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Im Rahmen der Forschungen zur Causa Kentenich hat die Schönstatt-Bewegung inzwischen 10 Bücher der Studienausgaben Dokumente zur Geschichte der Schönstattbewegung herausgegeben. Ein elfter Band, die Studienausgabe 4.4 steht kurz vor der Fertigstellung (Foto: Brehm)
Heinrich Brehm. Die historische Forschung zur Aufarbeitung der Vorwürfe gegen Pater Josef Kentenich ist in vollem Gang und längst nicht abgeschlossen. Bisher bekannte Quellen, die teilweise auch belastende Zeugnisse enthalten, werden erhoben und zugänglich gemacht. Ihre historische Einordnung ist in wesentlichen Punkten weiterhin Gegenstand unterschiedlicher Interpretationen. Offenheit der Forschung gilt für verschiedene Richtungen: Es kann sich Belastendes erhärten; ebenso kann sich zeigen, dass Vorwürfe anders einzuordnen sind und eine vermutete Täterschaft nicht begründet werden kann. Da die Gesamtforschung noch Jahre in Anspruch nehmen wird, sind aus Sicht der Schönstatt-Bewegung vorschnelle Urteile zu vermeiden.
Zum Abschluss ihres Jubiläumsjahres feiern die Schönstätter Marienschwestern am 2. und 3. Oktober das 100 jährige Bestehen ihrer Gemeinschaft mit einem großen öffentlichen Fest in Schönstatt, Vallendar (Fotos: S-MS, Montage: Brehm)
Hbre. „Seit 100 Jahren zeigen Sie, wie stark Christinnen sein können, ganz im Geiste Marias“, schreibt Bundestagspräsidentin Julia Klöckner zum Jubiläum der Schönstätter Marienschwestern. Am 1. Oktober 1926 kamen die ersten beiden Frauen, die die neue Gemeinschaft mitgründeten, nach Schönstatt, Vallendar. Genau 100 Jahre später begeht das heute weltweit verbreitete Säkularinstitut seinen Gründungstag. Höhepunkt und Abschluss des Jubiläumsjahres ist die öffentliche 100-Jahr-Feier, die heute, am Freitag, 2. Oktober, und morgen am Samstag, 3. Oktober 2026 in Schönstatt, Vallendar gefeiert wird. Sie steht unter dem Leitwort „Maria – Licht unserer Hoffnung“.
Todesanzeige Alois Baumberger (Foto: privat)
Claudia und Heinrich Brehm. Im September 2026 ist Pfarrer Alois Baumberger im Hospital von Douala, Kamerun, zum ewigen Vater heimgegangen. Als Mitglied des Schönstatt-Priesterbundes wirkte er seit 1978 als Fidei-Donum-Priester in der Afrika-Mission. Über Jahrzehnte begleitete, ermutigte und verband er Menschen im Tschad und in Kamerun. Sein Wirken verband Seelsorge mit konkreter Hilfe, Glauben mit Bildung und Spiritualität mit dem Einsatz für menschenwürdige Lebensbedingungen. Bis zuletzt setzte er sich für das Heiligtum „Unsere Liebe Frau, Königin der Apostel“ und das angegliederte Bildungs- und Begegnungszentrum in Marza in der Diözese Ngaoundéré ein.
Die Delegierten vor dem 1955 eingeweihten Schönstatt-Heiligtum im schweizerischen Quarten (Foto: Schnyder)
Ruth Bee. Zu ihrem Delegiertentreffen kamen am 13. und 14. Juni 41 Frauen und Männer der Gliederungen im Zentrum Neu-Schönstatt im schweizerischen Quarten im Kanton St. Gallen zusammen. Eine Nachprimiz und die Vorstellung der Jahresparole standen auf dem Programm. Das Ehepaar Rita und Franz Schuler standen dem Treffen als Bewegungsleiter vor.
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