Schönstatt in Deutschland
Ehepaar-Newsletter 10/2026 "Wir zwei - Immer wieder neu" (Foto: GuentherDillingen, pixabay.com)
HBre. Angesichts der vielen Krisen und negativen Nachrichten fühlen sich Menschen zunehmend ohnmächtig. Auch das Miteinander in der Ehe kann darunter leiden. Wie lässt sich verhindern, dass Klagen und Jammern die gemeinsame Lebensfreude trüben? Am Beispiel von Silke und Oliver zeigen Claudia und Heinrich Brehm, Autoren der neuen Ausgabe des Ehe-Newsletters, wie Paare ihre Selbstwirksamkeit entdecken und stärken können. Einige Sätze aus der Schönstatt-Spiritualität geben dazu Anregungen, den Blick auf das Mögliche zu richten, selbst aktiv zu werden und gemeinsam neue Zuversicht zu gewinnen. Die Schönstatt-Familienbewegung stellt diesen Newsletter auf ihrer Internetseite www.familienbewegung.de und hier bei schoenstatt.de wieder kostenlos zur Verfügung. Unter ehe.newsletter@schoenstatt.de kann der Newsletter bestellt werden; er wird dann jeweils am 18. eines Monats automatisch ins elektronische Postfach zugestellt.
Dr. Heiko Merkelbach, Kardinal Baselios Cleemis Catholicos, Prof. Dr. George Augustin SAC, Kardinal Kurt Koch, Kardinal Walter Kasper (v.l.n.r.) (Foto: George Kaimala)
Mch. Über 150 internationale Gäste kamen vom 2. bis 4. Oktober 2026 an der Vinzenz-Pallotti-University in Vallendar zusammen. Grund war die Feier des 70. Geburtstages von Prof. Dr. George Augustin SAC, Gründungsdirektor des Kardinal-Walter-Kasper-Instituts. Gemeinsam den Geburtstag zu begehen und sich mit zentralen Fragen des christlichen Glaubens auseinanderzusetzen, waren die Schwerpunkte der vom Kardinal Walter Kasper Institut ausgerichteten Tagung unter dem Titel „Weil die Welt nicht genügt“.
Vom 9. bis 11. Oktober haben sich 22 Jungs im Haus Mariengrund in Münster getroffen. Gemeinsam wurde zum Thema „Wilder Westen“ gebastelt, gepokert und die Geschichte Nordamerikas im 19. Jahrhundert betrachtet (Foto: Mergler)
Ansgar Imwalle. Die Einladung zum Abenteuer im Wilden Westen vom 9. bis 11. Oktober 2026 im Haus Mariengrund in Münster nahmen 22 junge Männer an. Entgegen der Vorhersage konnten die jungen Cowboys bei überwiegend freundlichem Wetter mit ihren Leitern den Treck in den Wilden Westen nehmen, um neuen Lebensraum zu erkunden und gemeinsam die Abenteuer der Prärie zu bestehen.
Mit einer Festmesse am 11. Oktober begannen die Feierlichkeiten zum 70. Jubiläum der Weihe des Schönstatt-Heiligtums in Castrop-Rauxel-Frohlinde (Foto: Martin Jakel)
Martin Jakel. 70 Jahre des Schönstatt-Heiligtums in Castrop-Rauxel-Frohlinde: Ein Grund für die Schönstatt-Bewegung im Erzbistum Paderborn, dankbar zu sein und zu feiern. Rund 140 Personen waren am Sonntag, 11. Oktober, zum Heiligtum gekommen. Das Kapellchen trägt den Titel „Heiligtum der Gründertreue“ in Anspielung auf die Gründung des Apostolischen Bundes von Schönstatt am 20. August 1919.
Zum Familiensonntag im Schönstatt-Zentrum Rottenburg-Stuttgart auf der Liebfrauenhöhe waren elf Ehepaare samt Kindern gekommen. Zum festlichen Gottesdienst am Sonntagmorgen, 11. Oktober, war die Krönungskirche gut gefüllt (Foto: Jehle)
Mirjam Bosch. Am Sonntag, 11. Oktober, sind elf Ehepaare der Einladung des Schönstatt-Zentrums Rottenburg-Stuttgart auf die Liebfrauenhöhe gefolgt. Eine sehr gut gefüllte Krönungskirche, feierliche Musik, ein Gottesdienst, der fröhlich stimmte und gleichzeitig in die Tiefe führte. Ein Nachmittag zum Auftanken, Austauschen und Zeit zu zweit haben: Das war der Familiensonntag auf der Liebfrauenhöhe.
