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Spürbare Vielfalt auf dem internationalen Fest der Begegnung in Schönstatt
Viele Menschen, darunter viele Familien, waren zum internationalen Fest der Begegnung am Sonntag, 23. August, nach Schönstatt gekommen. Rund ums Pilgerhaus und zur Pilgerkirche hin gab es viele Gelegenheiten, sich zu begegnen und kennenzulernen (Foto: Schönstatt-Wallfahrt)
Mch. Sonntag, 23. August 2026: Internationales Fest der Begegnung. Es ist schon Tradition. Am Sonntag feierten wieder viele Menschen in Schönstatt, rund ums Pilgerhaus. Spanisch, Portugiesisch, Englisch, Tagalog, Deutsch, Französisch, Rumänisch, Polnisch und viele Sprachgruppen mehr waren vertreten. Der neue Wallfahrtsleiter Pater Stefan Strecker ISch feierte die Festmesse, bevor bis zum Abend miteinander gefeiert wurde.
Begonnen wurde das Fest der Begegnung mit einer heiligen Messe. Wallfahrtsleiter Pater Stefan Strecker ISch begrüßte alle Gottesdienstbesucher aus den unterschiedlichen Ländern: „Wenn wir Christen international sagen, dann sagen wir Menschheitsfamilie. Dann sagen wir Schwestern und Brüder in Verbindung miteinander, weil Gott uns ins Leben gerufen hat. Dann sagen wir, wenn wir einander begegnen: Ja, es ist schön, wenn es dich und mich in dieser Familie der Christen gibt. … Es ist schön, dass ich Sie heute … kennenlernen darf.“ Besonders begrüßte Pater Stefan Jugendliche aus Oberkirch, die eine Woche lang mit dem Kanu nach Schönstatt „geschippert“ sind, in der Vorbereitung auf ihre Firmung.
Internationales Flair in der Pilgerkirche in Schönstatt: Bereits bei der heiligen Messe zu Beginn des internationalen Festes der Begegnung war die Vielfalt spürbar. Wallfahrtsleiter Pater Stefan Strecker ISch stand der Festmesse vor (Foto: Schönstatt-Wallfahrt)
Konzelebrant Padre José Luiz Agorela Cruz aus Mexiko wurde mit Applaus begrüßt. In der Predigt ermutigte Pater Stefan Strecker ISch die Menschen, Gott im eigenen Leben wahrzunehmen, auf Maria zu schauen und auf die eigenen Fähigkeiten, um sie in dieser Welt einzubringen.
Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes griff verschiedene Sprachen und kulturelle Traditionen auf. Besonders beeindruckte der Gabengang, der von der Gruppe Sábado so gestaltet wurde, wie es in ihrer Heimat Cabo Verde e Guiné üblich ist. Der Gottesdienst endete mit einer Prozession zum Urheiligtum, wo die „Racoons“, das Fanfaren-Corps Vallendar, in die Gestaltung dieses Festes einstiegen. Nach dem „Engel des Herrn“, der in verschiedenen Sprachen gebetet wurde, segnete Wallfahrtsleiter Pater Stefan Strecker ISch alle mit dem Kreuz der Einheit.
Die „Racoons“, das Fanfaren-Corps Vallendar, erwarten die Menschen am Urheiligtum in Schönstatt. Nach der Festmesse zogen die Gläubigen in einer Prozession von der Pilgerkirche zum Urheiligtum, wo alle gemeinsam den „Engel des Herrn“ beteten. Jeder in seiner eigenen Sprache (Foto: AUTOR)
Dann waren alle eingeladen, beim Pilgerhaus zu feiern. Essen, Getränke, Drehorgelspieler Herbert Wirtz und internationale Tanzgruppen begeisterten die Besucher – und die „Racoons“, die schon traditionell dieses Fest mitgestalten. Maria Eugenia, Kandidatin der Schönstätter Marienschwestern, moderierte zusammen mit Eckehard Kilian.
Ein Höhepunkt war die Tombola, deren Erlös für die Heizung der Pilgerkirche ist. Zwei Glückskinder zogen die Lose. Immer wieder jubelten die glücklichen Gewinner, so auch der Leiter der polnischen Tanzgruppe „Viva Polonia“, der eine große Statue des heiligen Johannes in Empfang nahm. Beim Hauptgewinn stockte dem Moderator Eckard Kilian die Stimme: „Den kenn’ ich. Den kenn’ ich sehr gut. – Das bin ich selbst.“ Freudestrahlend nahmen er und seine Frau eine große Buchenholzmadonna entgegen.
Verschiedene Tänze und Performances trugen zur entspannten Atmosphäre am Pilgerhaus bei (Foto: Schönstatt-Wallfahrt)
Bei bestem Wetter haben Menschen vieler verschiedener Sprachen das internationale Fest der Begegnung 2026 in Schönstatt gefeiert (Foto: Schönstatt-Wallfahrt)
„Das Licht der Hoffnung soll in eurem Alltag leuchten!“
Die Kandidatinnen der Schönstätter Marienschwestern luden ein, sie durch das „Projekt Hoffnung“ zu unterstützen.
Begeisterten Applaus gab es nach dem Jubiläumslied der Schönstätter Marienschwestern. 100 Jahre sind sie jung – dies wurde mit der großen 100 auf dem Foto festgehalten. Den ganzen Tag über gab es Kinderprogramm. Die Spielstraße und das Kinderschminken hatten immer Besucher, kleine und auch große.In vielen Gesprächen wurden Brücken zueinander geschlagen – unabhängig von Nationalität und Sprache, manches Mal mit Händen und Füßen, beim gemeinsamen Tanzen oder einfach durch ein Lächeln. „So schön war es noch nie“, sprach ein Mann den Besuchern aus dem Herzen.
Zum Ausklang des Internationalen Festes segnete Pater Stefan Strecker ISchkleine Lichtchen, die zusammen mit Schokoladen-Bonbons ausgeteilt wurden: „Das Licht der Hoffnung soll in eurem Alltag leuchten.“ Die Moderatoren Eckehardt Kilian und Maria Eugenia dankten am Ende der Veranstaltung den vielen Helfern im Vorder- und Hintergrund, die dieses Fest möglich gemacht haben.
Dann haben sie die Besucher eingeladen: „Kommt nächstes Jahr alle wieder – am 15. August 2027!“
