Rund ums Urheiligtum
Mottoradwallfahrt nach Schönstatt (Foto: Brehm)
Stefan Schaaf, AM Brück. Diesmal waren es mehr Anmeldungen als in den Jahren zuvor. Am Samstag, den 11. Mai, füllte sich trotz des etwas regnerischen und kalten Wetters der Platz neben dem Pilgerhaus mit Motorrädern und Bikern. Auch in diesem Jahr kamen sie nicht allein. Manche hatten die ganze Familie dabei: Kinder, Eltern, Großeltern. Die jüngste Teilnehmerin gerade 5 Monate, der älteste Biker 79 Jahre. Eine interessante Mischung von Menschen und Maschinen, die die 9. Bikerwallfahrt nach Schönstatt prägte. Dazwischen Pilger, die zahlreich diesen Samstag zur Wallfahrt nach Schönstatt nutzen.
Fronleichnamsteppich auf Berg Schönstatt 2012 (Foto: s-ms.org)
Hbre. Es ist schon bewährte Tradition, dass die Schönstätter Marienschwestern am Sonntag nach Fronleichnam, in diesem Jahr am 2. Juni 2013, zum Fronleichnamsfest auf Berg Schönstatt einladen. Aus Anlass des Glaubensjahres stehen der Tag und auch die Fronleichnamsprozession auf Berg Schönstatt unter den Thema: „Credo, Domine - Ich glaube, Herr“. Wie auch in den vergangenen Jahren sind Erwachsene, Jugendliche und Kinder am Vortag von 14 bis 18 Uhr herzlich eingeladen, beim Legen der Blumenteppiche mitzuhelfen.
Maria Engler, Vorsitzende des Lichtzeichen e.V. begrüßt die Gäste (Foto: N. Helis)
AM Brück. Dass die Einweihung des Lichtzeichen-Hauses gut 10 Jahre nach der Gründung des Vereins möglich wurde, das ist dem Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dem Einsatz der Schirmherrin Fürstin Gabriela zu Sayn Wittgenstein Sayn, den vielen Freunden und Unterstützern, der Schönstattfamilie und vor allem auch der Gemeinschaft Schönstatt-Frauenbund zu verdanken, die das Haus dem Lichtzeichen e.V. zur Verfügung gestellt hat. Zahlreich feierten Mitglieder der Gemeinschaft daher auch mit und freuten sich über den Wachstumsschritt, der mit dem Umbau und der Einweihung des Hauses möglich wurde.
Abstimmen für das Kinderparadies Schönstatt (Foto: PilgerInfo)
Hbre. Unter dem Motto „100 Spielplätze in 100 Tagen“ hat die vom Deutschen Kinderhilfswerk, dem TÜV Rheinland und der Firma Fanta gegründeten „Fanta Spielplatz-Initiative“ bundesweit Spielplatz-Träger sanierungsbedürftiger Anlagen dazu aufgerufen, sich über das Deutsche Kinderhilfswerk um finanzielle Sanierungshilfe zu bewerben. Unter den insgesamt 147 eingegangenen Anträgen ist auch das „Kinderparadies Schönstatt“, ein Kinderspielbereich in der Nähe der Pilgerkirche auf dem Gelände der Schönstatt-Wallfahrt.
Aufbrechen in den Mai, an der Hand Mariens und mit ihrem Sohn zu den Menschen (Foto: Brehm)
CuH Brehm. Eine Pilgerin mit Pilgerstab und Pilgerrucksack an der Spitze, die Teilnehmer mit Lichtern, Steinen oder Blumen in den Händen, so zieht bei leichtem Nieselregen und leider noch kühlen Temperaturen am letzten Aprilabend die feierliche Prozession anlässlich der Maieröffnung am Wallfahrtsort Schönstatt, von der Pilgerkirche zur Gnadenkapelle der Dreimal Wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt. Mit dabei Teilnehmer aus der Pfarreiengemeinschaft Vallendar-Urbar, eine Pilgergruppe aus Mendig und viele Bewohner und Gäste aus den verschiedenen Häusern der internationalen Schönstatt-Bewegung in Vallendar-Schönstatt.
