News aus Schönstatt
Eine neue Ausgabe der "Impulse fürs Leben" ist in diesen Tagen vom Sekretariat Pater Josef Kentenich veröffentlicht worden (Foto: Brehm)
Hbre. Seit 1969 gibt das Sekretariat Pater Josef Kentenich viermal jährlich eine neue Ausgabe des Mitteilungsblatts „Impulse fürs Leben“ heraus und bietet damit Leserinnen und Lesern geistliche Anregungen, Lebenszeugnisse und Berichte über erfahrene Hilfe im Alltag an. Das Sekretariat, das für das Seligsprechungsverfahren Pater Josef Kentenichs arbeitet, tut das weiterhin, auch wenn Bischof Dr. Stephan Ackermann am 3. Mai 2022 den Seligsprechungsprozess ausgesetzt hat, um zunächst durch transparente und freie Forschung Fragen zu klären, die nach seiner Auffassung innerhalb des Seligsprechungsprozesses nicht geklärt werden können. Die Hefte „Impulse fürs Leben“ werden kostenlos versendet und durch freiwillige Spenden finanziert.
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Auf dem Weg zum Persönlichen Ideal: Findung, Umsetzung und konkrete Methoden (Foto: KI-generiert)
Hbre. Am 24. und 25. April 2026 fand im Haus der Bewegung, dem Tagungszentrum Marienau, Schönstatt, Vallendar, das erste Seminarwochenende des neu geschaffenen Schönstatt-Campus „leiten & bewegen“ statt. Das 1,5-tägige Modul zum Thema „Persönliches Ideal – Findung, Umsetzung und konkrete Methoden“ richtete sich an Begleiterinnen und Begleiter von Einzel- und Gruppenprozessen sowie an alle, die in der Bewegungsarbeit mit dem Persönlichen Ideal arbeiten. Maßgeblich mitverantwortet wurde das Modul von Pfr. Peter Göttke, P. Hans-Martin Samietz und Dr. Tobias Hofmann.
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Auf dem Pilgerweg von der Schönstattkapelle in Bad Salzdetfurt zum Dom nach Hildesheim: Mitglieder der Schönstattfamilie des Bistums Hildesheim, der Pfarrei St. Gallus Bad Salzdetfurt und der spanischen Mission Hannover sind gemeinsam unterwegs (Foto: Beate Szweda)
Maria Lohaus. Am 18. April 2026 schlossen 22 junge Menschen der spanischen Mission Hannover in der Schönstattkapelle in Bad Salzdetfurth ihr Liebesbündnis. Die Feier im Vermächtnisheiligtum bildete den Auftakt für einen gemeinsamen Pilgerweg, der am Abend im Gottesdienst im Mariendom in Hildesheim seinen Abschluss fand.
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Zum Ursprungs-Ensemble des internationalen Wallfahrtsortes Schönstatt, Vallendar, gehören das Urheiligtum und das sogenannte Alte Haus (Foto: Brehm)
Hbre. Das Urheiligtum in Schönstatt ist Ursprungsort und geistliches Zentrum der Schönstatt-Bewegung und für die weltweite Schönstattfamilie ein entscheidender heiliger Ort. In der kleinen Kapelle schloss Josef Kentenich 1914 mit Jugendlichen das sogenannte Liebesbündnis, das den Kern der Spiritualität Schönstatts darstellt. Das Urheiligtum ist nicht nur für Schönstätter ein Gnadenort, an dem Menschen Beheimatung, innere Wandlung und Sendung erfahren und von dem ein weltweiter „Segensstrom“ ausgeht.
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Neun-Tagegebet für Europa vom Netzwerk "Miteinander für Europa" (Foto: KI-generiert ChatGPT)
Hbre. Mit einer Gebetsinitiative lädt das ökumenische Netzwerk „Miteinander für Europa“, zu dem auch die Schönstatt-Bewegung zählt, dazu ein, sich auf den 9. Mai, den Europatag, vorzubereiten. Die von Sr. Nicole Grochowina, Christusbruderschaft Selbitz, und Matthias Buehlmann, Vineyard, verfasste Novene versteht sich als ein geistlicher Weg, um den Kontinent Gott anzuvertrauen und gleichzeitig das Engagement für Frieden, Einheit und Versöhnung über Ländergrenzen hinweg zu erneuern.
