Schönstatt in Deutschland

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28. April 2017
Ehepaar Maria-Theresia und Prof. Dr. Hubertus Brantzen begrüßen die Absolventen (Foto: Michael Defrancesco)

Ehepaar Maria-Theresia und Prof. Dr. Hubertus Brantzen begrüßen die Absolventen (Foto: Michael Defrancesco)

Michael Defrancesco. Einheit – dieses Wort kommt vielen Gläubigen eher weniger in den Sinn, wenn es darum geht, den Zustand der heutigen Welt zu beschreiben. Vielmehr wächst das Gefühl, dass die Welt aus den Fugen geraten ist. In Zeiten von Fake News und dem Erstarken von Populismus ging die „Akademie für Ehe und Familie“ auf ihrem 15. Absolventenkongress in der Bildungsstätte Marienland auf Berg Schönstatt der Frage nach, was die Welt im Innersten zusammenhält.

28. April 2017
SMJ-Gruppenleiter besuchen die KZ-Gedenkstätte Dachau in der Karwoche (Foto: Paul/Bechthold)

SMJ-Gruppenleiter besuchen die KZ-Gedenkstätte Dachau in der Karwoche (Foto: Paul/Bechthold)

Eine tolle Woche mit genialen Menschen, einer grandiosen Gemeinschaft und tiefgründiger thematischer Arbeit verbrachten Mitglieder der Schönstatt-Mannesjugend (SMJ) aus den Diözesen Trier, Mainz-Limburg, Speyer und Fulda vor Ostern in München. Die sogenannte „Werkwoche“ für Gruppenleiter stand unter dem Thema „MunICH entscheide“. Unter dem Stickwort Entscheidung standen Begegnungen mit dem Widerstand der „Weißen Rose“ und den Erfahrungen vieler Schönstätter als Gefangene im Konzentrationslager Dachau auf dem Programm. Lesen Sie nachfolgend den Bericht von David Faust über diese bereits SMJ-Fahrt, die bereits in der Karwoche stattfand.

28. April 2017
Kommentar der Woche (Grafik: POS, Brehm)

(Grafik: POS)

Auf dem Hintergrund des ersten Wahlgangs der französischen Präsidentschaftswahlen beschäftigt sich Prof. Dr. Hubertus Brantzen, Mainz, mit der "Angst hinter der Angst", die er als treibende Kraft für den wachsenden Populismus in Europa sieht. In seinem Kommentar der Woche bei basis-online.net äußert er die Hoffnung, dass "die zu erwartende Wahl Emmanuel Macrons zum neuen Präsidenten Frankreichs" eine gemäßigte Politik mit weniger Populismus erwarten lasse. Lesen Sie nachfolgend den neuen "Kommentar der Woche".

19. April 2017
Auf der "Tour de Franz" (Foto: Nicholas Wolf)

Auf der "Tour de Franz" (Foto: Nicholas Wolf)

Hbre. Es ist Karsamstag, morgens 7 Uhr, am Bahnhof in Bad Kissingen. 10 junge Männer stehen gemeinsam mit Pfarrer Armin Haas und Franz-Josef Tremer dicht zusammen, um die schleichende Morgenkälte des anbrechenden Tages etwas abzuhalten. Sie sind zusammengekommen um die "tour de franz" vom Kissinger Bahnhof über verschiedene Stationen bis zur ehemaligen Kaserne der Stadt gemeinsam zu gehen. Denn heute vor 75 Jahren ist der mutige junge Pallottinerpater Franz Reinisch am Bahnhof in Bad Kissingen angekommen – bewusst einen Tag später als auf seinem Einberufungsbescheid stand. Er ging seinen letzten Weg in äußerer Freiheit vom Bahnhof zur Kaserne und diesen Weg will die Gruppe an diesem Karsamstagmorgen ebenfalls unter die Füße nehmen.

