Nachrichten

17. August 2026 | Aus Bewegungen | 

Warum es "Leinen los" bei der Tagung des Familienverbands im Haus der Familie hieß


Nach der Ewigkontraktweihe herrschte ausgelassene Stimmung bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tagung des Schönstatt-Familienverbands. Am 15. August traf sich die deutschsprachige Regio im Haus der Familie auf Berg Nazareth in Schönstatt (Foto: Bruno Mucha)

Nach der Ewigkontraktweihe herrschte ausgelassene Stimmung bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tagung des Schönstatt-Familienverbands. Am 15. August traf sich die deutschsprachige Regio im Haus der Familie auf Berg Nazareth in Schönstatt (Foto: Bruno Mucha)

Paula Kammann Inda und Manfred Kammann. „Dem Wind trauen – im Sturm glauben: in Einheit mit Christus und der Gottesmutter voll Leidenschaft und Wagemut“: Damit war die Tagung der deutschsprachigen Regio des Schönstatt-Familienverbands im Haus der Familie auf Berg Nazareth überschrieben. Warum das Ehepaar Regina und Richard Schmucker die Gäste zu einem Segeltörn eingeladen hat:

„Leinen los!“, sagten wir jeden Morgen, wenn wir uns als Ehepaar nach einem lebendigen und inspirierenden Impuls unseres geistlichen Assistenten, Pater Pablo Mullin, in unserem ehelichen Gespräch stärkten. Pater Raúl Espina hatte in seinem Impuls zum Thema Geistpflege die Thematik grundgelegt und uns auf besondere Weise neu beseelt und für das Thema entflammt.

Ankerwerfen bei Pater Josef Kentenich, dem Gründer der Schönstatt-Bewegung, in der Anbetungskirche auf Berg Schönstatt (Foto: Bruno Mucha)

Ankerwerfen bei Pater Josef Kentenich, dem Gründer der Schönstatt-Bewegung, in der Anbetungskirche auf Berg Schönstatt (Foto: Bruno Mucha)

Jeden Abend beim Ankerauswerfen legten wir unsere Segelfahrt auf den Altar und ließen die Erlebnisse des Tages auf uns wirken. Am ersten Abend näherten wir uns dem Hafen der Anbetungskirche, kamen unserem Gründer nahe und erlebten um ihn herum einen besonders tiefen Moment der Gemeinschaft. Als besondere Momente während unseres Segeltörns empfanden wir die von Frau Dr. Alicja Kostka geleiteten Gespräche im Geist, in denen wir uns thematisch mit unserem Berg Nazareth, der Versetzung des Heiligtums der Familien und unserer Sendung befassten.

Bei den Marienschwestern an Land gehen

Nach einigen Tagen auf hoher See näherten wir uns schließlich dem Hafen der Marienschwestern. Im Rahmen eines Landgangs besuchten wir die Jubiläumsausstellung und nahmen bei einer lebendig gehaltenen Führung von Sr. Veronika Riechel die Geschichte der Schwestern in uns auf. Eine 100-jährige Geschichte, geprägt von Gotteshingabe und Liebe zur Sendung, wodurch die gesamte Schönstatt-Bewegung weltweit wachsen und sich verbreiten konnte.

Ewigkontraktweihe als Höhepunkt des Segeltörns

Das Fest der Ewigkontraktweihe stellte einen der Höhepunkte unseres Segeltörns dar. Anschließend wurde bis in den späten Abend hinein ausgiebig gefeiert und getanzt. Adolf und Michael Defrancesco, Autoren des Buches „Vorsehungsglaube“ luden uns am „Tiroler Abend“ ein, das Leben von Franz Reinisch mit tieferem Blick zu betrachten und zu erkennen, wie uns seine heldenhafte Entscheidung dazu anspornt, unser Leben im Glauben an die göttliche Vorsehung zu vertiefen.

Beim Tiroler Abend hat das Autorenduo Adolf und Michael Defrancesco aus ihrem Buch „Vorsehungsglaube“ gelesen und dazu eingeladen, das Leben des Pallottiner-Paters Franz Reinisch zu betrachten (Foto: Bruno Mucha)

Beim Tiroler Abend hat das Autorenduo Adolf und Michael Defrancesco aus ihrem Buch „Vorsehungsglaube“ gelesen und dazu eingeladen, das Leben des Pallottiner-Paters Franz Reinisch zu betrachten (Foto: Bruno Mucha)

Am Ende dieser Woche war es an der Zeit, in den Zielhafen einzulaufen. Mit einem Besuch im Heiligtum der Familien verankerten wir uns im Netz der Hausheiligtümer bei der Gottesmutter der Familien.
In einer Schlussrunde waren wir eingeladen, eine Flaschenpost zu schreiben, die, wenn sie ins Meer geworfen würde, uns hilft, neu gestärkt durch unseren Alltag zu navigieren, geleitet von der Gottesmutter in unseren Hausheiligtümern und dem Heiligen Geist, der uns erfüllt.
Auf Wiedersehen! Ahoi!

­

Top