IMPULS aus Schönstatt

28. April 2017
Kommentar der Woche (Grafik: POS, Brehm)

(Grafik: POS)

Auf dem Hintergrund des ersten Wahlgangs der französischen Präsidentschaftswahlen beschäftigt sich Prof. Dr. Hubertus Brantzen, Mainz, mit der "Angst hinter der Angst", die er als treibende Kraft für den wachsenden Populismus in Europa sieht. In seinem Kommentar der Woche bei basis-online.net äußert er die Hoffnung, dass "die zu erwartende Wahl Emmanuel Macrons zum neuen Präsidenten Frankreichs" eine gemäßigte Politik mit weniger Populismus erwarten lasse. Lesen Sie nachfolgend den neuen "Kommentar der Woche".

13. April 2017
Kommentar der Woche (Grafik: POS, Brehm)

(Grafik: POS)

Weihbischof Ludger Schepers, Essen, greift im Kommentar der Woche bei basis-online.net die fürchterlichen Anschläge auf koptische Christen am Palmsontag in Ägypten auf, für die der Islamische Staat die Verantwortung übernommen hat. Er thematisiert, dass es angesichts solcher Brutalität schwer fällt, von Ostern zu sprechen. Für die Betroffenen habe der Karfreitag bereits am Palmsonntag begonnen und ende wohl nicht am Osterfest. Lesen Sie nachfolgend den neuen "Kommentar der Woche".

6. April 2017
Kommentar der Woche (Grafik: POS, Brehm)

(Grafik: POS)

Angesichts von 700 Firmen, die sich dieser Tage um den Bau einer Mauer zwischen den USA und Mexico beworben haben, stellt Dr. Gertrud Pollak, Mainz, im Kommentar der Woche bei basis-online.net fest, dass Mauern zwischen Menschen eigentlich schon dort entstehen, wo es an Austausch, Wertschätzung und Vertrauen mangelt. Heute gehe es aber nicht darum, Grenzen zwischen Menschen zu sichern, sondern sie zu überwinden. Dafür brauche es freie, ungehinderte Blicke auf das, was nicht trennt und wirklich einen kann. Lesen Sie nachfolgend den neuen "Kommentar der Woche".

30. März 2017
Kommentar der Woche (Grafik: POS, Brehm)

(Grafik: POS)

Glaube, der in der Welt stattfindet, das ist das Markenzeichen des Christentums.  "Und deshalb ist uns diese Welt nicht gleichgültig", schreibt Direktor Michael Maas, Leiter des Zentrums für Berufungspastoral, Freiburg, in seinem Kommentar der Woche bei basis-online.net. Fasten meine deshalb auch nicht nur Verzicht, "sondern sich neu auf Gott auszurichten und damit auch die Not der Welt in den Blick zu nehmen." Lesen Sie nachfolgend den neuen "Kommentar der Woche".

29. März 2017
Impuls aus Schönstatt (Foto: Brehm)

In der Regel werden wir unsere alltäglichen und langfristig bedeutsamen Entscheidungen treffen, indem wir unserer inneren Stimme, dem „Bauchgefühl“ folgen. Und jeder hat schon Entscheidungen, die gegen diese innere Stimme zustande kamen, anschließend bereut. Die Entscheidung war dann nicht stimmig, nicht authentisch, fremdbestimmt.

Pater Kentenich spricht in diesem Zusammenhang von „Seelenstimmen“, die sehr ernst genommen werden wollen. Er geht sogar davon aus, dass Gott uns durch diese innere Stimme auf unserem Lebensweg führt.

23. März 2017
Kommentar der Woche (Grafik: POS, Brehm)

(Grafik: POS)

Die aktuell laufende Cebit in Hannover lädt ein, die digitale Welt zu entdecken. Fünf Tage lang kann man sich zu Themen wie Künstliche Intelligenz, Roboter, Virtuelle Welten, Biohacking aber auch Darknet und Cyberkriminalität informieren. Die Kreativen und Vordenker der Zukunft treffen sich mit Anwendern und Investoren und thematisieren die digitale Transformation. Der Hamburger Erzbischof Dr. Stefan Heße greift in seinem Kommentar der Woche bei basis-online.net diese faszinierende Thematik auf und fordert, den nüchternen Blick auf Möglichkeiten und Grenzen der Digitalisierung nicht aus den Augen zu verlieren und nicht zu vergessen, dass die Technik dem "analogen" Menschen dienen müsse. Lesen Sie nachfolgend den neuen "Kommentar der Woche".