Auf dem Besinnungstag der „Schönstatt-Bewegung Senioren- und Krankenliga“ konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer geistig stärken lassen. Diözesanpräses Martin Emge nahm Bezug auf das Jahresmotto „Dem Wind trauen – im Sturm glauben“ (Foto: Renate Siebenkäs)
Renate Siebenkäs/Mch. Am Montag, 28. September, hat die „Schönstatt-Bewegung Senioren- und Krankenliga“ zu Besinnungstagen ins Schönstatt-Zentrum auf den Marienberg eingeladen. Zweimal im Jahr gibt es dabei die Möglichkeit, sich religiös stärken zu lassen, stärkende Lebenshilfe zu erhalten und wohltuende Gemeinschaft zu erleben. Das Thema des Herbsteinkehrtages war angelehnt an die Jahresparole der Schönstatt-Bewegung: „Dem Wind trauen – im Sturm glauben“.
Rund 100 Personen waren gekommen, um das 50. Jubiläum des Heiligtums auf Berg Moriah zu feiern. Die feierliche Lichterprozession zum Heiligtum hat der Musikverein aus Simmern mitgestaltet (Foto: Schönstatt-Priesterliga)
Mch/Peter Lauer. Vor genau 50 Jahren wurde das Heiligtum auf Berg Moriah in Simmern eingeweiht. Am Montag, 12. Oktober, haben Angehörige der Schönstatt-Priesterliga und der Schönstatt-Diözesanpriester den Weihetag ihres Familienheiligtums begangen. Eine Lichtprozession zum Heiligtum hat diesen festlichen Tag beschlossen.
In 14 Liedern geht Wilfried Röhrig dem Geheimnis Gottes nach. „Auf Jesus kannst du vertrauen“ oder „Dieses kleine Wort“ lauten zwei der Titel (Foto: Rigma)
Mch. Was bedeutet eigentlich „Schalom“? Wilfried Röhrigs aktuelles Lied „Möge es dir an nichts fehlen“ gibt darauf eine überraschend einfache Antwort – und entfaltet daraus eine Vision vom Zusammenleben. Der Song gehört zum Album „Alles auf Anfang“. 14 Lieder, die den Blick lenken: auf Gott und die Welt, auf das, was gerade schiefläuft – und auf das, was trägt, hoffen und neu anfangen lässt.
Schwester M. Adele Gertsen ist am Dienstag, 6. Oktober, nach den Feierlichkeiten zum 100. Jubiläum der Marienschwestern gestorben (Foto: Schönstätter Marienschwestern)
Mch. Am Dienstag, 6. Oktober 2026, hat der himmlische Vater in der Vigil zum Gedenktag „Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz“ vollkommen überraschend Schwester M. Adele Gertsen im Alter von 88 Jahren heimgerufen. Bis zum letzten Tag lebte sie mit ganzem Herzen für Schönstatt, für Pater Josef Kentenich und für seine Sendung. „Ich möchte bis zum letzten Atemzug apostolisch sein“: Diesen Wunsch hatte sie noch vor einiger Zeit einer Mitschwester gegenüber geäußert.
Schwester Gertrud Maria Erhard moderierte das Podium "Marienschwestern sozial", das Einblicke gewährte in das soziale und pädagogische Wirken der Marienschwestern weltweit (Foto: Chrobok)
CBre&HBre. Wie vielfältig das soziale Engagement der Schönstätter Marienschwestern weltweit ist, zeigte das Podium „Marienschwestern sozial“ beim 100-Jahr-Jubiläum der Gemeinschaft am 2. und 3. Oktober in Schönstatt, Vallendar. In der Aula der Anbetungskirche stellte das von Schwester Gertrud Maria Erhard moderierte Podium Projekte aus Argentinien, Burundi und der Dominikanischen Republik vor. Ein weiteres Beispiel führte nach Indien.