19. April 2017
Pfingstgebet 2017, Cover-Ausschnitt (Grafik: Kiess)

Pfingstgebet 2017, Cover-Ausschnitt (Grafik: Kiess)

Hbre. Die Schönstatt-Bewegung Deutschland lädt - wie schon in den vergangenen Jahren - alle ihre Mitglieder und Freunde zu einer intensiven Gebetszeit in den neun Tagen vor Pfingsten ein. Gebetet werden wird vor allem für die Einheit der Christen, für die Zukunft Europas und für den Frieden. Im Gedenkjahr an 500 Jahre Reformation sind Christen wach für das gemeinsame Zeugnis für Christus und wissen doch, dass sie sich immer neu mit dem Gebet Jesu um die Einheit seiner Jünger verbünden müssen. Im Blick auf die politische Zukunft sind die Gefährdungen des „Friedensprojektes Europa“ unübersehbar und die Frage steht im Raum, welche Kräfte die Menschen und die Wahlen dieses Jahres bestimmen und antreiben werden. In Europa und auch in Deutschland gibt es vermehrt Tendenzen zur Abschottung und es wird Stimmung gemacht gegen Hilfe für Flüchtlinge und gegen ein gutes Miteinander verschiedener Kulturen in unserem Land. Zur Gestaltung des Pfingstgebetes hat die Schönstatt-Bewegung eine Arbeitshilfe herausgegeben, die nun in der zweiten Auflage wieder erhältlich ist. Pater Ludwig Güthlein, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland schreibt zur Gebetsaktion:

18. April 2017
Ansgar und Steffi Hoffmann beim Impuls (Foto: Mathias Horwath )

Ansgar und Steffi Hoffmann beim Impuls (Foto: Mathias Horwath )

Ansgar und Steffi Hoffmann. „ER kam hinzu und ging mit ihnen“ – das Motto der Schönstatt-Familienbewegung sowie die Bündniskultur standen im Mittelpunkt eines Tags für Familien, der am Palmsonntag bei strahlendem Sonnenschein und fast schon zu warmen Frühlingstemperaturen in Naundorf stattfand. Die Schönstatt-Familienbewegung des Bistums Dresden-Meißen hatte dazu eingeladen, etwa 50 Eltern und Kinder kamen, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern sowie Zeit für- und miteinander zu verbringen.

18. April 2017
Ehepaar-Newsletter 04/2017 "Wir zwei - Immer wieder neu" (Foto: © Michael Cohn, fotolia.com)

Ehepaar-Newsletter 04/2017 "Wir zwei - Immer wieder neu" (Foto: © Michael Cohn, fotolia.com)

Hbre. Was haben ein Pistenbully und die Beziehung in Partnerschaft und Ehe miteinander zu tun? Wenn Sie der Zusammenhang interessiert, dann sollten Sie die neueste Ausgabe des Newsletters für Paare lesen, den die Schönstatt Familienbewegung wie immer kostenlos als Gesprächsanregung für Paare herausgibt. Autor, Pater Elmar Busse, Fachbereichsleiter Spiritualität in der Katharina Kasper Akademie der Dernbacher Schwestern und ehemaliger Familienseelsorger, stellt wie immer überraschende Zusammenhänge her, die zur Verlebendigung der Liebesbeziehung  beitragen können. Die digitale PDF-Fassung des Newsletters kann auf den Internetseiten von www.schoenstatt.de und www.familienbewegung.de sowie bei Facebook unter der Adresse www.facebook.com/ehepaarnewsletter herunter geladen werden. Wer sein Interesse unter der E-Mail-Adresse ehe.newsletter@schoenstatt.de anmeldet, bekommt den Newsletter zukünftig automatisch per E- Mail zugestellt.

18. April 2017
Jahresmotiv 2017 der Schönstatt-Bewegung in Deutschland (Grafik: Grabowska)

Jahresmotiv 2017 der Schönstatt-Bewegung in Deutschland (Grafik: Grabowska)

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Schönstatt–Bewegung!

In der Feier der Osternacht leuchtet der Horizont unserer menschlichen Existenz. In der Feier dieser Nacht ordnet sich all das, was im Jahreslauf und im ganzen Leben so vielfältig, so durcheinander, so unbeantwortet, belastend und unfertig ist. Immer wieder kommt mir in dieser Nacht, beim gemeinsamen Feiern der Auferstehung Jesu, die Frage: Wie man wohl leben kann, ohne diese Nacht und den Ostermorgen zu feiern, zu kennen und zu spüren?

16. April 2017
Trotzdem Gott Vertrauen (Fotomontage: Brehm)

Trotzdem Gott Vertrauen (Fotomontage: Brehm)

Elmar Busse. „Die besten Jahre meines Lebens habe ich verloren. Erst der Krieg, dann die Gefangenschaft!“ So klagte vor kurzem ein über 90jähriger. Verständlich, wenn er im Rückblick auf sein Leben seine Jugendjahre so einschätzt. Es gibt aber auch eine andere Möglichkeit, diese Zeit einzuschätzen.

