International

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10. Oktober 2017
Das Heiligtum auf Rädern bei der Schönstatt-Jugend in Tschechien (Foto: Michalicova)

Das Heiligtum auf Rädern bei der Schönstatt-Jugend in Tschechien (Foto: Michalicova)

Alena Michalicova, Tschechien. Als „Erste Liebe“ kann man die Begeisterung der tschechischen Schönstattjugend für das „Heiligtum auf Rädern“ bezeichnen. Beim Jubiläum Schönstatts im Jahr 2014 haben sie es zum ersten Mal in Schönstatt/Vallendar gesehen und man kann sagen: „ihre Herzen haben Feuer gefangen.“ Seit dem Jubiläum ist es in den Schönstatt-Jugendgemeinschaften Tschechiens zu einem Wachstumsprozess gekommen. Die heutige tschechische Schönstattjugend versteht sich als neue Generation, die auch nach neuen Wegen sucht, das was ihnen wichtig ist, weiterzugeben. Dabei spielt das Heiligtum auf Rädern eine wichtige Rolle, denn sie sind davon überzeugt, dass es ein Mittel der neuen Evangelisierung ist. Daher haben sie nun beschlossen, für die Gottesmutter in Tschechien ebenfalls ein Heiligtum auf Rädern zu errichten.

6. Oktober 2017
Bei der Grundsteinlegung wird eine Zeitbox mit Beiträgen zum Gnadenkapital im Fundament versenkt (Foto: Maja Stani?)

Bei der Grundsteinlegung wird eine Zeitbox mit Beiträgen zum Gnadenkapital im Fundament versenkt (Foto: Maja Stani?)

Sr. M. Ramona Schneider. Kroatien bekommt ein zweites Schönstatt-Heiligtum. In Ivanovci, einem kleinen Ort von 500 Einwohnern in Ostkroatien, ist Großes geschehen. Bei strahlendem Sonnenschein konnte am 30. September der Grundstein gelegt werden für das zweite originalgetreue Heiligtum in Kroatien. Ein lang ersehnter Wunsch der Schönstätter in Ostkroatien ging an diesem Tag der Erfüllung entgegen.

2. Oktober 2017
Initiative: "Der ENGLINGSTEIN – das Zeichen seiner Nähe" (Grafik: Grabowska)

Initiative: "Der ENGLINGSTEIN – das Zeichen seiner Nähe" (Grafik: Grabowska)

Hbre. Vor 99 Jahren, am 4. Oktober 1917, ist Josef Engling, einer der Mitgründer Schönstatts, an einer Straßenkreuzung in der Nähe von Cambrai, Frankreich, von Granatsplittern getroffen als Soldat im ersten Weltkrieg zu Tode gekommen. Wie kein zweiter hat er die Impulse des Schönstatt-Gründers Pater Josef Kentenich aufgenommen und verstanden. Obwohl er bei der Gründung Schönstatts am 18. Oktober 1914 nicht persönlich anwesend war, verknüpfte der Schüler des Studienheimes der Pallottiner in Vallendar am 11. April 1915 sein Leben untrennbar mit der Sendung der Gottesmutter von Schönstatt, denn er wollte, dass sie ihn zu einem zeitgemäßen Heiligen erziehen solle. „Ich will ein Heiliger werden. … Allen alles werden und Maria ganz zu eigen sein“, so hielt er am 8.12.1915 in seinem Tagebuch fest. Pater Kentenich bezeichnete Josef Engling einmal als „gelebte Gründungsurkunde“.

27. September 2017

Die Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmer in Bellavista (Foto: Schönstatt Mütterbund)

Die Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmer in Bellavista (Foto: Schönstatt Mütterbund)

Schw. M. Luciane Machens / Hbre. Vom 4. bis 8. September 2017 waren die Verantwortlichen des Schönstatt-Mütterbundes aus 10 Ländern in Bellavista/Chile zum 4. Internationalen Kongress der Gemeinschaft eingeladen. Ein erstes Treffen dieser Art fand 2002 statt und in einem regelmäßigen Turnus von 5 Jahren folgten weitere Kongresse, die jeweils in einem anderen Land bzw. Kontinent stattgefunden haben. Mit einer festlichen Eucharistiefeier, die der Erzbischof Monseñor Ricardo Ezzati von Santiago de Chile unter Mitwirkung zahlreicher Konzelebranten leitete, wurde der Kongress in Anwesenheit von Vertretern der Schönstatt-Gemeinschaften eröffnet.

21. September 2017
Robert Godany (Foto: privat)

Robert Godany (Foto: privat)

Hbre. Am 19. September 2017 ist Róbert Gódány, der gemeinsam mit seiner Frau Rita und Schönstatt-Pater Tilmann Beller zu den Gründern der Schönstatt-Bewegung in Ungarn gezählt werden kann, vom himmlischen Vater heimgerufen worden. Auch von den Anfängen der Schönstatt Bewegung in Österreich unter Pater Tilmann Beller und Schwester M. Elmengard sind Rita und Róbert Gódány nicht wegzudenken. Ungemein bewegt hat damals ihr großes Wagnis, samt ihren Kindern aus Österreich in ihr Heimatland Ungarn zurückzukehren, und zwar noch in der kommunistischen Zeit in den 1980er Jahren.

