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aus der Schönstatt-Bewegung in Deutschland
Die Zelte der Kirchenmeile in Würzburg entlang des Mainufers (Foto: Harald Knes)
Wolfgang Fella. Mitten auf der stark frequentierten „Kirchenmeilen-Autobahn“ des 104. Deutschen Katholikentags in Würzburg war das Zelt der Schönstatt-Bewegung über vier Tage hinweg ein viel besuchter Treffpunkt. Das Café im Schönstattzelt bot nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern auch Begegnung, Gespräche und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Zeitweise sei das Zelt „knapp an der Überfüllung“ gewesen, berichten die Verantwortlichen.
Beim Podium „Synodaler Weg Quo Vadis? Für eine Welt, die Zukunft hat - mit einer Kirche, die Hoffnung macht“, moderiert von Michael Schrom, Oberursel/Taunus (m), waren Dr. Irme Stetter-Karp, Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Göppingen, und Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, Hildesheim, miteinander im Gespräch (Foto: Samietz)
Hans-Martin Samietz. Wie kann der Synodale Weg in Deutschland weitergehen und welche Rolle spielt dabei die Verbindung zur Weltkirche? Mit diesen Fragen beschäftigte sich auf dem Katholikentag ein Podium unter dem Titel „Synodaler Weg Quo Vadis? Für eine Welt, die Zukunft hat – mit einer Kirche, die Hoffnung macht“. Gesprächspartner waren Dr. Irme Stetter-Karp und Bischof Dr. Heiner Wilmer. Im Mittelpunkt standen die Folgen der Missbrauchskrise, der Stand des Reformprozesses sowie die Frage, wie Synodalität künftig konkret gelebt werden kann.
Mit klatschen, stampfen und hüpfen feiern die vielen Gäste das Kapellchenfest in Nittenau mit der Vorfreude auf das anstehende Jubiläum (Foto: Schöls)
Adolf Schöls. Unter dem Jahresmotto der Schönstatt-Bewegung 2026 „Dem Wind trauen – im Sturm glauben“ stand das diesjährige „Kapellchenfest“ im Schönstattzentrum Nittenau. Wegen des windigen und unbeständigen Wetters wurde der Familiengottesdienst kurzfristig in den großen Saal und das Foyer des Schönstattzentrums verlegt. Die Zahl der Teilnehmenden übertraf die Erwartungen deutlich, sodass zusätzliche Bierbänke aufgestellt werden mussten. Besonders freuten sich die Verantwortlichen über die vielen Familien mit Kindern, darunter zahlreiche Familien, die bereits beim Mutter-Elternsegen dabei gewesen waren.
(Motiv: Tomasz, pexels.com.de)
Kommentar der Woche:
Was wir brauchen
Carolin Ankenbauer und Wilfried Röhrig bestritten eines der Minikonzerte im Schönstatt-Zelt auf der Kirchenmeile des Katholikentages 2026 (Foto: Fella)
Wolfgang Fella. Angekündigt wurden sie als die Andrew Lloyd Webbers und Reinhard Meys von Schönstatt. Und in der Tat, innerhalb der Bewegung sind viele ihrer Lieder und Musicals bekannt, die aus ihrer kreativen Feder stammen. Umso schöner, dass sie an zwei Tagen das Programm im Schönstatt-Zelt auf der Kirchenmeile des Katholikentages in Würzburg musikalisch mitgestalteten. Am Freitag Wilfried Röhrig und am Samstag Gertraud Wackerbauer. Und zur Freude aller hatten beide auch noch „friends“ mitgebracht.
Pfarrer Thomas Eschenbacher informiert im Schönstatt-Zelt auf der Kirchenmeile des Katholikentages in Würzburg über sein Angebot von Wisky-Exerzitien für Männer (Foto: Fella)
Wolfgang Fella. Mal etwas anbieten, was Männer interessiert und dabei eine Atmosphäre schaffen, sodass sie ins Gespräch kommen. Das war das Anliegen von Pfarrer Thomas Eschenbacher, als er vor ein paar Jahren auf die Schnapsidee mit den Whisky-Exerzitien kam. Inmitten der ältesten Weinstadt Frankens, in Hammelburg, hatte er erstmals 2019 mit einem befreundeten Arzt dieses sehr besondere Angebot gemacht. Die Bild-Zeitung hat daraufhin einen Reporter geschickt und das ukrainische Fernsehen sogar ein eigenes Team. Also Werbung ist eher nicht mehr nötig, denn die Abende sprechen sich herum und es gibt immer genug Anmeldungen. Wenn er da zu Bibelabenden für Männer eingeladen hätte, wäre die Resonanz sicher eine ganz andere gewesen.
