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Mondscheindate auf Berg Sion: Ehepaare erleben einen Abend der Ruhe und der neuen Nähe
Mondaufgang beim Mondscheindate der Schönstatt-Familienbewegung Trier am 1. August 2026 auf Berg Sion, Schönstatt, in der Nähe von Koblenz (Foto: Brehm)
H&Cbre. Unter dem Himmel eines sommerlichen Augustabends trafen sich am 1. August Ehepaare auf dem Berg Sion in Vallendar-Schönstatt zum traditionellen Mondscheindate-Angebot der Schönstatt-Familienbewegung im Bistum Trier. Mit Liegen und Gartenstühlen ausgestattet erlebten sie zunächst einen eindrucksvollen Sonnenuntergang und später den Aufgang des noch nahezu vollen Mondes, begleitet von Impulsen für ihre Beziehung und Zeit für Gespräche.
Der Sonnenuntergang über dem Neuwieder Becken war an diesem Abend ein wirkliches Schauspiel des Himmels (Foto: Gilberg)
Pünktlich um 20 Uhr begann der Abend mit einem außergewöhnlichen Naturschauspiel: Der Sonnenuntergang tauchte den Himmel im Westen in intensives Rot und schuf eine besondere Atmosphäre. Während die Paare das Schauspiel genossen, regten vier kurze Impulse zum Austausch an: zu zweit und in der Gruppe. Kleine Snacks und die Begegnung miteinander rundeten das Programm ab.
Die ersten Teilnehmenden sind da. Da kann der Abend vor der Kulisse des Vaterhauses der Schönstatt-Patres mit einem Glas Sekt beginnen (Foto: Gilberg)
Erinnerungen, Dankbarkeit und gemeinsame Auszeiten
Die Impulse griffen Themen des Ehealltags auf. Erinnerungen an die eigene Hochzeit ließen manche Anekdote wieder lebendig werden und weckten zugleich das Gefühl von Leichtigkeit und Freude aus den Anfängen der gemeinsamen Zeit. Ebenso ging es um die Bedeutung kleiner Zeichen der Liebe, um Dankbarkeit als Hilfe gegen Stress und dunkle Gedanken sowie um bewusste gemeinsame Entspannungszeiten statt „Konsumaffären“.
Das kleine Glück (Grafik: Brehm, Foto: Foto_katerinavulcova, pixabay)
So konnten die Paare den Alltag hinter sich lassen und sich neu füreinander und für ihr gemeinsames Leben öffnen. Dabei erinnerte ein Zitat von Papst Franziskus an das Ziel jeder Ehe: „Schließlich sind wir ja nicht verheiratet, um immer unglücklicher miteinander zu werden, sondern das tiefe Glück zu finden.“ Gedanken zum Thema „Glück“ begleiteten die Teilnehmenden auch auf einer Postkarte, die sie mit nach Hause nehmen konnten.
Ein Mondaufgang als Höhepunkt des Abends
Der Mond ließ zunächst auf sich warten. Gegen 22.15 Uhr stieg der schon wieder abnehmende Vollmond schließlich im Osten zwischen dem ehemaligen Anbetungshaus und dem Vaterhaus der Schönstattpatres in warmem Gelb über den Horizont. Immer wieder verschwand er hinter Wolken, bevor er sich erneut zeigte und langsam höher an den Himmel wanderte, zur Freude der wartenden Paare.
Beim Abschied blickten die Teilnehmenden im warmen Mondlicht auf das Lichtermeer von Koblenz und dem Neuwieder Becken. Ein Ehepaar fasste den Abend so zusammen: „Wir waren so müde vom Tag vor dem Aufbruch zum Mondscheindate und dachten, jetzt wäre es schön, ins Bett zu dürfen, statt zu einer Veranstaltung aufzubrechen. Aber jetzt sind wir sooo froh, dass wir gekommen sind, das war Tiefenerholung pur.“
