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2. Oktober 2026 | Schoenstatt | 

"Ich kann nicht an Engel glauben, ohne an Gott zu glauben"


Für das Jubiläum der Marienschwestern war der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipholt angereist. In seiner Predigt nahm er Bezug auf die Schutzengel (Foto: Compagni)

Für das Jubiläum der Marienschwestern war der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipholt angereist. In seiner Predigt nahm er Bezug auf die Schutzengel (Foto: Compagni)

Mch. Die Feierlichkeiten zum 100. Jubiläum der Schönstätter Marienschwestern erreichen am ersten Oktoberwochenende ihren Höhepunkt: Den Anfang machte der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipholt in der Anbetungskirche. Beim Festakt am Nachmittag spricht der Präfekt des Dikasteriums zur Förderung der Einheit der Christen zum Thema „Schönheit, die rettet“. Um 17 und 20 Uhr wird es eine Lichtfeier in der Anbetungskirche geben.

Direkt aus Fulda von der Herbstvollversammlung der deutschen Bischöfe ist der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipholt nach Schönstatt gekommen. Am Gedenktag der heiligen Schutzengel sprach er über das Wesen dieser besonderen Geschöpfe Gottes: „Es sind die guten Geister, die um uns sind. Aber die Engel haben auch eine andere Seite“, machte er deutlich, „sie sind auch geheimnisvoll und stark; sie können dreinschlagen und den Menschen warnen.“

In der voll besetzten Anbetungskirche auf Berg Schönstatt gab er zu: „Ich kann nicht an Engel glauben, ohne an Gott zu glauben.“ Damit konterte Wolfgang Ipholt den Umfrageergebnissen, wonach 50 Prozent der Deutschen an Schutzengel, aber nur 38 Prozent an Gott glauben würden.

Bischof Ipholt aus Görlitz hat es sich nicht nehmen lassen, mit einem Pontifikalamt die Jubiläumsfeierlichkeiten zu eröffnen. Er wünsche den Marienschwestern Gottes Segen und sei dankbar für die zurückliegenden 100 Jahre des Bestehens und Wirkens der Schwestern (Foto: Compagni)

Bischof Ipholt aus Görlitz hat es sich nicht nehmen lassen, mit einem Pontifikalamt die Jubiläumsfeierlichkeiten zu eröffnen. Er wünsche den Marienschwestern Gottes Segen und sei dankbar für die zurückliegenden 100 Jahre des Bestehens und Wirkens der Schwestern (Foto: Compagni)

Schutzengel seien primär dazu da, den Glauben an Gott nicht zu verlieren. Diese Boten Gottes, die an der Seite der Menschen sind, beschützen sie und achten darauf, dass sie auf dem Weg in die Ewigkeit nicht verloren gehen. Auf das Tagesevangelium eingehend, schloss er mit den Worten: „Vielleicht müssen wir manchmal für die Kleinen Schutzengel sein und damit den schützenden Gott und seine Liebe gegenwärtig machen.“


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