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18. Oktober 2026 | Schoenstatt | 

Schönstatt-Tag 2026: Mensch, nicht ohne dich


Bewegungsleiter Pater Felix Geyer ISch stand der Festmesse am Sonntagmorgen, 18. Oktober, in der Pilgerkirche vor. „Bündnis beginnt mit einem Ja“, sagte er in seiner Predigt in Bezug auf das Evangelium vom Besuch des Engels bei Maria. Die Gottesmutter sagte Ja zum Heilsplan Gottes und „wir dürfen sicher sein: Gott will diesen Bund auch mit uns“ (Foto: Chrobok)

Bewegungsleiter Pater Felix Geyer ISch stand der Festmesse am Sonntagmorgen, 18. Oktober, in der Pilgerkirche vor. „Bündnis beginnt mit einem Ja“, sagte er in seiner Predigt in Bezug auf das Evangelium vom Besuch des Engels bei Maria. Die Gottesmutter sagte Ja zum Heilsplan Gottes und „wir dürfen sicher sein: Gott will diesen Bund auch mit uns“ (Foto: Chrobok)

Mch. Mit einer Festmesse in der gut besuchten Pilgerkirche begann am Sonntagmorgen der Bündnistag der Schönstatt-Bewegung. Mit „Maria – Licht unserer Hoffnung“ war der Bündnistag der Schönstatt-Bewegung Deutschland überschrieben. Hauptzelebrant und Prediger war der Bewegungsleiter, Pater Felix Geyer ISch.

Bereits am Samstagabend haben sich Gläubige in Schönstatt auf den besonderen Festtag eingestimmt. Um 19.30 Uhr versammelten sie sich für eine internationale Vigilfeier und den Abendsegen im und um das Urheiligtum in Schönstatt. „In den Stürmen der Zeit, in den Unsicherheiten unseres Lebens und unseres Alltags ist Maria das Licht unserer Hoffnung“, heißt es in der Einladung zum Schönstatt-Tag.

Pater Felix Geyer: „Gott will den Bund mit uns“

In der Festmesse am Vormittag nahm Pater Felix Geyer ISch, Leiter der Schönstatt-Bewegung Deutschland, Bezug auf die Lesungen des Alten und Neuen Testaments. Der Bund Gottes mit Noah sei eine Gegenantwort auf das „Grundgefühl: Sind wir würdig, sind wir eigentlich jene, die Gott am liebsten von der Erde tilgen will.“ Nein, wir hätten die Zusage: Gott will diesen Bund mit uns. Durch das Zeichen des Regenbogens erinnert sich Gott an diesen Bund.

Mit in die Pilgerkirche zogen die Marienschwestern und Gläubige mit den Fahnen und dem Abbild der Pilgernden Gottesmutter. Bereits am Samstagabend haben sich die Gläubigen in einer Vigilfeier auf den Bündnistag vorbereitet (Foto: Chrobok)

Mit in die Pilgerkirche zogen die Marienschwestern und Gläubige mit den Fahnen und dem Abbild der Pilgernden Gottesmutter. Bereits am Samstagabend haben sich die Gläubigen in einer Vigilfeier auf den Bündnistag vorbereitet (Foto: Chrobok)

Mit Christus komme etwas Neues in diesen Bund: „Durch ihn sind wir Erben, kindliche Erben.“ Als Kinder Gottes wachsen und reifen die Menschen in der Beziehung zu Gott.

Beiträge zum Gnadenkapitel machen das Liebesbündnis aus

Seit 1943 gibt es den Terminus „Liebesbündnis“. Doch auch vorher haben sich laut Pater Felix Geyer die ersten Sodalen Gedanken darüber gemacht, was das Liebesbündnis genau ausmache. „Es sind die Beiträge zum Gnadenkapital“, sagt der Hauptzelebrant, der von sich selbst sagt, dass er beim Forschen in der Geschichte Schönstatts viel dazulerne und erkenne.

