Schönstatt in Deutschland
55 Jahre Kapellchenfest und 100 Jahre Schönstätter Marienschwestern. Das wurde am 22. August im Schönstatt-Zentrum in Berlin-Frohnau gefeiert. Ausgelassen und voller Dankbarkeit haben die rund 100 anwesenden Besucherinnen und Besucher Begegnung und Austausch erlebt und auf die Geschichte Schönstatts in Berlin zurückgeschaut (Foto: Natascha Neumann)
Natascha Neumann. Dankbarkeit, Begegnung und lebendige Schönstatt-Geschichte: Mit diesen Worten lässt sich das 55. Kapellchenfest der Berliner Schönstatt-Familie in Frohnau zusammenfassen. Am 22. August stand der Tag auch ganz im Zeichen eines besonderen Jubiläums: 100 Jahre Schönstätter Marienschwestern. Rund 100 Personen waren gekommen, um gemeinsam zu feiern, zurückzublicken und dankbar auf das Wirken der Schwestern und die Geschichte Schönstatts in Berlin zu schauen.
Das Liebesbündnis stand am 23. August bei Paaren aus vier Generationen und ihren insgesamt 21 Kindern im Fokus. Im Haus Mariengrund in Münster gab es regen Austausch, Zeit für Begegnung und eine abwechslungsreiche Zeit (Foto: Marigrete und Ansgar Imwalle)
Marigrete und Ansgar Imwalle. „Wir im Liebesbündnis“ war die Überschrift der Einladung, der Paare aus vier Generationen mit 16 Kindern gefolgt sind. Am Sonntag, 23. August 2026, haben sie sich im Haus Mariengrund in Münster zu einem Tag voll von Begegnung, Heiligtumszeit und der Erneuerung des Liebesbündnisses getroffen.
Eine Woche Langeoog verband zehn Familien mit insgesamt 21 Kindern miteinander. Zum bereits fünften Mal hatte die Schönstatt-Familienbewegung Münster vom 23. bis 29. Juli eingeladen. Neben dem Austausch unter den Ehepaaren war auch reichlich Zeit für die Familien, die Insel zu erkunden (Foto: Marigrete und Ansgar Imwalle)
Marigrete und Ansgar Imwalle. Wenn sich Paare mit und ohne Kinder auf eine Woche Sand an den Füßen, Wind um die Ohren und Erfahrungen zum Ehe- und Familienleben freuen, dann kann es sich nur um den UrlaubPlus auf Langeoog handeln. Zum fünften Mal hat die Familienbewegung Münster auf die Insel eingeladen. Zehn Familien mit 21 Kindern haben die Zeit vom 23. bis 29. Juli 2026 auf dem Eiland verbracht, um Leib, Seele und Ehe zu stärken.
Pater Josef Kentenich (Foto: Archiv, Montage: Brehm)
CBre. Die christliche Familie und die Erziehung der Kinder stehen im Mittelpunkt des 26. Bandes der Reihe „Am Montagabend - Mit Familien im Gespräch“. Pater Josef Kentenich, Gründer der internationalen Schönstatt-Bewegung, nimmt in seinen Vorträgen aus dem Jahr 1962 die Heilige Familie – Maria, Josef und Jesus – zum Vorbild: Wie sah ihr Zusammenleben aus und was können heutige Familien davon lernen? In der auf 30 Bände projektierten Reihe, die vom Schönstatt-Verlag herausgegeben wird, werden Vorträge veröffentlicht, die Pater Kentenich zwischen 1955 und 1964 in Milwaukee/USA für Ehepaare gehalten hat. Nachdem die Bände 29 und 30 bereits erschienen sind, fehlen noch zwei Bände bis zum Abschluss der Reihe.
