ImPuls Schönstatt synodal

26. Januar 2024 | ImPuls - Schönstatt - synodal | 
ImPuls - Schönstatt - synodal (Montage: POS, Brehm)

Kurt Faulhaber. Nach den Wochen der Weihnachtszeit, des Jahreswechsels und des Winterurlaubs möchte ich den Faden wieder aufgreifen: Die Weltsynode hat eine Methode des Gesprächs, der Unterscheidung und Entscheidungsfindung hervorgebracht: das „Gespräch im Geist“. (s. Gespräch im Geist - Folge 5)

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27. November 2023 | ImPuls - Schönstatt - synodal | 
ImPuls - Schönstatt - synodal (Montage: POS, Brehm)

Kurt Faulhaber. Im Gespräch sagte mir ein Religionsphilosoph: Gott spricht mit drei Stimmen: den Seins-, Seelen- und Zeitenstimmen. Er hatte das übernommen von einem Schönstätter, der bei ihm promoviert hatte.

3. November 2023 | ImPuls - Schönstatt - synodal | 
ImPuls - Schönstatt - synodal (Montage: POS, Brehm)

Kurt Faulhaber. In seinem Kommentar zur Folge 5 vermutet Michael Schlüter, dass beim „Gespräch im Geist“  „auch tiefere Erkenntnisse bzw. neue Sichtweisen/ Inhalte“ entstehen. Damit geht er über den Synodentext hinaus, der als „Ergebnis“ des Gespräches im Geist die „Konsens“findung anzielt. Der Heilige Geist kann tatsächlich mehr als einen Konsens bewirken.

27. Oktober 2023 | ImPuls - Schönstatt - synodal | 
ImPuls - Schönstatt - synodal (Montage: POS, Brehm)

Kurt Faulhaber. Die Weltsynode Teil 1 geht zu Ende. Wenig drang nach außen. So wollte es der Papst. Ein Bericht ist angekündigt. Am meisten Beachtung fand: Sie saßen an runden Tischen. Sprachen miteinander, sollten vor allem aufeinander hören. Um im Hören aufeinander die Stimme des Heiligen Geistes zu hören, so Papst Franziskus. Im abschließenden Gemeinsamen Schreiben an das Volk Gottes ist zu lesen: „Mit der Methode des Gesprächs im Geist teilten wir demütig den Reichtum und die Armut unserer Gemeinschaften auf allen Kontinenten und versuchten zu erkennen, was der Heilige Geist der Kirche heute sagen will.“

17. Oktober 2023 | ImPuls - Schönstatt - synodal | 
ImPuls - Schönstatt - synodal (Montage: POS, Brehm)

Kurt Faulhaber. Die These, Schönstatt sei synodal in seinem Wesen und seiner ganzen Art, leuchtet nicht ein, wenn man die derzeitige Weltsynode in Rom vor Augen hat. Was haben diese vier Wochen an Tischgruppen in der Audienzhalle gemeinsam mit dem Leben der Schönstattbewegung? Doch „synodal“ meint anderes und viel mehr als Bischofssynoden, synodale Prozesse und synodale Wege. Die Weltsynode ist wie die Station auf einem langen Weg, wie der Punkt auf einer durchgängigen Linie. Die Gemeinsamkeit mit Schönstatt liegt auf der Linie, nicht im Punkt.

2. Oktober 2023 | ImPuls - Schönstatt - synodal | 
ImPuls - Schönstatt - synodal (Montage: POS, Brehm)

Kurt Faulhaber. „Was ist überhaupt eine synodale Kirche?“, wird oft gefragt. Man möchte eine Definition. Am Vorabend des Oktober, dem Monat der Weltsynode, konnte man eine Antwort sehen. Das Ökumenische Gebetstreffen auf dem Petersplatz erschien mir wie eine Vision von synodaler Kirche. Ich versuche, das Gesehene zu beschreiben.

29. September 2023 | ImPuls - Schönstatt - synodal | 
ImPuls - Schönstatt - synodal (Montage: POS, Brehm)

Kurt Faulhaber. Ein Streik in Rom und gestrichene Flüge haben den Plan des neugewählten stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gleich doppelt umgeschrieben: Daraufhin fuhr er sofort und direkt aus der Bischofskonferenz nach Rom zur Eröffnung der weltkirchlichen Bischofssynode. Das bescherte ihm einen zusätzlichen Tag im Schönstattzentrum Belmonte. Von dort führt sein Weg mit jungen Menschen nach St. Peter zum Gebetstreffen mit dem Papst. Sprechende Zeichen am Beginn des Weges ins neue Amt.

26. September 2023 | ImPuls - Schönstatt - synodal | 
ImPuls - Schönstatt - synodal (Montage: POS, Brehm)

Kurt Faulhaber. Synodalität und Schönstatt haben eine gemeinsame Wurzel. Beide gehen hervor aus dem Bund Gottes mit uns Menschen. Beide wollen diesen Bund ausgestalten.

19. September 2023 | ImPuls - Schönstatt - synodal | 
ImPuls - Schönstatt - synodal (Montage: POS, Brehm)

Kurt Faulhaber. Das synodale Grundwort sprach Josef Kentenich 1912: „Wir wollen lernen. Nicht bloß ihr, sondern auch ich. Wir wollen voneinander lernen… Wir – nicht ich. Denn ich werde in dieser Beziehung nichts, rein gar nichts tun ohne eure volle Zustimmung.“ Mit diesem Programm begann Josef Kentenich seine Tätigkeit in Schönstatt. Ein exakt synodales Programm. Eine Entscheidung zur Synodalität aus einer synodalen Grundhaltung heraus. Sie wurde zur Grundlage des Miteinanders und zur Grundstruktur der Bewegung. Synodal sind die Gene der schönstättischen Evolution. Darum ist es kongenial zu einer synodalen Kirche.


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