Aus Bewegungen

8. Mai 2017
In Vielfalt geeint (Foto: together4europe.org)

In Vielfalt geeint (Foto: together4europe.org)

Ilona Toth/Hbre. Miteinander für Europa. Die Europäische Union feiert am 9. Mai den Europatag. Dieser Tag erinnert an den Beginn der europäischen Integration, denn am 9. Mai 1950 stellte Robert Schumann den wirtschaftlichen Kooperationsplan vor, der als „Schumann-Erklärung“ bekannt wurde, zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (Montanunion) führte und damit Grundstein der heutigen Europäischen Union wurde. Allerdings ist der 9. Mai  auch der Tag, der an das eigentliche Ende des 2. Weltkriegs erinnert, einen Tag nachdem Deutschland die Kapitulation unterzeichnet hatte. Andere gedenken am 9. Mai aber auch des Siegs der Sowjetunion im Jahre 1945 und der Konsequenz, dass danach viele Länder Zentral- und Osteuropas Satelliten-Staaten Moskaus wurden.

Archiv

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29. März 2017
Fokolare-Bewegung: Symposium und Fest zum Thema Familie (Foto: focolare.org)

Fokolare-Bewegung: Symposium und Fest zum Thema Familie (Foto: focolare.org)

Vor 50 Jahren wurde die Familienbewegung der Fokolare-Bewegung gegründet. Aus diesem Anlass fand in Loppiano, Italien, vom 9. bis 11. März 2017 ein Symposium und ein großes Familienfest statt, das unter dem Thema „Chiara und die Familie“ stand. Zu der dreitägigen Veranstaltung waren insgesamt mehr als tausend Teilnehmer aus fünfzig Ländern, aus allen Generationen, Christen, aber auch Muslime, Buddhisten und Hindus zusammengekommen. Dem Symposium ging es thematisch um die Familie unter theologischen, anthropologischen, sozialen, pädagogischen und politischen Gesichtspunkten. Beim Fest wurde die Gründung der „Neuen Familien“ gefeiert. Josef und Rosa Maria Wieland, Leiter des internationalen Schönstatt-Familienbundes waren als Gäste bei diesem Symposium eingeladen und berichten nachfolgend von ihrer Erfahrung.

25. März 2017
Pater Ludwig Güthlein (Foto: Brehm)

Pater Ludwig Güthlein (Foto: Brehm)

Hbre. Mit einer international in fünf Sprachen gestalteten Gebetszeit schaltete sich die Schönstatt-Bewegung am Vorabend des 60. Jahrestages der Unterzeichnung der Römischen Verträge in die vom ökumenischen Netzwerk „Miteinander für Europa“ angeregte Gebetsinitiative für Europa ein. In Rom und in insgesamt 50 europäischen Städten, davon 15 in Deutschland, beteten Hunderte von Menschen für die Einheit Europas und für den Frieden. Pater Ludwig Güthlein, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, brachte zum Ausdruck, dass Europa gerade heute für seine Entwicklung „göttliche Kräfte“ brauche. „Deshalb beten wir heute Abend gerade hier in unserem Heiligtum, wo wir vertrauen, dass die kleinen Beiträge, das Bitten, das Beten und das Tun der Menschen fruchtbar wird, weil es die Gottesmutter in die Hand nimmt und es ihrem Sohn anvertraut: Herr Jesus Christus, komm erneut mit deiner Gnade, um diesem Europa seine Seele zu erhalten.“

22. März 2017
Die Römischen Verträge werden 60 Jahre alt

Die Römischen Verträge werden 60 Jahre alt

Beatriz Lauenroth. Die ökumenische Initiative „Miteinander für Europa“ engagiert sich pro Europa anlässlich der 60-Jahr-Feier der Römischen Verträge und lädt europaweit ein zum Gebet für Europa. Das gemeinsame „Abenteuer Europa“ begann offiziell vor 60 Jahren mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge. Frankreich, die Bundesrepublik Deutschland, Italien und die Benelux-Länder unterzeichneten am 25.3.1957 ein Vertragspaket, „die Grundlagen für einen immer engeren Zusammenschluss der europäischen Völker“ (Präambel des EWG-Vertrages).

7. März 2017

Coverausschnitt Erinnerungen Heilen

Hbre. Das Reformationsgedenken wird 2017 erstmals in ökumenischer Gemeinschaft als „Christusfest“ gefeiert. Ein nicht selbstverständlicher Vorgang nach 500 Jahren gemeinsamer schuldbehafteter Geschichte nicht nur der evangelischen und der katholischen Kirche. Deshalb steht unter dem Stichwort „Healing of Memories“ die Bedeutung der „Heilung der Erinnerungen“ beim zentralen Ökumenischen Buß- und Versöhnungsgottesdienst, den die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland am Samstag, 11. März 2017 (Beginn: 17 Uhr) in der Kirche St. Michaelis in Hildesheim feiern werden, im Mittelpunkt. Der gesamte Gottesdienst wird als Fernsehgottesdienst der ARD live übertragen.

1. März 2017
Logo (Foto: Fokolar-Bewegung)

Andrea Fleming. „Ich denke, dass es eine Bekehrung der Herzen braucht. Wir müssen anfangen, ökumenisch zu denken.“ Starke Worte der Präsidentin in einem Interview über die Hintergründe der „Ottmaringer Erklärung“, die während der jährlichen Klausurtagung des Generalrates in der ökumenischen Siedlung Ottmaring (bei Augsburg) verfasst wurde. Darin verpflichtet sich die Fokolar-Bewegung, den „Geist von Lund“, der zwischen dem Lutherischen Weltbund und der Römisch-katholischen Kirche bei der Eröffnungsveranstaltung zum 500. Reformationsgedenkens in der schwedischen Stadt geherrscht hat, auf allen Ebenen zu verwirklichen.