Am 21. August, dem Todestag von Pater Franz Reinisch, versammelten sich viele Gläubige um das Grab des Priesters und Märtyrers am Urheiligtum in Schönstatt, Vallendar. Pater Heribert Niederschlag SAC und Pater Adalbert Kordas OFMConv. leiteten die Gedenkfeier (Foto: Johannes Maruschke)
Mch. Am Urheiligtum in Schönstatt hat Pater Franz Reinisch seine letzte Ruhe gefunden. Dort haben sich am 21. August, seinem Todestag, viele Menschen versammelt, um seines Lebens und Wirkens zu gedenken. Pater Prof. Heribert Niederschlag und Franziskanerpater Adalbert Kordas OFM haben die Gedenkfeier geleitet, die musikalisch vom Ensemble von Schwester M. Kinga Balázs und dem Ensemble des Limburger Domchors gestaltet war.
Am 21. August 1942 wurde Pater Franz Reinisch ermordet. Als einziger Priester verweigerte er den Fahneneid auf Adolf Hitler. Die Todesstrafe nahm er tapfer auf sich und wurde so zum Vorbild im Glauben für viele Menschen – und ist es auch heute (Foto: Renate Siebenkäs)
Renate Siebenkäs. Am 84. Todestag von Pater Franz Reinisch, dem 21. August, versammelten sich Gläubige zu einem Gedenkgottesdienst am Schönstatt-Heiligtum auf dem Marienberg in Scheßlitz (Erzbistum Bamberg). Schönstatt-Priester Andreas Hornung verband mit dem Gedenkgottesdienst für Pater Franz Reinisch auch das Wirken von Pater Rudolf Lunkenbein – zwei Märtyrer, die ihren Glauben vorbildhaft gelebt und mit ihrem Leben bezahlt haben.
Insgesamt elf Familien konnten sich auf der Sommerferientagung im Schönstatt-Zentrum auf der Liebfrauenhöhe neu ausrichten. Während sich die Kinder austoben konnten, gab es für die Ehepaare ausreichend Zeit, neue Impulse aufzunehmen und sich neu zu fokussieren (Foto: Familienfreizeit)
Mirjam Bosch. „Als Familie auf hoher See – dem Wind trauen, im Sturm glauben“ – unter diesem Motto machten sich elf Familien zusammen auf, um gemeinsam eine Woche voller Begegnung, Spaß und Tiefgang zu erleben. Die „FamilienFERIENtagung“ fand vom 15. bis 21. August 2026 auf der Liebfrauenhöhe statt (Bistum Rottenburg-Stuttgart) und wurde von den Familien Gerner und Kutscher, Schwester M. Vernita Weiß und Pater Thomas Flur organisiert.
Am Dienstag, 18. August, haben sich rund 70 Männer und Frauen in Baustetten versammelt. Von der aktuellen Schönstatt-Jugend bis zu der Gründergeneration waren alle vertreten (Foto: Georg Schick)
Georg Schick. 50 Jahre Schönstatt-Jugend: ein halbes Jahrhundert voller Aktionen, Gruppenstunden, verrückter Ideen und echter Gemeinschaft. Rund 70 Leute waren am Dienstag, 18. August, am Start – von der aktuellen Jugend bis zu den Gründungsmitgliedern. Schon beim Ankommen war klar: Das wird ein Abend, der hängen bleibt.
Anfang August haben sich sieben Pilgerinnen auf den Weg ins französische Cambrai gemacht. Sieben Tage lang haben sie Gepäck teilweise mitgetragen, sich einander getragen und viele unvergessliche Momente miteinander erlebt (Foto: MJF)
Die Münsteraner Schönstatt-Mädchen-und Junge-Frauen-Bewegung (MJF) hat es gewagt: Mit viel Weggemeinschaft und Gebetsanliegen im Gepäck sind sechs Trägerinnen mit ihrer Jugendschwester Anfang August nach Cambrai gepilgert. Sara Göllmann berichtet, was sie dabei erlebt und womit sie gekämpft haben:
Die Pater-Reinisch-Gruppe hat mit mehr als 50 anderen Gläubigen am 18. August eine Bündnismesse in Marienfried in Oberkirch gefeiert. Am 84. Todestag des Märtyrerpriesters haben die Gläubigen ihr Liebesbündnis erneuert (Foto: Roman Vallendor)
Josef Danner und Manfred Schemel. Die Bündnismesse der Pater-Reinisch-Gruppe am Dienstag, 18. August, haben 59 Frauen und Männer mitgefeiert. Im Gedenken an den Pallottiner-Pater und Märtyrer Franz Reinisch haben die Gläubigen ihr Liebesbündnis erneuert.