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Einige Mitglieder des Leitungskomitees des internationalen ökumenischen Netzwerkes „Miteinander für Europa“, das sich zur jährlichen Klausurtagung im Schönstattzentrum am Kahlenberg in Wien getroffen hat (Foto: Laurenroth)
Beatriz Lauenroth. Vom 16. bis 18. April 2026 kam das internationale Leitungskomitee des Netzwerks „Miteinander für Europa“ zu seiner jährlichen Klausurtagung zusammen, dieses Mal im Wiener Schönstatt-Zentrum am Kahlenberg. 26 Teilnehmende aus acht der im Netzwerk vertretenen christlichen Bewegungen zogen Bilanz über das vergangene Jahr und steckten die Ziele für die kommenden Projekte ab.
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Die neue Arbeitshilfe zum Pfingstgebet steht zum Versand bereit und ist auch auf der aktualisierten Internetseite www.pfingstgebet.schoenstatt.de zum Download zu finden. (Montage: Brehm)
Hbre. Die Schönstatt-Bewegung Deutschland lädt ihre Mitglieder und Freunde auch in diesem Jahr wieder ein, die neun Tage vor Pfingsten (15. bis 23. Mai 2026) bewusst als Zeit des gemeinsamen Gebets zu gestalten. Unter dem Leitgedanken „Dem Wind trauen – im Sturm glauben“ will die Pfingstnovene 2026 einerseits Zuversicht und Miteinander in Kirche und Gesellschaft stärken. Andererseits ist das diesjährige Pfingstgebet eine Einladung an alle Mitglieder der Schönstatt-Bewegung, intensiv für eine gute und zukunftsweisende Lösung für das Gelände rund um das Urheiligtum in Schönstatt, Vallendar, zu beten. Aufgrund neuer Bedarfe der Gemeinschaft der Pallottiner muss dringend eine andere Lösung für die Sakristei gefunden werden. Eine komplett neu erarbeitete Arbeitshilfe bietet dafür ausgearbeitete Impulse, Gebete und Gestaltungselemente.
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Der Osterweg auf Berg Schönstatt mit seinen vielen attraktiven Mitmachstationen zog viele Familien und Einzelpersonen an (Foto: Brehm)
Hbre. Der Osterweg zwischen dem Tagungszentrum Marienland und dem Pater-Kentenich-Haus auf Berg Schönstatt, Vallendar, der in diesem Jahr erstmals im Pater-Kentenich-Haus endete, hat in diesem Jahr eine große Zahl von Familien und Einzelpersonen angezogen. In der Eingangshalle zur Ausstellung über Leben und Wirken des Schönstattgründers waren die biblischen Szenen des Ostergeschehens mit Egli-Figuren dargestellt. Die Besucher konnten sich an verschiedenen Stationen des Osterweges nicht nur zum Ostergeschehen informieren, sondern dieses aktiv nachempfinden, etwa indem sie einen Kreuzesbalken anheben konnten, der in etwa dem Balken entsprach, den Jesus auf seinem Weg zur Kreuzigung zu tragen hatte.
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Der Schönstatt-Priesterbund verkauft in Vallendar ein Haus, das nur wenige Meter vom Zentrum des internationalen Wallfahrtsort Schönstatt entfernt in ruhiger Lage liegt.
Hbre. Der Schönstatt-Priesterbund verkauft ein Einfamilienhaus mit Apartment in unmittelbarer Nähe des Urheiligtums in Vallendar. Für eine Familie, die gerne in der Nähe des Urheiligtums wohnen möchte, wäre das ein besonderes Angebot.
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Prof. Dr. Joachim Söder, Präsident des Josef-Kentenich-Institutes, beim JKI-Online-Seminar zu den Ergebnissen der wissenschaftlichen Fachtagung zu kirchlichen Aufbrüchen im 20. Jahrhundert, die in Konflikt mit Rom kamen (Foto: Brehm)
Hbre. Beim Online-Seminar des Josef-Kentenich-Instituts (JKI) am 19. April 2026 sprach Prof. Dr. Joachim Söder vor knapp 200 Teilnehmenden (an 90 Bildschirmen) über das Thema „Erneuerung unerwünscht? Kirchliche Neuaufbrüche im 20. Jahrhundert und das Heilige Offizium“. Der Vortrag griff die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Fachtagung auf, die vom 25. bis 27. März 2026 in Schönstatt, Vallendar, stattgefunden hatte und fragte nach Gemeinsamkeiten zwischen der Causa Kentenich und anderen kirchlichen Konflikten.
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