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Schönstatt-Pater Klaus Krenz verstorben
Im Alter von 85 Jahren ist Pater Klaus Krenz am Sonntag, 26. Juli 2026, verstorben. Am Samstag, 1. August, wird um 13 Uhr die Eucharistie für ihn gefeiert. Im Anschluss findet die Beisetzung auf dem Friedhof der Schönstatt-Patres auf Berg Sion statt (Foto: Schönstatt-Patres)
Am vergangenen Sonntag, 26. Juli 2026, ist Pater Klaus Krenz verstorben. Der Schönstatt-Pater gehörte dem Kurs „Caritas Patris – Familie Sion“ an.
Am 15. Dezember 1940 in Oberwalden/Wielki Lasowice im Kreis Rosenberg/Olesno in Oberschlesien geboren, prägte vor allem das Kriegsjahr Klaus Krenz. Seine Familie und er gerieten in die Fluchtmaschinerie und nach ihrer Rückkehr wurden sie aus Schlesien ausgewiesen. Klaus fand in der thüringischen Mariengemeinde Neustadt an der Orla seine kirchliche Heimat. Eine Schönstattjungengruppe nahm ihn auf. Weihbischof Adolf Bolte, der spätere Grün-
derbischof der Schönstatt-Patres, firmte ihn in der evangelischen Stadtkirche St. Johannes.
Klaus Krenz wird 1967 zum Priester geweiht
Am 25. Juni 1967 empfing er im Mariendom zu Erfurt die Priesterweihe. Anstellungen im Bistum Erfurt erhielt er als Kaplan in Weimar, Dingelstädt (Eichsfeld), und Eisenach sowie die Beauftragung für die Gemeinde und den
regionalen Wallfahrtsort Breitenholz. 1979 wechselte er in die 1965 neu errichtete Gemeinschaft der Schönstatt-Patres. In ihrem Auftrag arbeitete er fortan in einer kleineren Gemeinde, um Zeit für die Schönstattfamilie zu finden. So in Ohrdruf nahe dem Schönstattzentrum Friedrichroda, Magdeburg St. Petri, Dallgow-Döberitz im Dekanat Berlin-Spandau.
Nach seiner Pensionierung wirkte er sieben Jahre in den Gefängnissen Berlin-Tegel und Frankfurt/0der. 2017 ermöglichte ihm die Gemeinschaft, als City-Eremit zu beginnen. Für seine Klause wählte er den Namen „St. Günther Thüringen“. Bedingt durch sein Alter wollte er dies in Schönstatt auf dem Berg Sion fortsetzen, doch unerwarteterweise brach eine schwere Krebserkrankung aus, an der er verstarb.
Requiem und Beisetzung
Die Schönstatt-Patres feiern für Pater Klaus Krenz am Samstag, 1. August 2026, um 13 Uhr in der Hauskapelle im Vaterhaus (Berg Sion 1) das Requiem. Anschließend findet die Beisetzung auf dem Friedhof der Schönstatt-Patres auf Berg Sion statt.
