Nachrichten
Nachrichten aus der internationalen Schönstattbewegung finden Sie auch auf > www.schoenstatt.com <
Wöchentlichen Newsletter - Nachrichten aus Deutschland - > hier kostenlos abonnieren
aus der Schönstatt-Bewegung in Deutschland
An der von der Schönstatt Männerbewegung Freiburg zum 40sten Mal organisierten Wallfahrt nach Schönstatt, Vallendar, nahmen insgesamt 51 Pilgerinnen und Pilger teil (Foto: Schemel)
Manfred Schemel, Josef Danner. Am Dreifaltigkeitssonntag, 31. Mai 2026, machten sich 51 Pilger der Schönstatt-Männerbewegung Freiburg zur 40. Jahreswallfahrt nach Schönstatt in Vallendar auf. Die traditionsreiche Pilgerfahrt führte zum Taborheiligtum auf dem Marienberg, ins Urheiligtum im Tal Schönstatt und zum Mutterhaus der Schönstätter Marienschwestern, die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiern.
Schönstatt-Campus: Entwicklungsprozess der Schönstatt-Zentren (Grafik: B.Brehm)
Hbre. Mit dem Projekt „Schönstatt-Zentren = Häuser mit Profil“ startet im Rahmen des SchönstattCampus ein gemeinsamer Lern- und Entwicklungsprozess für Verantwortliche der Schönstatt-Zentren in Deutschland. Das erste Online-Modul – innerhalb der Schönstatt-App angeboten – findet am Dienstag, 7. Juli, um 10 Uhr statt. Ziel des Campus-Projektes ist es, die Verantwortlichen der Zentren in ihrem jeweiligen Sendungsauftrag zu stärken und zugleich tragfähige wirtschaftliche Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.
Die Pilgerkirche in Schönstatt, Vallendar, feierte am 28. Juni 2026 Kirchweihfest. Das Kreuz auf der Dachspitze greift die Rundform der Kirche auf. Es ist vergoldet und weist auf das Licht und die Sonne hin. Das sind Symbole für die Auferstehung, an die Christen glauben. In der Mitte ist das Kreuz von einem Ring umgeben, der keinen Anfang und kein Ende hat. Er ist Symbol für den ewigen Gott. Der Fuß des Kreuzes mündet in eine Kugel - die Weltkugel - auf ihr ist ein großes „M“ zu finden, Zeichen für Maria, die unter dem Kreuz gestanden hat und Christus als Weggefährtin und Gehilfin zur Seite steht. (Foto: Brehm)
CBre. Trotz hochsommerlicher Temperaturen feierten zahlreiche Gläubige das Kirchweihfest der Pilgerkirche in Schönstatt, Vallendar. Der Festgottesdienst wurde vom Schönstattchor „Stimmvoll“ musikalisch gestaltet. Hauptzelebrant und Prediger war Bischof Franz-Josef Overbeck, Essen. Zum Programm gehörten außerdem ein parallel angebotener „Gottesdienst für kleine Entdecker“, die Möglichkeit zum persönlichen Segen, ein Indoor-Kirmes-Programm sowie zum Abschluss eine Festandacht mit eucharistischem Segen.
Die Gruppe aus Rottenburg-Stuttgart gemeinsam mit französischen Gästen in Cambrai. (Foto: Würde)
Zu den Pilgerfahrten der besonderen Art gehört für viele Schönstätter eine Nordfrankreich-Reise nach Cambrai, Verdun und Merveille auf den Spuren von Josef Engling. Dieser junge Mann, der zur Anfangsgeneration Schönstatts gehört, hat durch sein herausragend christliches Leben einen wesentlichen Beitrag zum Werden der jungen Schönstatt-Bewegung eingebracht. Er wurde, wie viele andere junge Männer 1914 in den Krieg eingezogen und ist im Alter von 20 Jahren am 5. Oktober 1918 in der Nähe von Cambrai gefallen. In der Nähe der Todesstelle steht heute eine Schönstattkapelle mit Haus. Sechs Familien aus der Schönstatt-Familienbewegung der Diözese Rottenburg/Stuttgart machten in der Pfingstwoche eine Reise an diese Orte. Michael Hilser erzählt von dieser Erfahrung.
Die 18-jährige Victoria hat die 100.000 km voll: Zweieinhalb mal um die Erde (Foto: Knes)
Harald M. Knes. Am 24. Juni – am Festtag des Heiligen Johannes des Täufers, sehr passend – war ein besonderer Moment für Martin M. Janssen, Mitglied des Schönstatt-Instituts Marienbrüder. Am Reha-Zentrum Koblenz – ebenfalls sehr passend – hatten er und seine 18-jährige Victoria die 100.000 km voll: zweieinhalb mal um die Erde.