Sechs Marienschwestern haben vom Engagement und dem Wirken des Säkularinstituts in der Welt gesprochen. Ob Pilgerseelsorge am Urheiligtum oder der Dienst am Menschen in Brasilien und den Philippinen: Sie bringen Gott zu den Menschen (Foto: Chrobok)
Mch. Sechs Marienschwestern, sechs verschiedene Geschichten aus verschiedenen Kontinenten: In der Aula der Anbetungskirche ging es am Samstagnachmittag im Podium um das weltweite Wirken der Schönstätter Marienschwestern. „In Kooperation mit Maria“ war das Podium überschrieben. Wo und wie die Schwestern wirken und warum für sie die Muttergottes „große Missionarin“ ist.
Auf ins nächste Jahrhundert: Die Freude und Dankbarkeit bei der Festmesse und dem Festakt am Samstag, 3. Oktober, waren in der Pilgerkirche spürbar. Auf das Pontifikalamt mit Kardinal Kurt Koch aus Rom folgten Grußworte, Zeugnisse und das Fest der Begegnung am Nachmittag (Foto: Chrobok)
Mch. "Wir haben Grund zur Dankbarkeit für all das, was die Marienschwestern in den vergangenen hundert Jahren mit ihrem Leben bezeugt und gewirkt haben", sagte Kardinal Kurt Koch. Damit hat der Gast aus Rom den Samstag in der Pilgerkirche eröffnet. Das Programm am Samstag war vielfältig: An den Festakt mit Festansprachen und Grußworten schloss sich das Fest der Begegnung auf Berg Schönstatt rund um das Mutterhaus der Marienschwestern an.
Die Künstlerin Maria Jesus Fernandez Ortiz im Gespräch mit Schwester Veronika Riechel beim Festakt in der Aula der Anbetungskirche. Die Künstlerin sprach über die Idee zur Lichtsäule und die Symbolik, die mit ihr verbunden ist (Foto: Chrobok)
Mch. Die Lichtsäule vor dem Bild der Dreimal Wunderbaren Mutter in der Anbetungskirche ist ein Geschenk der Schönstätter Marienschwestern an die Gottesmutter. Sie ist Denkmal und Dank für die 100-jährige Geschichte, die Gott mit den Marienschwestern geschrieben hat und noch schreibt. Die Künstlerin Maria Jesus Fernandez Ortiz hat sie geschaffen und beim Festakt am 2. Oktober näher vorgestellt.
Bei schönem Herbstwetter haben sich rund 350 Personen versammelt, um das Kapellchenfest in Heilbad-Heiligenstadt mitten im Eichsfeld zu begehen. Im Mittelpunkt standen das Heiligtum selbst und das vorgezogene Erzengelfest (Foto: Eberhard Jakob)
Mch. Aus dem ganzen Eichsfeld und darüber hinaus kamen über 350 Wallfahrinnen und Wallfahrer zum Kapellchenfest nach Heilbad-Heiligenstadt. Im Schönstatt-Zentrum „Kleines Paradies“ feierten sie am Sonntag, 27. September, den Schutzpatron Deutschlands, den Erzengel Michael.
Der Begegnungstag der geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen begann mit einer Eucharistiefeier mit dem Bischof von Rottenburg-Stuttgart, Dr. Klaus Krämer (Foto: Schwester Bianca Wörtz)
Roland Abt. Am 13. September fand nach drei Jahren wieder ein Begegnungstag der geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen auf der Liebfrauenhöhe statt. Der Bischof von Rottenburg-Stuttgart, Dr. Klaus Krämer, war am Vormittag dabei. Der Tag begann mit einer Bischofsmesse in der Krönungskirche.
