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17. September 2026 | Deutschland | 

Impuls, Gemeinschaft und Meer bei der Adriafahrt für Ehepaare und Familien


Zehn Familien zog es eine Woche nach „Bella Italia“. Die gemeinsame Zeit war geprägt von Austausch, Gottesdienst, Familienzeit und der Erneuerung des Ehebundes (Foto: Schönstatt-Familienbewegung)

Zehn Familien zog es eine Woche nach „Bella Italia“. Die gemeinsame Zeit war geprägt von Austausch, Gottesdienst, Familienzeit und der Erneuerung des Ehebundes (Foto: Schönstatt-Familienbewegung)

Zehn Familien machten sich vom 23. bis 29. August aus unterschiedlichen Richtungen auf den Weg nach Italien. Die Schönstatt-Familien der Erzdiözese Freiburg hatten zu einer Adriafahrt für Ehepaare und Familien eingeladen. Michaela und Thomas Müller haben ihre Eindrücke festgehalten:

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Nach einer langen Fahrt kamen wir in einem großen, trubeligen Hotel an, wo uns aber gleich am Eingang vom Vorbereitungsteam, dem Ehepaar Sonja und Michael Mühlfeit sowie Pater Elmar Busse und Schwester Vernita Weiß begrüßt haben. Wir konnten die geräumigen Zimmer beziehen und staunten über den Blick aufs Meer. Anschließend trafen wir uns alle im Gruppenraum zum Kennenlernen, wo jede Familie passend zum Thema „Unterwegs auf dem Meer des Lebens“ ein großes Papierboot falten durfte, und wir bekamen Informationen zum Verlauf der Woche. Nach dem typisch italienischen Abendessen mit erstem und zweitem Gang feierten wir noch einen Eröffnungsgottesdienst in einer schönen kleinen Kirche, auf dem Gelände des Feriendorfs. Die meisten Familien waren an diesem Abend sehr müde und gingen zeitig ins Bett.

Morgengebet, Austausch und Paargespräche

Beim Frühstück am nächsten Morgen tauschten wir uns über die nicht sonderlich bequemen Betten aus und waren sehr gespannt, was der Tag bringt. Anschließend trafen wir uns zum gemeinsamen Morgengebet hoch oben auf der Dachterrasse. Der herrliche Blick – rundum das Meer – verschlug uns erst mal die Sprache. Was für ein Ort für ein Morgengebet! So kann der Tag beginnen. An jedem Morgen durften wir dann im Morgengebet einem schönen Dialog des Kapitäns mit seiner Tochter lauschen. Die Kinder durften sich danach den Kinderbetreuern anschließen und erlebten einen lustigen Vormittag mit Basteln und Spielen.

Die Erwachsenen hörten einen bereichernden und lebensnahen Impuls von Schwester Vernita zum Thema „Heimathafen“. Im Paargespräch konnten wir uns darüber austauschen und wer mochte, konnte anschließend den Gottesdienst besuchen, bevor zum Mittagessen die Kinderbetreuung endete. Die nächsten Vormittage verliefen nach diesem gewohnten Rhythmus. Für die Impulse, die immer zum Thema Segeln und Meer passten, wechselten sich Pater Elmar Busse und Schwester Vernita Weiß ab. Beim Gottesdienst nach dem letzten Paargespräch am Freitag nutzten viele Paare sehr bewegt die Möglichkeit zur Ehebunderneuerung.

Der Leuchtturm ist ein Symbol dafür, wohin der Weg führt. Zehn Familien waren in Italien dabei und konnten kreativ herausfinden, was ihnen in ihrem Ehebund und Leben Orientierung und Kraft gibt (Foto: Schönstatt-Familienbewegung)

Der Leuchtturm ist ein Symbol dafür, wohin der Weg führt. Zehn Familien waren in Italien dabei und konnten kreativ herausfinden, was ihnen in ihrem Ehebund und Leben Orientierung und Kraft gibt (Foto: Schönstatt-Familienbewegung)

Die Kinderbetreuung gestaltete sich abwechslungsreich, indem auch mal der Fußballplatz genutzt wurde (von welchem die Kinder einmal nach einem kräftigen Regenschauer vollkommen durchnässt, aber glücklich, zurückkamen). Auch die Erwachsenen durften bei Interesse ein wenig basteln. Dazu hatten Sonja und Michael Mühlfeit tolles Material mitgebracht.