(Foto: Iryna Varanovich, pexels.com)
Kommentar der Woche:
Einfach Identitäten finden
Beim Online-Treffen der Männerwerkstatt2022 stand das Thema „Sozialer Mutterschoß und Urvertrauen“ im Mittelpunkt der Impulse und Gespräche (Foto: Stewardesign, pixabay.com)
Peter Hagmann. Knapp 20 Männer haben sich an zwei Online-Abenden mit dem Thema „Sozialer Mutterschoß und Urvertrauen“ beschäftigt. Die Treffen wurden von zwei Männern aus dem Team der Männerwerkstatt2022 vorbereitet und knüpften inhaltlich an einen Vortrag zur Jahreslosung „Dem Wind trauen, im Sturm glauben“ bei der Marienbergtagung im Februar 2026 in Schönstatt, Vallendar, an.
JES-Netzwerktreffen vom 16. bis 18. Oktober 2026 im Jugendzentrum Marienberg, Schönstatt, Vallendar (Grafik: JES)
Benedikt Matt. Im Oktober plant das Netzwerk „Junge Erwachsene in Schönstatt“ (JES) ein Treffen in Schönstatt, Vallendar. Das Wochenende soll im Umfeld des Schönstatt-Tages vom 16. bis 18. Oktober 2026 stattfinden und für eine entspannte Begegnung innerhalb des Netzwerks genutzt werden. In den Räumen des Jugendzentrums Marienberg sowie im Rahmen des Schönstatt-Tages bieten sich Gelegenheiten zum Austausch und gemeinsamen Erleben.
Haus Mariengart
Für das Zentralhaus des Frauenbundes in Schönstatt suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt
einen Mitarbeiter (m/w/d) in der Hauswirtschaft Vollzeit
Der Innenraum des Urheiligtums wird von Mitgliedern des Institutes der Schönstattfamilien aus Tschechien renoviert und neu gestrichen. Dazu wurde das Urheiligtum fast vollständig ausgeräumt (Foto: Weweler)
Sr. M. Felicia Hirscher. Wer in diesen Tagen rund um das Urheiligtum unterwegs ist, kann die Vorbereitungen kaum übersehen: Das Urheiligtum erhält einen frischen Anstrich, auf dem Pilgerplatz stehen bereits die Container für die künftige provisorische Sakristei bereit, und an vielen Stellen sind Helferinnen und Helfer im Einsatz.
Container direkt am Urheiligtum - Sakristei muss aus dem Alten Haus in Container umziehen (Foto: Brehm)
20.06.2026
Harald M. Knes - Kommentar eines Schönstätters. Eine Ära von ca. 100 Jahren geht zu Ende, nämlich die bisherige organische Einheit von Urheiligtum und Sakristei im „Alten Haus“ (St. Marien). Es scheint, als hätten die Pallottiner ungewollt den Schwestern (und über sie allen Schönstättern) zum 100. Gründungsjubiläum ein bitteres Geschenk ins Nest gelegt, das viele Schönstätter kopfschüttelnd zurück lässt. Was kann nach 100 Jahren, wo auch die Pallottiner an Mitgliedern weniger werden, so wichtig sein, dass sie diesen Raum der Sakristei jetzt unbedingt brauchen?
Die "Causa Kentenich" berührend ist in der bei HERDER erscheinenden "RÖMISCHEN QUARTALSCHRIFT" ein wissenschaftlicher Artikel von Paul Oberholzer SJ publiziert worden, der sich mit dem "Umgang mit archivierten Zeugenaussagen bei einem Seligsprechungsverfahren" beschäftigt (Foto: Neuenhofer)
Hbre. Paul Oberholzer SJ fordert in der bei Herder erscheinenden „Römischen Quartalschrift für Christliche Altertumskunde und Kirchengeschichte“ einen sorgfältigen Umgang mit archivierten Zeugenaussagen in Seligsprechungsverfahren. Der Artikel trägt den Titel „Reflexionen zum Umgang mit archivierten Zeugenaussagen bei einem Seligsprechungsverfahren – ein Fallbeispiel aus der Causa Josef Kentenich“ und er macht deutlich, dass es beim Blick auf ein solches Verfahren um die wissenschaftliche Tragfähigkeit der Quellenbasis geht, auf die sich eine mögliche folgenreiche öffentliche Debatte stützen kann.
Lichtzeichen e.V. - Hilfe für schwangere Frauen (Foto: Lichtzeichen e.V.)
