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Fest der Begegnung auf Berg Schönstatt: Führungen, Zeugnisse und Jubiläumsmeile
Familien- und kinderfreundlich ging es beim Fest der Begegnung am Samstagnachmittag auf Berg Schönstatt zu: Dabei öffneten die Marienschwestern ihre Häuser und boten zahlreiche Möglichkeiten, miteinander ins Gespräch zu kommen (Foto: Schwester M. Florence Harder)
Mch. Nach den eindrucksvollen Festmessen, Botschaften und Grußworten konnten die Besucherinnen und Besucher am Samstagnachmittag, 3. Oktober, die Geschichte der Marienschwestern erkunden. Podien, Zeugnisse und die Ausstellung im Mutterhaus luden ebenso zu Information und Begegnung ein wie die offene Bühne vor der Anbetungskirche. Spürbar war die Atmosphäre der Herzlichkeit und Dankbarkeit, denn mehr als 1.700 Menschen haben mit den Marienschwestern gefeiert.
Nach Festakademie, feierlichem Gottesdienst mit Kardinal Kurt Koch und Grußworten aus Politik und der Schönstatt-Bewegung waren am Samstagnachmittag Begegnung und Austausch angesagt. Die Marienschwestern öffneten ihre Kirchen und Heiligtümer. Im Mutterhaus konnten die Besucher die Jubiläumsausstellung besuchen, während Schwester M. Natalie Stewart in der Aula der Anbetungskirche ihre Bilder und Schwemmholzskulpturen vorstellte.
Im Mutterhaus konnte von 14.30 bis 17.30 Uhr die Jubiläumsausstellung besucht werden. Zahlreiche Menschen nahmen diese und alle anderen Angebote an (Foto: Schwester M. Florence Harder)
Die Videoreihe „Gesichter der Hoffnung“ machte die Geschichte der Marienschwestern persönlich. Schwester M. Anrika Dold führte die Interessierten durch die jeweils halbstündigen Interviews. Schwester Christina-Maria Greiner beispielsweise gab Einblick in ihr Wirken als Marienschwester im studentischen Alltag, während andere Marienschwestern über ihren Einsatz als Ärztinnen in Santiago de Chile und in Bad Ems sprachen. Es wurde deutlich: Die Präsenz und das Wirken der Marienschwestern sind vielfältig, genauso wie die Geschichte der Marienschwestern vielschichtig ist und von jeder einzelnen Berufung und Sendung lebt.
Es fehlte auch nicht an kreativen und aktiven Angeboten für die Kinder. Wer sich ausruhen wollte, konnte das in der Anbetungskirche bei der Reihe „Atempause – Worte, Töne, Stille“ tun. Wer es dagegen bunt und laut wollte, konnte der „Musik aus aller Welt“ lauschen, darunter musikalische Beiträge der Marienschwestern, des Mädchen- und Frauenchors der syrisch-orthodoxen Gemeinde Mor Jacob aus Berlin und der Marienschwestern aus Burundi, Südamerika, Russland, Polen und Rumänien.
Sportlich waren die Besucher, die alle Angebote nutzten, denn in fast allen Häusern auf Berg Schönstatt konnte der Geschichte der Marienschwestern nachgespürt werden. Zeitzeuginnen berichteten im Schulungsheim persönlich aus der Geschichte der Gemeinschaft, der neue Dokumentarfilm „Von innen her“ wurde gezeigt, und bei Podien in der Aula der Anbetungskirche ging es um das soziale Wirken der Marienschwestern sowie um ihre Arbeit an Schönstattheiligtümern weltweit. In der Hauskapelle des Mutterhauses referierte Schwester M. Elizabet Parodi über das Leben und Wirken von Schwester M. Emilie Engel. 1999 wurde der erste Seligsprechungsprozess für diese Marienschwester eröffnet.
Begegnung im wörtlichen Sinn. Viele Schönstätterinnen und Schönstätter waren zum Jubiläumsfest der Marienschwestern gekommen, um mit ihnen dankbar auf 100 Jahre zurückzublicken, zu feiern und mit Hoffnung in die nächsten 100 Jahre zu starten (Foto: Schwester M. Florence Harder)
Auf Berg Schönstatt war spürbar: Die Menschen sind den Marienschwestern und ihrem Wirken dankbar. Das offene Miteinander am Nachmittag machte sichtbar, wie vielfältig und international die Beziehungen der Marienschwestern zu Menschen, Orten und Aufgaben gewachsen sind. Der Rückblick geschah dabei in Dankbarkeit und Freude – der Blick in die Zukunft ist voll von Hoffnung und Zuversicht.