Neu gestaltet: Die Grabstelle von Pater Franz Reinisch (Foto: Fellhofer)
Claudia Brehm. Was haben P. Franz Reinisch, P. Albert Eise, Hans Wormer und Max Brunner, deren Namen vielen Besuchern der Gnadenkapelle in Vallendar-Schönstatt bereits einmal aufgefallen sind, gemeinsam? Richtig, die Grabstellen dieser vier Schönstatt-Helden aus den Anfängen der Schönstatt-Geschichte befinden sich unmittelbar neben dem Urheiligtum. Seit dem 23. April 2013 haben sie eine weitere Gemeinsamkeit: Ihre Grabstellen wurden von Mitarbeitern der Friedhofsgärtnerei Janßen aus Kleve fachmännisch und kostenlos(!) erneuert.
50 Jahre "Patri unita" - Heiligtum der Frauen von Schönstatt (Foto: Grabowska)
Martina Kraus. „Wir feiern mehrere Tage – eigentlich müssten wir eine ganze Woche feiern“, so P. Alejandro Martínez, geistlicher Direktor der Frauen von Schönstatt, in seiner Einführung in die Festmesse. Nach dem Fest der Einweihung der Hauskapelle mit Tag der offenen Tür am Vortag, feierte die Gemeinschaft der Frauen von Schönstatt am Sonntag, 14. April 2013, das goldene Jubiläum ihres Heiligtums. Bei diesem international geprägten Fest, zu dem etwa 150 Mitglieder der Gemeinschaft aus 12 Ländern gekommen waren, wurde für viele der Frauen der Himmel erlebbar. Tage danach schreibt eine Teilnehmerin aus Tschechien: „Bei mir ist auch immer das Wochenende präsent. So viele schöne Erlebnisse, besonders am Sonntag, muss man nachkosten!“
Absolvententreffen der Akademie für Ehe und Familie (Foto: Swientek)
Michael Defrancesco. Drei Tage standen Ehe und Familie im Mittelpunkt des elften Absolventenkongresses der Akademie für Ehe und Familie. Rund 40 Ehepaare, die in den vergangenen Jahren die zweijährige Ausbildung zum Ehe- und Familientrainer absolviert hatten, trafen sich am Palmsonntag-Wochenende in der Bildungsstätte Marienland in Schönstatt.
Das Kreuz der Einheit vor einem Lebensbaum hat seinen Platz im Hochaltar der neu gestalteten Hauskapelle (Foto: Brehm)
Hbre. Sie habe eine enorme Freude dabei erfahren, die Hauskapelle in Haus Regina, dem Zentralhaus der Frauen von Schönstatt neu gestalten zu dürfen, bringt die Künstlerin María Jesús Ortiz de Fernandez am Ende des Festgottesdienstes zum Ausdruck, in dem die neugestaltete Kapelle gesegnet und ihrer Bestimmung als Raum der Stille, des Gebetes und der Anbetung, als Ort der Sammlung, der Gottesdienstfeier und der Sendung neu übergeben wurde. Die Freude über eine gelungene Neugestaltung spiegelt sich auch in den Gesichtern der vielen Frauen von Schönstatt, die an diesem Wochenende nicht nur zur Segnung der neuen Hauskapelle sondern vor allem auch zur Feier des 50. Jahrestages der Einweihung ihres Patri-Unita-Heiligtums gekommen sind, dem „Herz-Ort und der geistlichen Mitte unserer Familie“, wie es Henrike Pille ausdrückt, „von dem aus wir Kraft bekommen und die Liebe und unseren Glauben bewusst im Alltag leben.“
Paul M. Hannappel (Foto: Schönstätter Marienbrüder)
R.M. Gotter. Vier Jahrzehnte lang war Paul M. Hannappel, Mitglied der Gemeinschaft der Schönstätter Marienbrüder, das "Sprachrohr" Josef Englings. Alle, die Josef Engling erleben wollten kamen an ihm, Monsieur Paul M. Hannappel, nicht vorbei. Cambraifahrten bekamen durch ihn eine eigene Prägung. Ob als Vortragender oder Fahrtbegleiter, Hannappel ließ Josef Engling durch seine eigene Art und Weise lebendig werden und ihn möglichst selbst sprechen. Nicht wenige waren erstaunt, wenn er aus den Engling Tagebüchern, auch "Engling-Bibeln" genannt, unterstützt von Glocke und Hammer, das Leben Josefs an den Orten zitierte, als ob er in der Stunde, wo Josef Engling es dort notiert hatte, selbst mit dabei gewesen wäre. Für viele war das innere Aufnehmen eine Begegnung, die ins Herz traf und das eigene Leben veränderte.