Hbre. Pater Felix Geyer ISch, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, ruft Verantwortliche dazu auf, das Projekt „Lichtzeichen“ bei seiner weiteren Entwicklung zu unterstützen. Anlass ist der bevorstehende Wechsel in der Verantwortung des Vereins, nachdem Ulrike Eichenberg nach jahrzehntelangem Engagement ihre Leitungsaufgabe abgeben wird. Lichtzeichen bietet Frauen in Not vor, während und nach der Geburt ihres Kindes Begleitung an und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum sozialen Gesicht der Schönstatt-Bewegung.
Die Redaktion der Familienzeitschrift "WIR" traf sich zu ihrer Redaktionskonferenz im Schönstattzentrum Liebfrauenhöhe, Rottenburg (Foto: Helmut Kirschner)
Tobias Hofmann. Das Redaktionsteam des Schönstatt-Familienmagazins WIR hat sich auf der Liebfrauenhöhe zur jährlichen Redaktionskonferenz getroffen. Neben der Themenplanung für kommende Ausgaben standen dabei auch Fragen zur Zukunft der Zeitschrift, zu personellen Ressourcen und zu veränderten Rahmenbedingungen im Mittelpunkt. Das Wochenende war geprägt von intensivem Austausch, gemeinsamen Suchprozessen und dem Blick auf die Herausforderungen der kommenden Jahre.
Aufgrund der Kündigung der Sakristeiräume des Urheiligtums durch die Pallottiner sind Arbeiten am und rund um das Urheiligtum in Schönstatt, Vallendar, notwendig geworden (Foto: Brehm)
Hbre. Der internationale Gnadenort Schönstatt in Vallendar steht vor weitreichenden Veränderungen. Bisher konnte die Schönstatt-Bewegung gemietete Räume im sogenannten „Alten Haus“ als Sakristei und Begegnungsort unmittelbar beim Urheiligtum nutzen. Nach der Kündigung dieser Räume endet zum 1. Juli 2026 eine Phase, in der das historische Ensemble von Haus und Urheiligtum gemeinsam genutzt werden konnte. Für Alternativen stehen die Verantwortlichen vor Herausforderungen, die mit technischen, baulichen und kommunalen Anforderungen zusammenhängen.
Pater Felix Geyer, Leiter der deutschen Schönstatt-Bewegung (Foto: Videoausschnitt)
Video-Gruß zum Bündnistag im Juni 2026
Ehepaar-Newsletter 06/2026 "Wir zwei - Immer wieder neu" (Foto: AllaSerebrina, depositphotos.com)
HBre. Ein übervoller Kopf, wer kennt ihn nicht? Ein übervoller Kopf in der Partnerschaft? Wie können wir einander das Leben erleichtern, die Last verringern? Petra und Michael Kiess haben inspirierende, gut umsetzbare Gedanken dazu: "mental load meistern" heißt das Zauberwort, um wie sie ihren Impuls überschreiben: "auf Augenhöhe miteinander gemeinsam stark, gemeinsam frei" zu werden. Die neue Ausgabe des Newsletters der Schönstatt-Familienbewegung steht auf www.familienbewegung.de oder hier auf schoenstatt.de wieder kostenlos zur Verfügung. Unter der E-Mail-Adresse ehe.newsletter@schoenstatt.de kann der Newsletter bestellt werden und wird dann immer am 18. eines Monats automatisch ins elektronische Postfach zugestellt.
(Foto: kindelmedia, pexels.com)
Kommentar der Woche:
Im Zenit des Lichts: Gedanken zum Sommeranfang
Todesanzeige Hedwig Weinzierl
Hbre. Am 5. Juni 2026 ist Hedwig Weinzierl, ein Mitglied der Gemeinschaft des Schönstatt-Frauenbundes, im Herz-Jesu-Krankenhaus in Dernbach verstorben. Die aus München stammende Schönstätterin wurde am 6. August 1934 geboren und gehörte seit dem 6. April 1958, dem Tag ihrer „Aufnahmeweihe“ im Urheiligtum in Schönstatt, Vallendar, dem Schönstatt-Frauenbund an. Zuletzt lebte sie in einer Wohngruppe für hochbetagte Mitglieder der Gemeinschaft in Haus Mariengart.
