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News aus Schönstatt

23. März 2017 | Kommentar der Woche | 
Kommentar der Woche (Grafik: POS, Brehm)

(Grafik: POS)

Die aktuell laufende Cebit in Hannover lädt ein, die digitale Welt zu entdecken. Fünf Tage lang kan man sich zu Themen wie Künstliche Intelligenz, Roboter, Virtuelle Welten, Biohacking aber auch Darknet und Cyberkriminalität informieren. Die Kreativen und Vordenker der Zukunft treffen sich mit Anwendern und Investoren und thematisieren die digitale Transformation. Der Hamburger Erzbischof Dr. Stefan Heße greift in seinem Kommentar der Woche bei basis-online.net diese faszinierende Thematik auf und fordert, den nüchternen Blick auf Möglichkeiten und Grenzen der Digitalisierung nicht aus den Augen zu verlieren und nicht zu vergessen, dass die Technik dem "analogen" Menschen dienen müsse. Lesen Sie nachfolgend den neuen "Kommentar der Woche".

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22. März 2017 | Miteinander für Europa | 
Die Römischen Verträge werden 60 Jahre alt

Die Römischen Verträge werden 60 Jahre alt

Beatriz Lauenroth. Die ökumenische Initiative „Miteinander für Europa“ engagiert sich pro Europa anlässlich der 60-Jahr-Feier der Römischen Verträge und lädt europaweit ein zum Gebet für Europa. Das gemeinsame „Abenteuer Europa“ begann offiziell vor 60 Jahren mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge. Frankreich, die Bundesrepublik Deutschland, Italien und die Benelux-Länder unterzeichneten am 25.3.1957 ein Vertragspaket, „die Grundlagen für einen immer engeren Zusammenschluss der europäischen Völker“ (Präambel des EWG-Vertrages).

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21. März 2017 | Demnächst | 
Dr. Peter Wolf hält einen Tag der Geisteserneuerung in Oberkirch  (Foto: Brehm)

Dr. Peter Wolf hält einen Tag der Geisteserneuerung in Oberkirch  (Foto: Brehm)

Sarah Huber. Die Seele regenerieren, Erfahrungen ankommen lassen und nachkosten. Ausspannen und innerlich Auftanken. Den Blick neu ausrichten und den Geist erneuern. Die Erfahrung zeigt, dass der Terminkalender oft randvoll ist. Deshalb ist es umso notwendiger, sich Zeiten zum Innehalten und zur Reflexion einzuplanen.

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20. März 2017 | Delegiertentagung | 
Bei der Auswertung der Delegiertentagung (Foto: Brehm)

Bei der Auswertung der Delegiertentagung (Foto: Brehm)

„Bündnisergriffen – Pendelsicherheit – kulturprägend – GRÜNDERGEIST, Startup-Mentalität, Kentenich.“ Diese Worte – und im Hintergrund die langfristige Folie „Bündniskultur“ - standen am Ende des Nachmittages des zweiten Arbeitstages der Delegiertentagung, der der Zentralwertsuche für 2018 gewidmet war, im Blick. Keine Formulierung sollte gesucht werden – das übernehmen der Zentralrat und die Konferenz der Verantwortlichen später im Jahr. Die Stichworte formulieren aber die wichtigsten Anhaltspunkte, die Grobrichtung, wohin die Reise im kommenden Jahr gehen wird, welche Inhalte die Schönstattfamilie im derzeitigen Weltgeschehen ein- und weiterbringen kann, wie sich persönliches Engagement und das Engagement der geistlichen Bewegung für Gesellschaft und Welt darstellen können.

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19. März 2017 | Delegiertentagung | 
Wilfried Röhrig: Lieder als Zwischenruf (Foto: Brehm)

Wilfried Röhrig: Lieder als Zwischenruf (Foto: Brehm)

Hbre. „Wir haben Lieder gehört, wie vielleicht noch nie in dieser Runde, ein bisschen Kabarett, … Wie reagiert man auf sowas, wenn man von hinten durch die Brust ins Auge etwas mitgeteilt bekommt?“ fragt Pater Ludwig Güthlein bei der Delegiertentagung zu Beginn seines Impulses zur Zentralwertsuche am Samstagvormittag. Er bezieht sich dabei auf den Programmpunkt „Lieder als Zwischenruf“, den der bekannte Liedermacher Wilfried Röhrig, Autor des Musicals „Auf dem Hochseil“ über den jungen Josef Kentenich, am Nachmittag des Vortages gestaltet hatte. Unter dem Stichwort „Wahrnehmen“ war dieses kurze Konzert ein weiterer Schritt beim Blick auf die Zeichen der Zeit.

