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„Called to peace“ – berufen zum Frieden
Vom 29. bis 31. Oktober 2026 wird das Trägerkreistreffen des Netzwerkes „Miteinander für Europa“ im Vineyard Center in Würzburg stattfinden (Grafik: Brehm)
Beatriz Lauenroth/Hbre. Offizieller Startschuss für eine neue Etappe des Netzwerkes „Miteinander für Europa“ ist das Trägerkreistreffen vom 29. bis 31. Oktober 2026 im Vineyard Center in Würzburg. Es steht unter dem Thema: „Called to peace“ – berufen zum Frieden. Das internationale Leitungsteam von Miteinander für Europa (MfE) hat sich mit einem dreiköpfigen Kernteam, bestehend aus Sr. Nicole Grochowina (Communität Christusbruderschaft Selbitz), P. Raffael Rieger (Schönstatt-Bewegung) und Matthias Bühlmann (Vineyard) neu formiert und verjüngt. Eine Anzahl junger Erwachsener ist zudem direkt in die Vorbereitung des Trägerkreistreffens eingebunden, mit dem Ziel, dieses freie Zusammenwirken von Bewegungen und Gemeinschaften verschiedener Kirchen durch neue Impulse zu beleben.
2028: großes Netzwerktreffen in Rom
Die engere Zusammenarbeit zwischen Älteren und Jungen baut unter anderem auf einer prägenden Erfahrung im Europäischen Parlament auf. Dort übergaben im Mai 2026 rund 120 junge Botschafter des Netzwerks einen „Pakt zwischen Generationen“ an die EU-Politik. In Würzburg werden diese Kontakte weiter vertieft, um gemeinsam eine größere Konferenz vorzubereiten, die vom 4. bis 8. Mai 2028 in Rom stattfinden soll.
Zeichen gegen Fragmentierung und Polarisierung
Zahlreiche Vertreter verschiedenster Nationalitäten, Kulturen und christlicher Konfessionen von MfE werden in Würzburg dafür persönlich zusammenkommen und so ein unübersehbares Zeichen gegen Fragmentierung und Polarisierung setzen. Sie wollen zeigen, dass die gemeinsamen christlichen Wurzeln unverzichtbares Fundament für den europäischen Frieden sind.
Generationswechsel im Leitungskomitee
Bereits bei der Klausurtagung des Leitungskomitees vom 16. bis 18. April 2026 im Wiener Schönstatt-Zentrum am Kahlenberg war der über zwei Jahre vorbereitete Generationswechsel vollzogen worden. Gerhard Pross (CVJM Esslingen), Mitbegründer und langjähriger Moderator von Miteinander für Europa, sowie Thomas Römer und Walter Kriechbaum (beide CVJM München) verabschiedeten sich aus dem Leitungskomitee. Auch Diego Goller (Italien) und Ilona Toth (Ungarn), bisherige Vertreter der Präsidentin der Fokolarbewegung, übergaben ihre Aufgaben an Liz Taite (Großbritannien) und Alberto Lo Presti (Italien). Die Aufgaben der Generalsekretärin übernahm Maria Wienken (Deutschland), unterstützt von Elisabeth Danner (Österreich), beide aus der Fokolarbewegung. Die bisher von Gerhard Pross wahrgenommene Moderation des Netzwerks wurde dem neuen dreiköpfigen Kernteam übertragen. Der personelle Wechsel sichert Kontinuität und ermöglicht neue Impulse für die europaweite Zusammenarbeit der christlichen Bewegungen.
