam Seht, da ist der Mensch mit seinem Hunger nach mehr! Hauptzelebrant: Erzbischof Dr. Heiner Koch, Berlin (Foto: nm Katholikentag)

Hbre. Fronleichnamsfest auf dem Katholikentag in Leipzig. Für die Bürger in Sachsen ein ganz normaler Arbeitstag. Trotzdem sind es 15.000 Personen, die auf dem Augustusplatz zwischen Opernhaus, Gewandhaus und der Universität zusammenkommen, um dieses katholische Hochfest mit einer feierlichen Eucharistiefeier zu feiern. In seiner Predigt macht der Berliner Erzbischof Heiner Koch den Gläubigen und auch jenen, die keine Beziehung zur Religion haben, Mut, sich auf Gott einzulassen: "Wagen Sie es doch einmal, mit diesem Gott zu leben! Lassen Sie sich auf ihn ein, versuchen Sie es doch einmal mit ihm! … Geben Sie Gott in ihrem Leben eine Chance." Beziehung zu Gott könne nicht zuerst erlebt, sie wolle zuerst gelebt werden, so Koch.

26. Mai 2016
Eröffnungsfeier des 100. Katholikentages in Leipzig (Foto: katholikentag.de)

Eröffnungsfeier des 100. Katholikentages in Leipzig (Foto: katholikentag.de)

Hbre. Etwa 10.000 Menschen erlebten zum Auftakt des 100. Deutschen Katholikentages eine Premiere: Erstmals wandte sich ein Papst im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung in einer Videobotschaft in deutscher Sprache an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Franziskus rief zu einem friedlichen Miteinander, zu Solidarität mit Alten, Kranken und Flüchtlingen sowie zu mehr Umweltbewusstsein auf. Der Papst kritisierte eine Gesellschaft, in der "andere über den Wert eines Lebens befinden" und Menschen "in Alter und Krankheit zum schnellen Sterben drängen". Arbeitslose oder Flüchtlinge würden "bloßgestellt, hin und her gestoßen und ihrer Würde beraubt".

23. Mai 2016
Flyer "Schönstatt auf dem Katholikentag" (Foto: Hernadi)

Flyer "Schönstatt auf dem Katholikentag" (Foto: Hernadi)

Hbre. Am Mittwochabend in dieser Woche beginnt unter dem Motto „Seht, da ist der Mensch“ der 100. Katholikentag in Leipzig, an dem auch die Schönstatt-Bewegung mit einigen Programmpunkten mitwirken wird. Das Katholikentagsteam der Schönstatt-Bewegung hat diese Veranstaltungen in einem eigenen Flyer zusammengestellt. Zu ihnen gehören z.B. die „Ökumenische Marienfeier“ am Donnerstag von 18:30-19:30 Uhr in der Bethlehemkirche und zwei „Spurensuchegebete“, am Freitag mit Julia Klöckner MdL und am Samstag mit dem Erfurter Bischof Dr. Ulrich Neymeyr, jeweils von 12:30-13:30 Uhr in der Kirche „Liebfrauen“.

18. Mai 2016
Logo WJT 2016 (Foto: WJT Krakau)

Logo WJT 2016 (Foto: WJT Krakau)

Hbre. Unter dem Motto „Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden!“ (Mt 5,7), hat Papst Franziskus im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit die Jugend der Welt zum 31. Weltjugendtag nach Krakau in Polen eingeladen. Weit über 200 Jugendliche aus der deutschen Schönstattjugend werden diesem Ruf folgen und in der dritten und vierten Juliwoche den Weltjugendtag erleben. Neben dem Kern-Programm des Weltjugendtages von 26. bis 31. Juli stehen vom 20. bis 25. Juli Tage der Begegnung in der Diözese Gliwice auf dem Programm der Weltjugendtagspilger. Außerdem sind alle Jugendlichen der Schönstatt-Bewegung am 18. und 19. Juli zu einem internationalen Jugendtreffen in Swider und Jòsefów in der Nähe von Warschau eingeladen.