Die Fronleichnamsprozession auf Berg Schönstatt, mit den vielen bunten Blumenteppichen und international gestaltet, ist in jedem Jahr ein neues Erlebnis (Foto: S-MS)
Hbre. Die Schönstätter Marienschwestern laden herzlich zum Fronleichnamsfest nach Berg Schönstatt, Vallendar, ein. Traditionell findet es am Sonntag nach Fronleichnam, in diesem Jahr 7. Juni, statt, um nicht mit Feiern in den Gemeinden zu konkurrieren. Unter dem Leitwort „Ich bin das Licht der Welt“ (Joh 8,12) stehen die Feier der Eucharistie und die anschließende Fronleichnamsprozession im Mittelpunkt des Tages. In einer Zeit vieler Unsicherheiten will das Fest Hoffnung, Orientierung und Zuversicht schenken und dazu einladen, das eigene Leben im Vertrauen auf Jesus Christus zu gestalten.
Dr. Reiner Haseloff beim Interview im Zelt der Schönstatt-Bewegung auf der Kirchenmeile des Katholikentages in Würzburg (Foto: Brehm)
Cbre. Am Schönstattstand auf der Kirchenmeile des Katholikentages herrschte auch am Samstagvormittag reger Betrieb. Der Stand entwickelte sich in diesen Tagen zu einem beliebten Treffpunkt für Schönstätter und Nichtschönstätter. „Hier gibt es einfach den besten Kuchen“, bemerkte ein Besucher augenzwinkernd. Doch nicht nur das Kaffeeangebot, sondern auch das abwechslungsreiche Bühnenprogramm zog viele Interessierte an. Zu Gast war am Samstagvormittag Dr. Reiner Haseloff, bis Anfang des Jahres langjähriger Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt. Im Gespräch mit Magdalena Lindner sprach er über christliche Werte, politische Verantwortung, Kirche, Spiritualität und die Herausforderungen der Gegenwart.
Lichtzeichen e.V. – Hilfe für schwangere Frauen sucht eine
Sozialpädagogische Begleiterin
für Schwangere, Kinder und Familien in herausfordernden Lebenslagen
Ehepaar-Newsletter 05/2026 "Wir zwei - Immer wieder neu" (Foto: VeronikaGorBO, depositphotos.com)
HBre. Was hat die höchste Kirche der Welt in Barcelona mit der Ehe zu tun? Darüber schreibt Pater Elmar Busse im neuen Ehepaar-Newsletter. Den Zusammenhang den er herstellt: die tiefste und persönlichste Beziehungserfahrung im Erwachsenenleben sei die Liebesbeziehung. Die 161. Ausgabe des Newsletters der Schönstatt-Familienbewegung steht auf www.familienbewegung.de oder hier auf schoenstatt.de wieder kostenlos zur Verfügung. Unter der E-Mail-Adresse ehe.newsletter@schoenstatt.de kann der Newsletter bestellt werden und wird dann immer am 18. eines Monats automatisch ins elektronische Postfach zugestellt.
Gut 14.000 Menschen nahmen am Schlussgottesdienst des Katholikentages auf dem Residenzplatz in Würzburg teil (Foto: Gebauer, 104KT)
Cbre,Hbre. Mit einem großen Freiluftgottesdienst auf dem Würzburger Residenzplatz ist der 104. Deutsche Katholikentag zu Ende gegangen. Noch einmal versammelten sich Tausende Teilnehmende nach Tagen voller Begegnungen, Diskussionen, Gebete und kultureller Veranstaltungen unter dem Leitwort „Hab Mut! Steh auf!“. Dem Abschlussgottesdienst stand der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Heiner Wilmer, Hildesheim, vor. Musikalisch gestaltet wurde die Feier vom Björn-Becker-Oktett, der Jungen Domkantorei Würzburg und einem Gemeindechor.
Das Begegnungszelt der Schönstatt-Bewegung auf der Kirchenmeilde des Katholikentages (Foto: Brehm)
Das Begegnungszelt der Schönstatt-Bewegung auf dem Katholikentag in Würzburg war für viele ein Anziehungspunkt. Für Schönstätter aller Generationen ermöglichte es sich hier zu treffen und sich miteinander auszutauschen. Das Socialmedia-Team der Bewegung hat einige Stimmen von Teilnehmenden eingefangen.
