Mitbauen an Pater Kentenichs Vision der Kirche – Belmonte braucht Unterstützung

Belmonte LogoSeit 2004 baut die Schönstatt-Bewegung am internationalen Zentrum Belmonte. Auf dem 4 ha großen Gelände im Norden Roms entstehen drei Hauptgebäude, Übernachtungsmöglichkeiten für 60 Gäste und ein modernes Konferenz- und Begegnungszentrum. Geistiger Mittelpunkt ist das Heiligtum MATRI ECCLESIAE. Für die Baumaßnahmen werden insgesamt etwa 15,8 Mio Euro investiert, von denen über 9 Mio Euro durch Rücklagen finanziert und durch großzügige Spenden bereits eingeworben werden konnten. Für die noch offene Summe benötigt der Träger des Zentrums, das Schönstatt-Institut Diözesanpriester, die Solidarität aller Schönstätter weltweit.

Auf einen wirklich schönen Hügel am "Stadtrand" von Rom liegt das Schönstatt-Zentrum Belmonte, das seiner Fertigstellung entgegen geht (Foto: Zillekens)

Auf einen wirklich schönen Hügel am "Stadtrand" von Rom liegt das Schönstatt-Zentrum Belmonte, das seiner Fertigstellung entgegen geht (Foto: Zillekens)

Ein Versprechen an Pater Kentenich

Pater Josef Kentenich erhält zu seinem 80. Geburtstag ein symbolisches Modell des zukündtigen Romzentrums (Foto: Archiv)

Pater Josef Kentenich erhält zu seinem 80. Geburtstag ein symbolisches Modell des zukündtigen Romzentrums (Foto: Archiv)

Das Generalpräsidium bei seiner Tagung 2014 in Rom - hier am Grab Vinzenz Pallottis (Foto: Archiv)

Das Generalpräsidium bei seiner Tagung 2014 in Rom - hier am Grab Vinzenz Pallottis (Foto: Archiv)

Der Aufbau eines internationalen Schönstattzentrums in Rom war eines der wichtigen Ziele von Pater Kentenich. Denn das, was der Schönstatt-Bewegung vom Gott des Lebens durch die Gottesmutter Maria und im Heiligtum geschenkt wurde, das wollte er der Kirche anbieten zur Verwirklichung ihrer Sendung. „Hin nach Rom, hin zum Heiligen Vater“ war daher seine Stoßrichtung, nicht erst am Ende des Zweiten Vatikanischen Konzils. „Wir wollen in der Heiligen Stadt der lieben Gottesmutter, der Dreimal wunderbaren Mutter und Königin von Schönstatt ein Heiligtum errichten, wollen sie hier heimisch machen“, damit sie wirken kann für den Papst und seine Kurie, für die Stadt Rom und den ganzen Weltkreis. Dem soll auch „ein Bewegungshaus, das Schönstatt ausstrahlt“ dienen.

Der Bau des Heiligtums und des Zentrums ist ein Versprechen des Generalpräsidiums des internationalen Schönstattwerkes zum 80. Geburtstag des Gründers im Jahr 1965. Fast vierzig Jahre dauerte es bis zur Baugenehmigung und zur Einweihung des Heiligtums im Jahr 2004. Über zehn Jahre später ist nun der Bau des Domus Pater Kentenich in der Endausbauphase. Ende Juni 2014 übergab das Präsidium in einem schlichten Akt dem Vater und Gründer Pater Kentenich das Geschenk, das ihm die Vorgänger im Präsidium vor damals 49 Jahren versprochen hatten. Im Rahmen der Jubiläumswallfahrt „100 Jahre Schönstatt“ besuchten weit über 3.000 Pilger das Schönstattzentrum Belmonte.

Konturlinien einer neuer Kirche

Belmonte steht als Ort für das Bild einer neuen Kirche, einer geschwisterlichen, geistbeseelten, armen, pilgernden und missionarischen Kirche, die Pater Kentenich durch Schönstatt mitbauen wollte – einer Kirche, wie Papst Franziskus sie in seinen Worten und Gesten gestaltet und deren Konturen schon sichtbar werden. Eine Kirche, die Menschen die Freude am Evangelium neu entdecken lässt. Eine Kirche, die Mutter, Hirtin und Heimat ist. Eine Kirche, die hinausgeht zu den Menschen, an die Peripherien der Gesellschaft. Eine Kirche, die geprägt ist von Barmherzigkeit und mütterlich weit ausgebreiteten Armen. Eine Kirche, die Maria ist.