16. Februar 2017
Ökumenisches und internationales Gebet anlässlich der 60-Jahr-Feier der Römischen Verträge

Ökumenisches und internationales Gebet anlässlich der 60-Jahr-Feier der Römischen Verträge

Hbre. Am 25. März 1957 begann der Weg der europäischen Vereinigung mit der Unterzeichnung der "Römischen Verträge". 60 Jahre danach werden viele Vertreter europäischer Länder auf dem Campidoglio in Rom diesem historischen Ereignis in einer für Europa stürmischen Zeit neue Aufmerksamkeit widmen. Aus diesem Anlass lädt das Netzwerk Miteinander für Europa am Vorabend, am 24. März 2017, zu einem ökumenischen und internationalen Gebet ein, das nicht nur in Rom sondern in vielen Städten in Europa stattfinden wird. Auch die Schönstatt-Bewegung beteiligt sich an den lokalen Gebetszeiten z. B. am Urheiligtum in Vallendar-Schönstatt oder im Schönstatt-Zentrum Liebfrauenhöhe, Diözese Rottenburg-Stuttgart. Mit den Gebetszeiten wollen die im Miteinander-Netzwerk verbundenen Gemeinschaften bezeugen, dass Gemeinschaft, Versöhnung und Einheit möglich sind. Gleichzeitig wollen sie den Integrationsprozess Europas unterstützen, der mühsam vorangeht und durch nationale Unterschiedlichkeiten und die Trennung der Christen auf Hindernisse und Widerstände trifft.

6. Februar 2017
Vertreter von WiG begrüßen Papst Franziskus (Foto: Fleming)

Vertreter von WiG begrüßen Papst Franziskus (Foto: Fleming)

Andrea Fleming. 1200 Vertreter der Fokolar-Bewegung waren am 5. Februar 2016 in der Aula Paul VI. im Vatikan für eine Begegnung mit Papst Franziskus zusammen. Unter ihnen Unternehmer, Studierende und Lehrende von Wirtschaftsfakultäten aus 55 Ländern, die sich im Rahmen der Initiative „Wirtschaft in Gemeinschaft“ (WiG) engagieren. „Für Eure Initiative interessiere ich mich schon seit geraumer Zeit“, bekannte Papst Franziskus zu Beginn seiner Ansprache, nachdem er zuvor eine kurze Einführung von Prof. Luigino Bruni, dem internationalen Koordinator der WiG und drei kurze Zeugnisse von Unternehmern gehört hatte.

15. Dezember 2016
Dokumentation: Miteinander für Europa - München 2016

Dokumentation: Miteinander für Europa - München 2016

Hbre. Noch vor Weihnachten wird die Dokumentation von der Kundgebung und vom Kongress des ökumenischen Netzwerkes "Miteinander für Europa", die im Sommer 2016 in München stattgefunden haben, als Magazin erscheinen. "Ich bin ganz begeistert, wie toll das Buch geworden ist: 150 Seiten vierfarbig A4 mit ganz vielen Bildern und allen Texten stehen zur Verfügung", schreibt Gerhard Pross vom CVJM Esslingen in einer Information an die beteiligten Gemeinschaften.

21. November 2016

Klaus Heizmann (r) begrüßt Verantwortliche geistlicher Gemeinschaften zu einem Treffen zum Thema Ehe und Familie im Josef-Kentenich-Holf in Hillscheid  (Foto: Neiser)

Klaus Heizmann (r) begrüßt Verantwortliche geistlicher Gemeinschaften zu einem Treffen zum Thema Ehe und Familie im Josef-Kentenich-Holf in Hillscheid  (Foto: Neiser)

Klaus Heizmann. Ehe und Familie – das ist in der Ökumene nicht gerade ein Feld, in dem Einigkeit und Gleichklang erlebt werden. Umso mehr freuen sich die 25 Verantwortlichen aus 15 Neuen Geistlichen Bewegungen, die sich am 15. und 16. November auf dem Josef-Kentenich-Hof in Hillscheid trafen, über ihre Zusammenarbeit. Im Rahmen des „Miteinander für Europa“ treffen sich seit 10 Jahren Verantwortliche für Angebote an Ehepaare aus etwa 20 verschiedenen Gemeinschaften.

9. November 2016
Kundgebung von "Miteinander für Europa" am 2. Juli 2016 in München (Foto: Grill)

Kundgebung von "Miteinander für Europa" am 2. Juli 2016 in München (Foto: Grill)

Hbre. Vor über drei Monaten fand mit dem Treffen des Netzwerkes „Miteinander für Europa“ in München ein Ereignis statt, das denen, die persönlich dabei waren, unvergessen bleiben wird. 5.000 Christen aus über 200 Gemeinschaften und Bewegungen aus 32 Ländern machten in der Öffentlichkeit des Münchner Karls-Platzes ihre Erfahrung deutlich, dass ein versöhntes Miteinander unter Christen verschiedenster Couleur möglich ist und brachten ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass dieses Miteinander Beispiel und Vorbild für ein gesellschaftliches und politisches Miteinander in Europa sein kann.

15. August 2016
Kundgebung von Miteinander für Europa auf dem Karls-Platz in München (Foto: MfE, Brehm)

Kundgebung von Miteinander für Europa auf dem Karls-Platz in München (Foto: MfE, Brehm)

Hbre. Schon sind es wieder sechs Wochen her, dass sich am 2. Juli 2016 weit über 5.000 Menschen zur Kundgebung des ökumenischen Netzwerkes „Miteinander für Europa“ in München auf dem Stachus versammelt hatten. In dieser Veranstaltung und dem vorausgehenden Kongress vom 30. Juni bis 1. Juli war wirklich alles enthalten: BEGEGNUNG zwischen unterschiedlichsten Menschen, die sich jedoch einig darüber waren, die ZUKUNFT miteinander anpacken zu wollen. Die Zeugnisse von VERSÖHNUNG haben gezeigt, dass ein gemeinsamer Weg keine Utopie ist. Im Licht dessen, was sich danach in der Stadt – und in anderen Teilen der Welt – ereignet hat, erscheint die Botschaft von Miteinander für Europa notwendiger und aktueller denn je. In einem 9 Minuten dauernden Video, das kürzlich erschienen ist, werden zentrale inhaltliche Punkte der Kundgebung zusammenfassend dargestellt.