16. März 2017
Kommentar der Woche (Grafik: POS, Brehm)

(Grafik: POS)

In dieser Woche ist in der Wochenzeitung die ZEIT ein Interview mit Papst Franziskus erschienen, das erste, das der Heilige Vater einer deutschen Zeitung gegeben hat. Weihbischof Dr. Udo Markus Bentz, Mainz, greift im Kommentar der Woche bei basis-online.net die Beobachtung auf, dass der Papst bei diesem Gespräch dem "süßen Gift einer Schmeichelei nicht so leicht auf den Leim geht". Benz regt an, die österliche Bußzeit als eine Zeit der Ermutigung zu sehen, "sich den Schattenseiten des eigenen Daseins ehrlich zu stellen und die Selbstinszenierungen im eigenen Leben zu entlarven." Lesen Sie nachfolgend den neuen "Kommentar der Woche".

8. März 2017
Kommentar der Woche (Grafik: POS, Brehm)

(Grafik: POS)

In der vergangenen Woche hat bei basis-online.net eine Kommentarreihe begonnen, die sich dem biblischen Auftrag, die „Zeichen der Zeit“ genauer anzuschauen und zu deuten, verpflichtet weiß. Aktuelle Vorgänge und Ereignisse werden dabei aufgegriffen und aus christlicher Sicht eine Deutung gegeben. Nachdem in der vergangenen Woche Erzbischof em. Dr. Robert Zollitsch, Freiburg, den Anfang machte, macht der "Kommentar der Woche" von Weihbischof Dr. Michael Gerber, Freiburg, darauf aufmerksam, welche Auswirkungen der unterschiedliche Einsatz von Sprache bewirken kann. Lesen Sie nachfolgend den neuen "Kommentar der Woche". 

4. März 2017
Kommentar der Woche (Grafik: POS, Brehm)

(Grafik: POS)

Dem biblischen Auftrag, die „Zeichen der Zeit“ genauer anzuschauen und zu deuten, will eine Kommentarreihe nachkommen, die seit dieser Woche regelmäßig wöchentlich auf der Internetseite www.basis-online.net erscheint. Thematisch stehen dabei aktuelle Ereignisse oder Vorgänge im Blick, die eine Deutung aus christlicher Sicht erfahren. Den Anfang macht Erzbischof em. Dr. Robert Zollitsch, Freiburg, der das "America first" als die Herausforderung der Stunde bezeichnet, dem es ein entschiedenes „Jesus Christus zuerst“ entgegenzusetzen gelte.

Archiv

26. November 2016
Impuls aus Schönstatt (Foto: Brehm)

Verfolgt man dieser Tage die kritische Bewertung des Nachsynodalen Apostolischen Schreibens "Amoris laetitia" durch einen öffentlich bekannt gemachten „Zweifel“-Brief von vier Kardinälen an den Heiligen Vater Papst Franziskus, so kann man sich nur die Augen reiben. „Amoris laetitia“ habe zu divergierenden und im Gegensatz zueinander stehenden Interpretationen sowie zu Ungewissheit, Verwirrung und Verunsicherung geführt. Die Kardinäle Brandmüller, Burke, Caffarra und Meisner fordern deshalb den Papst als „obersten Lehrer des Glaubens“ auf, „Ungewissheiten zu beseitigen und Klarheit zu schaffen“. Schon der Vorgang an sich ist äußerst bemerkenswert. Ausgerechnet Würdenträger, die zeitlebens Loyalität gegenüber dem Papstamt eingefordert haben, greifen zum populistischen Mittel des offenen Briefes, um die Positionen des amtierenden Heiligen Vater bezüglich einiger Fragen von Ehe und Familie in Frage zu stellen.

7. Oktober 2016
Impuls aus Schönstatt (Foto: Brehm)

Nicht nur in Russland, in der Türkei, Ungarn und den USA: auch sonst ist in vielen westlichen Ländern eine erstarkende national-konservative Bewegung zu beobachten, die in die Politik Einzug gehalten hat. Nun auch bei uns in Deutschland. Hierzu einige Beobachtungen und Deutungsversuche.

17. Juni 2016
Impuls aus Schönstatt (Foto: Brehm)

Wenn wir gegenwärtig den Begriff des „christlichen Abendlandes“ hören, schrillen alle Alarmglocken. Da gibt es in Deutschland, besonders in dessen Osten, nationalistisch gesinnte Gruppierungen, die dieses christliche Abendland gegen Fremde mittels Ausgrenzung und Abschottung verteidigen wollen. Der Kampf richtet sich besonders gegen den Islam, dem Übernahme-Strategien im Blick auf Europa unterstellt werden. Die Wahlsiege der AfD zeigen, dass diese Vorstellung mehr Boden in Deutschland gefasst hat, als anderen lieb ist.