Bischof Dr. Michael Gerber, Fulda, zu Besuch im Schönstatt-Zelt auf der Kirchenmeile des Würzburger Katholikentages (Foto: Wienand)
Wolfgang Fella. Der Einladung der Schönstattbewegung ist er trotz vielfältiger Verpflichtungen gerne gefolgt. Kaum hatte Bischof Gerber im Familiengottesdienst noch am Altar gestanden, führte ihn der nächste Weg ins Schönstattzelt auf der Kirchenmeile des Katholikentages und stellte sich dort im Interview einigen Fragen.
Die Akademie für Ehe und Familie, Mainz, hatte auf der Kirchenmeile des Katholikentages einen eigenen Stand (Foto: Breitenbach)
Jutta und Dr. Frank Breitenbach. Drei spannende Tage auf der Katholikentagsmeile liegen zurück. Die Akademie für Ehe und Familie, Mainz lud Paare ein, innezuhalten und den Blick auf die eigene, gemeinsame Vision zu lenken: „Was ist uns wichtig und soll unbedingt beibehalten werden?“ „Worauf wollen wir unsere Aufmerksamkeit besonders richten?“ und „Was darf in Zukunft noch mehr werden?“
Weihbischof Dr. Christoph Hegge feierte zusammen mit Pfarrer Matthias Leineweber, Sant'Egidio Deutschland und Pater Hans-Martin Samietz, Schönstatt-Bewegung einen Gottesdienst am Samstagabend in der Kirche Neumünster (Foto: Brehm)
CBre. Viele Mitglieder Geistlicher Gemeinschaften und interessierte Katholikentagsbesuchende feierten am Samstagabend gemeinsam Gottesdienst in der Kirche Neumünster neben dem Würzburger Dom. Vorbereitet wurde die Feier von der Arbeitsgruppe Geistliche Gemeinschaften und Kirchliche Bewegungen der Deutschen Bischofskonferenz. Weihbischof Dr. Christoph Hegge, Münster, freute sich, mit den verschiedenen Gemeinschaften feiern zu dürfen, die jeweils ein eigenes Charisma in die Kirche einbrächten: „Miteinander sind wir auf dem Weg, Christus zu bezeugen.“
Katholikentag 2026 - Tag 3: Pater Felix Geyer in einem Youtube Short zum Engagement der Schönstatt-Bewegung auf dem Katholikentag (Video: Schönstatt-Bewegung)
Vielfältig präsent war die Schönstatt-Bewegung auf dem Katholikentag in Würzburg. Pater Felix Geyer, Leiter der Schönstatt-Bewegung in Deutschland, zeigt sich in einem Socialmedia Beitrag sehr erfreut über das Engagement von Schönstättern als Mitwirkende, Helfer und Teilnehmende.
Katholikentag 2026 - Tag 2: Familien-Mutmachgottesdienst (Video: Schönstatt-Bewegung)
Am zweiten Tag des Katholikentages, am Freitag, 15. Mai 2026, war die Schönstatt-Bewegung verantwortlich für einen Familiengottesdienst mit Bischof Dr. Michael Gerber, bei dem auch die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner mit einem Impuls mitwirkte. Das Socialmedia-Team der Bewegung hat einige Szenen des Gottesdienstes zu einem kurzen Videoclip zusammengestellt.
Zu Beginn des von der Schönstattfamilienbewegung Würzburg gestalteten Familiengottesdienstes gab es ein lebensnahes Anspiel (Foto: Brehm)
Cbre. Schon 45 Minuten vor Beginn strömten Eltern, Kinder und Großeltern Richtung der Kirche „Neumünster“ zum Familien-Mutmachgottesdienst des Katholikentages. Die Kirche mit ihren 450 Sitzplätzen war rasch vollständig gefüllt, gut 100 Besucher verfolgten die Feier über die Audioübertragung vor der Kirche. Gestaltet wurde der Gottesdienst von Familien der Schönstatt-Familienbewegung aus Würzburg gemeinsam mit Bischof Dr. Michael Gerber, Fulda, und der Bundestagspräsidentin Julia Klöckner MdB.
Die Schönstattzelt-Besatzung beim Morgenlob als Einstimmung auf ein gemeinsames Dankeschön-Frühstück (Foto: Fella)
Wolfgang Fella. Noch ist alles halbwegs ruhig auf der Kirchenmeile am Würzburger Mainufer. Nur aus dem Schönstattzelt dringt schon lautes Stimmengewirr und Gelächter. Heute zur Halbzeit des Katholikentags ist Helferfrühstück eine Stunde vor Eröffnung der Meile.