19. Juli 2016
Pallotti-Reliquie aus Sasbach - Eine Schenkung durch Kardinal Bea (Foto: Roland Spether)

Pallotti-Reliquie aus Sasbach - Eine Schenkung durch Kardinal Bea (Foto: Roland Spether)

www.schoenstatt.org - Weihbischof Dr. Michael Gerber. Die letzte Eucharistiefeier in einer künftig nicht mehr genutzten Kirche ist ein trauriger Anlass. Doch führte eben diese Feier daneben auch zu einer ganz unverhofften Perspektive … Über 60 Jahre diente das Spätberufenenseminar St. Pirmin in Sasbach bei Achern dazu, jungen Männern das Abitur zu ermöglichen. Ca. 160 von ihnen wurden Priester. Darunter auch die Schönstattpatres Heinrich Walter, Franz Widmaier und viele andere. Inspiriert durch den damaligen Jungmännerpater Tillmann Beller kamen sie in St. Pirmin erstmalig oder vertieft mit der Welt Schönstatts in Berührung. So mancher spätere Schönstattpater oder Verbandpriester hat in der Hauskapelle des Seminars wichtige Lebensentscheidungen getroffen. Ein wertvoller Ort der Berufung also auch für die Schönstattbewegung.

7. Juli 2016
Pater Ludwig Güthlein und Schwester Vernita Weiss sammeln Eindrücke vom Treffen "Miteinander für Europa" (Foto: Troxler)

Pater Ludwig Güthlein und Schwester Vernita Weiss sammeln Eindrücke vom Treffen "Miteinander für Europa" (Foto: Troxler)

Sr. Lioba Ruprecht, P. Hans-Martin Samiez. Wir waren erstaunt. 80 Mitwirkende aus der Schönstattbewegung fanden sich am Sonntag, 3. Juli 2016, zu einem Dankesgottesdienst im Schönstattzentrum München ein. Das ganze Wochenende über hatten Christinnen und Christen die Stadt München in Atem gehalten. 1.700 Leitungspersönlichkeiten aus verschiedensten Kommunitäten, Gemeinschaften, Bewegungen und Initiativen der großen christlichen Kirchen waren zu einem Kongress im Circus-Krone-Bau zusammen. Am Samstag trafen sich 5.000 Menschen zu einer Kundgebung von Miteinander für Europa auf dem Münchner Karlplatz. 90 Schönstätter nahmen am Kongress teil. Bis zu 120 Schönstätter beteiligten sich an der Organisation und Durchführung von Kongress und Kundgebung.

6. Juli 2016
Die Vertreter der Kirchen, das internationale Leitungskomitee und Verantwortliche aller anwesenden Gemeinschaften sind auf der Bühne versammelt, als die Botschaft von "Miteinander für Europa" 2016 öffentlich proklamiert wurde  (Foto: Grill)

Die Vertreter der Kirchen, das internationale Leitungskomitee und Verantwortliche aller anwesenden Gemeinschaften sind auf der Bühne versammelt, als die Botschaft von "Miteinander für Europa" 2016 öffentlich proklamiert wurde  (Foto: Grill)

Hbre. Zum Abschluss der Kundgebung von „Miteinander für Europa“ wurde die Botschaft des Netzwerkes öffentlich verlesen. In seiner Hinführung machte Pater Heinrich Walter, Schönstatt-Bewegung, Mitglied im internationalen Leitungskomitee, deutlich, dass die im Netzwerk verbundenen kirchlichen Gemeinschaften und Bewegungen in der Gewissheit miteinander unterwegs sind, „dass Jesus Christus mitten in dieser Zeit der Krisen anwesend ist“ und Ängste in Vertrauen und Hingabe verwandele. Pater Walter: „Wir gehen miteinander für ein Christentum der offenen Tore. Wir gehen mit dem Ethos des Respektes vor der Würde des Einzelnen. Wir gehen für ein Europa ohne Zäune und ohne Mauern, für ein Europa der ausgestreckten Hände. Wir gehen für ein Europa, das sehr vielgestaltig und doch Heimat für jeden von uns ist. Wir gehen für ein Europa, das die Spannung aushält zwischen Identität und Differenz.“ Wichtiger als die Worte der Botschaft aber sei das gemeinsame Zeugnis der Freundschaft, diee Bereitschaft zur Versöhnung und die tragfähige Solidarität. „Wir sind die Botschaft an diese Stadt, die sichtbare und erlebbare Botschaft für ganz Europa. Wir sind ein lebendiges Zeugnis dafür, dass mehr Miteinander, Versöhnung und Einheit möglich ist als viele denken“, sagte Pater Walter bevor die Botschaft verlesen wurde.

6. Juli 2016
Ausschnitt SZ-online vom 30.6.2016

Ausschnitt SZ-online vom 30.6.2016

Hbre. Kundgebung und Kongress des Netzwerkes „Miteinander für Europa“ die von 30. Juni bis 2. Juli 2016 in München stattgefunden haben, haben ein vielfältiges und positives Echo in den Medien erfahren. Unter dem Titel „Kirche als Vorbild für die EU - Internationaler Christen-Kongress tagt in München“ zitierte die Süddeutsche Zeitung am 30. Juni u.a. Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, der beim Kongress deutlich gemacht hatte, dass Europa nicht nur eine Wirtschaftsgemeinschaft sei, sondern eine Union, in deren Zentrum die Menschenwürde stehe. Die Flüchtlingssituation und auch die Brexit-Entscheidung zeigten, dass Europa polarisiere und viele Menschen nicht erreiche. Daher müsse sich Europa verändern. Es brauche eine neue geistliche Kraft und die Kirchen müssten in diesem Prozess helfen.

6. Juli 2016
Videobotschaft von Papst Franziskus bei der Kundgebung von Miteinander für Europa in München (Foto: Brehm)

Videobotschaft von Papst Franziskus bei der Kundgebung von Miteinander für Europa in München (Foto: Brehm)

Hbre. Bei der Kundgebung von „Miteinander für Europa“ auf dem Münchner Stachus am 2. Juli 2016 warnte Papst Franziskus in einer Videobotschaft davor, dass sichtbare und unsichtbare Mauern den Kontinent Europa zu spalten drohen. Europa müsse sich fragen, „ob sein enormes, vom Christentum geprägtes Erbe in ein Museum gehört oder noch fähig ist, die Kultur zu inspirieren und seine Schätze der ganzen Menschheit zu schenken“, so der Papst. Das Netzwerk „Miteinander für Europa“ sei mehr denn je notwendig, denn es bezeuge in einem Europa, das aus vielen Nationen besteht, „dass wir Kinder eines einzigen Vaters und Brüder und Schwestern untereinander sind.“ Nachfolgend veröffentlicht schoenstatt.de zur weiteren Nacharbeit die Papst-Botschaft als Video und im Wortlaut.