Der Garten des Hauses der Bewegung in Schönstatt war am Pfingstwochenende für junge Familien, die am MehrRaum-Wochenende teilnahmen, ein beliebter Aufenthaltsort (Foto: Birringer)
Tommy Birringer. Vom 23. bis 25. Mai trafen sich in der Marienau in Schönstatt zehn junge Ehepaare mit acht Kindern zum MehrRaum-Pfingsttreffen für Ehepaare in den ersten Jahren nach der Hochzeit. Das Wochenende verband intensive inhaltliche Impulse mit einer besonders gestalteten pfingstlichen Liturgie, viel Zeit für Begegnung sowie gemeinsame Stunden im Garten der Marienau.
Die Schwestern M. Verena Röhrig, M. Annbrigitt Mönig, Karin-Maria Stenger und M. Luitgardis Holländer machten im Rahmen der Jubiläumsaktion „100 Orte für 100 Jahre“ einen Besuch in Dudenhofen in der Pfalz (Foto: S-MS)
Sr. M. Verena Röhrig. Im pfälzischen Dudenhofen bei Speyer ist am 27. Mai 2026 im Rahmen der Jubiläumsaktion „100 Orte für 100 Jahre“ an das jahrzehntelange Wirken der Schönstätter Marienschwestern erinnert worden. Einige Schwestern trafen dort Menschen aus dem Ort, die sich auch nach der Auflösung der Niederlassung im Jahr 2008 weiterhin eng mit ihnen verbunden fühlen.
Die Teilnehmenden und Mitwirkenden beim Ehevorbereitungsseminar „Mit Dir aufs Ganze“ im Mai 2026 im Schönstattzentrum „Schönstatt auf’m Berg“, Memhölz im Allgäu (Foto Platzer)
Hbre. Für Paare, die sich Zeit nehmen möchten, ihren gemeinsamen Schritt in die Ehe bewusst vorzubereiten und damit ihre Beziehung und den Start ihres gemeinsamen Weges zu stärken, bietet die Schönstatt-Familienbewegung Seminare zur Ehevorbereitung an. Ein solcher Kurs hat unter dem Thema „Mit Dir aufs Ganze“ im Mai 2026 im Schönstattzentrum „Schönstatt auf’m Berg“, Memhölz im Allgäu stattgefunden. „Von Paaren für Paare“ gestaltet, standen lebensnahe Impulsvorträge, persönliche Gespräche sowie der Austausch mit anderen Paaren in derselben Lebensphase auf dem Programm. Kim Laura Reicherter und Benedikt Mohr berichten nachfolgend von ihren Erfahrungen.
Zu ihrer Jahrestagung versammelten sich die Mitglieder des Schönstatt-Männerbundes traditionell über Christi Himmelfahrt in Schönstatt, Vallendar (Foto: SMB)
Joachim Konrad. Der Schönstatt-Männerbund traf sich von Christi Himmelfahrt bis zum darauffolgenden Sonntag zu seiner Jahrestagung. Unter dem Thema „In Würde altern – Die christliche Kunst des Loslassens“ standen persönliche Erfahrungen des Älterwerdens, Fragen nach Beziehungen und Verantwortung sowie die Zukunft des Hauses St. Josef in Schönstatt im Mittelpunkt.
Gemeinsam kreativ sein, das gehört auch zum Programm des Wochenendes „grow together“ im Schönstattzentrum Marienfried, Oberkirch (Foto: Mühlfeit)
Sonja Mühlfeit. Vom 18. bis 20. September 2026 findet im Schönstattzentrum Marienfried in Oberkirch der vierte Teil des Kurses „GROW Together“ statt. Das Wochenende richtet sich an Paare und Familien mit ihren Kindern und Jugendlichen und möchte Räume eröffnen, „miteinander zu wachsen“, als Paar, als Familie und „an/mit Gott“. Veranstaltungsort ist das Seminar- und Bewegungshaus im Schönstattzentrum Marienfried in Oberkirch.
Der Bischof der Diözese Trier, Dr. Stephan Ackermann, feierte anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Schönstätter Marienschwestern am Sonntag nach Fronleichnam einen Festgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche und beteiligte sich anschließend an der Fronleichnamsprozession über den Berg Schönstatt (Foto: Cooper)
Francine Marie Cooper. Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Schönstätter Marienschwestern feierte Bischof Dr. Stephan Ackermann, Trier, am 7. Juni 2026 die Heilige Messe in der Dreifaltigkeitskirche auf Berg Schönstatt und nahm an der anschließenden traditionellen Fronleichnamsprozession über das Gelände teil. Trotz der wechselhaften Wetterlage der vergangenen Tage fand das Fest unter heiterem Himmel statt. Rund 1.000 Menschen waren zusammengekommen, um an diesem Sonntag den Leib und das Blut unseres Herrn Jesus Christus zu feiern.