Mit vielen Menschen haben die Schönstätter Marienschwestern ihr 100. Jubiläum im Schönstatt-Zentrum in Borken gefeiert. Am Hochfest Mariä Himmelfahrt drückten ihnen unter anderem auch Vertreter von Kreis und Stadt Borken ihre Wertschätzung und ihren Dank aus. (Fotos: Schwester M. Theresann Zielaskowski)
Schwester Gertrud Foemer. Mehr als 500 Menschen haben am 15. August mit den Marienschwestern in der Schönstatt-Au in Borken das 100. Jubiläum gefeiert. Die Gäste erlebten ein buntes und vielseitiges Programm. Unter anderem zeigte der Jubiläumsfilm die Geschichte und Entwicklung der Gemeinschaft. Viele nutzten die Gelegenheit zu einem Blick hinter die Kulissen:
Durch den Schönstatt-Campus wird den Menschen ermöglicht, sich mit den Themen Geistliche Begleitung und ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung im Geiste des Schönstatt-Gründers, Pater Josef Kentenich, zu beschäftigen (Foto: KI)
Mch. Im Rahmen des SchönstattCampus sind Interessierte zum Ausbildungskurs „Geistliche Leitung und Begleitung“ vom 6. bis 11. Oktober 2026 eingeladen. Schwerpunkt dabei ist die Persönlichkeitsentwicklung als spirituelle Aufgabe nach der Pädagogik des Schönstatt-Gründers, Pater Josef Kentenich.
Ehepaar-Newsletter 08/2026 "Wir zwei - Immer wieder neu" (Foto: Goodluz, depositphotos.com)
HBre. Feedback geben kennen wir aus Schule, Ausbildung und Beruf. Als Ehepaar ist gegenseitiges Feedback ebenso hilfreich. Ein erster Schritt dabei - so Verena und Stefan Groß - ist die Erkenntnis, dass wir einander nie ganz verstehen können. Was noch zu einem gelingenden Feedback dazugehört, entfalten die Autoren in der neuesten Ausgabe des Newsletters für Paare, den die Schönstatt-Familienbewegung auf www.familienbewegung.de oder hier bei schoenstatt.de wieder kostenlos zur Verfügung stellt. Unter der E-Mail-Adresse ehe.newsletter@schoenstatt.de kann der Newsletter bestellt werden und wird dann immer am 18. eines Monats automatisch ins elektronische Postfach zugestellt.
Der Feiertag Mariä Himmelfahrt stand im Schönstatt-Zentrum in Koblenz-Metternich unter dem Zeichen des 100. Jubiläums der Schönstätter Marienschwestern. Rund 150 Besucherinnen und Besucher haben es sich nicht nehmen lassen, zu kommen (Fotos: Christian Weber/Collage by Canva.com)
Schwester Theres-Marie Mayer. Rund 150 Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen zählte das Schönstatt-Zentrum in Koblenz-Metternich am Fest Mariä Himmelfahrt. Neben dem traditionellen Festtag stand ein besonderer Anlass im Mittelpunkt – das 100. Jubiläum der Schönstätter Marienschwestern.
Das Hochfest Mariä Himmelfahrt wurde rund um das Schönstatt-Zentrum auf dem Marienberg im Erzbistum Bamberg feierlich begangen. Neben der Festmesse, die Monsignore Josef Treutlein hielt, zogen die Gläubigen mit dem Bild der Dreimal wunderbaren Mutter über das Gelände. Eine Andacht samt Primizsegen und der sakramentale Segen schlossen diesen besonderen Tag ab (Foto: Jorge Ñancupil O.)
Schwester M. Lioba Ruprecht. Rund 500 Gläubige haben das Hochfest Mariä Himmelfahrt am 15. August im Schönstatt-Zentrum auf dem Marienberg bei Scheßlitz (Erzbistum Bamberg) gefeiert. Auch eine internationale Gruppe von 31 Marienschwestern aus Schönstatt und sechs junge Frauen, die im kommenden Jahr in die Gemeinschaft aufgenommen werden, waren dabei.