5. Juli 2016
Ein multilingualer Zirkusdirektor (Foto: Graf)

Ein multilingualer Zirkusdirektor (Foto: Graf)

Elmar Busse. Nach einem sehr intensiven ersten Kongress-Tag mit anregenden Impulsen und bewegenden Zeugnissen war am Abend etwas ganz anderes angesagt – passend zum eigentlichen Ambiente des Circus-Krone-Baus. Begegnung – Versöhnung – Zukunft. Das Motto des ganzen Kongresses auf künstlerisch, artistische Weise ausgedrückt, so bunt und vielfältig wie eben die Zirkuswelt ist. Es wurde ein wirklicher Zirkusabend mit artistischen Einlagen, Tanz, Pantomime, Zauberern und natürlich Clowns. Die vielen Gaben und Fähigkeiten aus den Bewegungen von MfE, haben sich mit großer Freude an diesem Abend eingebracht.

2. Juli 2016
Kundgebung auf dem Münchner Stachus. Für die Musik sorgte die Outbreakband (Foto: Grill)

Kundgebung auf dem Münchner Stachus. Für die Musik sorgte die Outbreakband (Foto: Grill)

MfE. „Diese Christen bekommen wir nicht mehr auseinander, sie gehören zusammen.“ Nicht nur Kardinal Reinhard Marx zeigte sich sichtlich bewegt von der Atmosphäre unter den 5000 Anwesenden bei der Abschlusskundgebung von „Miteinander für Europa“ in München. Nach zwei Tagen dichtem Programm im Circus Krone wollten die Christen aus 200 Gemeinschaften und Bewegungen aus 32 Ländern ein öffentliches Zeichen für Versöhnung und Miteinander der Konfessionen setzen. „Euer Miteinander ist eine Kraft der Kohäsion und hat das klare Ziel, die Grundwerte des Christentums in konkrete Antworten auf die Herausforderungen eines Kontinents in Krise umzusetzen“, sagte Papst Franziskus in einer Videobotschaft.

2. Juli 2016
Ökumenische Gebetszeit im Liebfrauendom (Foto: Haaf)

Ökumenische Gebetszeit im Liebfrauendom (Foto: Haaf)

Maria Fischer. Eine Teilnehmerin des Kongresses "Miteinander für Europa" hat es geschafft, am Morgen des 2. Juli, am Morgen vor der Kundgebung auf dem Stachus – unter freiem Himmel und mitten im Strom einkaufender, bummelnder, telefonierender und fußballbestimmter Fußgänger  - alle sechs Kirchen zu besuchen, in denen sich Christen unterschiedlicher Konfessionen zeitgleich zum ökumenischen Gebet versammelten. Abschluss des Kongresses und geistliches Vorbereiten auf die Kundgebung zugleich.

2. Juli 2016
Jesus Christus in die Mitte stellen (Foto: MfE, Haaf)

Jesus Christus in die Mitte stellen (Foto: MfE, Haaf)

Elmar Busse. Der bayerische Himmel machte seinem Ruf alle Ehre und erstrahlte in Weiß-Blau, als die 1700 Teilnehmer in den Zirkus-Krone-Bau strömten. Stimmungsvolle Fotos vom Vortag, untermalt mit dezenter Saxophonmusik, ließen einen „ankommen“. Christoph Hemberger von der Gemeinschaft Immanuel Ravensburg und Marienschwester Vernita Weiß moderierten den Vormittag. Michelle Moran /London hielt eine Meditation über Hebr 12,1. Die Wolke von Glaubenszeugen, die uns umgibt und die wir selber auch mit darstellen, kann uns ermutigen, im Glauben zu wachsen.

1. Juli 2016
Zweiter Kongressmorgen von "Miteinander für Europa" in München (Foto: MfE, Haaf)

Zweiter Kongressmorgen von "Miteinander für Europa" in München (Foto: MfE, Haaf)

MfE. „Europa im Augenblick“ war der Titel des zweiten Tages des ökumenischen Kongresses des europäischen Netzwerkes von „Miteinander für Europa“ in München. Michael Hochschild, Forschungsdirektor und Professor für postmodernes Denken am TimeLab in Paris, unterstrich die gesellschaftspolitische Bedeutung der Bewegungen und geistlichen Gemeinschaften in Europa. Sie seien die Antwort auf die Frage, ob die Hoffnung eine Zukunft habe, denn sie zeigten schon heute, wie es morgen anders gehen könnte.

30. Juni 2016
Dialog zwischen den Vorsitzenden der beiden großen Kirchen in Deutschland (Foto: MfE, Foto: Haaf)

Dialog zwischen den Vorsitzenden der beiden großen Kirchen in Deutschland (Foto: MfE, Foto: Haaf)

Andrea Fleming, MfE. Christliche Gemeinschaften und Bewegungen können Europa, das sich zunehmend polarisiert, zusammenführen. Das sagte der evangelisch-lutherische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm am ersten Vormittag des Mitarbeiterkongress des ökumenischen Netzwerkes „Miteinander für Europa“ in München. 1700 Teilnehmer aus 200 christlichen Gemeinschaften und Bewegungen und 40 Ländern sind dazu bis morgen (Freitag) im Circus Krone zusammen.

