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„Alles auf Anfang“ – eine musikalische Entdeckungsreise
In 14 Liedern geht Wilfried Röhrig dem Geheimnis Gottes nach. „Auf Jesus kannst du vertrauen“ oder „Dieses kleine Wort“ lauten zwei der Titel (Foto: Rigma)
Mch. Was gibt es Neues von Gott? Kann ein einziges kleines Wort tatsächlich die Welt verändern? Solche und weitere Fragen sind Teil der Entdeckungsreise in „Alles auf Anfang“, dem neuen Album von Wilfried Röhrig und Freunde. 14 Lieder, die den Blick lenken: auf Gott und die Welt, auf das, was gerade schiefläuft – und auf das, was trägt, hoffen und neu anfangen lässt.
Dabei wird es durchaus unbequem. „Höllenparty“ nimmt Lügen, Hass, Hetze und Ausgrenzung ins Visier. „Meint ihr“ hält denen den Spiegel vor, die Macht, Besitz und Erfolg für unvergänglich halten. In „Alles auf Anfang“, dem Titelsong, bekommt sogar Gott kritische Fragen zu hören: „Was hast du dir bloß dabei gedacht, als du den Menschen erschaffen hast?“ Angesichts von Gewalt, Konsum und einem Planeten, mit dem wir umgehen, als hätten wir noch einen zweiten, bekommt diese Frage eine ziemlich aktuelle Schärfe.
Dieses Album kann auch ganz anders
„Kinobesuch“ öffnet die Tür zum eigenen „Kinderlichtspielhaus“ – dorthin, wo längst vergangene Bilder, Gerüche, Gesichter und Gefühle plötzlich wieder lebendig werden. „Auf deinem Karussell“ erzählt davon, wie leicht wir uns in der eigenen Sicht der Dinge festdrehen. Und „Ich bin da“ wird ganz still: wenige Worte, viel Nähe, ein Moment zum Innehalten.
Auch Maria bekommt auf dem Album ihren ganz eigenen Platz. „So ist es, so soll es bleiben“ erzählt – in Anlehnung an den Bildrahmen in jedem Schönstattkapellchen – von einer Verbundenheit, die Halt gibt und durchs Leben trägt. Eine ebenso persönliche wie zuversichtliche Annäherung an Maria als Begleiterin auf den Lebenswegen – und als Ermutigung, im Bund mit ihr Gottes Wege zu wagen.
Zwischen all den Fragen bleibt dabei ein Grundton des Vertrauens. „Auf Jesus kannst du vertrauen“ nimmt die Hörer mit ins Boot – auch dann, wenn Wind und Wellen stärker werden. „Alles vor dich zu bringen“ macht aus Trauer und Angst, Freude und Hoffnung ein Gebet. Und „Möge es dir an nichts fehlen“ erzählt von Schalom: von Frieden, Freiheit, Würde und einem Leben in Vielfalt. Und dann wäre da noch „Dieses kleine Wort“. Ein Wort, das nichts kostet, durch jede Grenze passt und trotzdem erstaunlich viel verändern kann: Danke. Ein kleiner Gegenentwurf zu einer Zeit, in der oft die Lautesten die größte Aufmerksamkeit bekommen.
Am Ende steht „Alles Gute auf deiner Reise“ – ein Lied voller Fragen an das Leben und zugleich ein Segenswunsch für alles, was vor uns liegt: für helle und graue Tage, für Menschen, die uns begleiten, für unbekannte Wege und neue Anfänge. „Alles auf Anfang“ ist ein Album zum Zuhören und Weiterdenken, zum Schmunzeln, Schlucken, Erinnern und Hoffen. Mal direkt, mal poetisch, mal provokant, mal ganz leise. Und vielleicht ist schon beim ersten Hören ein Lied dabei, das einen nicht so schnell wieder loslässt.
Zum Album-Download und -Streaming geht es unter www.rigma.de/alles-auf-anfang/.