14. Mai 2016
Impuls aus Schönstatt (Foto: Brehm)

Papst Franziskus hat mit seinem Schreiben „Amoris laetitia“ Perspektiven zum Thema Ehe und Familie eröffnet. Ganz biblisch ändert er „kein Jota und kein Strichlein vom Gesetz“ (Mt 5,18), fordert aber, ebenfalls ganz biblisch, einen neuen Umgang mit allen, die aus den verschiedensten Gründen dem Ideal und Leitbild der Ehe und Familie nicht nachkommen können. Der Papst hat sein Schreiben bewusst im Rahmen des Jahres der Barmherzigkeit veröffentlicht, um zu verdeutlichen: Hier geht es nicht um Glaubenskosmetik, sondern um entscheidende Grundhaltungen christlichen Lebens.

23. März 2016
Impuls aus Schönstatt (Foto: Brehm)

Wie man Herausforderungen nicht schafft

In einem Witz fahren zwei auf einem Tandem den Berg hoch. Oben angekommen, sagt der Vordermann: „Wenn ich nicht so getrampelt hätte, wären wir nie oben angekommen.“ Darauf sein Freund: „Und wenn ich nicht gebremst hätte, wären wir rückwärts wieder hinuntergerollt.“

Ständig wiederholen, dass man es sowieso nicht schafft. Die Probleme hervorheben und das Gelungene übersehen. Diejenigen schlecht machen, die sich einsetzen. Maßnahmen be- und verhindern. Das erleben Menschen am Arbeitsplatz, vor Prüfungen und in persönlichen Lebenskrisen. Wir erleben diese Stimmung in unserem Land.

1. Februar 2016
Impuls aus Schönstatt (Foto: Brehm)

„Gutmensch“ ist das „Unwort des Jahres 2015“. Das jedenfalls hat die Jury der institutionell unabhängigen Aktion „Unwort des Jahres“ am 12. Januar 2016 als ihre Entscheidung mitgeteilt. Als „Gutmenschen“ seien 2015 insbesondere diejenigen beschimpft worden, „die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren oder die sich gegen Angriffe auf Flüchtlingsheime stellen“, heißt es in einer Pressemitteilung zur Wahl des 25. Unwort des Jahres.

6. Januar 2016
Impuls aus Schönstatt (Foto: Brehm)

Hbre. Mit der Ausrufung eines „außerordentlichen Jubiläumsjahres der Barmherzigkeit“ hat der Heilige Vater, Papst Franziskus, einem Begriff Aktualität verliehen, der im aktuellen Sprachgebrauch eher seltener vorgekommen ist. Dieses „Heilige Jahr“ ist für Jeden und Jede eine Einladung, den Lebensvorgang „Barmherzigkeit“ im Zusammenhang mit dem Ritual des Durchschreitens einer „Heiligen Pforte“ sinnenfällig zu erfahren sowie persönlich neu zu entdecken und anzureichern. Dazu will auch der nachfolgende ImPULS aus Schönstatt mit 7 Thesen zum „Jubiläum der Barmherzigkeit“ einladen.

20. November 2015
Impuls aus Schönstatt (Foto: Brehm)

Erschrecken, Hilflosigkeit, Mitgefühl, Kerzen, Solidaritätsbekundungen aus aller Welt; das Brandenburger Tor und die Oper von Sydney in den Farben der Trikolore; abgesagte Fußballspiele und Angst vor weiteren Anschlägen auch bei uns und eine geänderte Rhetorik: Das sind Reaktionen auf ein Ereignis, das uns sprach- und hilflos macht. Doch irgendwie müssen wir versuchen, angemessen mit einer solchen Situation umzugehen: als Christen, als Schönstätter. Dazu sieben Thesen.