29. Juni 2016
Warm Up im Cirkus Krone Bau, München  Up Veranstaltung von Miteinander für Europa im  (Foto: Koni Brand)

Warm Up im Cirkus Krone Bau, München  Up Veranstaltung von Miteinander für Europa im  (Foto: Koni Brand)

Hbre. Mit einer begeisternden Warm Up Veranstaltung im Circus-Krone-Bau hat das internationale Treffen des Netzwerkes "Miteinander für Europa" begonnen. Viele Teilnehmer aus München und Umgebung sowie alle Helfer und Verantwortlichen kamen vor allem zusammen, um gemeinsam für das Gelingen des Kongresses zu beten. Daneben half die Warm Up Veranstaltung, sich schon einmal kennen zu lernen, sich neu aufeinander einzulassen und ein gemeinsames Klima zu schaffen. Das schnell entstehende dichte Klima zeigt einmal mehr, wie intensiv die Verbindungen und Beziehungen zwischen den Teilnehmern verschiedenster christlicher Bewegungen, Gemeinschaften, Werke und Initiativen aus unterschiedlichen Kirchen geworden sind. Die Teilnehmer erwartet ab dem 30. Juni ein Kongress, der angesichts der politischen Situation in Europa eine unerwartet weitreichende Bedeutung als Zeichen der Hoffnung bekommen hat: Ein Miteinander in vielfältiger Verschiedenheit ist nicht nur möglich, sondern vor allem auch bereichernd, das ist die Erfahrung der teilnehmenden und mitwirkenden Gemeinschaften. Zur gleichen Zeit, in der sich der "Munich Economic Summit" dem Dialog über Kernfragen der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa widmet, wird der Kongress von Miteinander für Europa in Foren und öffentlichen Podien Werte betonen, die Europa zusammenhalten können.

27. Juni 2016
Miteinander für Europa im Zeichen des Brexit (Grafik: Brehm)

Miteinander für Europa im Zeichen des Brexit (Grafik: Brehm)

Andrea Fleming. Nach den Nachrichten am heutigen Montagmorgen, dem Tag nach dem „Brexit“, sind sich die Verantwortlichen des Leitungskomitees von „Miteinander für Europa“ einig: Der Europa-Kongress vom 30. Juni bis 1. Juli und die Kundgebung auf dem Münchner Karlsplatz am 2. Juli bekommen vor diesem Hintergrund eine neue, weitreichendere Bedeutung.

22. Juni 2016
Ausschnitt aus der basis Juni 2016 (Foto: basis)

Ausschnitt aus der basis Juni 2016 (Foto: basis)

Hubertus Brantzen. Der Trailer auf schoenstatt.de macht aufmerksam auf das Treffen der europäischen katholischen und evangelischen Geistlichen Bewegungen in München vom 29. Juni bis zu 2. Juli. basis eine Zeitschrift aus dem Patris Verlag in Vallendar- Schönstatt hat zu diesem sehr markanten „Zeichen der Zeit“ ein eigenes Heft erstellt.

16. Juni 2016
Kundgebung Miteinander für Europa (Foto: MfE)

P. Hans-Martin Samiez. Am 2. Juli findet zwischen Hauptbahnhof und Marienplatz in München eine Kundgebung statt. Christinnen und Christen demonstrieren auf dem Karlsplatz. Was will die Menge der Versammelten der Öffentlichkeit zeigen? Es gibt einen Gott, der in den Herzen vieler Menschen wirkt. Und er wirkt in der Sehnsucht das Gemeinsame mehr zu lieben als das trennende. „500 Trennung sind genug“, werden die Versammelten sagen, „Einheit ist möglich“, werden sie einander zurufen.

6. Juni 2016
Miteinander für Europa (Foto: MfE)

Andrea Fleming. Zur Vorbereitung der Kundgebung von Miteinander für Europa am 2. Juli 2016 hatte der evangelische Landesbischof von Württemberg und Vizepräsident des Lutherischen Weltbundes Otfried July zu sich nach Hause eingeladen: Kardinal Kurt Koch, Präsident des päpstlichen Rates für die Einheit der Christen reiste aus Rom an, der rumänisch-orthodoxe Metropolit Serafim Joanta kam aus Nürnberg. Vom Leitungsteam des Netzwerkes Miteinander für Europa waren Sr. Anna-Maria aus der Wiesche (Christusbruderschaft Selbitz), Gerhard Proß (CVJM Esslingen) und Diego Goller (Fokolar-Bewegung) anwesend.

2. Juni 2016
Noch 30 Tage (Foto: together4europe.org)

Noch 30 Tage ... (Foto: together4europe.org)

Hbre. „Unglaublich aber wahr - nach monatelanger Vorbereitung fehlen nun nur noch 30 Tage bis zur Begegnung in München!“ heißt es in einem Newsletter, den alle, die sich zum Kongress von Miteinander für Europa, der vom 30. Juni bis 1. Juli in München stattfinden wird, am 1. Juni erhalten haben. Neben Informationen und praktischen Hinweisen wird im Newsletter darauf hingewiesen, dass Interessierte sich nach wie vor zur Teilnahme am Kongress anmelden können. „Es gibt noch freie Plätze!“

30. Mai 2016
Miteinander für Europa 2016 in München

Von 10:30 bis 11:30 laden jeweils verschiedene Gemeinschaften und Bewegungen in sechs verschiedene Kirchen der Münchner Innenstadt ein zu einem ökumenischen Gebet. Die Gebete finden zur gleichen Zeit statt, werden jedoch unterschiedlich gestaltet.

30. Mai 2016
Miteinander für Europa 2016 in München

Die 19 Podien finden statt am Freitag, 1. Juli zwischen 15:00 und 17:30 Uhr. Die Referenten werden einen kurzen thematischen Impuls geben, danach ist Austausch mit dem Publikum vorgesehen. Mehrere Podien beziehen sich auf die sieben Ja-Statements, die 2007 formuliert wurden.

30. Mai 2016
Miteinander für Europa 2016 in München

Am Donnerstagnachmittag, 30. Juni finden folgende 19 Foren zwischen 15:00 und 17:30 Uhr statt. Dabei vertiefen jeweils mehrere Gemeinschaften und Bewegungen zusammen ein Thema aus der Sicht ihrer Charismen und schaffen Raum zum Austausch.

30. Mai 2016
Miteinander für Europa 2016 in München

KONGRESS - PROGRAMM: Der Kongress wird am Donnerstag, 30. Juni und am Freitag, 1. Juli 2016 (Ankunft am Abend des 29. Juni) im Circus-Krone-Bau sein: Marsstraße 43, 80335 München (eine S-Bahnhaltestelle vom Hauptbahnhof entfernt).