17. Mai 2016
Programm der GGG beim Katholikentag in Leipzig (Foto: GGG)

Hbre. Die geistlichen Gemeinschaften und kirchlichen Bewegungen der katholischen Kirche in Deutschland, die in einem gemeinsamen Gesprächskreis (GGG) miteinander verbunden sind, tragen mit insgesamt 68 Veranstaltungen zum Programm des Katholikentags 2016 in Leipzig bei. „Das ist ein erfreuliches Engagement aus unseren Reihen“, heißt es in einer Information des Koordinationsteams des nationalen Gesprächskreises Geistlicher Gemeinschaften. Die beim GGG gemeldeten Veranstaltungen, unter denen auch zehn Beiträge der Schönstatt-Bewegung sind, hat der Gesprächskreis in einem eigenen Flyer zusammengefasst, der in Leipzig verteilt werden soll.

13. Mai 2016
Internationaler Tag der Familie (Foto: Jubiläum 2014, Kröper)UN-Logo für den internationalen Tag der Familie (Foto: Jubiläum 2014, Kröper)

Hbre. Erzbischof Dr. Heiner Koch, Vorsitzender der Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz, bezeichnet in einer Erklärung zum "internationalen Tag der Familie", der aufgrund einer Resolution der UN-Generalversammlung seit 1993 am 15. Mai begangen wird, die Familie als Grundeinheit der Gesellschaft. An die Politik richtet er den Appell, durch die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen mitzuhelfen, dass Familien "bei der Erfüllung ihrer unverzichtbaren Aufgaben" Hilfe erfahren und junge Menschen ermutigt werden, "eine Ehe einzugehen und eine Familie zu gründen". Gleichzeitig dankt Koch "Paaren, Eheleuten und Familien für ihr Lebens- und Glaubenszeugnis und ihren täglichen Einsatz", besonders auch in der Erziehung der Kinder zu "selbstverantwortlichen Persönlichkeiten" und zum "Glauben an den dreieinen Gott und Vater aller Menschen". Die Kirche habe keine Zukunft ohne dieses Glaubenszeugnis und diese religiöse Erziehung. Lesen Sie die Erklärung im Wortlaut:

6. April 2016
Das Video vom Papst im April 2016 (Foto: Screenshot)

Papst Franziskus in "Das Video vom Papst" im April 2016 (Foto: Screenshot)

"Und Gott der Herr nahm den MENSCHEN und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und bewahre" (Gen 2,15) Mit diesem biblischen Wort beginnt "Das Video vom Papst" im April 2016, in dem der Heilige Vater den "kleinen Landwirten" für ihren unentbehrlichen Beitrag für die ganze Menschheit dankt. Er frage sich allerdings, wie ihre Mühe belohnt werde. "Die Erde ist ein Geschenk Gottes", sagt Papst Franziskus. "Es ist ungerecht, sie nur für das Wohlergehen einiger weniger zu benützen und die Mehrheit von ihren Rechten und Erlösen auszuschließen." Der Papst bittet darum, mit ihm zusammen zu beten, "dass die kleinen Bauern eine gerechte Vergütung für ihre wertvolle Arbeit bekommen."

21. März 2016
Mit den Weltjugendtagsfahnen unterwegs zum Urheiligtum (Foto: Brehm)

Mit den Weltjugendtagsfahnen unterwegs zum Urheiligtum (Foto: Brehm)

Hbre. Der Weltjugendtag in Polen wirft seine Schatten voraus. Jugendliche, die im Sommer zum großen Weltjugendtreffen von Schönstatt aus nach Krakau fahren werden, waren am Wochenende um den 18. März aus ganz Deutschland zu einem ersten Treffen zusammengekommen, um sich gemeinsam auf das Großereignis einzustimmen. Ihre Bereitschaft, den Bündnisgottesdienst und die anschließende Prozession sowie die monatliche Feier der Erneuerung des Liebesbündnisses am Urheiligtum zu gestalten, nahm alle anwesenden Mitglieder der Schönstatt-Gemeinschaften und alle Freunde der Bewegung aus der Umgebung mit auf diesen Weg, den Papst Franziskus unter das biblische Leitwort „Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden“ (Mt 5,7) gestellt hat.