2. November 2015
Impuls aus Schönstatt (Grafik: Brehm)

Unter dem Stichwort "Impuls aus Schönstatt" wird es, beginnend mit diesem ersten Beitrag, in unregelmäßigen Abständen bei www.schoenstatt.de Wortmeldungen zu aktuellen Themen und Fragestellungen geben. Dazu befindet sich ein Reflexions- und Redaktionsteam im Aufbau, das schoenstatt.de zu einem späteren Zeitpunkt vorstellen wird. Diese Impulse aus Schönstatt sind auch eine Einladung an die Leser, mitzudiskutieren und ihre Meinung einzubringen. Nutzen Sie dazu die am Ende des Beitrages publizierte E-Mail-Adresse. Die Beiträge finden Sie auch bei Facebook unter www.facebook.com/impulseausschoenstatt. Die Redaktion freut sich über Rückmeldungen und Beiträge, die nach redaktioneller Sichtung und wenn Sie ihr Einverständnis geben, im Anschluss an den Impuls veröffentlicht werden.

26. Oktober 2015
An der Seite des Lebens (Foto: katharina-kasper-gruppe.de)

"An der Seite des Lebens" (Foto: katharina-kasper-gruppe.de)

Hbre. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages müssen am 6. November in zweiter und dritter Lesung über eine Gesetzesnovelle zum Thema assistierter Suizid entscheiden. Dazu liegen dem Bundestag vier Gesetzentwürfe verschiedener Gruppen von Abgeordneten vor, die bereits im Sommer in erster Lesung diskutiert wurden. Schon im Juli, anlässlich der ersten Lesung der Gesetzesentwürfe zur Suizidbeihilfe im Deutschen Bundestag haben sich zehn große katholische Krankenhausträger gegen ärztliche und jede weitere Form der geschäftsmäßigen Beihilfe zum Suizid positioniert. Die Stiftung „CitizenGO“, eine Organisation, die „das Leben, die Familie und die Freiheit auf eine effektive Art durch Online-Petitionen und Aktionen verteidigen und fördern“ möchte, lädt zu einer Online-Petition ein, mit der die Abgeordnete dazu aufgerufen werden, den Gesetzentwurf von Patrick Sensburg, Thomas Dörflinger und Hubert Hüppe (alle CDU), zu unterstützen, der vorsieht, Anstiftung und Beihilfe zum Suizid unter Strafe zu stellen.

2. Oktober 2015
Brandenburger Tor (Foto: Brehm)

Brandenburger Tor (Foto: Brehm)

Am 3. Oktober feiert Deutschland seine Einheit, die Öffnung des Brandenburger Tores, den Abbau der Mauer und den Beginn vom Ende des Kalten Krieges. In diesem Jahr ist es schon ein Vierteljahrhundert her, dass Deutschland das Wunder einer gewaltlosen und friedlichen Revolution und der sich anschließenden Vereinigung geschenkt wurde. Gott hat eingegriffen in die Geschichte Deutschlands und in die Geschichte Europas, diese Überzeugung teilen viele Christen und nicht zuletzt auch viele Schönstätter, die 1984 das „Liebesbündnis für unser Volk“ auch im Blick auf die Vereinigung des geteilten Deutschland geschlossen haben.

4. August 2015
Kommentar Standpunkt Meinung Randbemerkung

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hat am 25. Juni 2015 von der politischen wie medialen Öffentlichkeit in Deutschland weitgehend nicht beachtet oder bewusst verschwiegen eine Resolution „zum Schutz der Familie“ verabschiedet. Diese hält erneut fest, dass die Familie die genuine Grundeinheit der Gesellschaft und der natürliche Ort für Wachstum und Wohlbefinden ihrer Mitglieder, insbesondere der Kinder, sei und deshalb Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat habe. Die mit 26 zu 14 Stimmen bei sechs Enthaltungen angenommene Resolution ist zwar einerseits eine gute Nachricht für die Familie. Die Tatsache, dass Deutschland die Resolution abgelehnt hat, zeigt aber andererseits auch deutlich, wie wenig Unterstützung die Familie hierzulande genießt.

24. Juli 2015
Kommentar Standpunkt Meinung Randbemerkung

Wieder einmal lässt der Staat die Eltern, die ihre ureigenste Aufgabe, nämlich die Erziehung und Betreuung ihrer kleinen Kinder, nicht in fremde Hände geben möchten, allein im Regen stehen. Nachdem das Bundesverfassungsgericht das 2013 eingeführte Betreuungsgeld aus formalen Gründen – der Bund sei gar nicht zuständig - für verfassungswidrig erklärt hat, können Eltern zukünftig nicht mehr mit den 150€ Betreuungsgeld rechnen. Auch wenn der Betrag im Vergleich zur Förderung von Plätzen in Kindertagesstätten ohnehin marginal war, so war er doch wenigstens ansatzweise eine Wertschätzung der Erziehungsleistung von Müttern und Vätern, die in den ersten Lebensjahren ihrer Kinder deren Betreuung, Förderung und Erziehung persönlich übernehmen.