 

16. April 2017
Das Grab ist leer. (Foto: CC0-Lizenz)

Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten. Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden. Lk 24,5c-6a (Foto: CC0-Lizenz)

 

13. April 2017
Kommentar der Woche (Grafik: POS, Brehm)

(Grafik: POS)

Weihbischof Ludger Schepers, Essen, greift im Kommentar der Woche bei basis-online.net die fürchterlichen Anschläge auf koptische Christen am Palmsontag in Ägypten auf, für die der Islamische Staat die Verantwortung übernommen hat. Er thematisiert, dass es angesichts solcher Brutalität schwer fällt, von Ostern zu sprechen. Für die Betroffenen habe der Karfreitag bereits am Palmsonntag begonnen und ende wohl nicht am Osterfest. Lesen Sie nachfolgend den neuen "Kommentar der Woche".

11. April 2017
Miteinander für Europa gratuliert Bundespräsident Steinmeier (Foto: MfE)

Miteinander für Europa gratuliert Bundespräsident Steinmeier (Foto: MfE)

Die im ökumenischen Netzwerk „Miteinander für Europa zusammengeschlossenen Gemeinschaften haben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zur Übernahme des neuen Amten gratuliert und ihm "Kraft, Freude, Weisheit und den Segen Gottes" gewünscht. Im Namen des deutschen Koordinationsteams formulierte der Sprecher des Netzwerkes, Gerhard Pross, CVJM Esslingen, einen ausdrücklichen Dank an den neuen Bundespräsidenten für dessen „klares Bekenntnis zu einem Europa, das auch für uns – um es in Ihren Worten zu sagen – ‚Teil unserer Identität‘ und eine ‚Herzenssache‘ ist.“ Miteinander für Europa sei ein „geschwisterliches Europa“ wichtig, ein Europa, das das Miteinander über alle Grenzen von Nationen und Konfessionen hinweg lebt. Der Brief im Wortlaut:

7. April 2017
Erzbischof Stephan Burger, Freiburg, feierte den Gottesdienst beim Männertag in Oberkirch  (Foto: Schemel)

Erzbischof Stephan Burger, Freiburg, feierte den Gottesdienst beim Männertag in Oberkirch  (Foto: Schemel)

Roman Vallendor, Oberkirch/Hbre. Auf Einladung der Schönstatt-Männerbewegung und des katholischen Männerwerks in der Erzdiözese Freiburg sind am Sonntag, 2. April 2017 über 200 Männer ins Schönstatt-Zentrum Marienfried, Oberkirch, gekommen. Zum Thema des Tages, "Ein neues Gottesbild - Botschaft für den Mann von heute" sprach Schwester M. Doria Schlickmann, Schönstätter Marienschwestern, Vallendar. Erzbischof Stephan Burger, Freiburg, feierte mit den Männern einen feierlichen Gottesdienst.

7. April 2017
Schülerinnen helfen indischer Partnerschule (Foto: SMS-Borken)

Schülerinnen helfen indischer Partnerschule (Foto: SMS-Borken)

Sr. M. Gertrud Foemer. Stolz überreichten die Schülersprecherin der Schönstätter Marienschule Borken, Sophia Bockenfeld, mit weiteren Schülervertreterinnen einen Scheck von 2.000 Euro an Schwester M. Nirmala, Regionaloberin der Schönstätter Marienschwestern in Indien, für die Schönstatt St. Mary’s School im indischen Bangalore. Das Geld für die Partnerschule kommt aus dem Erlös des letzten Schulfestes, von dem traditionell ein Teil des Gesamterlöses für die indische Partnerschule gespendet wird.

7. April 2017
Dessertteller mit Windbeuteln auf Baileys-Creme (Foto: Klausmann)

Dessertteller mit Windbeuteln auf Baileys-Creme (Foto: Klausmann)

Regina und Patrick Klausmann. „Ein wunderschöner Abend in romantischem Ambiente, einem leckeren 4-Gänge Menü, freundlichem und zuvorkommendem Service und wundervollen Anregungen für das gemeinsame Paargespräch. Wir haben es sehr genossen und kommen gerne wieder.“ Die Stimme eines Teilnehmerpaares. Das katholische Gemeindehaus in Waldmössingen, „das nicht wiederzuerkennen war – liebevoll geschmückt bis ins Detail“, erstrahlte an einem Samstag im März in einem ganz anderen Licht: Ein festlich dekorierter Saal mit viel Kerzenschein erwartet die 22 Paare beim Candle Light Dinner in Waldmössingen.

