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25. März 2025 | Schönstattkonferenz | 

Fünf Kernsätze zu den Grundvollzügen des Liebesbündnisses


Karte zum Liebesbündnis (Foto: Grabowska)

Karte zum Liebesbündnis (Foto: Grabowska)

Hbre/Cbre. Pater Felix Geyer, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, hat im Blick auf die Schönstattkonferenz und basierend auf Begegnungen in den ersten Monaten seiner Amtszeit fünf Kernsätze zu den Grundvollzügen des Liebesbündnisses formuliert, die in einer über alle Generationen hinweg gemeinsamen Geistpflege einen vertiefenden Schritt ermöglichen könnten.

Ich glaube an mein persönliches Ideal

Beim Persönlichen Ideal (PI) geht es um die Grundlegung eines religiösen Selbstbewusstseins, das Lebenshaltungen prägt. Der archimedische Punkt, um die innere und äußere Welt aus den Angeln zu heben, wie Pater Josef Kentenich im Juli 1954 an Pater Alexander Menningen in einem Brief geschrieben hat.

Die "Glaubenssätze sind haptisch hervorgehoben und "begreifbar" (Foto: Brehm)

Die "Glaubenssätze sind haptisch hervorgehoben und "begreifbar" (Foto: Brehm)

Ich glaube, dass ich wachsen kann

Das Liebesbündnis regt an, die Selbstarbeit jeden Tag neu zu kultivieren: Das Morgen kann besser, kann anders werden. Wachstum ist immer eine Option. In der Zeitschrift MTA der ersten Schönstattjahre wird genau von diesen kleinen Wachstumsschritten der Einzelnen berichtet und dadurch werden andere ermutigt.

Ich glaube, Gott wirkt in meinem Leben

Hier geht es um den religiösen Weltbezug. Das Gott im Leben eines Menschen tatsächlich wirkt, ist eine Provokation für das Hier und Jetzt. Es geht darum, in der Überzeugung zu leben, dass Gott beim Kaffeegespräch, beim Ausräumen der Spülmaschine, in Situationen, in denen nichts mehr geht, … wirkt.

Ich glaube, dass mein Beitrag zählt

Dieser Glaubenssatz ist die Einladung „die Kleinheit des Konkreten“ ernst zu nehmen, dass jeder auch noch so kleine Beitrag als „Liebesgabe“ an die Gottesmutter zählt, damit sie vom Heiligtum aus Schätze austeilen kann.

Ich glaube an dein Charisma

Daran zu glauben, dass neben dem eigenen Persönlichen Ideal auch das Persönliche Ideal des Gegenübers von Gott geschenkt ist, verändert unmittelbar das Miteinander. An das Charisma der/des anderen zu glauben, auch dann, wenn er/sie nervt oder wenn Streit besteht, ist eine Herausforderung, die aber zur Einheit führen kann.

Berichte zur Schönstattkonferenz 2025


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