Am 12. September haben 13 Ehepaare den Kurs „Leiten+Bewegen“ abgeschlossen. Wie ein roter Faden bildete das Leitwort „Der Gottesmutter beim Arbeiten zuschauen“ den Mittelpunkt des Kurses (Foto: Klaus Wittmann)
Karoline und Bastian Etzold. Am Wochenende um den 12. September endete der Kurs „Leiten+Bewegen“ der Schönstatt-Familienbewegung. Hinter den 13 Paaren liegt ein Jahr voller Begegnung, Wachstum und gemeinsamer Vertiefung in die Bewegungsarbeit Pater Josef Kentenichs. Der Kurs richtete sich an Ehepaare, die sich bereits in Projekte, Zentren oder Gemeinschaften einbringen oder dies künftig tun möchten. „Leiten+Bewegen“ regte dazu an, das Verständnis für dynamische Bewegung nach Pater Kentenich zu vertiefen, sie aktiv mitzugestalten und die eigenen Wurzeln im Liebesbündnis noch fester zu verankern. Der Ausspruch „Der Gottesmutter beim Arbeiten zuschauen“ begleitete die Ehepaare wie ein roter Faden.
Etwa 150 Gäste aus nah und fern waren gekommen, um die Hl. Messe am Schönstatt-Heiligtum in Karlsruhe-Durlach mitzufeiern (Foto: Bertram Ganz)
Sylvia Ganz. Das Heiligtum in Karlsruhe-Durlach wurde über 54 Jahre lang vom Säkularinstitut der Frauen von Schönstatt betreut. Am Sonntag, 20. September 2026, wurde es in einem feierlichen Akt profaniert. Das Innere der Kapelle wird nach Luque in Paraguay geschenkt, wo die dortige Schönstatt-Familie ein neues Filialheiligtum errichtet.
Schwester M. Joanna Buckley ISSM ist Generaloberin des Säkularinstitutes der Schönstätter Marienschwestern, das am 1. Oktober 2026 sein 100?jähriges Bestehen feiern kann. Im Interview mit schoenstatt.de spricht die gebürtige US-Amerikanerin über die reiche Geschichte ihrer Gemeinschaft und wirft einen Blick auf die bevorstehende Zukunft (Foto: Cooper)
Hbre. Im Oktober 2025 hat die Gemeinschaft der Schönstätter Marienschwestern mit der Feier der ersten 100 Jahre ihres Bestehens begonnen: Zum Start am 1. Oktober 2025 gab es Eröffnungsfeiern in Indien, Ecuador, Mexiko, in der Dominikanischen Republik und an vielen anderen Orten. Und nachdem es zwischenzeitlich weltweit in unterschiedlichsten Zusammenhängen über 100 weitere lokale Feiern unter dem Thema „Maria, Licht unserer Hoffnung“ gegeben hat, steht am 3. Oktober in Deutschland, genauer in Vallendar – Schönstatt, am Gründungsort des Säkularinstitutes, die „Offizielle Feier des 100-Jahr-Jubiläums“ zusammen mit der Öffentlichkeit bevor. schoenstatt.de nimmt das zum Anlass für ein Gespräch mit der aus den USA stammenden Generaloberin des Säkularinstitutes der Schönstätter Marienschwestern, Schwester M. Joanna Buckley ISSM.
Am 30. September lädt die Insieme-Initiative zum 13. Insieme-Gespräch via Zoom ein. Die Personen tauschen sich über ihre Erfahrungen mit der Synodalität aus und sprechen darüber, wie Synodalität im Alltag greifbarer gestaltet werden kann (Foto: Insieme-Initiative)
Maria Haag. Zum Insieme-Gespräch kommen am Mittwoch, 30. September, Personen aus verschiedenen Gliederungen Schönstatts zusammen. Was sie gemeinsam haben: Sie brennen für die Synodalität und setzen sich tiefer mit ihr auseinander. Entstanden ist die Initiative aus Wallfahrten ins Schönstatt-Zentrum Belmonte in Rom der diözesanen Schönstattfamilie Rottenburg-Stuttgart.
Mehr als 130 Personen haben sich trotz angesagten schlechten Wetters zum Wintroper Kapellchen aufgemacht, um mit der Schönstatt-Familie Arnsberg den 80. Weihetag zu feiern (Foto: Maria Hosters)
Maria Hosters. Am Sonntag, 20. September, feierten mehr als 130 Personen gemeinsam mit der Schönstatt-Familie Arnsberg den 80. Weihetag des Wintroper Kapellchens.