18. September 2017
Im Casa del Nino "Maria de Nazareth", Buenos Aires (Foto: privat)

Im Casa del Niño "Maria de Nazareth", Buenos Aires (Foto: privat)

Hbre. Matthias Groß war mit „MeinWeg“ von August 2016 bis August 2017 freiwilliger Helfer im Casa del Niño im erweiterten Stadtgebiet von Buenos Aires. Dieses Zentrum für ca. 90 Kinder aus sozial schwachen Familien im Alter von drei bis 14 Jahren befindet sich nahe einem Schönstattzentrum im Stadtviertel Ballester und ist ein Projekt der kleinen, lokal aktiven Schönstattfamilie. Ziel ist eine ganzheitliche Betreuung und Ausbildung. Durch das ergänzende Angebot im Bereich Bildung, Handwerk (Schreinerei), Sport, Kunst, Musik und Informatik möchte das Projekt einen Raum für Kinder schaffen, wo sie sich frei entfalten können und gleichzeitig einen Beitrag leisten ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern. Außerdem bietet das Projekt Beratungs- und Schulungsangebote für Eltern an.

15. September 2017
Versammelt am Sarkophag Pater Kentenichs wird das Kentenichjahr 2018 mit einem Gebet eröffnet (Foto: Brehm)

Versammelt am Sarkophag Pater Kentenichs wird das Kentenichjahr 2018 mit einem Gebet eröffnet (Foto: Brehm)

Hbre/Cbre. Vor 49 Jahren, am 15. September 1968, einem Sonntag, am Gedächtnis der Schmerzen Mariens, ist Pater Josef Kentenich, der Gründer der Schönstatt-Bewegung, verstorben. Mitglieder der Schönstatt-Gemeinschaften und Freunde Pater Kentenichs feierten aus diesem Anlass am 15. September 2017, zur Todesstunde Pater Kentenichs, morgens um 7.00 Uhr, einen Gedenkgottesdienst, in dem Pater Juan Pablo Catoggio, Vorsitzender des Generalpräsidiums der internationalen Schönstatt-Bewegung das Kentenich-Jahr eröffnete. „Wir sind international verbunden mit allen, die sich heute besonders um unseren Vater und Gründer scharen. Stellvertretend für die weltweite Schönstattfamilie, eröffnen wir im Blick auf den 50. Todestag im Jahr 2018 heute hier das Kentenichjahr“, betonte Pater Catoggio zu Beginn des Gottesdienstes.

7. September 2017
Gemeinsam Urlaub für Leib und Seele an der Adria (Foto: Wittmann)

Gemeinsam Urlaub für Leib und Seele an der Adria (Foto: Wittmann)

Anneliese und Klaus Wittmann / Peb.ER kam hinzu und ging mit IHNEN las ich an den Türen unserer Zimmer. Dieser Satz traf geradewegs in mein Herz, so unglaublich passend ist er für mich.“ sagte eine Mutter am letzten Tag des seelischen Aktivurlaubs an der Adria in Lignano-Sabbiadoro. Ein anderes Paar war sehr bewegt und hob hervor: „Wir sind sehr dankbar für die vielen guten Anregungen die wir mitnehmen dürfen – auch aus den praxiserprobten Beispielen, die andere Familien erzählten.“ Zehn Familien erlebten dieses Urlaubsangebot der Schönstatt-Familienbewegung vom 27.8. bis 3.9.2017 wieder wie einen Schatz, ein Auftanken für die Seele. Schönstatt-Pater Elmar Busse als Referent, Seelsorger und Coach in Einzelgesprächen, begleitete die Tagung, die seit 2010 vom Ehepaar Wittmann organisiert wird.

22. August 2017
... trotzdem Gott vertrauen (Grafik: Brehm)

(Grafik: Brehm)

Der Gründer der Schönstatt-Bewegung, Pater Josef Kentenich kam im März 1942 als Häftling nach Dachau. Vorausgegangen waren vier Wochen Dunkelhaft und etliche Verhöre bei der Gestapo in Koblenz, sowie vier Monate Gefängnisaufenthalt. Schon am 16. Juli 1942 gründet er im Geheimen mit dem Ehemann Fritz Kühr die Schönstatt-Familienbewegung und mit dem ledigen Laien Edi Pesendorfer die Schönstätter Brüdergemeinschaft, die Marienbrüder. Mithäftlinge, die er erst im KZ kennen gelernt hatte. Am 16. Juli 2017 hatte die Schönstatt-Bewegung zu einer Gedenkfeier in die KZ-Gedenkstätte Dachau eingeladen, wo sie sich unter dem Thema „Trotzdem - Gott vertrauen“ mit der Bedeutung dieser Gründungen für damals und für heute beschäftigte. Roberto M. González war dabei und berichtet.

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