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27. Juli 2026 | Miteinander für Europa | 

Fokolar-Bewegung ehrt Gerhard Proß mit internationalem Preis


Gerhard Proß (Mitte) vom CVJM Esslingen, Mitinitiator des Netzwerks „Miteinander für Europa“, wurde für sein langjähriges Engagement und sein Wirken mit dem Preis "Tonadico - Stadt des Paktes“ ausgezeichnet (Foto: Roberto di Pietro)

Gerhard Proß (Mitte) vom CVJM Esslingen, Mitinitiator des Netzwerks „Miteinander für Europa“, wurde für sein langjähriges Engagement und sein Wirken mit dem Preis „Tonadico – Stadt des Paktes“ ausgezeichnet (Foto: Roberto di Pietro)

Mch. Gerhard Proß wurde für seinen langjährigen und unermüdlichen Einsatz mit dem Preis „Tonadico – Stadt des Paktes“ der Fokolar-Bewegung gewürdigt. Dieser Preis wurde in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen. Mit dieser Ehrung zeichnen die Verantwortlichen des Netzwerks „Miteinander für Europa“ sein gemeinsames Wirken mit vielen anderen für die Einheit der Christen und seinen Einsatz für das Gemeinwohl in Europa aus.

Als Chiara Lubich, die Gründerin der Fokolar-Bewegung, 1999 die Initiative „Miteinander für Europa“ anstieß, versammelte sie führende Persönlichkeiten verschiedener christlicher Kirchen, Gemeinschaften und Bewegungen. Einer von ihnen war Gerhard Proß vom CVJM (Christlicher Verein Junger Menschen) Esslingen. In den folgenden Jahren übernahm er die Aufgabe des Moderators des europäischen Netzwerks und prägte dessen Entwicklung maßgeblich.

Für sein langjähriges Engagement wurde er mit dem Preis „Tonadico – Stadt des Paktes“ geehrt. Die feierliche Veranstaltung wurde von musikalischen und künstlerischen Beiträgen sowie inspirierenden Impulsen begleitet. In einem öffentlichen Interview blickte Gerhard Proß auf wichtige Stationen seines geistlichen Weges zurück und schilderte die Entstehung sowie die Entwicklung von „Miteinander für Europa“. Sein Zeugnis machte deutlich, dass die Vision der Einheit, die vor mehr als 75 Jahren in dem kleinen Dolomitenort namens Tonadico begann, bis heute Menschen bewegt und Christen unterschiedlicher Konfessionen dazu ermutigt, gemeinsam Verantwortung für Kirche und Gesellschaft zu übernehmen.

Vita von Gerhard Proß

Nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann und einigen Jahren in diesem Beruf hat er eine theologische Ausbildung im Johanneum in Wuppertal absolviert. Das entsprach seiner Berufung zum hauptamtlichen Verkündigungsdienst.
Von 1984 bis 2012 war Proß leitender Referent des CVJM in Esslingen. Nach wie vor gehört er zum CVJM Esslingen und ist von dort für seine nationalen, europaweiten und weltweiten Aufgaben beauftragt. Des Weiteren gehört er zur Mitarbeitergemeinde (MAG) im CVJM Esslingen, und engagiert sich in der MAG und in anderen Bereichen des CVJM Esslingen.
Gerhard Proß war zehn Jahre Vorsitzender des Vertrauensrates der Evangelistenschule Johanneum in Wuppertal und von 1992 bis 2003 Vorstandsmitglied (Mitgliederversammlung). Proß ist einer der Mitbegründer des „Christlichen Convent Deutschland“ (CCD) und war von 2018 bis 2023 Moderator des CCD. Er gehört weiterhin dem Trägerkreis des CCD an. Daneben ist Gerhard Proß Mitinitiator des Netzwerks „Miteinander für Europa“, dem rund 300 geistliche Gemeinschaften und Bewegungen aus ganz Europa angehören. Bis April 2026 war er der Moderator dieses Netzwerks und Mitglied im europäischen Leitungskomitee.

Tonadico ist die Geburtsstadt der Fokolar-Bewegung

1949 wurde das kleine norditalienische Dorf Tonadico ein zentraler Ort der Fokolar-Bewegung von Chiara Lubich. Eine mystische Erfahrung, die sie mit ihren ersten Gefährtinnen und dem in Italien sehr bekannten Parlamentarier und Journalisten Igino Giordani verband, hinterlässt bis heute Spuren und macht die Spiritualität der Bewegung aus.

Weitere Informationen zur Person von Gerhard Proß gibt es hier.
E
inen Bericht der Fokolar-Bewegung gibt es hier.


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