Schönstatt in Deutschland
Zum ersten Mal wird das Schönstatt-Heiligtum auf dem Marienberg im Erzbistum Bamberg rot angestrahlt. Dieses Bild wurde bei der Vigil vom 14. August 2025 aufgenommen (Foto: Schönstatt-Zentrum Marienberg)
Mch. Am 18. November 2026, dem Bündnistag, erstrahlt das Schönstatt-Heiligtum der Verbundenheit auf dem Marienberg im Erzbistum Bamberg erstmals in Rot. Die Bamberger Schönstatt-Familie beteiligt sich damit am weltweiten „Red Wednesday“ und setzt gemeinsam mit Christen rund um den Globus ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit verfolgten und bedrohten Christen. Der Bündnisabend steht ganz im Zeichen des Gebets für Menschen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden.
Vizepräsident Prof. Dr. habil. Peter J. Weber mit einigen der Deutschlandstipendiatinnen (Foto: Katja Schmitt)
Mch. Das Deutschlandstipendium zeichnet nicht nur herausragende Studienleistungen, sondern auch gesellschaftliches Engagement und persönlichen Einsatz aus. An der Vinzenz-Pallotti-Universität in Vallendar ermöglichen fünf Förderer talentierten Studierenden finanzielle Unterstützung und schaffen Freiräume für ihre akademische und persönliche Entwicklung.
Das Material zum Jahresmotto „Mensch, nicht ohne dich“ ist als Download verfügbar oder kann im Büro des Bewegungsleiters bestellt und abgeholt werden (Foto: Jahresmaterial 2026/27)
Mch. „Mensch, nicht ohne dich“: Mit diesem Leitwort ist das kommende Jahr der Schönstatt-Bewegung in Deutschland überschrieben. Im folgenden Artikel sind die Materialien wie (Stoff-)Banner und Lesezeichen als Download und zum Bestellen verfügbar.
Am Wochenende um Allerheiligen hat die Schönstatt-Familienbewegung zum Wochenende unter dem Leitwort „Wieder mehr wir zwei“ ins Schönstatt-Zentrum nach Oberkirch eingeladen (Foto: Schönstatt-Familienbewegung)
Ulrike und Johannes Beck. Eine Auszeit als Ehepaar an einem geistlichen Wohlfühlort, umgeben von einer warmen, bunten Herbstlandschaft: Das war „Wieder mehr wir zwei“ am Allerheiligen-Wochenende. Ein Ehepaar meinte im Anschluss, dass „an diesem Wochenende der Himmel die Erde berührt hat“. Das Wochenende, organisiert von der Schönstatt-Familienbewegung, stand ganz im Zeichen der Zweisamkeit, der Begegnung und der kleinen Freuden des Alltags.
Mehr als 42 Erwachsene und 25 Kinder waren beim Generationen- und Begegnungstag im Schönstatt-Zentrum in Dieterhausen zusammengekommen. Eingeladen hatte die Schönstatt-Familienbewegung im Bistum Fulda (Foto: Schwester M. Brigitt Rosam)
Gisela Glas. Was haben eine selbstgebaute Kuschelmaschine, gemeinsam gebackene Plätzchen und eine abgetragene Mauer miteinander zu tun? Sie alle erzählen davon, wie Frieden im Kleinen beginnen kann. Beim Generationen- und Begegnungstag der Schönstatt-Familienbewegung Fulda in Dietershausen kamen 42 Erwachsene und 25 Kinder zusammen, um über Frieden nachzudenken, einander zuzuhören und Gemeinschaft zu erleben. Ein Tag gefüllt mit überraschenden Impulsen, berührenden Momenten und hoffnungsvollen Zeichen.