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19. März 2017 | Deutschland | 
Hauptzelebrant des Bündnisgottesdienstes ist Pater Angel Strada (Foto: Brehm)

Hauptzelebrant des Bündnisgottesdienstes ist Pater Angel Strada, links: P. Eduardo Aguirre, rechts P. Juan Pablo Catoggio (Foto: Brehm)

HCbre. Es ist Bündnistag, der 18. März. Während die Delegierten der Schönstatt-Bewegung Deutschland auf Berg Schönstatt zu ihrer Jahresplanungskonferenz zusammen sind, empfängt die Gottesmutter im Urheiligtum den ganzen Tag über Besucher aus vielen Ländern der Welt, darunter auch zwei Pilger-Gruppen aus Cambrai, Frankreich, und Madrid, Spanien. Jetzt am Abend kommen alle Besucher, in Schönstatt tagende Gruppen und in der näheren und weiteren Umgebung wohnende Freunde Schönstatts zur Bündnismesse am Ursprungsort der Bewegung zusammen. „Für die Verbreitung des Charismas des Schönstattgründers Pater Josef Kentenich ist jeder von uns zuständig“, hören die über 800 Pilger und die 30 Priester, die aus vielen Ländern kommen, aus dem Mund des bisherigen Postulators im Seligsprechungsprozess von Pater Josef Kentenich in seiner Predigt.

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18. März 2017 | Delegiertentagung | 
Pater Ludwig Güthlein (Foto: Brehm)

Pater Ludwig Güthlein (Foto: Brehm)

Hbre. Die beiden Vorträge „von außen“ hatten am Vortag den Wandel der Kirche „von der Volkskirche zur Kirche des Volkes“ und einen Blick in die Gesellschaft angesichts eines stärker werdenden Popularismus und immer stärker betonter Individualinteressen, zum Thema. Mit diesen beiden Themen standen bei der Jahresplanungstagung der Schönstatt-Bewegung Deutschland zwei unübersehbare Zeichen der Zeit im Focus. Der dritte Vortrag von Pater Ludwig Güthlein, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, fand am Vormittag des zweiten Tages der Delegiertentagung statt und stand unter dem Thema: „‘zeitergriffen und zeitüberwindend‘ – Bündniskultur mit Leidenschaft“.

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18. März 2017 | Delegiertentagung | 
Dr. Daniela Mohr-Braun, theologische Referentin in der „Stabsstelle für die Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode“ im Bistum Trier (Foto: Brehm)

Dr. Daniela Mohr-Braun, theologische Referentin in der „Stabsstelle für die Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode“ im Bistum Trier (Foto: Brehm)

Der Nachmittag des ersten Tages der Delegiertentagung stand ganz unter dem Thema, Zeichen der Zeit wahrzunehmen. Den Beginn machte Frau Dr. Daniela Mohr-Braun, Kastellaun, theologische Referentin in der „Stabsstelle für die Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode“ im Bistum Trier, mit einem Impuls zur Wandlung der Volkskirche zu einer Kirche des Volkes. Schönstatt sei keine Insel der Seligen, meinte Mohr-Braun. Die Umbrüche, in denen die Kirche sich befinde, beträfen auch Schönstatt. Wenn sie nur denke an den demographischen Wandel, die weniger werdenden Eintritte in die Gemeinschaft, die Finanzen in den Gliederungshäusern und Diözesanzentren.

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18. März 2017 | Delegiertentagung | 

Frederik Schmitt, 1. Kreisbeigeordneter von Fulda (Foto: Brehm)

Frederik Schmitt, 1. Kreisbeigeordneter von Fulda (Foto: Brehm)

Cbre. Wenn man auf die Schlagzeilen des Jahres 2016 zurückschaut, so erinnert man sich an eine Formulierung wie „Jahr des Schreckens“ oder man erinnert sich an eine Vielzahl von Dauerkonflikten überall auf der Welt. Alles erscheint zerbrechlich, schlecht und instabil. Diesen Eindruck hätten viele Menschen als Erinnerung an das Jahr 2016, so begann Frederik Schmitt, 1. Kreisbeigeordneter von Fulda, seinen dynamischen Beitrag, den er unter das Thema „Politik unter Druck – scharfer Popularismus, starke Individualinteressen, schnelle Lösungen“, gestellt hatte.

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18. März 2017 | Delegiertentagung | 
Was ist Pater Kentenich für mich? (Foto: Brehm)

Was ist Pater Kentenich für mich? (Foto: Brehm)

CBre. Am Abend des ersten Tages der Delegiertentagung 2017 versammelten sich die Teilnehmer zu einem "Familienabend", der unter dem Thema stand: "Wie Pater Kentenich Menschen inspiriert" und von Schwester M. Veronika Riechel moderiert wurde. Raphael Schlecht’s fröhliches Raplied „Kennste nich, Kentenich“ über Pater Kentenich war der Auftakt, bevor 5 Jugendliche in zwei Sätzen ihre Beziehung zum Gründer Schönstatts kurz umreißen sollten. Einer, von dem man Gelassenheit und absolutes Vertrauen lernen kann, eine Vaterperson, die hilft, den eigenen Mikrokosmos immer neu zu entdecken. Er stachle zu geistigen Höhenflügen an und dränge darauf, sich selbst Gedanken zu machen und Stellung zu nehmen. Sein tiefes Vertrauen in Gott packe einen vor allem dann, wenn eigene Entscheidungen anstehen, die nicht leicht fallen. Pater Kentenich sei ein großer Visionär, der gleichzeitig aber das Kleine im Blick habe und Mut mache, die Welt ein bisschen besser zu machen.

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