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8. März 2026 | Schönstattkonferenz | 

Schönstatt digital – neue Social-Media-Initiative gestartet


Folie Präsentation

Folie Präsentation

Hbre. Die Schönstattbewegung Deutschland baut ihre Präsenz in den sozialen Netzwerken aus. Ziel der neuen Initiative ist es, Glaubenserfahrungen, Impulse aus dem Liebesbündnis und Einblicke in das Leben der Bewegung stärker in die digitale Welt zu tragen und so auch Menschen zu erreichen, die bisher wenig Berührung mit Glaube und Schönstatt haben.

Schwester Francine-Marie Cooper (Foto: Brehm)

Schwester Francine-Marie Cooper (Foto: Brehm)

Missionarisch in der digitalen Welt

Schwester Francine-Marie Cooper, die im Bereich Social Media arbeitet und im Zentralrat der Schönstattbewegung Deutschland für diese Themen mitwirkt, stellte das Projekt vor. Die Bewegung verfüge über einen reichen geistlichen Schatz, der vielen Menschen Orientierung und Lebenshilfe gebe. Immer wieder stelle sich jedoch die Frage, wie diese Erfahrungen heute weitergegeben werden können.

Als missionarische Bewegung gehe es Schönstatt darum, von persönlichen Glaubenserfahrungen zu erzählen und Zeugnis vom Wirken Gottes im eigenen Leben zu geben. Ein wichtiger Ort dafür sei heute die digitale Welt. Über soziale Netzwerke könnten Menschen erreicht werden, die nach Sinn und Orientierung suchen, ohne bereits mit kirchlichen Angeboten in Berührung gekommen zu sein.

Digitales Missionsfeld

Auch in der Kirche wachse das Bewusstsein für dieses Feld. Cooper verwies auf ein vom Vatikan angestoßenes Treffen von „Digital Missionaries and Catholic Influencers“. Dort sei deutlich geworden, welches Potenzial in der digitalen Kommunikation liege. Ein Wort des Papstes habe sie besonders angesprochen: „Geht und richtet die Netze.“ Auch wenn soziale Netzwerke nicht nur positive Seiten hätten, seien Christen gerade dorthin gesandt, um Räume für Begegnung, Hoffnung und Glaubenszeugnis zu schaffen.

Impulse aus dem Schönstatt-Leben

Ein erster Schritt ist ein neuer Instagram-Kanal der Schönstattbewegung Deutschland (@schoenstattbewegungdeutschland) sowie bei YouTube (@Schönstatt-BewegungDeutschland). Weitere Plattformen wie z.B. Facebook sollen folgen. Geplant sind kurze Impulse aus dem Schönstatt-Leben, Berichte von Veranstaltungen sowie Einblicke in Projekte und Initiativen. Dabei setzt das Projekt bewusst auf persönliche Zeugnisse. „Eine Botschaft braucht Gesichter“, betont Cooper. Viele Mitglieder der Schönstattfamilie seien eingeladen, ihre Erfahrungen zu teilen, damit die geistliche Tiefe und die lebensfrohe Kultur Schönstatts auch im digitalen Raum sichtbar werden.


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