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„Wieder mehr wir zwei“ – ein Wochenende für Ehepaare im Schönstatt-Zentrum Oberkirch
Am Wochenende um Allerheiligen hat die Schönstatt-Familienbewegung zum Wochenende unter dem Leitwort „Wieder mehr wir zwei“ auf die Liebfrauenhöhe eingeladen (Foto: Schönstatt-Familienbewegung)
Ulrike und Johannes Beck. Eine Auszeit als Ehepaar an einem geistlichen Wohlfühlort, umgeben von einer warmen, bunten Herbstlandschaft: Das war „Wieder mehr wir zwei“ am Allerheiligen-Wochenende. Ein Ehepaar meinte im Anschluss, dass, „an diesem Wochenende der Himmel die Erde berührt hat“. Das Wochenende, organisiert von der Schönstatt-Familienbewegung, stand ganz im Zeichen der Zweisamkeit, der Begegnung und der kleinen Freuden des Alltags.
Das Ankommen bei einem Candle-Light-Dinner, war die perfekte Einstimmung auf das, was das Wochenende um das Hochfest Allerheiligen zum Ziel hatte: „Zeit für uns beide und Zeit, den Blick auf unser Lebenspuzzle zu richten und darin die Spuren Gottes zu erkennen.“ Mit viel Einfühlung haben Silke und Klaus Bruder das romantische Dinner begleitet und die einzelnen Puzzleteile der Beziehung ins Gespräch gebracht.
„Jedes noch so kleine Puzzleteil ist wichtig“: Im Impuls von Silke und Klaus Bruder wurde auf der Liebfrauenhöhe deutlich, dass es auch in der Ehe manchmal auf Geduld und Strategie ankommt (Foto: Schwester M. Vernita Weiß)
„Puzzeln benötigt Geduld und Strategie, so ist es auch in der Ehe.“ Diese Erfahrung machten die Ehepaare beim Zusammensetzen ihres eigenen Puzzles. Davor mussten die Puzzleteile bei einem Pilgerweg durch Weinberge und Wälder gefunden werden. „Das Unterwegssein in der Natur, die Impulse, das Laufen, die Zweisamkeit, die wir hatten, sogar tanzen unterwegs, eine großartige Erfahrung.“
Ein wichtiger Impuls auf dem Pilgerweg war der Blick auf das einzelne Puzzlestück und „über den Tellerrand“, auf das Gesamtbild. Die Methode des „Framing“ war dabei ein hilfreiches Tool für die Betrachtungsweise. Ein Ehepaar, das zum ersten Mal dabei war, machte die Erfahrung: „Wir erleben hier den Schönstatt-Spirit, wo man sein kann, wie man ist. Jedes Puzzlestück ist wichtig.“
Zum Ausklang des Tages und als Einstimmung auf das Hochfest Allerheiligen haben Ulrike und Johannes Beck zu einer Rallye durch Oberkirch eingeladen, bei der die Heiligenfiguren der Stadt entdeckt werden konnten. Mit einem Gottesdienst in der Schönstatt-Kapelle endete diese Auszeit für Ehepaare.
Was nehmen die Ehepaare mit in den Alltag? „Wir sind heute noch dankbar, dass wir einander haben.“ und: „Wir gehen verliebter nach Hause.“
Rund um den 1. November, dem Hochfest Allerheiligen, trafen sich Paare im Schönstatt-Zentrum auf der Liebfrauenhöhe. Teil des Seminars war auch der Austausch über den gemeinsamen Weg, spirituelle Impulse sowie Entspannung in der Natur (Foto: Schwester M. Vernita Weiß)
