News aus Schönstatt
Rund 100 Personen waren gekommen, um das 50. Jubiläum des Heiligtums auf Berg Moriah zu feiern. Die feierliche Lichterprozession zum Heiligtum hat der Musikverein aus Simmern mitgestaltet (Foto: Schönstatt-Priesterliga)
Mch/Peter Lauer. Vor genau 50 Jahren wurde das Heiligtum auf Berg Moriah in Simmern eingeweiht. Am Montag, 12. Oktober, haben Angehörige der Schönstatt-Priesterliga und der Schönstatt-Diözesanpriester den Weihetag ihres Familienheiligtums begangen. Eine Lichtprozession zum Heiligtum hat diesen festlichen Tag beschlossen.
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Vom 29. bis 31. Oktober 2026 wird das Trägerkreistreffen des Netzwerkes „Miteinander für Europa“ im Vineyard Center in Würzburg stattfinden (Grafik: Brehm)
Beatriz Lauenroth/Hbre. Offizieller Startschuss für eine neue Etappe des Netzwerkes „Miteinander für Europa“ ist das Trägerkreistreffen vom 29. bis 31. Oktober 2026 im Vineyard Center in Würzburg. Es steht unter dem Thema: „Called to peace“ – berufen zum Frieden. Das internationale Leitungsteam von Miteinander für Europa (MfE) hat sich mit einem dreiköpfigen Kernteam, bestehend aus Sr. Nicole Grochowina (Communität Christusbruderschaft Selbitz), P. Raffael Rieger (Schönstatt-Bewegung) und Matthias Bühlmann (Vineyard) neu formiert und verjüngt. Eine Anzahl junger Erwachsener ist zudem direkt in die Vorbereitung des Trägerkreistreffens eingebunden, mit dem Ziel, dieses freie Zusammenwirken von Bewegungen und Gemeinschaften verschiedener Kirchen durch neue Impulse zu beleben.
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(Foto: JÉSHOOTS/www.pexels.com)
Kommentar der Woche
KI – Alleingang oder Rückbindung an ein Menschenbild?
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Das Jahresmotto der Schönstatt-Bewegung Deutschland (Gestaltung: Brehm)
Liebe Freunde und Mitglieder unserer Schönstatt-Bewegung!
Wir leben in einer Zeit, die nach Positionierung ruft. Fast jede Frage scheint danach zu verlangen, dass wir uns schnell festlegen: dafür oder dagegen, hier oder dort. Polarisierungen nehmen zu – oder scheinen zumindest zuzunehmen. Auch in Kirche und Schönstatt spüren wir das. Wir ringen um Wege, um Sprache, um Entscheidungen, um das, was heute wirklich dran ist.
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Wie jedes Jahr bereitet sich die Schönstatt-Bewegung mit einer Novene, dem neuntägigen Gebet, auf den Schönstatt-Tag am 18. Oktober vor (Foto: Kroeper)
Mch. Die Freude des Liebesbündnisses erleben: Mit einer Novene ab dem 9. Oktober bereitet sich die Schönstatt-Bewegung in Deutschland, aber auch weltweit, auf den Schönstatt-Tag am 18. Oktober vor. Am Urheiligtum wird die Novene täglich um 19.30 Uhr gebetet und schließt mit dem Abendsegen.
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Schwester M. Adele Gertsen ist am Dienstag, 6. Oktober, nach den Feierlichkeiten zum 100. Jubiläum der Marienschwestern gestorben (Foto: Schönstätter Marienschwestern)
Mch. Am Dienstag, 6. Oktober 2026, hat der himmlische Vater in der Vigil zum Gedenktag „Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz“ vollkommen überraschend Schwester M. Adele Gertsen im Alter von 88 Jahren heimgerufen. Bis zum letzten Tag lebte sie mit ganzem Herzen für Schönstatt, für Pater Josef Kentenich und für seine Sendung. „Ich möchte bis zum letzten Atemzug apostolisch sein“: Diesen Wunsch hatte sie noch vor einiger Zeit einer Mitschwester gegenüber geäußert.
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Familien- und kinderfreundlich ging es beim Fest der Begegnung am Samstagnachmittag auf Berg Schönstatt zu: Dabei öffneten die Marienschwestern ihre Häuser und boten zahlreiche Möglichkeiten, miteinander ins Gespräch zu kommen (Foto: Schwester M. Florence Harder)
Mch. Nach den eindrucksvollen Festmessen, Botschaften und Grußworten konnten die Besucherinnen und Besucher am Samstagnachmittag, 3. Oktober, die Geschichte der Marienschwestern erkunden. Podien, Zeugnisse und die Ausstellung im Mutterhaus luden ebenso zu Information und Begegnung ein wie die offene Bühne vor der Anbetungskirche. Spürbar war die Atmosphäre der Herzlichkeit und Dankbarkeit, denn mehr als 1.700 Menschen haben mit den Marienschwestern gefeiert.
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Schwester Gertrud Maria Erhard moderierte das Podium "Marienschwestern sozial", das Einblicke gewährte in das soziale und pädagogische Wirken der Marienschwestern weltweit (Foto: Chrobok)
CBre&HBre. Wie vielfältig das soziale Engagement der Schönstätter Marienschwestern weltweit ist, zeigte das Podium „Marienschwestern sozial“ beim 100-Jahr-Jubiläum der Gemeinschaft am 2. und 3. Oktober in Schönstatt, Vallendar. In der Aula der Anbetungskirche stellte das von Schwester Gertrud Maria Erhard moderierte Podium Projekte aus Argentinien, Burundi und der Dominikanischen Republik vor. Ein weiteres Beispiel führte nach Indien.
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Sechs Marienschwestern haben vom Engagement und dem Wirken des Säkularinstituts in der Welt gesprochen. Ob Pilgerseelsorge am Urheiligtum oder der Dienst am Menschen in Brasilien und den Philippinen: Sie bringen Gott zu den Menschen (Foto: Chrobok)
Mch. Sechs Marienschwestern, sechs verschiedene Geschichten aus verschiedenen Kontinenten: In der Aula der Anbetungskirche ging es am Samstagnachmittag im Podium um das weltweite Wirken der Schönstätter Marienschwestern. „In Kooperation mit Maria“ war das Podium überschrieben. Wo und wie die Schwestern wirken und warum für sie die Muttergottes „große Missionarin“ ist.
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Auf ins nächste Jahrhundert: Die Freude und Dankbarkeit bei der Festmesse und dem Festakt am Samstag, 3. Oktober, waren in der Pilgerkirche spürbar. Auf das Pontifikalamt mit Kardinal Kurt Koch aus Rom folgten Grußworte, Zeugnisse und das Fest der Begegnung am Nachmittag (Foto: Chrobok)
Mch. "Wir haben Grund zur Dankbarkeit für all das, was die Marienschwestern in den vergangenen hundert Jahren mit ihrem Leben bezeugt und gewirkt haben", sagte Kardinal Kurt Koch. Damit hat der Gast aus Rom den Samstag in der Pilgerkirche eröffnet. Das Programm am Samstag war vielfältig: An den Festakt mit Festansprachen und Grußworten schloss sich das Fest der Begegnung auf Berg Schönstatt rund um das Mutterhaus der Marienschwestern an.
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