DIE PLENARVERANSTALTUNGEN finden vormittags und abends im Circus-Krone-Bau statt. Im Programm sind dabei vorgesehen: Bibelexegesen; das Bündnis der gegenseitigen Liebe und seine Bedeutung für die Ökumene; neue Impulse für das soziale, politische und kirchliche Leben, die aus dem Bündnis hervorgehen;  die Geschiche des Miteinanders. Beiträge, Impulse und Referate unter anderem von: Gerhard Proß, Sr. Vernita Weiß, Sr. Anna-Maria aus der Wiesche, Bruder Franziskus Joest, Maria Voce, Herbert Lauenroth, Gérard Testard, Pfr. Thomas Römer, Hartmut Steeb, P. Lothar Penners, Kardinal Walter Kasper, Bischof Christian Krause, Kardinal Reinhard Marx, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm. LOBPREIS: Albert Frey und Andrea Adams-Frey

30. Mai 2016
Miteinander für Europa 2016 in München

Auf dem Weg zum Reformationsgedenken 2017 haben die Gemeinschaften von „Miteinander für Europa“ mit einem Kongress an dem Verantwortliche, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von über 300 christlichen Bewegungen und kirchlichen Gemeinschaften teilgenommen haben und mit einer öffentlichen Kundgebung auf dem Stachus in München, ein Zeichen der Hoffnung gesetzt.

Programm (zum Nachlesen)
4. Mai 2016
Miteinander für Europa (Foto: MfE)

Miteinander für Europa (Foto: MfE)

Hbre. Sind Sie schon zum Kongress „Begegnung. Versöhnung. Zukunft.“ in München angemeldet? Das Netzwerk „Miteinander für Europa“ ist vom 30. Juni bis 1. Juli 2016 Veranstalter dieses Kongresses, der am 2. Juli in eine große Kundgebung auf dem Münchner Stachus mündet, zu der jede und jeder herzlich willkommen ist. „Wir befinden uns in einer Zeit der Krise, in der Europa vor großen Herausforderungen steht. In München möchten wir ein starkes Zeugnis der Einheit geben“, heißt es im neuesten Newsletter des Netzwerkes. „Deshalb wollen wir uns erneut treffen, Versöhnung leben, und gemeinsam auf die Zukunft zugehen.“

27. April 2016
Pfingstgebet (Grafik: Maria Kiess, Freising)

(Grafik: Maria Kiess, Freising)

Hbre. Knapp 4.000 Hefte der Arbeitshilfe zum Pfingstgebet 2016 sind in der Zwischenzeit per Post bei Gemeinschaften, Gebets-Gruppen, Schönstatt-Zentren, Kirchengemeinden und auch bei einzelnen Betern eingetroffen. „Angesichts der aktuellen Situation unseres Kontinentes werden sich in den neun Tagen vor Pfingsten auf diesem Weg viele in einen Gebetssturm für mehr Einheit in Europa einschalten. Und gleichzeitig bitten wir den allmächtigen und barmherzigen Vater-Gott für ein gutes Gelingen und eine geistliche und konkrete Fruchtbarkeit des vom Netzwerk ‚Miteinander für Europa‘ in München geplanten ökumenischen Events“, sagt Pater Dr. Lothar Penners, einer der Verantwortlichen für das „Miteinander für Europa“ in der Schönstatt-Bewegung. „Kurzentschlossene können noch weitere Hefte im Sekretariat der Schönstatt-Bewegung Deutschland bestellen“, so Penners.

26. April 2016
Papst Franziskus und Patriarch Bartholomäus I bei einem Treffen in Jerusalem (Foto: Nir Hason)

Papst Franziskus und Patriarch Bartholomäus I bei einem Treffen in Jerusalem (Foto: Nir Hason @ wikimedia.org, CC BY-SA 3.0)

Die beiden Kirchenoberhäupter unterstützen das Netzwerk „Miteinander für Europa“ am 2. Juli 2016 durch persönliche Grußbotschaften, die per Video eingespielt werden. Außerdem haben der Generalsekretär des Europarates und der Präsident der Europäischen Kommission ihre Schirmherrschaften für den Mitarbeiterkongress am 30. Juni und 1. Juli 2016 im Zirkus Krone Bau und für die Kundgebung am 2. Juli 2016 auf dem Münchner Stachus bestätigt.

14. April 2016
500 Jahre Trennung sind genug - Einheit ist möglich! (Foto: Traierausschnitt)

500 Jahre Trennung sind genug - Einheit ist möglich! (Foto: Traierausschnitt)

Hbre. „500 Jahre Trennung sind genug – Einheit ist möglich!“ Mit diesem Slogan lädt das ökumenische Netzwerk „Miteinander für Europa“, zu dem auch die Schönstatt-Bewegung gehört, zu einer internationalen Begegnung in München ein. Mitgestaltet werden Kongress und Kundgebung von Vertretern der Politik und zahlreichen Kirchenoberhäuptern, unter ihnen Kardinal Kurt Koch aus Rom, Bischof Otfried July vom Lutherischen Weltbund, der rumänisch-orthodoxe Erzbischof und Metropolit Serafim Joanta, Kardinal Reinhard Marx und Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm.

1. März 2016
Einladung zur Kundgebung von Miteinander für Europa: Gerhard Kehl, Jordan Stiftung, auf dem Stachus in München (Foto: VideoAusschnitt)

Einladung zur Kundgebung von Miteinander für Europa: Gerhard Kehl, Jordan Stiftung, auf dem Stachus in München (Foto: VideoAusschnitt)

Hbre. Am 2. Februar sind es noch genau vier Monate bis zur großen öffentlichen Kundgebung des europäischen ökumenischen Netzwerkes „Miteinander für Europa“ in München. Am 2. Juli will eine beeindruckende Vielfalt von Gemeinschaften und Bewegungen aus verschiedenen Religionen auf dem Münchner Stachus deutlich machen, dass Einheit möglich ist, dass Christen verschiedenster Couleur mehr verbindet als trennt. „500 Jahre Trennung ist genug! Wir machen gemeinsam ein Tor auf für Deutschland, für Europa, und für Dich!“ sagt Gerhard Kehl von der „Jordan Stiftung“, Kempten, in einem Motivationsvideo und fordert die Mitglieder der beteiligten Gemeinschaften auf, in großer Zahl dabei zu sein.