Wenn die Segel gesetzt werden

Das am ersten Abend gefaltete Boot, konnte um ein Segel ergänzt werden, das die Paare mit individuellen Eigenschaften, Stärken, Schwächen, Vorlieben etc. beschrifteten. Außerdem bekam jede Familie einen „Leuchtturmbausatz“ aus Blumentöpfen und einer solarbetriebenen Leuchtturmspitze. Eine wunderbare Gelegenheit, beim gemeinsamen kreativen Tun ins Paargespräch zu kommen. Und eine tolle Erinnerung zum Mit-nach-Hause-nehmen.

Paarzeit am Adria-Strand

Da die Nachmittage grundsätzlich frei waren, nutzten die meisten Familien diese Zeit, um an den nahegelegenen Strand zu gehen. Es waren ausreichend Liegen und Schirme für uns als Gruppe reserviert und wir konnten nach Lust und Laune Sonne, Strand und Meer genießen. Zum Feriendorf gehört auch ein Wasserpark mit verschiedenen Rutschen, den wir an mehreren Tagen auch ausgiebig nutzten. So manches der Kinder machte ganz neue Erfahrungen im Wasser und die Eltern freuten sich über stolz glänzende Augen. Auch ein Abstecher in den Ort, zur „Gelateria“, „Pizzeria“ usw. durfte für die meisten natürlich nicht fehlen. Den einen eher regnerischen Tag nutzen manche auch für einen gemütlichen Spielenachmittag. Später, als die Sonne doch noch herauskam, war es am Meer umso spannender, mit größeren Wellen, in die sich die Mutigen mit großer Begeisterung stürzten.

Eine schöne Erinnerung war auch die Laterne. Die Ehepaare machten sich des Zaubers des Anfangs bewusst und erinnerten sich daran, wie wertvoll der ganz normale Alltag ist (Foto: Schönstatt-Familienbewegung)

Eine schöne Erinnerung war auch die Laterne. Die Ehepaare machten sich des Zaubers des Anfangs bewusst und erinnerten sich daran, wie wertvoll der ganz normale Alltag ist (Foto: Schönstatt-Familienbewegung)

Zum Abendgebet trafen wir uns meistens wieder auf dem Dach und hatten anschließend die Möglichkeit, uns noch gemütlich zusammenzusetzen. Außerdem spielten die Sportlichen zweimal abends noch bei Flutlicht Fußball. Der Höhepunkt für die Paare war ein Candle-Light-Spaziergang, für den es eine wunderbar vorbereitete Anregung gab. Wir  Um diese abendliche Auszeit möglichst vielen Paaren zu ermöglichen, gab es noch einmal eine zusätzliche Kinderbetreuung, mit einem Abenteuer, bei dem Schwester Vernita befreit werden musste.

Bunter Abend zum Abschluss

Zum Abschluss am Freitag veranstalteten wir einen bunten Abend, zu dem verschiedene Familien Beiträge und Spiele einbrachten. Mit Zauber, Tanz, Musik und Spaß klang die Woche aus. Bevor wir uns am nächsten Tag verabschiedeten, feierten wir noch einmal alle zusammen Gottesdienst und erfuhren in einer Feedbackrunde, was für die anderen besonders wertvoll war.

Das Fazit lautete, dass man an so einer Fahrt nicht des Hotels wegen teilnimmt, sondern aufgrund der Impulse und der Gemeinschaft. Das Hotel bot mit der Strandnähe, dem Wasserpark, den großzügigen Zimmern und dem abwechslungsreichen Essen Vorteile und in Bezug auf Impulse, Paarzeit und Gemeinschaft kamen alle voll auf ihre Kosten.


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