10. März 2016
Katholikentag 2016: eine große Christenversammlung in Leipzig (Foto: katholikentag.de)

Katholikentag 2016: eine große Christenversammlung in Leipzig (Foto: katholikentag.de)

Hbre. Das komplette Programm des 100. Deutschen Katholikentags, der vom 25. bis 29. Mai in Leipzig stattfindet, gibt es ab sofort im Internet. Die über 1.000 Veranstaltungen können unter www.katholikentag.de eingesehen werden. Auch die Schönstatt-Bewegung beteiligt sich mit einigen Programmpunkten an dem vielfältigen Programm der Großveranstaltung, zu der mehrere Zehntausend Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet und der Region rund um Leipzig erwartet werden.

8. März 2016
Logo Wortmarke der: Junge Akademie "Barmherzigkeit3"(Foto: afj)

dbk.de. Die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) hat anlässlich des von Papst Franziskus ausgerufenen Heiligen Jahres der Barmherzigkeit einen Wettbewerb und die Junge Akademie „Barmherzigkeit3 ausgerufen. Der bis zum 5. August 2016 geöffnete Wettbewerb lädt junge Menschen dazu ein, über die heutige Bedeutung der Barmherzigkeit in ihren verschiedenen Dimensionen nachzudenken. Was heißt es für die junge Generation, heute von Gottes Barmherzigkeit zu sprechen? Was sagen jungen Menschen die 14 (christlichen) Werke der Barmherzigkeit? Wie können sie in das Leben übersetzt werden? Was bedeutet Barmherzigkeit?

26. Februar 2016
Schönstatt auf dem Katholikentag 2016

Schönstatt auf dem Katholikentag 2016

Hbre. Vom 25. Mai bis 29. Mai 2016 findet in Leipzig der 100. Deutsche Katholikentag statt. Sein Thema: „Seht, da ist der Mensch“. Die Mitwirkung der Schönstattbewegung bei den Katholikentagen ist inzwischen eine gute Tradition, heißt es in einem Flyer des Katholikentagsteams der deutschen Schönstatt-Bewegung, mit dem Interessenten aus der Bewegung, die bei Schönstatt-Angeboten auf dem Katholikentag mitarbeiten möchten, zu einem Vorbereitungstreffen eingeladen werden. „Hier können wir unseren Beitrag für die Kirche konkret werden lassen und unser Bündnis missionarisch in die Kirche einzubringen.“

5. Februar 2016
Das Video vom Papst Februar 2016

Gebetsanliegen im Februar: Die Schöpfung

Am 5. Februar wurde im Vatikan die neue Videobotschaft von Papst Franziskus veröffentlicht, in der er die Bewahrung der Schöpfung thematisiert. Die zentrale Bitte des Videos: "Das wir uns gut um die Schöpfung - eine Gabe frei gespendet - kümmern, indem wir sie für die kommenden Generationen pflegen und beschützen. Sich um das gemeinsame Zuhause kümmern." Verbunden mit dieser Bitte ist die Forderung des Heiligen Vaters nach einem Überdenken der Lebensweise und einer Wirtschaft, die verantwortungsvoller mit der Schöpfung umgeht.

29. Januar 2016
Logo WJT 2016 Krakau (Foto: krakow2016.com)

Vom 26. bis 31. Juli 2016 findet der 31. Weltjugendtag in Krakau, im Süden Polens statt. Unter dem Thema: „Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden“ (Mt 5,7) werden sich Hunderttausende Jugendliche auf eine Pilgerfahrt nach Polen begeben, um dort mit Papst Franziskus zusammen zu treffen.

25. Januar 2016
Jubiläumsfeier für die Wallfahrtsseelsorger und aller im Bereich Wallfahrt Tätigen (Foto: im.va)

Jubiläumsfeier für die Wallfahrtsseelsorger und aller im Bereich Wallfahrt Tätigen (Foto: im.va)

Hbre. Wallfahrtsorte seien privilegierte Orte „um den Herrn zu treffen und seine Barmherzigkeit mit Händen zu greifen“, das machte Papst Franziskus am 21. Januar 2016 in einer Begegnung mit Leitern und Mitarbeitern von Wallfahrtsorten deutlich, die vom Päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung zu einer Wallfahrt und einem damit verbundenen Kongress im Rahmen des Jahres der Barmherzigkeit nach Rom eingeladen worden waren. Der Heilige Vater lud die Mitarbeiter und Verantwortlichen von Wallfahrtsorten aus der ganzen Welt ein, eine liebevolle, freudige, höfliche und geduldige Atmosphäre der Gastfreundschaft zu schaffen, damit sich die Pilger „zuhause“ und angenommen fühlen können.