1. März 2016
Rhein-Meeting in Köln (Foto: rhein-meeting.org)

Rhein-Meeting in Köln (Foto: rhein-meeting.org)

Gianluca Carlin. Das dritte Rhein-Meeting zum Thema „Frei sein! Wozu?“, veranstaltet von Mitgliedern und Freunden der Bewegung Comunione e Liberazione, hat am letzten Februarwochenende im Kölner Maternushaus stattgefunden. An dem dreitägigen Treffen nahmen rund 1.000 Personen teil. Der Vorsitzende des Rhein-Meetings, Gianluca Carlin, wies zu Beginn auf das ambivalente Verständnis von Freiheit in der Gegenwart hin. Dabei erwähnte er einerseits die Aussage des französische Schriftstellers Michel Huellebec, wonach Mensch „es satt hat, frei zu sein: es ist ihm zu mühselig“. Andererseits machten sich Tausende von Menschen auf, ließen alles zurück, um die Freiheit zu finden, ja sie seien sogar bereit, für die Freiheit ihrer eigenen Glaubensüberzeugung zu sterben.

10. Februar 2016
Schwester M. Vernita Weiss begrüßt die Teilnehmer des Vorbereitungstreffens für die Miteinander für Europa Veranstaltungen im Juli in München (Foto: Zabala)

Schwester M. Vernita Weiss begrüßt die Teilnehmer des Vorbereitungstreffens für die Miteinander für Europa Veranstaltungen im Juli in München (Foto: Zabala)

Ilse Keßler / Hbre. Mit dem Ziel, Mitarbeiter und Verantwortliche aus der Schönstatt-Bewegung über den Stand der Planungen des großen Treffens von „Miteinander für Europa“ von 30. Juni bis 2. Juli in München zu informieren, die Mitarbeit konkreter zu planen und zu koordinieren, sowie weitere potentielle Mitstreiter als Helfer für verschiedenste Bereiche zu gewinnen, trafen sich am Samstag, 6.Februar 2016, von 14 bis 18 Uhr im Münchner Schönstatt-Zentrum etwa 25 Personen vor allem aus dem Raum München, aus Passau, Schönstatt und aus Rom.

11. Januar 2016
Pater Heinrich Walter übergibt Papst Franziskus die Infobroschüre von Miteinander für Europa (Foto: privat)

Pater Heinrich Walter übergibt Papst Franziskus die Infobroschüre von Miteinander für Europa (Foto: privat)

Hbre. Papst Franziskus kennt sie, die Broschüre, die über ein Ereignis informiert, zu dem über 400 Bewegungen und Gemeinschaften aus Europa vom 30. Juni bis 2. Juli 2016 nach München einladen. Pater Heinrich Walter hat bei einer Privataudienz des Papstes für das Generalkapitel seiner Gemeinschaft im September 2015 die Gelegenheit genutzt, dem Heiligen Vater die Broschüre zu übergeben und ihm das Anliegen von „Miteinander für Europa“ kurz vorzustellen. „Ich wusste, dass man die Audienzen nicht für Werbezwecke nutzen soll, aber ich fasste den Mut und erklärte Papst Franziskus auf Spanisch unser Vorhaben, erwähnte den Beginn des Miteinander und die Führung Gottes in den 15 Jahren“, berichtet Walter.

16. Dezember 2015
Gerhard Kehl, Jordan-Stiftung, erläutert in Würzburg, im Haus der Vineyard-Bewegung, das Konzept für die Kundgebung in München (Foto: Bianca Bauer, Aglow)

Gerhard Kehl, Jordan-Stiftung, erläutert in Würzburg, im Haus der Vineyard-Bewegung, das Konzept für die Kundgebung in München (Foto: Bianca Bauer, Aglow)

Pfr. Josef Treutlein. Am 4. und 5. Dezember 2015 haben sich in Würzburg zunächst die Verantwortlichen vom Führungskreis und dann ca. 150 Vertreter/innen sehr vieler Gemeinschaften von „Miteinander für Europa“ getroffen. Schönstatt war u. a. durch P. Güthlein, P. Penners, Sr. M. Vernita, Sr. M. Annetraud, Sr. M. Monika, Frau Shanel und Pfr. Treutlein vertreten. Kurze Blitzlichter auf Aktivitäten 2015 zeigten - wieder einmal -  das Erstaunliche: 400 Gemeinschaften unterschiedlicher Länder, Kulturen, Konfessionen und Prägungen sind miteinander verbunden.

16. November 2015
Logo Miteinander für Europa

Logo Miteinander für Europa

Vom 12. bis 14. November waren in Holland 100 leitende Vertreter des Netzwerkes „Miteinander für Europa“ versammelt um die für das Jahr 2016 in München geplanten Großveranstaltungen vorzubereiten, die unter dem Thema stehen "Einheit ist möglich". Mit großer Betroffenheit nahmen die Teilnehmer des Treffens, die insgesamt etwas über 30 Gemeinschaften und Bewegungen aus dem Bereich der christlichen Kirchen vertreten, die Nachrichten von den Anschlägen in Paris zur Kenntnis. Eine spontane Zeit der Schweigens und des gemeinsamen Gebets, aber auch ein Aufruf, gerade jetzt die christlichen Werte Europas zu leben und sie in Solidarität mit den Menschen in Frankreich gemeinsam zu bezeugen, war die Reaktion. Gemeinsam veröffentlichen sie folgende Erklärung als Reaktion auf die Terroranschläge in Paris.

