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21. September 2026 | Schoenstatt | 

Neue Perspektiven für das Tal Schönstatt


In Zukunft kommt dem Haus Sonnenau eine wichtige Rolle zu. Im Zuge der Vernetzung und Weiterentwicklung des Tals Schönstatt wird die Sonnenau zu einem „Pilgerhaus im Übergang“ (Foto: Brehm)

In Zukunft kommt dem Haus Sonnenau eine wichtige Rolle zu. Im Zuge der Vernetzung und Weiterentwicklung des Tals Schönstatt wird die Sonnenau zu einem „Pilgerhaus im Übergang“ (Foto: Brehm)

Mch. Im Tal Schönstatt in Vallendar werden derzeit Perspektiven für die kommenden Jahre entwickelt. Dabei geht es darum, bewährte Angebote für Pilgerinnen und Pilger weiterzuführen und zugleich die verschiedenen Häuser und Einrichtungen stärker miteinander zu vernetzen. Aufgaben, die bisher im Pilgerhaus gebündelt waren, werden künftig von mehreren Orten gemeinsam getragen.

Pilger willkommen heißen

Eine wichtige Rolle übernimmt dabei das Haus Sonnenau. Das nur rund 200 Meter vom Urheiligtum entfernte Gebäude wird zunächst zu einem „Pilgerhaus im Übergang“. Angemeldete Gruppen ebenso wie Einzel- und Spontanpilger sollen dort willkommen sein. Auch eine Cafeteria wird den Gästen des Gnadenortes offenstehen.
Damit bleibt das zentrale Anliegen lebendig, das das Pilgerhaus seit mehr als 50 Jahren prägt: Menschen in Schönstatt willkommen zu heißen, ihnen Begegnung zu ermöglichen und sie auf ihrem Weg zum Urheiligtum zu begleiten.

Das MTA-Bild als Betonrelief ziert die Rückseite des Pilgerhauses im Tal Schönstatt. Der Pilgerladen bleibt an seinem ursprünglichen Ort, während für das kommende Jahr geprüft wird, wie eine Nutzung des Außenbereiches um das Pilgerhaus aussehen könnte (Foto: Brehm)

Das MTA-Bild als Betonrelief ziert die Rückseite des Pilgerhauses im Tal Schönstatt. Der Pilgerladen bleibt an seinem ursprünglichen Ort, während für das kommende Jahr geprüft wird, wie eine Nutzung des Außenbereiches um das Pilgerhaus aussehen könnte (Foto: Brehm)

Aufgaben neu verteilen

Auch weitere Angebote werden im Zuge der Planungen neu geordnet. Der Pilgerladen bleibt zunächst an seinem bisherigen Ort. Schrittweise werden Verkaufsangebote auch in die Pilger-Info und die Buchhandlung des Schönstatt-Verlags integriert. Für die Pilgersaison 2027 wird zudem geprüft, wie Räume und Außenbereich des Pilgerhauses für größere Veranstaltungen genutzt und entsprechende Verpflegungsmöglichkeiten angeboten werden können.

Das Tal gemeinsam weiterentwickeln

Die Veränderungen sind Teil eines umfassenderen Zukunftsprozesses, in dem sich die Schönstätter Marienschwestern im Miteinander mit den anderen Schönstatt-Gemeinschaften derzeit befinden. Im Blick steht nicht ein einzelnes Gebäude, sondern das Zusammenspiel der Häuser und Einrichtungen im Tal Schönstatt. 

Die vielen verschiedenen Gebäude im Tal, darunter die Sonnenau, die Pilgerzentrale, der Schönstatt-Verlag, das Pilgerhaus und das Haus der Bewegung, können als Einheit zusammenwirken und dabei helfen, das Pilgerangebot gemeinsam weiterzuentwickeln (Foto: Brehm)

Die vielen verschiedenen Gebäude im Tal, darunter die Sonnenau, die Pilgerzentrale, der Schönstatt-Verlag, das Pilgerhaus und das Haus der Bewegung, können als Einheit zusammenwirken und dabei helfen, das Pilgerangebot gemeinsam weiterzuentwickeln (Foto: Brehm)

So eröffnet der bevorstehende Wandel die Chance, Kräfte neu zu bündeln, Angebote miteinander zu vernetzen und das Tal Schönstatt als Ort des Ankommens, der Begegnung und der Glaubenserfahrung zukunftsfähig zu gestalten.


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