6. Januar 2016
Gebetsbitte von Papst Franziskus im Januar 2016 (Foto: www.facebook.com/dasvideovompapst/)

Gebetsbitte von Papst Franziskus im Januar 2016 (Foto: dasvideovompapst)

Hbre. In einem beeindruckenden 90Sekunden Video bittet der Heilige Vater, Papst Franziskus, um das Gebet aller Gläubigen für den interreligiösen Dialog. Der größte Teil der Erdbevölkerung bezeichne sich als gläubig, so Papst Franziskus. "Diese Tatsache sollte zu einem Dialog zwischen den Religionen ermuntern". Viele suchten und fänden Gott auf unterschiedliche Weise. Trotzdem gäbe es in der Auffächerung der Religionen eine gemeinsame Gewissheit, an der alle festhalten sollten: "Wir alle sind Kinder Gottes". Deshalb die Gebetsbitte des Papstes im Januar des ausserordentlichen Jubiläumsjahres der Barmherzigkeit: "Dass der aufrichtige Dialog zwischen Männern und Frauen der verschiedenen Religionen Früchte des Friedens und der Gerechtigkeit hervorbringe."

23. Dezember 2015
Weihbischof Dr. Michael Gerber (Archivbild: Brehm)

Weihbischof Dr. Michael Gerber (Archivbild: Brehm)

Hbre. „Die Weihnachtsbotschaft, für unsere heutige Situation auf den Punkt gebracht, lautet: Gott wird dort Mensch, wo die politischen und existentiellen Krisen am sichtbarsten sind“, das sagte der Freiburger Weihbischof Dr. Michael Gerber in einem Interview mit „Der Sonntag im Dreiland“ vom 20. Dezember 2015. Die Geschichte Jesu sei ganz nahe an dem, was viele Menschen heute erlebten. Schon als Kind in der Krippe sei sein Leben in Gefahr und seine erste Reise sei eine Flucht gewesen. Von der Art und Weise, wie Papst Franziskus sein Amt führe, fühle er sich aufgefordert, sich „den Menschen zuzuwenden, die in Krisen leben“, so Gerber.

10. Dezember 2015
Papst Franziskus öffnet die Heilige Pforte (Foto: CTV)

Papst Franziskus öffnet die Heilige Pforte (Foto: CTV)

Hbre. „Als Papst Franziskus zum Ende des feierlichen Eröffnungsgottesdienstes die Heilige Pforte des Petersdomes geöffnet hat, brach die Sonne für einen Augenblick aus Ihren Wolken heraus. Da hatte ich das Gefühl, dass der Himmel die Erde berührt hat.“ Carolin Müller aus Bekond bei Trier, die derzeit im Auswärtssemester in Rom Theologie studiert, ist bewegt von der schlichten Zeremonie zur Eröffnung des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit, die sie auf dem Petersplatz miterlebt. „Es war sehr ergreifend und bewegend wie zuerst Papst Franziskus und der emeritierte Papst Benedikt und danach alle anwesenden Bischöfe durch die Pforte in die Peters-Basilika gegangen sind.“

29. September 2015
Schönstätter auf dem Weg zur Begegnung mit Papst Franziskus beim Weltfamilientag in Philadelphia (Foto: SchMov Washington)

Schönstätter auf dem Weg zur Begegnung mit Papst Franziskus beim Weltfamilientag in Philadelphia (Foto: SchMov Washington)

Elisabeth und Bernhard Neiser. „Love is our Mission“. Diese vier Worte sind nicht nur das Motto des Welt-Familien-Treffens, sondern bringen auch die Erlebnisse der letzten Tage auf den Punkt. Eine frohe, positive Atmosphäre war sowohl während des Kongresses vom 22. bis 25. September als auch bei der Begegnung mit dem Heiligen Vater am Wochenende 26. und 27. September 2015 zu spüren. Eine hoffnungsvolle Sicht von Ehe und Familie stand im Vordergrund.