Ganz aus dem Geist des II. Vatikanischen Konzils skizzierte Pater Josef Kentenich bei der Segnung des Grundsteins für das MATRI ECCLESIAE Heiligtum in Rom seine Vision einer erneuerten Kirche.

  • „Das ist eine Kirche, die auf der einen Seite tief innerlich beseelt traditionsgebunden ist, aber auf der anderen Seite ungemein frei, gelöst von erstarrten traditionsgebundenen Formen.“
  • „Das ist eine Kirche, die in überaus tiefgreifender Brüderlichkeit geeint, aber auch gleichzeitig hierarchisch, ja väterlich gelenkt und regiert wird.“
  • „Das ist eine Kirche, die die Sendung hat, die Seele der heutigen und der kommenden Kultur und Welt zu werden.“
  • Die neue Kirche wird eine marianische Kirche sein. Maria ist „Muster und Mutter der Kirche“.
  • Später in einem Vortrag über das Kirchenbild nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil am 2. Februar 1966 ergänzt er die Charakterisierung der erneuerten Kirche. Es ist ihm wichtig, dass es „eine arme Kirche“ wird, „die mehr und mehr Abschied nimmt vom gebräuchlichen Pomp“ und eine „Freundin der Armen ist und nicht ständig beim Staate bettelt um Wohlwollen und Wohlgefallen“.
  • Eine Kirche, die sich nicht verlässt auf Reichtum und politische Macht, wird auf eine ganz neue Weise offen sein für das Wirken des Geistes. So zeichnet er „eine Kirche, die durch und durch vom Heiligen Geist regiert wird“.
  • Schließlich beschreibt er das Ideal einer „demütigen Kirche, die sich selber als schuldig bekennt und den Mut hat, um Verzeihung zu bitten“.
Matri-Ecclesiae-Heiligtum und Domus Padre Kentenich, Belmonte, Rom (Foto: Brehm)

Matri-Ecclesiae-Heiligtum und Domus Padre Kentenich, Belmonte, Rom (Foto: Brehm)

Hilfe für den Endausbau gesucht

Belmonte als Zentrum einer solchen Vision kann keine Gliederung oder Gemeinschaft der Schönstatt-Bewegung alleine realisieren. Die Verwirklichung der Sehnsucht Pater Kentenichs braucht Begeisterte aus aller Welt. Weil derzeit die Mittel aufgebraucht sindgeht der Endausbau nur „auf kleiner Flamme“ weiter. Wenn die Mittel da wären, könnte das DOMUS PATER KENTENICH in wenigen Monaten fertig gestellt werden.

Ihre persönliche Patenschaft „Eine Tür und ein Fenster für Belmonte“

Bauen Sie aktiv mit an einer weltoffenen Kirche und einer kirchenoffenen Welt.

  • Für insgesamt 116 Tür- und Fensterpaare können Patenschaften übernommen werden.
  • Eine Patenschaft ist für eine Spendensumme ab 900 Euro möglich.
  • Jede Patenschaft wird mit einer Nennung an unserer Patenwand auf Belmonte und auf unserer Spendengalerie im Internet namentlich gewürdigt.
  • Zur Spendenaktion: Eine Tür und ein Fenster für Belmonte
Logo: roma-belmonte.info

Ein Zimmer für jedes Land

Das Gäste- und Begegnungszentrum DOMUS PATER KENTENICH verfügt über 31 Gästezimmer. Diese Zimmer tragen den Namen der Länder, in denen es im Jubiläumsjahr 2014 ein Heiligtum gibt. Jedes Land ist eingeladen, in seinem Zimmer präsent werden: mit einem Bild der Gottesmutter von Schönstatt, einem Kreuz und einem Bild einer weiteren landestypischen Kostbarkeit.

Für den Bau und die Ausstattung der Zimmer wird je nach Größe eine Investition von 45. bis 55.000 Euro benötigt. Mit einer Spende kann jeder entweder sein „nationales Zimmer“ unterstützen oder sich mit einem anderen Land solidarisch zeigen.

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