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2. September 2026 | Deutschland | 

Einmal nur wir: Ein Familienurlaub mit dem Plus in Memhölz


Insgesamt acht Familien sind der Einladung der Schönstatt-Familienbewegung gefolgt und haben beim Familienurlaub Plus den Alltag hinter sich gelassen. Miteinander wurden Kraftquellen für den Alltag entdeckt und bei einer „Zeit für uns zwei“ die Beziehung zueinander gestärkt (Foto: Schönstatt-Familienbewegung)

Insgesamt acht Familien sind der Einladung der Schönstatt-Familienbewegung gefolgt und haben beim Familienurlaub Plus den Alltag hinter sich gelassen. Miteinander wurden Kraftquellen für den Alltag entdeckt und bei einer „Zeit für uns zwei“ die Beziehung zueinander gestärkt (Foto: Schönstatt-Familienbewegung)

Judith und Christoph Klein. Den Alltag einmal zu Hause lassen, zur Ruhe kommen und sich Zeit für das Wesentliche nehmen: Acht Familien waren vom 22. bis 28. August 2026 im Schönstatt-Zentrum Memhölz bei einem Familienurlaub der besonderen Art dabei.

„Rucksack zu, Herzen auf!“: Auf dieses Motto ließen sich die Familien gerne ein, ebenso das Begleitteam, bestehend aus Manuela und Peter Miller, Judith und Christoph Klein, Schwester M. Gertraud Evanzin, Schwester María Elína San Román und Pater Ludwig Güthlein: Aus den vollgepackten Autos wurden schwere Koffer und Taschen in die Zimmer geschleppt und zugleich ein Stückchen Alltag zurückgelassen.

Das Schönstatt-Zentrum in Memhölz mit seiner wunderschönen Lage, dem fast ausnahmslos tollen Wetter und dem unschlagbar leckeren Essen sorgte wie von selbst für Urlaubsstimmung. Diese war gefühlt auch dringend nötig, denn der ganz normale Alltag stellt für die jungen Familien mit insgesamt 21 Kindern im Alter von null bis 13 Jahren nicht selten einen Spagat dar: Zwischen Care-Arbeit, Berufstätigkeit und vollen Terminen spürten alle die Sehnsucht nach wertvoller Familienzeit und echter Zeit zu zweit. Wie gut kann da der FamilienurlaubPLUS tun, der voller Angebote steckt, die man als Familie wahrnehmen kann. Oder auch nicht. Wichtig ist, was für die einzelne Familie gerade oben ansteht.

Sich bewusst Zeit füreinander zu nehmen, war auch Teil des Programms des Familienurlaubs Plus in Memhölz. Die Ehe und Beziehung zueinander zu stärken, ist eine Kraftquelle für den Alltag als Familie (Foto: Schönstatt-Familienbewegung)

Sich bewusst Zeit füreinander zu nehmen, war auch Teil des Programms des Familienurlaubs Plus in Memhölz. Die Ehe und Beziehung zueinander zu stärken, ist eine Kraftquelle für den Alltag als Familie (Foto: Schönstatt-Familienbewegung)

Miteinander wachsen und Kraftquellen entdecken

Vormittags gab es Impulse für das Ehe- und Familienleben. Bei der „Zeit für uns zwei“ hatten die Paare Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen, die Beziehung zu stärken, neue Kraftquellen zu entdecken und weiterzuwachsen. Die Kinder spielten währenddessen mit der Kinderbetreuung im hauseigenen Kindergarten, tobten in der Turnhalle oder waren in den Gruppenräumen kreativ.

Die Nachmittage standen zur freien Verfügung, die die Familien gerne für Ausflüge im schönen Allgäu nutzten. So trauten sich einige in den Niedersonthofener See, sprangen im Bergbauernmuseum in den Heuboden oder erkundeten auf ihre Weise die Umgebung. Abends gab es kleine Austauschrunden zu den Vormittagsimpulsen und die sogenannte „Ofenbank“, ein kleines Abendgebets-Ritual für Paare.

„Es ist so wertvoll, gemeinsam auf dem Weg zu sein.“

An einem Nachmittag wanderte die gesamte Gruppe in Rettenberg einen kleinen Rundweg und genoss dabei einen tollen Spielplatz am Bach. Highlight des Tages war hier sicherlich der Outdoor-Gottesdienst am Waldrand, mit Picknickdecken auf dem weichen Waldboden und dem tiefen Gefühl, sich schon viel länger als vier Tage zu kennen. Denn in der Tat durfte die Gruppe rasch und sehr tief zueinanderfinden. Wie war es damals, als wir festgestellt hatten, dass wir zwei füreinander bestimmt sind? Gerade beim Erzählen wurden noch einmal neu die Kostbarkeiten der eigenen Beziehung mit dem „Goldgräber-Blick“ ausgegraben und zugleich beschenkte sich die Gruppe gegenseitig mit ihren Geschichten. „Wie geht es euch im Sonntagsgottesdienst mit den Kindern?“: Im Austausch über ganz konkrete Alltagssituationen lernten die Familien voneinander und teilten Glauben und Leben.

Auch das Geistige kam nicht zu kurz: Bei einer heiligen Messe im Freien konnten sich die Ehepaare samt Kindern auf Jesus Christus als gemeinsames Zentrum fokussieren (Foto: Schönstatt-Familienbewegung)

Auch das Geistige kam nicht zu kurz: Bei einer heiligen Messe im Freien konnten sich die Ehepaare samt Kindern auf Jesus Christus als gemeinsames Zentrum fokussieren (Foto: Schönstatt-Familienbewegung)

Oh, wie schön

… ist Panama! Der kleine Bär und der kleine Tiger machten sich sofort auf in das Land ihrer Träume, nachdem sie eine herrlich nach Bananen duftende Kiste gefunden hatten. Bei den gemeinsamen Kindermorgengebeten begleitete die Gruppe die beiden und stellte am Ende fest, dass man manchmal aufbrechen und die Sichtweise auf das Liebgewonnene ändern muss, um wirklich zu Hause anzukommen.

So fragten sich die Familien am Ende des Familienurlaubs: Was ist unser gemütliches Sofa aus Plüsch, das wir mitnehmen? Was ist uns wertvoll geworden und möchten wir vielleicht mit zurück in unseren Alltag nehmen? Es waren viele schmackhafte Erkenntnisse: dass es gut tut, miteinander im Gespräch zu sein, dass sich Familien gegenseitig stärken können, dass die Familien mit Maria eine starke Bündnispartnerin haben und der Glaube trägt.
Oh, wie schön ist Familienurlaub Plus!


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