22. September 2015
Die Flüchtlingshilfe ist zentrales Thema bei der Herbst-Vollversammlung der deutschen Bischöfe in Fulda (Foto: dbk.de)

Die Flüchtlingshilfe ist zentrales Thema bei der Herbst-Vollversammlung der deutschen Bischöfe in Fulda (Foto: dbk.de)

dbk.de. Anlässlich der steigenden Zahl der Flüchtlinge, die in Deutschland eine Heimat suchen, und die damit verbundenen drängenden Fragen für Gesellschaft, Politik und Gesetzgebung, hat die Deutsche Bischofskonferenz den Erzbischof von Hamburg, Erzbischof Stefan Heße, zum „Sonderbeauftragten für Flüchtlingsfragen“ ernannt. Mit diesem Schritt wollen die deutschen Bischöfe die vielfältige Arbeit künftig noch besser koordinieren. „Wir werden in den nächsten Tagen klären, welche Aufgaben der Sonderbeauftragte im Einzelnen übernimmt, der subsidiär und damit unterstützend für die Bistümer wirken soll. Schon jetzt steht fest, dass die Sorge um Wohnraum für Flüchtlinge ein erstes Schwerpunktthema sein wird. Außerdem geht es um die weitere Erhebung der vielfältigen Aktivitäten und Empfehlungen zur Qualifizierung kirchlicher Flüchtlingsarbeit beispielsweise in den Kirchengemeinden“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, heute auf einer Pressekonferenz in Fulda.

15. September 2015

Wortmarke "Im Heute glauben" (Foto: dbk.de)

Gesprächsforum „Wo Gott ist, da ist Zukunft“ in Würzburg

Hbre. Mit einem feierlichen Gottesdienst im Würzburger Dom ist am 12. September der Dialogprozess zu Ende gegangen, den die Deutsche Bischofskonferenz auf Initiative von Erzbischof em. Dr. Robert Zollitsch, Freiburg, im Jahr 2010 angestoßen hatte. Der Weg des gemeinsamen Gesprächsprozesses sei Quelle einer lebendigen Hoffnung gewesen, betonte Kardinal Reinhard Marx in seiner Predigt vor zahlreichen Gläubigen und den rund 300 Teilnehmern des abschließenden Gesprächsforums.

30. August 2015
Kardinal Reinhard Marx in der Pilgerkirche in Schönstatt (Foto: Pilgerzentrale)

Kardinal Reinhard Marx in der Pilgerkirche in Schönstatt (Foto: Pilgerzentrale)

dbk.de. Zu einem engagierten Glaubensbekenntnis und Zeugnis für den christlichen Glauben hat heute der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, aufgerufen. Das christliche Zeugnis für die Welt zeige, dass „wir in einer absichtslosen Liebe da sind und uns der Nöte und Sorgen der Menschen annehmen“, sagte Kardinal Marx in seiner Predigt anlässlich eines Pilgergottesdienstes im Wallfahrtsort Schönstatt bei Koblenz. Er forderte dazu auf, sich der Frage zu stellen, was der Glaube ausmache: „Was glauben wir, wen bekennen wir, von wem sind wir gesandt?“, fragte Kardinal Marx.

29. Juli 2015
Logo WJT 2016 Krakau (Foto: krakow2016.com)

Logo WJT 2016 Krakau (Foto: krakow2016.com)

Hbre. Vom 26. bis 31. Juli 2016 findet der 31. Weltjugendtag in Krakau, im Süden Polens statt. Unter dem Thema: „Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden“ (Mt 5,7) werden sich Hunderttausende Jugendliche auf eine Pilgerfahrt nach Polen begeben, um dort mit Papst Franziskus zusammen zu treffen, der sich zum offiziellen Beginn der Anmeldephase für den Weltjugendtag am Sonntag, den 27. Juli 2015, bereits als Pilger angemeldet hat. Im Vorfeld des Weltjugendtages veranstaltet die Schönstatt-Jugend mit dem Schoenstatt Youth Day 2016 (SYD) vom 17. bis 19. Juli 2016 ein internationales Treffen, das in Otwock und Józefów in der Nähe von Warschau, Polen, stattfindet.

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