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14. August 2026 | Aus Bewegungen | 

Mutima - beherzt ins Leben: Bundesweihe im Josef-Kentenich-Hof Hillscheid


Zehn Familien wurden am 13. August offiziell durch die Bundesweihe in den Schönstatt-Familienbund aufgenommen. Rund 100 Gäste waren bei der Weihe des 33. Kurses am Schönstatt-Zentrum am Josef-Kentenich-Hof in Hillscheid dabei (Foto: Sophia Hinterberger)

Zehn Familien wurden am 13. August offiziell durch die Bundesweihe in den Schönstatt-Familienbund aufgenommen. Rund 100 Gäste waren bei der Weihe des 33. Kurses am Schönstatt-Zentrum am Josef-Kentenich-Hof in Hillscheid dabei (Foto: Sophia Hinterberger)

Tobias Hofmann. Zehn Familien gehören seit Donnerstag, 13. August, dem Schönstatt-Familienbund an. Die Bundesweihe des 33. Kurses fand auf dem Josef-Kentenich-Hof in Hillscheid statt. Dabei haben die Familien auch ihr Kursideal vorgestellt: „Mutima – beherzt ins Leben“.

Nach fünf Jahren der gemeinsamen Zeit in der Kandidatur war es am Donnerstag, 13. August, soweit. Bei hochsommerlichen Temperaturen fand die Erste Bundesweihe des 33. Kurses statt. Diana und Lukas Schreiber bestätigten als Leitungsehepaar des Schönstatt-Familienbundes die Bundesweihe und freuten sich sichtlich über den Zuwachs im Familienbund. Etwa 100 Gäste waren vor Ort am Schönstatt-Zentrum, um zusammen mit dem Kurs dieses freudige Ereignis zu feiern. Zahlreiche Personen waren zudem über das Gebet und einen Livestream mit dem Geschehen geistlich und technisch verbunden. Die Kurssprecherfamilie Katharina und Johannes Demuth begrüßte sympathisch herzlich die Gäste und setzte damit einen ersten bewegenden Akzent, als sie das Ideal des Kurses „Mutima – beherzt ins Leben“ vorstellten.

Die zehn neuen Familien haben ein Altartuch mit ihrem Kursideal gestaltet :"Mutima - beherzt ins Leben" (Foto: Sophia Hinterberger)

Die zehn neuen Familien haben ein Altartuch mit ihrem Kursideal gestaltet: „Mutima – beherzt ins Leben“ (Foto: Sophia Hinterberger)

Spätestens da war allen klar: Dieser 33. Kurs, der „Mutima“-Kurs, und darin jede Familie sind etwas ganz Besonderes. Die verbindende Internationalität, wenn da Menschen aus Polen und Burundi, Personen aus der Schweiz, Deutschland und mit kroatischen Wurzeln in einem Kurs zusammenkommen, ist nur ein Beleg für diese Einmaligkeit. Es ist ein Kurs, der mit Familien aus Baden, Schwaben, Bayern und der Schweiz in sich lebendiger Ausdruck für kulturelle Vielfalt und Internationalität ist.

Gottesdienst mit Trommel-Crew und Bundesweihe

Der stimmungsvolle Gottesdienst, der auf dem Heiligtumsvorplatz stattfand, bestach unter anderem durch seine musikalische Instrumentenvielfalt und Weite. Obligatorisch für Kurs 33 ist dabei primär die vielfältige Trommler-Crew um Boris Nzeyimana zu erwähnen. Höhepunkte waren das Ablegen der Bundesweihe im Kapellchen und das Singen des kurseigenen „Mutima“-Liedes.

Dass man sich aufs Feiern verstand, zeigte sich aber nicht nur im Rahmen des Gottesdienstes. Die Kinder des Kurses überraschten die Eltern mit einer Riesen-Challenge, bei der sie – nach einer Woche der Vorbereitung und Geheimniskrämerei – die vergangenen fünf Jahre in Form eines Theaterstücks Revue passieren ließen. Anschließend wurde das sogenannte Forum zur Buffettheke und die Familien konnten das Abendessen in Saal und Innenhof genießen, bevor zahlreiche Gratulanten zu einem nicht enden wollenden Segens-, Geschenke- und Gratulationsreigen ansetzten. Dabei waren Freude und Dankbarkeit die Grundhaltung – aber auch die Erwartungen an den „Mutima-Kurs“, Zukunft von Familienbund und Schönstatt-Bewegung mitzuprägen. Zu den Gratulanten zählten unter anderem Leitungen und einige Mitglieder der verschiedenen Diözesangemeinschaften, die Bundesleitung des Familienbundes, Bewegungsleiter Pater Felix Geyer, andere Kurse des Familienbundes und auch Manuela und Peter Miller als Leitungsehepaar der Familienbewegung – um nur einige zu nennen.

Ein Videoclip, bestehend aus Kinderzitaten, lockerte die Atmosphäre

Die Beiträge der Kinderbetreuer, die Kinderzitate der letzten fünf Jahre in Form eines Videoclips nachstellten, ein humorvoll sympathischer Beitrag der Begleitfamilie um Christine und Erwin Hinterberger, sowie die kurseigenen Kurzeinlagen waren abschließende Höhepunkte. Danach wurde die laue Sommernacht voll ausgenutzt, um zu feiern. Zu feiern, bis tief in die Nacht: mit Bowle, Candybar und Torte, Tischtennisrundlauf, Wein und Tanz, guten Gesprächen und tiefen Begegnungen.

Als Mitglieder des Schönstatt-Familienbundes sehen sich die zehn Familien auch in der Verantwortung, die Zukunft Schönstatts mitzuprägen. Bei der Bundesweihe standen aber Freude und Dankbarkeit im Mittelpunkt (Foto: Sophia Hinterberger)

Als Mitglieder des Schönstatt-Familienbundes sehen sich die zehn Familien auch in der Verantwortung, die Zukunft Schönstatts mitzuprägen. Bei der Bundesweihe standen aber Freude und Dankbarkeit im Mittelpunkt (Foto: Sophia Hinterberger)


„Mutima – beherzt ins Leben“

Das Kursideal, also der von Gott geschenkte Name des Kurses, lautet „Mutima – beherzt ins Leben“.
Mutima ist ein kirundischer Ausdruck für Herz und Seele, der auch Mut und Leidenschaft ausdrückt und Teil der kirundischen Bezeichnung für den Heiligen Geist ist.

Im Wort steckt neben dem direkten Bezug zum Heiligen Geist zudem das Wort Mut (Mut im Alltag) sowie die Gottesmutter (MuTimA). Die dazugehörige Bildmarke – ein in einem Schwung gezeichnetes, dynamisches Herz – führt direkt hinaus ins Leben – „beherzt ins Leben“. Damit sind kraftvoll die konkrete Aufgabe und ein hoher Anspruch benannt, die es immer wieder gilt anzugehen. In seiner Predigt ging der geistliche Assistent, Pater Ludwig Güthlein, spürbar angetan und selbst inspiriert von diesem Kursideal, auf einige Aspekte ein. Unter anderem brachte er die These ein, dass dieses Ideal deutlich über den Kurs hinaus von zukunftsweisender Bedeutung sei, und lud dazu ein, der Frage nachzugehen: Was bedeutet dieses Ideal – auch über den 33. Kurs hinaus – für die Gemeinschaft des Familienbundes und letztlich für die gesamte Schönstatt-Bewegung?


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