22. Oktober 2015
MfE - München 2016 (Foto: MfE)

MfE - München 2016 (Foto: MfE)

Hbre. „In uns ist eine starke Sehnsucht gewachsen nach der Einheit der christlichen Konfessionen“, heißt es in einer Informationsbroschüre des Netzwerkes „Miteinander für Europa“ zu den beiden für das Jahr 2016 geplanten Groß-Events in München. Einheit sei möglich, das erlebten die Beteiligten im Miteinander der christlichen Gemeinschaften und Bewegungen der verschiedenen Kirchen seit mehr als 15 Jahren. „Eine wichtige Voraussetzung dafür ist eine tiefgreifende und wahrhaftige Versöhnung“, heißt es in der Broschüre des Netzwerkes, in dessen zentralen Leitungsteams auf europäischer und nationaler Ebene auch Vertreter der Schönstatt-Bewegung wesentlich beteiligt sind.

27. August 2015
fokolarbewegung Klaus-Hemmerle-Preis

Andrea Fleming. Die mosambikanische Ärztin Dr. Noorjehan Abdul Majid, Maputo/Mosambik erhält von der Fokolar-Bewegung den nach dem verstorbenen Bischof von Aachen benannten Klaus-Hemmerle-Preis 2016. Dr. Majid arbeitet seit 2002 in mehreren AIDS-Zentren in und außerhalb von Maputo für das AIDS-Behandlungsprogramm DREAM der Gemeinschaft Sant’Egidio in Mosambik. Die Preisverleihung findet am 22. Januar 2016 in Aachen statt.

2. Juli 2015
Logo Miteinander für Europa

Hbre. Wo werden Sie heute in einem Jahr, am 2. Juli 2016, sein? Den Gedenktag an die Begegnung zwischen Maria und ihrer Tante Elisabeth, der uns die Gottesmutter Maria als eine Frau vor Augen stellt, die „eilends“ ihren – noch ungeborenen – Sohn, Jesus, zu den Menschen trägt, könnten Sie in München verbringen. Denn am 2. Juli 2016 laden die Gemeinschaften des Netzwerkes "Miteinander für Europa" zu einer großen internationalen Kundgebung in die Münchener Innenstadt ein. Im Vorfeld des Reformationsjubiläums, das 2017 begangen werden wird, wollen die im Netzwerk verbundenen Gemeinschaften unter dem Thema „500 Jahre Trennung sind genug - Einheit ist möglich!“ gemeinsam ein Zeichen der Hoffnung setzen.

31. März 2015
Prof. Julián Carrón, Leiter der Bewegung Comunione e Liberazione (links) (Foto: Otterbach)

Prof. Julián Carrón, Leiter der Bewegung Comunione e Liberazione (links) (Foto: Otterbach)

Isabel Otterbach. „Das Wagnis der Erziehung“ lautete der Titel des Rhein-Meetings 2015, das vom 20. bis 22. März im Maternushaus in Köln ein anspruchsvolles Programm bot. Hochkarätige Gäste aus Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft referierten und diskutierten an den drei Tagen intensiv über Erziehung, vor allem im Kontext von Schule und Arbeitswelt. Den rund 500 Besuchern eröffneten sich durch die vielseitigen Beiträge neue Perspektiven hinsichtlich der Bedeutung und Aktualität von Erziehung. Ausstellungen und eine musikalisch umrahmte Lesung rundeten das Kulturereignis ab und trugen zum großen Erfolg des zweiten Rhein-Meetings bei.

19. Februar 2015
Logo "Miteinander für Europa"

Hbre. „500 Jahre Trennung sind genug!“, so haben Mitglieder des Leitungsteam von „Miteinander für Europa“, dem europäischen Netzwerk christlicher Bewegungen und Gemeinschaften, zu dem auch die Schönstatt-Bewegung gehört, formuliert. Deshalb werden die Gemeinschaften aus dem evangelischen, katholischen, anglikanischen, orthodoxen und freikirchlichen Bereich von 30. Juni bis 2. Juli 2016 einen internationalen Kongress in München, im Krone Bau, veranstalten. „Wir laden zu einer konkreten Erfahrung der Einheit und zu einem vertieften Schritt der versöhnten Vielfalt von Konfessionen und Kulturen ein“, schreiben Sr. M. Vernita Weiß, Schönstattfamilienbewegung Deutschland, P. Dr. Lothar Penners, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland und P. Heinrich Walter, Vorsitzender des internationalen Generalpräsidiums der Bewegung in einer Information an die Schönstatt-Bewegung.

30. Januar 2015
Die ersten Schritte (Gemälde: Vincent van Gogh)

Die ersten Schritte (Gemälde: Vincent van Gogh)

Isabel Otterbach. Vom 20. bis 22. März 2015 findet im Maternushaus in Köln zum zweiten Mal das Rhein-Meeting statt. Nach dem großen Erfolg zum Thema „Europa” im vergangenen Jahr widmen sich beim Kulturereignis 2015 hochkarätige Vertreter aus Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft dem Thema der Erziehung. Im Rahmen von Podiumsdiskussionen, Vorträgen sowie Ausstellungen und einer Lesung sind alle Interessierten eingeladen, sich mit dem Thema „Das Wagnis der Erziehung“ aus verschiedenen Perspektiven auseinanderzusetzen. Das Rhein-Meeting steht unter der Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments sowie der Ministerin für Schule und Weiterbildung in NRW, Sylvia Löhrmann und des Alterzbischofs von Köln, Joachim Kardinal Meisner. Veranstalter sind der Rhein-Meeting e.V. und die Gemeinschaft Comunione e Liberazione (Gemeinschaft und Befreiung).

27. Januar 2015
Thema Wirtschaftstagung von MfE (Foto: MfE)

Hbre. „Europa ringt weiter mit ökonomischen Unwägbarkeiten. Unternehmen, Politiker und Zivilbürger stehen vor großen Herausforderungen.“ So heißt es im Einladungsprospekt einer Tagung, die sich – im Rahmen des Netzwerkes “Miteinander für Europa” veranstaltet – mit Fragen einer gerechten und solidarischen Wirtschaft auseinandersetzen wird. Zu dieser Tagung, die von 6. bis 8. März 2015 im Gewerbepark Lionello Bonfanti Loppiano, Figline e Incisa in Valdarno (FI), Italien, stattfinden wird, sind Christen aus verschiedenen Bereichen der Ökonomie und Geschäftswelt sowie an Wirtschaftsfragen Interessierte herzlich eingeladen.

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