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13. Mai 2026 | Katholikentag | 

Schönstatt-Bewegung richtet Ort der Begegnung auf dem Katholikentag ein


Schönstatt-Stand auf der Kirchenmeile des Würzburger Katholikentages - Die Aufbautruppe bei einer eine fränkischen Brotzeit (Foto: Denkinger)

Schönstatt-Stand auf der Kirchenmeile des Würzburger Katholikentages - Die Aufbautruppe bei einer eine fränkischen Brotzeit (Foto: Denkinger)

CBre/Wolfgang Fella. Emsig ging es am Morgen auf der Katholikentagsmeile zu, auf der unterschiedlichste Organisationen, geistliche Gemeinschaften, Ordensgemeinschaften und Projekte ihre Zelte und Stände aufbauten. Das weitläufige Gelände liegt malerisch am Main, eingerahmt von Friedensbrücke und Alter Mainbrücke. Bullis fuhren an und ab, vollbeladene Anhänger wurden rangiert und entladen, Material und Werkzeug herangeschafft. Mitten im Aufbaugeschehen bereitete auch die Würzburger Schönstattfamilie ihr Zelt für den Katholikentag vor. Das 50 Quadratmeter große Zelt der Schönstatt-Bewegung ist auf der Meile unter dem Code FB-H-19 zu finden.

Eine Leiter als Kontaktinitiator (Foto: privat)

Eine Leiter als Kontaktinitiator (Foto: privat)

Viele Hände schaffen ein „Schönstatt-Wohnzimmer“

Zunächst stand alles dicht gedrängt im Zelt: Materialien aus Schönstatt und von der Marienhöhe mussten sortiert, eingeräumt und aufgebaut werden. Nach und nach entstand jedoch ein freundlich gestalteter Ort der Begegnung. Helferinnen und Helfer aus nah und fern richteten gemeinsam das „Schönstatt-Wohnzimmer“ ein, das ab Donnerstag viele Gäste empfangen soll.

Georg Denkinger, erfahren aus vorangegangenen Katholikentagen, koordinierte die Arbeiten, sodass gleichzeitig Stellwände aufgebaut, Regale errichtet und die Cafeteria vorbereitet werden konnten. Zum Schluss sorgte das Dekoteam aus Waldstetten dafür, dass das Zelt auch optisch einladend gestaltet wurde.

Geschwisterliche Stimmung unter den „Standbauern“

Der Aufbau sei von einer offenen und hilfsbereiten Atmosphäre geprägt gewesen. Eine geschwisterliche, freundliche und humorvolle Stimmung habe unter den „Standbauern“ geherrscht. Dabei seien nicht nur Kontakte entstanden, sondern auch praktische Hilfen selbstverständlich gewesen.

Da wir als einzige eine Leiter dabei hatten“, erzählt Renata Zürrlein vom Schönstattzentrum Marienhöhe in Würzburg, „kamen wir mit vielen in Kontakt, mit all denen, die dringend eine Leiter brauchten.


Vorbereitungen für Infowände (Foto: privat)Die "Hausheiligtumsecke" neben Infoplakaten (Foto: privat)

Vorbereitungen für Infowände (Foto: privat) Die "Hausheiligtumsecke" neben Infoplakaten (Foto: privat)

Raum für Begegnung und Gespräch

Viele Stunden wurde gebohrt, genagelt, geklopft und gebastelt, damit die zehn mal fünf Meter im Zelt möglichst gut genutzt werden können. Neben großen Stellwänden vermittelt auch ein Bildschirm Einblicke in das Leben und Wirken der Schönstatt-Bewegung.

Der Stand bietet vergleichsweise viel Platz und soll bewusst Raum für Begegnung schaffen. Bequeme Sitzmöglichkeiten laden zum Verweilen ein – ein Angebot, das bei Katholikentagen erfahrungsgemäß stark nachgefragt ist. Kaffee, Kuchen, Tee und Cappuccino werden gegen Spende angeboten. Zahlreiche Helferinnen und Helfer aus Würzburg und Waldstetten haben dafür Kuchen gebacken.

Auch ein Ort zum Innehalten ist vorgesehen: Eine kleine Hausheiligtumsecke mit Kerze, Kreuz und Marienbild lädt dazu ein, zur Ruhe zu kommen und in den Austausch mit Jesus und Maria einzutreten.

Von weit her soll das Schönstatt-Zelt gesehen werden (Foto: Fella)

Von weit her soll das Schönstatt-Zelt gesehen werden (Foto: Fella)

Leberkäs-Weck zur Stärkung

Nach den ersten Anstrengungen durfte auch eine fränkische Brotzeit nicht fehlen. Die Schwestern von der Marienhöhe versorgten die Helferinnen und Helfer mit Leberkäs-Weck, bevor die Arbeiten gestärkt fortgesetzt wurden. Ein kräftiger Regenschauer zeigte zudem, dass auch das Zeltdach den kommenden Tagen am Main standhalten dürfte.

Musik, Interviews und Impulse

Zum Programm am Schönstattstand gehören Musik des Liedermachers Wilfried Röhrig sowie Interviews mit Bischof Dr. Michael Gerber, der Ministerpräsidentin a. D. Christiane Lieberknecht und dem Ministerpräsidenten a.D. Dr. Reiner Haseloff. Darüber hinaus soll es viel Raum für Begegnung und persönliche Gespräche geben.

Infowände entstehen (Foto: Fella)

Infowände entstehen (Foto: Fella)

Familienakademie informiert über Ausbildungsangebote für Paare

Im nördlichen Bereich der Kirchenmeile wurde auch der Stand der Familienakademie aufgebaut und gestaltet. Er lädt dazu ein, sich über Angebote und Möglichkeiten für Ehe und Familie zu informieren, Anregungen für das eigene Leben mitzunehmen und Erfahrungen weiterzugeben. Der Stand ist unter dem Standort-Code: MW-S-06 zu finden.

 


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