7. April 2017
Kreative Ostervorbereitungen (Foto: JungeFrauen)

Kreative Ostervorbereitungen (Foto: JungeFrauen)

Marina Vehlken. Unter dem Thema „Lieber echt als perfekt - sei einzig, nicht artig!“ stand am Sonntag, 26. März 2017, der Oasentag für Junge Frauen, die sich aus der näheren und weiteren Umgebung in der Schönstatt-Au in Borken trafen.

 

 

6. April 2017
Kommentar der Woche (Grafik: POS, Brehm)

(Grafik: POS)

Angesichts von 700 Firmen, die sich dieser Tage um den Bau einer Mauer zwischen den USA und Mexico beworben haben, stellt Dr. Gertrud Pollak, Mainz, im Kommentar der Woche bei basis-online.net fest, dass Mauern zwischen Menschen eigentlich schon dort entstehen, wo es an Austausch, Wertschätzung und Vertrauen mangelt. Heute gehe es aber nicht darum, Grenzen zwischen Menschen zu sichern, sondern sie zu überwinden. Dafür brauche es freie, ungehinderte Blicke auf das, was nicht trennt und wirklich einen kann. Lesen Sie nachfolgend den neuen "Kommentar der Woche".

5. April 2017
Appell-Platz KZ-Gedenkstätte Dachau (Foto: Grimm)

Appell-Platz KZ-Gedenkstätte Dachau (Foto: Grimm)

Hbre. Es ist kein leichtes Thema, dessen sich die Schönstatt-Bewegung im März 2017 erinnert hat. Aber ein Thema, das wesentlich zur Geschichte der Bewegung gehört. Vor 75 Jahren wurde Pater Josef Kentenich, der Gründer Schönstatts, von Koblenz aus ins Konzentrationslager Dachau transportiert. Für die gerade einmal 27 Jahre junge Bewegung ein dramatisches Ereignis, das in seinen möglichen Konsequenzen auch das Ende für den Gründer und seine Gründung hätte bedeuten können. Doch es kam schließlich anders. Im Konzentrationslager Dachau gründete Pater Kentenich zwei Gemeinschaften seines Werkes und erweiterte in der Begegnung mit vielen ausländischen Mitgefangenen den Blick der Gründung in eine internationale Dimension.

3. April 2017
Maria Gross, Freising (Foto: Robert Kiderle, http://www.gedaechtnisbuch.org/category/aktuelles/)

Maria Gross, Freising (Foto: Robert Kiderle, http://www.gedaechtnisbuch.org/category/aktuelles/)

Sr. M. Elinor Grimm/Hbre. Pater Albert Eise, Mitgründer Schönstatts und 1941 Opfer einer Hunger-Ruhr-Epidemie im Konzentrationslager Dachau, war eine der Personen, die in diesem Jahr ihren Platz im "Gedächtnisbuch für die Häftlinge des KZ Dachau" gefunden haben. Jährlich veranstaltet der Gedächtnisbuch Trägerkreis (das Dachauer Forum – Katholische Erwachsenenbildung e.V., die Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau, der Förderverein für Internationale Jugendbegegnung und Gedenkstättenarbeit in Dachau, die Katholische Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau und das Max-Mannheimer Studienzentrum) die „Jahrespräsentation des Gedächtnisbuchs“, bei der unter dem Motto „Namen statt Nummern“, Lebensgeschichten ehemaliger Häftlinge des KZ Dachau präsentiert werden.

2. April 2017
Das 6000ste Pilgerheiligtum für Deutschland (Foto: Projekt Pilgerheiligtum)

Das 6000ste Pilgerheiligtum für Deutschland (Foto: Projekt Pilgerheiligtum)

SDF. 20 Jahre nach dem Beginn des Projektes Pilgerheiligtum in Deutschland, konnte bei der Bündnisfeier am 18. März das 6000ste Pilgerheiligtum ausgesandt werden. Damit wird die Pilgernde Gottesmutter von Schönstatt von nunmehr etwa 50.000 Familien und Einzelpersonen aufgenommen. Bereits 1950 hat die Initiative der Pilgernden Gottesmutter in Brasilien durch den Familienvater und späteren Diakon João Luiz Pozzobon begonnen. Ihre internationale Ausweitung hat sie 1984 erfahren, zunächst im südamerikanischen Raum.

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