Im Schönstatt-Zentrum Marienfried in Oberkirch haben vom 10. bis 12. Juli Väter und ihre Kinder Zeit miteinander verbracht. Gemeinsam wurde gekocht, gespielt und kreativ gearbeitet. Alles diente dazu, die Beziehung untereinander zu stärken (Foto: Mühlfeit)
Sonja und Michael Mühlfeit. Das Schönstatt-Zentrum Marienfried in Oberkirch war vom 10. bis 12. Juli Schauplatz des Vater-Kind-Wochenendes. Drei Tage lang den Alltag hinter sich lassen, spielen, entdecken und Zeit füreinander haben – zahlreiche Väter mit ihren Kindern nutzten die Gelegenheit, um gemeinsam unvergessliche Momente zu erleben und die Beziehung zueinander zu stärken.
Vom 3. bis 7. August waren neun Geistliche - acht Priester und ein Diakon - auf den Spuren des seligen Karl Leisner unterwegs. Austausch, eine tägliche heilige Messe und das Vorbild Leisners waren Schwerpunkte des traditionellen Karl-Leisner-Fußmarsches (Foto: Christoph Scholten)
Christoph Scholten. Neun Pilger sind von Montag, 3. August, bis Freitag, 7. August, vor dem Gedenktag des seligen Karl Leisner (12. August) in dessen niederrheinische Heimat gepilgert. Auf Einladung des Schönstatt-Priesterbundes kamen sie aus Augsburg, Basel, Eichstätt, Mainz, Münster, Osnabrück, s`Hertogenbosch, Trier und Würzburg. Vier Mitglieder des Schönstatt-Priesterbundes waren es, je ein Mitglied der Schönstatt-Priesterliga und der Schönstatt-Patres sowie ein Jesuit.
Gläubige sind eingeladen, am 15. August im Schönstatt-Zentrum in Koblenz-Metternich die Eucharistie zum Hochfest „Mariä Himmelfahrt“ mitzufeiern. Der Tag steht gleichzeitig ganz im Zeichen des 100. Jubiläums der Schönstätter Marienschwestern (Foto: terski/pixabay.com)
Mch. Am Samstag, 15. August 2026, laden die Verantwortlichen des Schönstatt-Zentrums in Koblenz-Metternich zur Feier des Hochfestes der Aufnahme Mariens in den Himmel ein. In diesem Jahr erhält dieser Tag eine besondere Bedeutung: Die Feier steht zugleich im Zeichen des 100. Jubiläums der Schönstätter Marienschwestern.
Entspannte Stimmung nahe des Hauses Tabor in Schönstatt: Rund 70 Personen waren zum Tabor-Fest der Marienbrüder gekommen. Das Tabor-Fest rund um das Fest der Verklärung des Herrn ist inzwischen zur Tradition geworden (Foto: Harald M. Knes)
Harald M. Knes. Zum Tabor-Fest am Donnerstag, 6. August 2026, haben sich rund 70 Personen auf den Weg zum Tabor-Heiligtum in Schönstatt gemacht. Dazu eingeladen hatten die Schönstätter Marienbrüder. Nach einer Zeit der Anbetung und einer heiligen Messe gab es ausreichend Zeit für Begegnung und Austausch. Welcher Mann federführend verantwortlich ist und wie er auf das Motto des Tabor-Festes kam:
Mondaufgang beim Mondscheindate der Schönstatt-Familienbewegung Trier am 1. August 2026 auf Berg Sion, Schönstatt, in der Nähe von Koblenz (Foto: Brehm)
H&Cbre. Unter dem Himmel eines sommerlichen Augustabends trafen sich am 1. August Ehepaare auf dem Berg Sion in Vallendar-Schönstatt zum traditionellen Mondscheindate-Angebot der Schönstatt-Familienbewegung im Bistum Trier. Mit Liegen und Gartenstühlen ausgestattet erlebten sie zunächst einen eindrucksvollen Sonnenuntergang und später den Aufgang des noch nahezu vollen Mondes, begleitet von Impulsen für ihre Beziehung und Zeit für Gespräche.