Rund 50 Ehepaare waren es, die zur dritten Regionalkonferenz ins Schönstatt-Zentrum nach Dietershausen gekommen sind. Ehepaare der Diözesen Fulda, Würzburg und Erfurt beim Austausch (Foto: Kröper)
Mch. Junge Familien, neue Ideen und der Wunsch, gemeinsam im Glauben zu wachsen: Bei der dritten und zugleich größten Regional-Konferenz am 17. Oktober in Dietershausen wurde deutlich, wie viel Leben in der Schönstatt-Familienbewegung steckt. Aus sieben Diözesen waren rund 50 Erwachsene mit mehr als 30 Kindern gekommen und entwickelten Perspektiven für die Zukunft – und machten deutlich, was Familien für Schönstatt unverzichtbar macht.
Durch Spenden konnten neue Schulbänke und weiteres Mobiliar für die Schulen angeschafft werden. Besonders erfreulich dabei ist, dass die Möbel von lokalen Handwerkern gefertigt werden (Foto: Bewegenswert e. V.)
Mch. In Bugarama, Burundi, entsteht ein Ort mit neuen Zukunftsperspektiven: Gemeinsam mit lokalen Partnern setzt sich der bewegenswert e. V. für die Renovierung und Ausstattung des Lycée Fondamental de Bugarama ein. Neue Lernmaterialien, Möbel und sanierte Klassenräume schaffen bessere Bildungsbedingungen – und stärken zugleich die Menschen vor Ort.
Papst Leo XIV. freut sich über die Marienschwestern, die nach der Generalaudienz die Gelegenheit hatten, ihn persönlich zu treffen und dem Pontifex ihren Dank entgegenzubringen (Foto: Schwester Francine-Marie Cooper)
Mch. Nach den Feierlichkeiten zum 100. Jubiläum der Schönstätter Marienschwestern am Ursprungsort am 3. Oktober 2026 hat am 4. Oktober der 10. Generalkongress der Gemeinschaft begonnen. 59 Delegierte, Vertreterinnen aus allen Provinzen der Gemeinschaft, sind zusammengekommen, um wichtige Themen im Hinblick auf das zweite Jahrhundert ihrer Geschichte zu beraten.
Seit 50 Jahren markiert das „Dilexit Ecclesiam“-Heiligtum den Mittelpunkt Schönstatts in Aulendorf. Am 24. und 25. Oktober wird das Jubiläum feierlich begangen. Eingeladen sind alle Schönstätterinnen und Schönstätter, Interessierte und Gläubige aus der Region (Foto: Schönstatt-Zentrum Aulendorf)
Mch. In großer Dankbarkeit und Vorfreude lädt die Schönstatt-Familie des schwäbischen Oberlandes vom 23. bis 25. Oktober 2026 alle Interessierten zum Jubiläumsfest ein. Grund: das „wahrscheinlich am schnellsten gebaute Heiligtum der Welt“ (O-Ton eines Miterbauers), das „Dilexit ecclesiam“-Heiligtum in Aulendorf, wird am Samstag, 24. Oktober 2026, 50 Jahre alt.
Carolina Schwalbach und Johanna Schick folgen als neuer Vorstand auf Tobias Brehm (Foto: Bewegenswert e. V.)
Mch. „Für mich war bewegenswert immer der Beweis, dass aus einer gemeinsamen Idee etwas entstehen kann, das größer ist als die Summe seiner Einzelteile.“ Nach elf Jahren an der Spitze von bewegenswert e. V. gibt Tobias Brehm den Vorstandsvorsitz weiter. Ein Rückblick auf gemeinsam Erreichtes – und zugleich der Start in ein neues Kapitel für den Verein.
