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50 Jahre Schönstatt-Jugend Baustetten
Am Dienstag, 18. August, haben sich rund 70 Männer und Frauen in Baustetten versammelt. Von der aktuellen Schönstatt-Jugend bis zu der Gründergeneration waren alle vertreten (Foto: Georg Schick)
Georg Schick. 50 Jahre Schönstatt-Jugend: ein halbes Jahrhundert voller Aktionen, Gruppenstunden, verrückter Ideen und echter Gemeinschaft. Rund 70 Leute waren am Dienstag, 18. August, am Start – von der aktuellen Jugend bis zu den Gründungsmitgliedern. Schon beim Ankommen war klar: Das wird ein Abend, der hängen bleibt.
Start am Bildstock
Um 18 Uhr ging’s los am Schönstatt-Bildstock am Bastelwald in Laubheim– dem Ort, an dem die Jugend jeden Monat zur Bündnisandacht zusammenkommt. Dieses Mal aber war’s anders: Die Schönstatt-Familie der Regio Ulm/Alb/Donaumark und Gemeindemitglieder waren dabei, darunter viele Ehemalige und auch einige Gründungsmitglieder. Die Gründungsmitglieder standen wieder dort, wo sie vor 50 Jahren selbst Hand angelegt hatten. Sie hatten den Bildstock damals „in Eigenregie entwickelt, eropfert und erbaut“ – und jetzt standen sie neben der heutigen Jugend am selben Platz. Das war nicht nur schön – das war richtig bewegend.
Die drei Säulen
Die Andacht drehte sich um die drei Säulen des Bildstocks:
- Maria, die Dreimal Wunderbare Mutter – seit Jahrzehnten die Adresse für Sorgen, Bitten und Dank.
- Pater Josef Kentenich – der Mann mit der Vision, dessen Pädagogik bis heute die Gruppen prägt.
- Das Heiligtum – die spirituelle Homebase, die im Bildstock ihren kleinen, aber starken Ableger hat.
Gemeinsam wurde zurückgeschaut, innegehalten, gebetet – und man spürte: Diese drei Säulen tragen wirklich.
Abwechslung war angesagt am 18. August. Von der Gründergeneration der Schönstatt-Jugend bis zu den jungen Schönstättern war alles vertreten (Foto: Georg Schick)
Chronik, Comebacks und ein Blick nach vorn
Ein Highlight war der Rückblick auf die vielen Gruppengründungen. Plötzlich wurde klar, wie viele Generationen hier schon aktiv waren. Namentlich genannt werden darf Martin Mast, der vor 50 Jahren die erste Jugendgruppe gegründet hat und extra aus Tübingen angereist war. Die Schönstatt-Jugend der Regio ist nicht nur lokal aktiv – sie ist vernetzt in der Diözese, deutschlandweit und teilweise sogar international. Und das Beste: Es geht weiter! Im Herbst startet eine neue Gruppe der Schönstatt-Mannesjugend in Baustetten. Das Erbe der Gründergeneration lebt – und zwar richtig lebendig.
Grill, Stories und Generationenmix – der Abend, der nicht enden wollte
Nach der Andacht ging’s zum Gemeindezentrum. Grill an, Wetter wechselhaft, Stimmung top. Die Älteren erzählten Anekdoten aus der „Pionierzeit“, die Jugendlichen stellten neugierige Fragen – und alle merkten: Die Begeisterung ist dieselbe geblieben. Viele Ehemalige sahen sich nach Jahren wieder, lachten über alte Aktionen und feierten das Wiedersehen. Die Stimmung war so gut, dass das Fest „bis tief in die Nacht hinein“ ging.
Ein starkes Zeichen – nicht nur für Baustetten
Während überall von Kirchenschließungen und Strukturreformen die Rede ist, hat dieses Jubiläum gezeigt: Hier lebt Kirche. Der Abend war ein Hoffnungszeichen – für die Schönstattbewegung, für die Gemeinde und für alle, die glauben, dass Gemeinschaft auch heute noch trägt.
