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17. September 2026 | Deutschland | 

Neustart der Augsburger Schönstatt-Bewegung


Bewegungsleiter Pater Felix Geyer ISch ist zu Besuch im Schönstatt-Zentrum, um mit den engagierten Schönstätterinnen und Schönstättern im Bistum Augsburg die neue Diözesanleitung zu stärken und Impulse zu geben (Foto: Renate Immler)

Bewegungsleiter Pater Felix Geyer ISch ist zu Besuch im Schönstatt-Zentrum, um mit den engagierten Schönstätterinnen und Schönstättern im Bistum Augsburg die neue Diözesanleitung zu stärken und Impulse zu geben (Foto: Renate Immler)

Schwester M. Monika März. Es herrschte Aufbruchstimmung beim Treffen von engagierten Personen im Schönstatt-Zentrum in Memhölz. Es ging um einen Neustart, von dem sich die Personen viel Potenzial versprechen und der Hoffnung weckt. Die Diözesanleitung wurde dabei in neue Hände gelegt.

Soviel Gutes, soviel Schönstatt-Leben gibt es rund um das Schönstatt-Zentrum im Bistum Augsburg quer durch alle Generationen – aber!? Wo ist die Plattform für Austausch, Koordination und erlebbare „Familie des Vaters“?
Diese Sehnsucht treibt einige um. Zu dritt, zu viert gab es ein erstes hybrides Treffen mit diesem Anliegen.

Eine Berufung am Hochzeitstag

Die Diözesanleitung, bestehend aus dem Ehepaar Christine und Erwin Hinterberger, vor dem Schönstatt-Heiligtum im Bistum Augsburg. Pater Felix Geyer ISch begleitet diesen Neuanfang (Foto: Benedikt Plitzner)

Die Diözesanleitung, bestehend aus dem Ehepaar Christine und Erwin Hinterberger, vor dem Schönstatt-Heiligtum im Bistum Augsburg. Pater Felix Geyer ISch begleitet diesen Neuanfang (Foto: Benedikt Plitzner)

Der Start war mühsam, aber wirksam. Nach rund zwei Jahren saßen Vertreter der Schönstatt-Gemeinschaften mit Bewegungsleiter Pater Felix Geyer ISch zusammen, um eine neue Diözesanleitung zu konstituieren. Voraus ging eine Schulung über Sinn und Zweck des Gremiums, bis schließlich im Juni eine geheime Wahl mit Stimmzetteln entschied, wer die offizielle Vertretung der Diözesanleitung sein soll. Die Wahl fiel auf das Ehepaar Christine und Erwin Hinterberger – an ihrem Hochzeitstag.

Inzwischen funktioniert – dank der neuen Schönstatt-App – der Kontakt, der Austausch, die Terminweitergabe etc. gut.

So kamen anlässlich des Besuchs des Schönstatt-Gründers Pater Josef Kentenich am 7. September 1966 mehr als 15 Interessierte zur Kentenich-Lesung. Das Gründerzimmer war fast zu klein, die Freude aneinander spürbar, die Atmosphäre ausgesprochen gelockert und familienhaft.

Ein Neustart, der in einem Gemeinschaftstag Fortsetzung fand. Ein Neustart, der Hoffnung weckt und verspricht. Ein Neustart, der viel Potenzial in sich hat und der Schönstatt-Familie eine gute Zukunft verheißt, wenn man immer wieder bittet: „Bau von hier aus eine Welt, wie dem Vater sie gefällt!“ Das Zitat Pater Josef Kentenichs ist auf dem Grundstein des Hauses verewigt.


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