13. September 2013
Syrienkonflikt (Montage: Brehm)

Bodo-Maria Erhard. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung FAZ vom 11. September beginnt der Leitartikel „Der Überraschungscoup“ mit dem Satz: „Es ist noch unklar, wie die neue, überraschende Wende im Syrien-Konflikt zu Stande kam.“ Am Ende des G20-Gipfels am vorigen Wochenende waren die Fronten im Syrien Konflikt nicht etwa gelockert, sondern noch verhärtet. Dann kam am Montagabend in den Heute-Nachrichten des ZDF die völlig überraschende Meldung von einem Lösungsvorschlag, zu dem sich die drei wichtigsten Kontrahenten positiv äußerten. Sie erschienen mit ihrer Stellungnahme persönlich im Bild: Putin, Obama und Assad. Wie war das möglich? Ein Kommentator fand einige Gründe für Obama und Assad. Warum aber Putin seine Initiative nicht schon vor Wochen gebracht habe, bleibe ein Geheimnis.

21. Juni 2013
Die Kita als Gouvernante (Foto: Rhein-Zeitung)

Michael Defrancesco, www.rhein-zeitung.de. Im August 2013 kommt der Rechtsanspruch auf einen Kinderkrippenplatz für alle Kinder unter drei Jahren. Die Politik will damit Müttern den raschen Wiedereinstieg in ihr Berufsleben ermöglichen. Aber was bedeutet das für die Kinder?

3. Februar 2013
Darstellung des Herrn (Foto: schoenstatt.org)

Darstellung des Herrn (Foto: schoenstatt.org)

SPANIEN, P. José María García. an Maria Lichtmess, Darstellung des Herrn im Tempel 2013

Liebe Freunde,
Während wir uns auf die Feier des Festes Maria Lichtmess, des Festes der Darstellung des Herrn im Tempel, haben wir die offizielle Information des Präsidiums erhalten, in der uns der Stand der offiziellen Verhandlungen mit den Pallottinern über die Übertragung des Urheiligtums an die Schönstattfamilie mitgeteilt wurde. Die Verhandlungen sind – bestenfalls -  blockiert und mindestens im Moment ist keine Lösung in Sicht, die uns erlauben würde, unser Urheiligtum und das Alte Haus, in dem sich das ursprüngliche Leben unserer Schönstattfamilie entfaltet hat, als Eigentum zu erhalten. Alle Hoffnungen und Erwartungen, die in den vergangenen Monaten aufgekommen sind, scheinen ins Nichts zu fallen und wir müssen fürchten, dass zum Jubiläum unseres Liebesbündnisses unser Haus weiterhin nicht „unser“ Haus ist.

14. November 2012
Tonio Borg, Außenminister Maltas und Kandidat für den Posten eines EU-Kommissars  (Foto: facebook-Album von T.Borg)

Tonio Borg, Außenminister Maltas und Kandidat für den Posten eines EU-Kommissars (Foto: facebook-Album von T.Borg)

ZUR SACHE. Nachdem der maltesische EU-Kommissar für Verbraucherschutz und Gesundheit, John Dalli, Mitte Oktober 2012 wegen Korruptionsvorwürfen zurückgetreten war, wurde der Außenminister Maltas, Tonio Borg, dem Europaparlament als möglicher Nachfolger vorgeschlagen. Als EU-Kommissar wäre es seine Aufgabe, im Bereich Verbraucherschutz und Gesundheit neue EU-Gesetze vorzuschlagen und auf deren Umsetzung in den EU-Staaten zu achten. Tonio Borg musste sich deshalb am 13. November 2012 einer Anhörung im Umweltausschuss des Europaparlamentes stellen, an der auch Vertreter der Ausschüsse für Landwirtschaft, des Binnenmarktes, der Regionen und des Verbraucherschutzes teilnahmen und in der es nicht nur um seine Kompetenz in seinem möglichen künftigen Tätigkeitsfeld Verbraucherschutz und Gesundheit ging, sondern um Positionen des konservativen Politikers zu Frauenrechten, Homosexualität und Abtreibung. Auf der Basis dieser Anhörung wird das Europaparlament bei seiner Plenarsitzung im November über die Kandidatur Tonio Borgs abstimmen.
Lesen Sie zur Anhörung und der damit verbundenen Berichterstattung in deutschen Medien einen Kommentar von Elisabeth und Bernhard Neiser, Institut der Schönstattfamilien.

Archiv: Positionen


Top