Nachrichten

14. Oktober 2026 | Deutschland | 

70 Jahre „Heiligtum der Gründertreue“ in Castrop-Rauxel-Frohlinde


Mit einer Festmesse am 11. Oktober begannen die Feierlichkeiten zum 70. Jubiläum der Weihe des Schönstatt-Heiligtums in Castrop-Rauxel-Frohlinde (Foto: Martin Jakel)

Mit einer Festmesse am 11. Oktober begannen die Feierlichkeiten zum 70. Jubiläum der Weihe des Schönstatt-Heiligtums in Castrop-Rauxel-Frohlinde (Foto: Martin Jakel)

Martin Jakel. 70 Jahre des Schönstatt-Heiligtums in Castrop-Frohlinde: Ein Grund für die Schönstatt-Bewegung im Erzbistum Paderborn, dankbar zu sein und zu feiern. Rund 140 Personen waren am Sonntag, 11. Oktober, zum Heiligtum gekommen. Das Kapellchen trägt den Titel „Heiligtum der Gründertreue“ in Anspielung auf die Gründung des Apostolischen Bundes von Schönstatt am 20. August 1919.

Bereits um 9 Uhr konnten sich die Besucher in der Kapelle zu einer Anbetungszeit einfinden. Gemeinsam mit der Frohlinder Kirchengemeinde wurde in der Pfarrkirche um 10 Uhr der Festgottesdienst mit Pater Felix Geyer ISch, Leiter der deutschen Schönstatt-Bewegung, Pfarrer Meinolf Mika, Rektor des Schönstatt-Heiligtums, Pfarrer Christoph Gundermann, Leiter der Pfarrei St. Lambertus Castrop-Rauxel, Diakon Josef Wefringhaus gefeiert.

In Dankbarkeit schauten die anwesenden Gläubigen zurück auf 70 Jahre Schönstatt-Heiligtum in Castrop-Rauxel-Frohlinde. Pater Felix Geyer stand der Festmesse und dem anschließenden Dankgebet vor dem Heiligtum vor (Foto: Martin Jakel)

In Dankbarkeit schauten die anwesenden Gläubigen zurück auf 70 Jahre Schönstatt-Heiligtum in Castrop-Rauxel-Frohlinde. Pater Felix Geyer stand der Festmesse und dem anschließenden Dankgebet vor dem Heiligtum vor (Foto: Martin Jakel)

Im Anschluss an die heilige Messe zog die Festgemeinde in Prozession zur Kapelle, wo ein Dankgebet und ein Gebet in den Anliegen der Gegenwart gesprochen und ein Magnificat zum Dank an Maria gesungen wurden.

Das kleine Schönstatt-Zentrum Frohlinde liegt mitten im Ruhrgebiet zwischen Dortmund und Castrop-Rauxel und ist eine kleine Oase mit eher dörflich wirkendem Umfeld, ein Ankerpunkt der Schönstatt-Bewegung im Erzbistum Paderborn. Das Kapellchen trägt den Titel „Heiligtum der Gründertreue“: Dieser Name bezieht sich auf die Gründung des Apostolischen Bundes von Schönstatt am 20. August 1919 im benachbarten Hörde, dem heutigen Stadtteil von Dortmund. Damals griffen junge Männer die Anliegen von Pater Josef Kentenich auf und schlossen sich zu einer Gemeinschaft, zum Apostolischen Bund, zusammen.

Anfang der 1950er Jahre engagierten sich wiederum Männer und ein Schönstattpriester aus Frohlinde und dem Dortmunder Raum im apostolischen Geist und bauten eine Schönstattkapelle in Frohlinde in engster räumlicher Nachbarschaft zu Kirche und Pfarrzentrum der Gemeinde. Das Weihedatum der Kapelle war das Rosenkranzfest, der 7. Oktober 1956.

Der Einladung zum Mittagessen in den Gemeindesaal unweit des Heiligtums sind nach der Messe und dem Dankgebet mehr als 70 Personen gefolgt. Es gab Raum für Begegnung und Austausch über das Gehörte und die Erfahrungen (Foto: Martin Jakel)

Der Einladung zum Mittagessen in den Gemeindesaal unweit des Heiligtums sind nach der Messe und dem Dankgebet mehr als 70 Personen gefolgt. Es gab Raum für Begegnung und Austausch über das Gehörte und die Erfahrungen (Foto: Martin Jakel)

Die räumliche Nähe zum Pfarrzentrum kam auch jetzt den Festgästen zugute, und so konnten diese zu Fuß den Gemeindesaal zum Mittagessen aufsuchen. Etwa 70 Gäste nahmen das Angebot an. Die zahlreichen Helferinnen und Helfer aus dem Wächterkreis des Schönstatt-Zentrums und aus den befreundeten philippinischen Legio-Mariae-Gruppen aus Dortmund und Witten halfen bei der Essensausgabe.

Rektor Meinolf Mika vergegenwärtigte am Nachmittag einige Aspekte der Geschichte des Heiligtums. Frau Maria Schmiemann und Frau Emmi Driller erzählten in einem lebendig gehaltenen Redebeitrag von der Einweihung 1956 und den ersten Jahren als junge Mitglieder der damaligen Mädchenjugend. Der Vorsitzende des Schönstatt-Trägervereins, Martin Jakel, bedankte sich bei allen, die am Gelingen des Festes mitgewirkt haben. Pater Felix Geyer sprach die Gegenwart und die Zukunft der Schönstatt-Bewegung an und erläuterte die Grundvollzüge des Liebesbündnisses als Ermutigung für die Zukunft der Schönstatt-Bewegung.

Begleitend zu Kaffee und Kuchen trat Liedermacher Wilfried Röhrig aus Viernheim auf und motivierte mit seinen Liedern zum Mitmachen und zu froher Beweglichkeit. Schließlich fand sich die Festgemeinschaft in und um das Kapellchen ein zu einer Dankandacht mit eucharistischem Segen.


Top