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25. März 2025 | Schönstattkonferenz | 

Schönstattkonferenz vereint Vielfalt im Lebensvorgang Liebesbündnis


Plenum der Schönstattkonferenz im Saal des Pater-Kentenich-Hauses auf Berg Schönstatt in Vallendar (Foto: Brehm)

Plenum der Schönstattkonferenz im Saal des Pater-Kentenich-Hauses auf Berg Schönstatt in Vallendar (Foto: Brehm)

Hbre/Cbre. Bei der ersten Schönstattkonferenz, zu der die Schönstatt-Bewegung Deutschland von Freitag, 21. März 2025, bis Sonntag, 23. März 2025, über 200 Lebens- und Verantwortungsträger aus den Diözesen, den Gemeinschaften und aus Projekten der Bewegung ins Pater-Kentenich-Haus auf Berg Schönstatt in Vallendar eingeladen hatte, standen der Lebensvorgang Liebesbündnis und Herausforderungen des Miteinanders der Generationen besonders im Fokus des Konferenzprogrammes. Die Vielfalt des Lebens in der Schönstatt-Bewegung, die sich bei dieser Konferenz gezeigt habe, müsse nicht unbedingt eingefangen werden, stellte Pater Felix Geyer, Leiter der Schönstatt-Bewegung in Deutschland, in seinem Resumé am Ende der Konferenz fest, denn das Treffen sei schon mit einer „Einigung“ gestartet, nämlich mit dem Ur-Impuls der Bewegung, dem Liebesbündnis.

Pater Felix Geyer beim Eröffnungsvortrag der Schönstattkonferenz 2025 (Foto: Cooper)

Pater Felix Geyer beim Eröffnungsvortrag der Schönstattkonferenz 2025 (Foto: Cooper)

Pater Stefan Strecker gestaltete im Pater-Kentenich-Haus die Gebetszeiten während der Konferenz (Foto: Cooper)

Pater Stefan Strecker gestaltete im Pater-Kentenich-Haus die Gebetszeiten während der Konferenz (Foto: Cooper)

Konferenzteilnehmende bilden eine Ad hoc-Musikgruppe (Foto: Cooper)

Konferenzteilnehmende bilden eine Ad hoc-Musikgruppe (Foto: Cooper)

Pater Hans-Martin Samietz übernahm die Moderation des ersten Tages der Schönstattkonferenz  (Foto: Cooper)

Pater Hans-Martin Samietz übernahm die Moderation des ersten Tages der Schönstattkonferenz  (Foto: Cooper)

Liebesbündnis - Anker und Halt

Tatsächlich spielte bei der Schönstattkonferenz, die als neues Format die bisher im Frühjahr stattfindenden Delegiertentagungen ablöst, die Ausfaltung des Lebensvorganges Liebesbündnis eine besondere Rolle. Gleich zu Beginn brachte der seit Oktober 2024 neu im Amt stehende „Bewegungsleiter“ fünf Kernsätze ein, die nicht das ganze Schönstatt erklären wollten, wohl aber die zentralen Grundvollzüge des Liebesbündnisses in Worte fassen würde, der ihm in allen Begegnungen der vergangenen Monate entgegengekommen sei. Die auf eine Visitenkarte in Heißfolienprägung gedruckten Sätze seien als „erstes Kondensat“ seiner Kennenlerngespräche und Begegnungen und als Zusammenfassung eines entscheidenden Grundvollzuges der Schönstatt-Bewegung zu sehen, der sich im Sturm der aktuellen Zeit als „Anker“ bzw. als Halt in den derzeit vorherrschenden Transformationsprozessen erweisen könne.

Der Schönstatt-Pater hatte im Eröffnungsvortrag des Kongresses zunächst betont, dass die Bewegung sich in den Problemen, denen er in den verschiedenen Begegnungen der ersten Monate auch begegnet sei, „verlieren“ könne. Umso mehr treibe es ihn an, nach dem Anker, „nach dem gemeinsamen Geist“ zu schauen, der in allen notwendigen Veränderungsprozessen Orientierung und Sicherheit geben könne.

„David-Mentalität“

Im Angesicht des Goliaths der gewachsenen Strukturen und Selbstverständlichkeiten brauche es die Kunst der Entwicklung einer „David-Mentalität“. Statt sich vom Riesen einschüchtern zu lassen, habe David Kiesel gesammelt für seine Hirtentasche. Seinem Eindruck nach könne der Vorgang, dem Grundvollzug Liebesbündnis auf die Spur zu kommen, ein erster Schritt sein gegen die Ohnmacht und Hilflosigkeit vor dem Goliath.

Herausforderung Generationenmentalitäten

Die aktive, auch religiöse Bearbeitung der Unterschiede von Mentalitäten der verschiedenen Generationen und die Frage, wie das Nebeneinander verschiedener Lebensvollzüge des Liebesbündnisses in der einen Schönstatt-Bewegung gestaltet werden könne, sei eine echte Herausforderung für alle.

„Schönstatt“ nicht nur ein Thema sondern Lebensrelevant

Die dritte Generation Schönstatts, die weder den Gründer kennengelernt habe, noch an der Aufbruchsbewegung der Jahre des Aufbaus beteiligt gewesen sei, müsse sich der Frage stellen, wie „Schönstatt“ nicht nur ein Thema für sie bleibe, sondern zu einem Grundvollzug werde, der das Leben hilfreich bestimme. „Vielleicht haben wir noch gar keine schönstättische Spiritualität, vielleicht entsteht diese erst“, formulierte Geyer mit motivierendem Blick auf die jüngeren Anwesenden.

Gemeinsame Geistpflege

Die fünf Glaubenssätze, die er formuliert habe, könnten in einer über alle Generationen hinweg gemeinsamen Geistpflege einen vertiefenden Schritt ermöglichen.

Berichte zur Schönstattkonferenz 2025


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