Ein Team vom Schönstatt-Projekt "Pilgerheiligtum" gestaltete im Rahmen des Schönstattzeltes auf der Kirchenmeilde des Katholikentages in Würzburg einen Impuls zum Thema Frieden (Foto: SchPPH)
Sr. M. Alena Engelhardt. Dicht gefüllt war das Schönstattzelt auf der Kirchenmeile des Katholikentages in Würzburg, als ein sechsköpfiges Team des „Projekts Pilgerheiligtum“ die Anwesenden Besucher zu „7 Schritten auf dem Weg des Friedens“ eingeladen hat. Während des Programms kamen immer mehr Menschen hinzu: Schönstätter, interessierte Passanten, darunter auch weitere Ordensschwestern. Im Mittelpunkt standen Erfahrungen, die Menschen in der Begegnung mit der Pilgernden Gottesmutter machen, und die Frage, wie Frieden im Alltag konkret wachsen kann.
Karin und Kuno Leibold (Foto: Brehm)
Am Freitag gaben Karin und Kuno Leibold am Schönstattstand auf der Katholikentagsmeile im Rahmen eines Interviews Auskunft über ihr gemeinsames Herzensanliegen, dass seit 14 Jahren existiert, den „Eheweg“. Der „Eheweg" ist ein Projekt, das Ehepaare auf ihrem gemeinsamen Lebensweg begleiten und stärken will, sowie auf die persönliche Berufung und die Bedeutung der Ehe in der heutigen Gesellschaft und der Kirche. Er besteht aus 7 bis 15 bildlich und textlich anregend gestalteten Wegstationen, die Paare einladen stehenzubleiben, inne zu halten und vertieft ins Gespräch zu kommen. Pater Hans-Martin Samietz ISch konnte mit Karin und Kuno Leibold über ihr Projekt sprechen.
In der evangelischen Kirche St. Johannis fand der Auftakt zu einem Ökumenischen Pilgerweg durch Würzburg statt (Foto: Brehm)
CBre. Nach dem Gottesdienst unter freiem Himmel auf dem Würzburger Residenzplatz verteilten sich die Besucherinnen und Besucher des Katholikentags über die gesamte Stadt. Viele Veranstaltungen waren so stark nachgefragt, dass einzelne Angebote wegen Überfüllung geschlossen werden mussten. Am Nachmittag versammelten sich zahlreiche Schönstätter und Interessierte in der evangelischen Kirche St. Johannis zu einer ökumenischen Andacht mit anschließendem Pilgerweg.
Bernhard Brantzen, Mainz, stellt im Schönstatt-Zelt auf dem Katholikentag das neue Buch "Ein Augenblick kann alles verändern" vor (Foto: Brehm)
Cbre/Hbre. Ein buntes Bild bietet sich am Nachmittag auf der Kirchenmeile, auf der sich rund 300 Organisationen präsentieren. Sie stellen die Vielfalt des kirchlichen Lebens in Verbänden, diözesanen Laiengremien, Geistlichen Gemeinschaften, Orden, (Erz-)Bistümern, kirchlichen Institutionen und Initiativen vor. Auch zahlreiche Institutionen und Gruppierungen anderer christlicher Kirchen aus der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) sind anwesend. Auf Einladung der Katholikentagsleitung präsentieren sich auch nichtkirchliche zivilgesellschaftliche Organisationen und kirchennahe Dienstleister.
Katholikentag 2026 - Tag 1: Christi Himmelfahrt (Video: Schönstatt-Bewegung)
Impressionen von Angeboten, die die Schönstatt-Bewegung beim Katholikentag (mit-)organisiert hat, hat das Socialmedia-Team der Bewegung im Video festgehalten und zu einem kurzen Videoclip zusammengeschnitten.
Eröffnungsveranstaltung des 104. Deutschen Katholikentages auf dem Residenzplatz in Würzburg (Foto: Domradio.de, Videoausschnitt)
CBre/Hbre. Ein buntes Bild bot sich bei der Eröffnung des 104. Katholikentages in Würzburg auf dem Residenzplatz, als dieser um 18 Uhr eröffnet wurde. Hatte man sich beim Vorprogramm noch gefreut, dass das Wetter stabil schien, sogar mit Sonnenschein, öffnete der Himmel rechtzeitig zum Beginn der Eröffnungsfeier die Schleusen und sorgte dafür, dass das diesjährige Leitwort des Katholikentages gleich zum Einsatz kam: „Hab Mut, steh auf!“ Einige Tausend Menschen aus allen Richtungen Deutschlands hatten sich auf dem Residenzplatz in der Stadtmitte Würzburgs versammelt, viele saßen noch in den zahlreichen Staus rund um Würzburg in ihren Autos.
