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Herausforderungen der Generationen gestalten
Ein Gespräch der Generationen nach der "Fishbowl-Methode" (Foto: Cooper)
Hbre/Cbre. Überwiegend in Gruppenarbeit beschäftigte sich die Schönstattkonferenz mit dem Thema des unterschiedlichen Erlebens der Schönstatt-Spiritualität und der Schönstatt-Strukturen in den vier anwesenden Generationen.
Am zweiten Tag kam Magdalena Kiess als Co-Moderatorin von Hans-Martin Samietz dazu (Foto: Cooper)
Die Theologin und "Wort zum Sonntag"-Sprecherin führte in das Generationenthema ein (Foto: Cooper)
Eingestimmt in die Thematik wurden die Teilnehmenden von Lena Kiess, die als Moderatorin die Generationen der „Boomer“, der „Gen-X“, „Gen-Y“ und „Gen-Z“ mit einem Augenzwinkern charakterisierte. So bräuchte die zwischen 1980 und 1994 geborene Gen-Y z.B. immer einen Sinn hinter dem, was sie anpackten, damit sie es gerne und gut tun würden. Ihre Eltern aus der Gen-X, zwischen 1965 und 1980 geboren, seien oft unabhängige Freigeister und sehr lösungsorientiert und pragmatisch, da ihnen schon früh Verantwortung übertragen worden sei von Eltern, die meist sehr viel gearbeitet hätten. Diese „Boomer“-Generation, in der Nachkriegszeit bis 1964 geboren, wüssten, dass harte Arbeit sich lohne. Durch ihren Altersvorsprung seien sie sehr erfahren, was Fluch und Segen mit sich bringe. Die wahren Digital Natives seien die zwischen 1997 und 2012 geborenen, die zur Gen-Z zählten. Sie seien eine Generation des „Sowohl-Als auch“, hätten z.B. einen starken Fokus auf soziale Themen und legten gleichzeitig einen großen Wert auf ihr persönliches Wohlbefinden.
Die Konferenzteilnehmenden trafen sich nach der Einführung in den vier Generationengruppen, wo sie sich zunächst in Kleingruppe und dann im Generationenplenum Gedanken darüber machten, was für ihre Generation „typisch Schönstatt“ ist, was sie sich von den anderen Generationen erhoffen und was sie von den anderen Generationen brauchen. Nicht leicht war die Frage zu beantworten, was für die jeweilige Generation ansteht und welche Schritte für das ganze Schönstatt in die Zukunft angesagt sind.
Wegen der Kürze der Zeit kam es im abschließenden „Generationen-Fishbowl“ lediglich zum Austausch von Statements und nicht zur vorgesehenen Diskussion unter den Generationen. „Wir konnten nicht das Miteinander der Generationen und die Konflikte, die auch da sind ausdrücken und bearbeiten“, stellte Pater Felix Geyer in seinem Abschlussstatement fest und formulierte die Aufgabe, bei der kommenden Schönstatt-Konferenz diesem Generationengespräch einen breiteren Raum zu geben.
Blick ins Plenum (Foto: Brehm)
Berichte zur Schönstattkonferenz 2025
- Schönstattkonferenz vereint Vielfalt im Lebensvorgang Liebesbündnis
- Fünf „Glaubenssätze“ zum Lebensvorgang Liebesbündnis
- Wie das Liebesbündnis meinen Alltag trägt - Zeugnisse
- Herausforderungen der Generationen gestalten
- Zeitenstimmen – ein Deutungsangebot - Podium
- Geistpflege als Anker im Transformationsprozess - Abschlussvortrag
