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Lichter und Lieder als Dank und zur Ehre der Gottesmutter
Am Freitagabend waren alle Besucher um 17 und 20 Uhr zu einer Lichtfeier in die Anbetungskirche eingeladen. Bei Gesang und Gebet der Marienschwestern konnten alle den Tag besinnlich und dankbar ausklingen lassen (Foto: Compagni)
Mch. Am Freitagabend, zum Abschluss des ersten Tages mit Pontifikalamt und Festakademie, waren die Besucherinnen und Besucher zu einer Lichtfeier eingeladen. Um 17 und 20 Uhr war die Anbetungskirche in buntes Licht getaucht, während der Chor der Marienschwestern Lieder zu Ehren der Gottesmutter sang.
„Maria, Licht unserer Hoffnung“ lautet das Motto zum 100. Jubiläum der Schönstätter Marienschwestern und gleichzeitig auch der Titel des Liedes am Freitagabend zu Beginn der Lichtfeier.
„In Maria sind wir alle erwählt, ein kleines, aber kraftvolles Licht der Hoffnung für die Menschen zu sein“: Mit kleinen Gebetsimpulsen im Wechsel mit dem Gesang der Marienschwestern entstand eine wunderbare Atmosphäre, die viele Menschen in die Anbetungskirche lockte. Auch die Lichtsäule, das Geschenk der Marienschwestern, war ein Schwerpunkt der Feier. Sie ist wie
- die Wolken- und Feuersäule, die die Israeliten auf ihrem Weg durch die Wüste leitet,
- ein Leuchtturm im Meer des Lebens,
- die Statuen der Gottesmutter, zu denen Menschen emporschauen.
An dieser Lichtsäule wurden die Kerzen der Besucher entzündet. Pater Josef Kentenich fasste die Sendung und Berufung der Marienschwestern 1951 wie folgt zusammen:
„Gottesmutter,
nimm mich mit in die Welt deiner Würde,
deines Seelenadels und deiner Bürde.
Nimm mich mit in die Welt deiner übernatürlichen Würde,
in die Welt deiner Gotteskindschaft und deiner Christusgliedschaft.
Nimm mich mit in die Welt deines Seelenadels,
in die Welt deines Glaubens, deiner jungfräulichen Reinheit, deines Gehorsams,
deiner Treue und Beharrlichkeit.
Nimm mich mit in die Welt deiner Bürde, in die Welt deiner Einsamkeit.
Schenke mir die Kraft und den Schutz, dass ich die Einsamkeit hege.
Nimm mich mit, so wie du mich bisher mitgenommen hast.
Nimm mich mit im Augenblick des Todes, wenn ich vor den ewigen Richter treten muss. Nimm mich mit.
In deine lieben Hände lege ich die Hände meiner Verwandten, die Hände aller, die mir geholfen haben.
An deiner Hand gehen wir den Kreuzweg, aber auch den Weg zur Herrlichkeit, bis wir uns alle wiederfinden dürfen unter deinem Schutzmantel, du Dreimal Wunderbare Mutter und Königin von Schönstatt. Amen.“