Bei der Bündnisfeier im Schönstatt-Heiligtum auf dem Marienberg im Erzbistum Bamberg nahm Diözesanpräses Martin Emge Bezug auf den Schwerpunkt des neuen Jahresmottos „Mensch, nicht ohne dich“. Auf die Altarborte zeigend, reflektierte er das Online-Hearing und das Entstehen des neuen Jahresmottos (Foto: Siebenkäs)
Johannes Karl. „Mensch, nicht ohne dich“ lautet das neue Jahresmotto für die Schönstatt-Bewegung Deutschland. Verkündet wurde es am Bündnistag, 18. Oktober 2026, in Schönstatt. Im Schönstatt-Zentrum auf dem Marienberg im Erzbistum Bamberg haben Schönstätterinnen und Schönstätter Bündnistag gefeiert. Johannes Karl hat die Bündnisfeier auf dem Marienberg zusammengefasst:
Ehepaar-Newsletter 10/2026 "Wir zwei - Immer wieder neu" (Foto: GuentherDillingen, pixabay.com)
HBre. Angesichts der vielen Krisen und negativen Nachrichten fühlen sich Menschen zunehmend ohnmächtig. Auch das Miteinander in der Ehe kann darunter leiden. Wie lässt sich verhindern, dass Klagen und Jammern die gemeinsame Lebensfreude trüben? Am Beispiel von Silke und Oliver zeigen Claudia und Heinrich Brehm, Autoren der neuen Ausgabe des Ehe-Newsletters, wie Paare ihre Selbstwirksamkeit entdecken und stärken können. Einige Sätze aus der Schönstatt-Spiritualität geben dazu Anregungen, den Blick auf das Mögliche zu richten, selbst aktiv zu werden und gemeinsam neue Zuversicht zu gewinnen. Die Schönstatt-Familienbewegung stellt diesen Newsletter auf ihrer Internetseite www.familienbewegung.de und hier bei schoenstatt.de wieder kostenlos zur Verfügung. Unter ehe.newsletter@schoenstatt.de kann der Newsletter bestellt werden; er wird dann jeweils am 18. eines Monats automatisch ins elektronische Postfach zugestellt.
Dr. Heiko Merkelbach, Kardinal Baselios Cleemis Catholicos, Prof. Dr. George Augustin SAC, Kardinal Kurt Koch, Kardinal Walter Kasper (v.l.n.r.) (Foto: George Kaimala)
Mch. Über 150 internationale Gäste kamen vom 2. bis 4. Oktober 2026 an der Vinzenz-Pallotti-University in Vallendar zusammen. Grund war die Feier des 70. Geburtstages von Prof. Dr. George Augustin SAC, Gründungsdirektor des Kardinal-Walter-Kasper-Instituts. Gemeinsam den Geburtstag zu begehen und sich mit zentralen Fragen des christlichen Glaubens auseinanderzusetzen, waren die Schwerpunkte der vom Kardinal Walter Kasper Institut ausgerichteten Tagung unter dem Titel „Weil die Welt nicht genügt“.
Vom 9. bis 11. Oktober haben sich 22 Jungs im Haus Mariengrund in Münster getroffen. Gemeinsam wurde zum Thema „Wilder Westen“ gebastelt, gepokert und die Geschichte Nordamerikas im 19. Jahrhundert betrachtet (Foto: Mergler)
Ansgar Imwalle. Die Einladung zum Abenteuer im Wilden Westen vom 9. bis 11. Oktober 2026 im Haus Mariengrund in Münster nahmen 22 junge Männer an. Entgegen der Vorhersage konnten die jungen Cowboys bei überwiegend freundlichem Wetter mit ihren Leitern den Treck in den Wilden Westen nehmen, um neuen Lebensraum zu erkunden und gemeinsam die Abenteuer der Prärie zu bestehen.
Mit einer Festmesse am 11. Oktober begannen die Feierlichkeiten zum 70. Jubiläum der Weihe des Schönstatt-Heiligtums in Castrop-Rauxel-Frohlinde (Foto: Martin Jakel)
Martin Jakel. 70 Jahre des Schönstatt-Heiligtums in Castrop-Rauxel-Frohlinde: Ein Grund für die Schönstatt-Bewegung im Erzbistum Paderborn, dankbar zu sein und zu feiern. Rund 140 Personen waren am Sonntag, 11. Oktober, zum Heiligtum gekommen. Das Kapellchen trägt den Titel „Heiligtum der Gründertreue“ in Anspielung auf die Gründung des Apostolischen Bundes von Schönstatt am 20. August 1919.
