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14. Mai 2019 | International | 

Belmonte kann nun offiziell bewohnt werden


Internationales Schönstattzentrum Belmonte in Rom erhält Zertifikat „Agibilità – Bewohnbarkeit“

Internationales Schönstattzentrum Belmonte in Rom erhält Zertifikat „Agibilità – Bewohnbarkeit“

Hbre. Ein „Zertifikat über die Bewohnbarkeit“, ausgestellt von der Baubehörde der Stadt Rom, macht es nun möglich, dass das Internationale Schönstattzentrum Belmonte offiziell bewohnt werden kann. Die lang ersehnte schriftliche Mitteilung der „Agibilità – Bewohnbarkeit“ traf am 8. Mai 2019 beim Träger und Bauherrn des Zentrums, dem Schönstatt-Institut Diözesanpriester, ein. Damit bestätigt die Baubehörde der Stadt Rom für das Heiligtum MATRI ECCLESIAE, für das Tagungs- und Gästehaus DOMUS PATER KENTENICH, für das Wohngebäude CASA DELL‘ ALLEANZA und für die technischen Anlagen im gesamten Gelände die Fertigstellung nach den Bauanträgen und erlaubt die Nutzung als Wohngebäude.

Blick auf das internationale Romzentrum der Schönstatt-Bewegung (Foto: Brehm)

Blick auf das internationale Romzentrum der Schönstatt-Bewegung (Foto: Brehm)

Ein lange ersehntes Dokument: Zertifikat: „Agibilità – Bewohnbarkeit“

Ein lange ersehntes Dokument: Zertifikat: „Agibilità – Bewohnbarkeit“

Mit zwei Koffern voller Unterlagen zur römischen Baubehörde

Pfarrer Heinz-Martin Zipfel, Schönstatt-Institut Diözesanpriester, Pfarrer in Ludwigsburg und Leiter der Steuerungsgruppe Belmonte berichtet in einem Infobrief: „In den letzten Monaten konnten wir den Handwerksfirmen einen weiteren Teil der noch offenen Rechnungen bezahlen. Dies wurde möglich durch Spenden und Belmonte-Darlehen der letzten Zeit. Die noch notwendigen Dokumente für die Fertigstellung und Sicherheit der Gebäude wurden daraufhin vollends zusammengestellt.“ Am Montag, 6. Mai um 5 Uhr in der Frühe habe sich Architekt Aldo Piano mit zwei Koffern voller Unterlagen auf den Weg zur Baubehörde gemacht um rechtzeitig anzustehen. Am späten Nachmittag habe dann Architekt Rainer Pörsch in Boppard die Nachricht erhalten, dass die Arbeit erfolgreich war und die Behörde aufgrund der Dokumente das Zertifikat „Agibilità“ ausstelle.

„Wir sind sehr froh und dankbar für diesen wichtigen Schritt in der Baugeschichte des Internationalen Schönstattzentrums Belmonte in Rom“, so Zipfel weiter. Der Dank gelte besonders der Gottesmutter, der MATER ECCLESIAE, der Königin von Belmonte, die seine Gemeinschaft am 22. August 2016 erneut zur „Königin von Belmonte“ erwählt und gekrönt habe. „In der schlichten ‚Deltakrone‘ mit den persönlichen Fingerabdrücken wurden ihr alle offenen Fragen, alle Schwierigkeiten und Hindernisse um Belmonte ans Herz gelegt“, unterstreicht Heinz-Martin Zipfel.

Die "Deltakrone" für die Gottesmutter (Foto: Zipfel)

Die "Deltakrone" für die Gottesmutter (Foto: Zipfel)

Weitere Schritte in Richtung der Zielsetzung Belmontes gehen

Nun könnten weitere Schritte in Richtung der Zielsetzung des internationalen Schönstattzentrums Belmonte, Rom, gegangen werden, so der Leiter der „Steuerungsgruppe Belmonte“. Zuletzt habe der Generalkongress des Schönstatt-Instituts Diözesanpriester diesbezüglich reflektiert und bestätigt:

  • Durch die Begegnungen und das Zusammenleben von Vertreterinnen und Vertretern der Schönstattgemeinschaften auf Belmonte wird das Liebesbündnis als gemeinsame Quelle der Schönstattbewegung sichtbar.
  • Auf Belmonte erschließt sich das Charisma Pater Kentenichs für die ganze Kirche. Hier ist sein Versprechen lebendig, das er am 22. Dezember 1965 Papst Paul VI. gab, mit seiner ganzen Bewegung für die Erneuerung der Kirche im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils einzustehen.
  • Alle apostolischen Kräfte und Bewegungen, alle christlichen Gemeinschaften, alle Menschen guten Willens sollen auf Belmonte einen Ort finden, der sie bestärkt dem Reich Gottes den Weg für die Menschen dieser Zeit zu bereiten.

Belmonte nutzen

Einen guten Einblick von den Möglichkeiten, Tagungen, Treffen und Pilgerfahrten mit dem internationalen Romzentrum zu verbinden bzw. dort zu veranstalten, kann den Berichten über eine Fahrt der Schönstattfamilie im Bistum Rottenburg-Stuttgart entnommen werden, über die schoenstatt.de im März 2019 ausführlich berichtet hat.

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