Dieses „sperrige Wort Gnadenkapital“ übersetzte Pater Felix in seiner Predigt und differenzierte die Art der Beiträge:

  1. Beiträge bringen als Antwort auf das Liebeswerben Gottes. „In Maria kommt etwas hinzu. Sie antwortet auf das Werben Gottes mit ihrem Ja, ihrem Beitrag und ihrem Leben“. Diese Beiträge seien die Selbsterziehung und die Vorsätze der Gläubigen.
  2. 1960 legte Pater Josef Kentenich der Gottesmutter die Worte in den Mund: „Beweist mir erst durch heroische Taten, dass ihr mich wirklich liebt“. Die heroische Tat sei, so Pater Kentenich, das Gewöhnliche außergewöhnlich gut tun.
  3. Die außergewöhnlichen Dinge seien das, "war wir tun können, aber auch das, was wir nicht tun können“. Alles könne zum Beitrag werden.

Dem Alltag „eine andere Färbung und eine andere Haltung“ geben: „Was wäre, wenn das der Beitrag ist, der zählt?“, fragt der Bewegungsleiter.

Zum Liebesbündnistag gehöre ein großes und weites Netz an Verbundenheit. „Bündnis beginnt mit dem Ja der Gottesmutter, die sich hat hineinnehmen lassen.“ Auch für die Gläubigen heute gelte die Einladung Gottes, „Mensch, nicht ohne dich“, Teil des Heilsplans Gottes zu werden (Foto: Chrobok)

Zum Liebesbündnistag gehöre ein großes und weites Netz an Verbundenheit. „Bündnis beginnt mit dem Ja der Gottesmutter, die sich hat hineinnehmen lassen.“ Auch für die Gläubigen heute gelte die Einladung Gottes, „Mensch, nicht ohne dich“, Teil des Heilsplans Gottes zu werden (Foto: Chrobok)

Das „Ja“ Mariens ist ein aktiver Wunsch, dass ihr so geschehen möge, wie Gott es gesagt habe. Im Liebesbündnis seien auch alle Schönstätterinnen und Schönstätter weltweit eingeladen, der Gottesmutter und durch sie Gott selbst ihr Ja zu geben.

Pilgergruppen aus Fulda und Rottenburg-Stuttgart

Busgruppen mit Pilgern aus den Diözesen Fulda und Rottenburg-Stuttgart sind nach Schönstatt gereist, um den Bündnistag mitzufeiern. Ebenso konnte Wallfahrtsleiterin Schwester M. Anika Lämmle die Teilnehmerinnen des Generalkongresses der Schönstätter Marienschwestern begrüßen. Auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jahreskonferenzen der Schönstatt-Frauenbewegung und der Schönstatt-Männerbewegung waren in der Pilgerkirche zugegen. Unter den vielen individuellen Pilgerinnen, Pilgern und Pilgergruppen waren auch die Erwachsenen der SMJ Fulda.

Die Festmesse im Livestream noch einmal ansehen:

Von 13.30 Uhr bis 15 Uhr gibt es Angebote für die Menschen im Tal und auf dem Berg Schönstatt, darunter etwa eine Führung durch die Anbetungskirche, eine Pater-Kentenich-Begegnungszeit im wiedereröffneten „Café Kentenich“, Information und Austausch zum Liebesbündnis oder einen Vortrag über João Luiz Pozzobon in der Sonnenau. Darüber hinaus gibt es das Angebot der „Schönstatt-Meile“ am Pilgerhaus, stilles Gebet und Beichtgelegenheit.

Um 15 Uhr stellt Bewegungsleiter Pater Felix Geyer ISch in seinem Vortrag „Christ werden mit Maria – eine Zeitansage“ in der Pilgerkirche das neue Jahresmotto der Schönstatt-Bewegung vor.

Um 16 Uhr folgen die Prozession und internationale Bündnisfeier am Urheiligtum. Alle sind eingeladen, das Liebesbündnis erstmals zu schließen oder zu erneuern. Zur historischen Stunde des 18. Oktober 1914 um 17 Uhr wurde das Liebesbündnis mit der Dreimal Wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt erstmals gesprochen.


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