Zum Familiensonntag im Schönstatt-Zentrum Rottenburg-Stuttgart auf der Liebfrauenhöhe waren elf Ehepaare samt Kindern gekommen. Zum festlichen Gottesdienst am Sonntagmorgen, 11. Oktober, war die Krönungskirche gut gefüllt (Foto: Jehle)
Mirjam Bosch. Am Sonntag, 11. Oktober, sind elf Ehepaare der Einladung des Schönstatt-Zentrums Rottenburg-Stuttgart auf die Liebfrauenhöhe gefolgt. Eine sehr gut gefüllte Krönungskirche, feierliche Musik, ein Gottesdienst, der fröhlich stimmte und gleichzeitig in die Tiefe führte. Ein Nachmittag zum Auftanken, Austauschen und Zeit zu zweit haben: Das war der Familiensonntag auf der Liebfrauenhöhe.
Auf dem Besinnungstag der „Schönstatt-Bewegung Senioren- und Krankenliga“ konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer geistig stärken lassen. Diözesanpräses Martin Emge nahm Bezug auf das Jahresmotto „Dem Wind trauen – im Sturm glauben“ (Foto: Renate Siebenkäs)
Renate Siebenkäs/Mch. Am Montag, 28. September, hat die „Schönstatt-Bewegung Senioren- und Krankenliga“ zu Besinnungstagen ins Schönstatt-Zentrum auf den Marienberg eingeladen. Zweimal im Jahr gibt es dabei die Möglichkeit, sich religiös stärken zu lassen, stärkende Lebenshilfe zu erhalten und wohltuende Gemeinschaft zu erleben. Das Thema des Herbsteinkehrtages war angelehnt an die Jahresparole der Schönstatt-Bewegung: „Dem Wind trauen – im Sturm glauben“.
Rund 100 Personen waren gekommen, um das 50. Jubiläum des Heiligtums auf Berg Moriah zu feiern. Die feierliche Lichterprozession zum Heiligtum hat der Musikverein aus Simmern mitgestaltet (Foto: Schönstatt-Priesterliga)
Mch/Peter Lauer. Vor genau 50 Jahren wurde das Heiligtum auf Berg Moriah in Simmern eingeweiht. Am Montag, 12. Oktober, haben Angehörige der Schönstatt-Priesterliga und der Schönstatt-Diözesanpriester den Weihetag ihres Familienheiligtums begangen. Eine Lichtprozession zum Heiligtum hat diesen festlichen Tag beschlossen.
In 14 Liedern geht Wilfried Röhrig dem Geheimnis Gottes nach. „Auf Jesus kannst du vertrauen“ oder „Dieses kleine Wort“ lauten zwei der Titel (Foto: Rigma)
Mch. Was bedeutet eigentlich „Schalom“? Wilfried Röhrigs aktuelles Lied „Möge es dir an nichts fehlen“ gibt darauf eine überraschend einfache Antwort – und entfaltet daraus eine Vision vom Zusammenleben. Der Song gehört zum Album „Alles auf Anfang“. 14 Lieder, die den Blick lenken: auf Gott und die Welt, auf das, was gerade schiefläuft – und auf das, was trägt, hoffen und neu anfangen lässt.
Schwester M. Adele Gertsen ist am Dienstag, 6. Oktober, nach den Feierlichkeiten zum 100. Jubiläum der Marienschwestern gestorben (Foto: Schönstätter Marienschwestern)
Mch. Am Dienstag, 6. Oktober 2026, hat der himmlische Vater in der Vigil zum Gedenktag „Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz“ vollkommen überraschend Schwester M. Adele Gertsen im Alter von 88 Jahren heimgerufen. Bis zum letzten Tag lebte sie mit ganzem Herzen für Schönstatt, für Pater Josef Kentenich und für seine Sendung. „Ich möchte bis zum letzten Atemzug apostolisch sein“: Diesen Wunsch hatte sie noch vor einiger Zeit einer Mitschwester gegenüber geäußert.
