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Dankbar zurückblicken und den Dienst an der Kirche erneuern: Die Schönstätter Marienschwestern auf Romfahrt
Papst Leo XIV. freut sich über die Marienschwestern, die nach der Generalaudienz die Gelegenheit hatten, ihn persönlich zu treffen und dem Pontifex ihren Dank entgegenzubringen (Foto: Schwester Francine-Marie Cooper)
Mch. Nach den Feierlichkeiten zum 100. Jubiläum der Schönstätter Marienschwestern am Ursprungsort am 3. Oktober 2026 hat am 4. Oktober der 10. Generalkongress der Gemeinschaft begonnen. 59 Delegierte, Vertreterinnen aus allen Provinzen der Gemeinschaft, sind zusammengekommen, um wichtige Themen im Hinblick auf das zweite Jahrhundert ihrer Geschichte zu beraten.
59 Delegierte, Vertreterinnen aller Provinzen der Schönstätter Marienschwestern kamen anlässlich des 10. Generalkongresses zusammen (Foto: Schwester Francine-Marie Cooper)
Im Rahmen des Kongressprogramms sind die Schwestern zu einer Pilgerreise nach Rom aufgebrochen, die ganz im Zeichen des Dankes, des Gebets und des erneuten Einsatzes für die Kirche stand. Vom 20. bis zum 23. Oktober sind sie in der Ewigen Stadt, um für die vergangenen 100 Jahre ihrer Geschichte zu danken und ihren Dienst an der Kirche erneut anzubieten.
Generalaudienz mit Papst Leo XIV.
Ein besonderer Höhepunkt ihres Aufenthalts war die Teilnahme an der Generalaudienz mit Papst Leo XIV. am 21. Oktober. Zum Abschluss der Audienz hatten die Schwestern die Gelegenheit, dem Heiligen Vater ein besonderes Geschenk zu überreichen: ein Symbol des Heiligen Geistes sowie das Geschenk ihres Gebets. Damit brachten sie ihre Verbundenheit mit dem Papst zum Ausdruck und versicherten ihm ihre Unterstützung für die Kirche und ihre Sendung in der heutigen Zeit.
In der Ewigen Stadt nahmen die Schönstätter Marienschwestern an der Generalaudienz auf dem Petersplatz teil und besuchten anschließend das Heiligtum in Rom-Belmonte (Foto: privat)
Im Anschluss an die Generalaudienz gingen die Schwestern zum Cor-Ecclesiae-Heiligtum an der Via Aurelia Antica. Dort feierten sie gemeinsam mit Erzbischof em. Ignazio Sanna aus Sardinien und Mitgliedern der Schönstattbewegung in Rom die Heilige Messe. Die Eucharistiefeier bot Gelegenheit, im Glauben zusammenzukommen, Gott für das hundertjährige Bestehen der Gemeinschaft zu danken und die eigene Sendung neu zu bekräftigen. Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsames Abendessen mit Mitgliedern der Schönstatt-Familie in Rom. In familiärer Runde klang der Tag aus.
Besuch in der Mutterkirche der Pallottiner
Am 22. Oktober setzten die Marienschwestern ihre Pilgerreise mit einer Heiligen Messe im Petersdom fort. Damit stellten sie ihren Generalkongress und die Zukunft ihrer Gemeinschaft bewusst in die Mitte der Weltkirche. Am Nachmittag stand ein Besuch der Kirche San Salvatore in Onda an – der historischen Mutterkirche der Pallottiner. Unter dem Hauptaltar ist der Heilige Vinzenz Pallotti beigesetzt.
Im Cor-Ecclesiae-Heiligtum an der Via Aurelia Antica feierten die Marienschwestern gemeinsam mit Erzbischof em. Ignazio Sanna aus Sardinien und Mitgliedern der Schönstatt-Bewegung in Rom eine Heilige Messe (Foto: Schwester Francine-Marie Cooper)
Der Besuch war ein Zeichen der Dankbarkeit dem heiligen Vinzenz Pallotti und den Pallottinern gegenüber, welche die Schwestern im Laufe des vergangenen Jahrhunderts an verschiedenen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten begleitet, unterstützt und mit ihnen zusammengearbeitet haben.
Die Schönstätter Marienschwestern: Dienst und Sendung in der Kirche
Während die Schönstätter Marienschwestern auf 100 Jahre ihres Weges zurückblicken, verbindet ihre Pilgerreise nach Rom den Dank für die Vergangenheit mit einem vertrauensvollen und einsatzbereiten Blick in die Zukunft. Mit ihren Gebeten, ihrem Leben und ihrem Dienst stellen sie sich weiterhin in den Dienst der Kirche und ihrer Sendung.
