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Mariä Himmelfahrt und 100. Jubiläum im Schönstatt-Zentrum auf dem Marienberg bei Bamberg
Das Hochfest Mariä Himmelfahrt wurde rund um das Schönstatt-Zentrum auf dem Marienberg im Erzbistum Bamberg feierlich begangen. Neben der Festmesse, die Monsignore Josef Treutlein hielt, zogen die Gläubigen mit dem Bild der Dreimal wunderbaren Mutter über das Gelände. Eine Andacht samt Primizsegen und der sakramentale Segen schlossen diesen besonderen Tag ab (Foto: Jorge Ñancupil O.)
Schwester M. Lioba Ruprecht. Rund 500 Gläubige haben das Hochfest Mariä Himmelfahrt am 15. August im Schönstatt-Zentrum auf dem Marienberg bei Scheßlitz (Erzbistum Bamberg) gefeiert. Auch eine internationale Gruppe von 31 Marienschwestern aus Schönstatt und sechs junge Frauen, die im kommenden Jahr in die Gemeinschaft aufgenommen werden, waren dabei.
Viele fleißige Helfer und Akteure ließen das Marienfest am 15. August auf dem fränkischen Marienberg in Scheßlitz zu einem strahlenden Tag werden. Die Schönstatt-Familie der Erzdiözese Bamberg hatte zum traditionellen Wallfahrtstag eingeladen.
Ein Bus für die Schönstätter Marienschwestern
Die Idee, im 100. Gründungsjahr der Schönstätter Marienschwestern für möglichst viele Schwestern aus Schönstatt einen Bus zu chartern, hatte der Vorsitzende des Teams Marienberg, Heinz Künzel. Die Schwestern nahmen die Einladung an: Fünf Mitglieder der Generalleitung, Schwestern aus allen Häusern in Schönstatt bis zu Novizinnen und Kandidatinnen fuhren am frühen Morgen vom Rheinland ins Frankenland. „Wir sind gekommen, um zu schenken und beschenkt zu werden“, war die Erfahrung der Gruppe, die eine frohe und fromme Wallfahrt miterlebte. Es begann mit einem Festgottesdienst, gestaltet von den Bläsern der Kapelle Hohenpölz. Zu Beginn wurden traditionell die Kräuterbüschel der Gläubigen gesegnet.
Neupriester Daniel Hartmann (links neben dem Marienbild) und Monsignore Josef Treutlein (rechts) freuten sich über den Besuch der vielen Marienschwestern aus Schönstatt. Bei herrlichem Wetter feierten sie gemeinsam mit rund 500 Gläubigen Mariä Himmelfahrt und gleichzeitig 100 Jahre Marienschwestern im Oberfränkischen (Foto: Jorge Ñancupil O.)
Der Festprediger, Monsignore Josef Treutlein, verstand es, die etwa 500 Gläubigen in das Leben der Muttergottes mitzunehmen. An jeder Station ihres Lebens hätte Maria jeweils sagen können: „Das hatte ich mir anders vorgestellt.“ Und dennoch ließ sie sich nicht davon abbringen, Gottes Willen immer anzunehmen und den Weg tapfer mitzugehen. Die Zuhörer konnten leicht ihre eigene Lebenssituation mit diesem Vorbild verbinden: Nicht aufgeben, Gott weiß, warum und wozu, und es wird ein gutes Ende geben. So wie er es bei Maria auch fertiggebracht hat. Ihre Hand zu ergreifen und weiterzugehen, das ist ein guter Rat fürs Leben.
Am 27. Juni 2026 hat der Bamberger Erzbischof Herwig Gössl Daniel Hartmann zum Priester geweiht. Er ließ sich es nicht nehmen, den anwesenden Gläubigen einzeln den Primizsegen zu spenden (Foto: Schwester M. Lioba Ruprecht)
Prozession und Segen mit dem Allerheiligsten
In der anschließenden Prozession mit dem Allerheiligsten und dem Bild der Schönstatt-Muttergottes konnte jede und jeder etwas für das Leben mitnehmen. Alles wurde ins Gebet genommen, was man auf dem Herzen hatte. Und der dreifache sakramentale Segen ging ins weite Land, über die Grenzen hinaus. Für das leibliche Wohl sorgten viele fleißige Helfer. Im Verpflegungszelt und unter den Sonnenschirmen fand jeder einen schattigen Platz und ließ sich etwas vom vielfältigen Angebot schmecken. „Das war das beste Steak, das ich gegessen habe, seit ich in Deutschland bin“, sagte Schwester M. Carina Turski aus Brasilien.
Anbetung, Jubiläum und Primizsegen von Neupriester Daniel Hartmann
In der Mittagszeit war die Möglichkeit, den Marienberg zu erkunden und den Blick ins Land zu genießen. Heinz Künzel führte eine Gruppe der Marienschwestern durch das Franz-Reinisch-Haus. In der Hauskapelle lief der Einladungsfilm zum 100-Jahr-Jubiläum der Schwestern und im Schönstatt-Heiligtum war Gelegenheit zur stillen Anbetung des Herrn im Sakrament.
Nach der Prozession mit dem Allerheiligsten empfangen die Gläubigen den sakramentalen Segen. Neben der Festmesse war dies einer der Höhepunkte am Hochfest Mariä Himmelfahrt auf dem Marienberg in Scheßlitz (Foto: Jorge Ñancupil O.)
Zum nächsten Höhepunkt des Tages ließen sich rund 300 Gläubige einladen. Der erst kürzlich zum Priester geweihte Daniel Hartmann spendete vor und nach der Marienfeier den Einzelsegen und hielt die Andacht, segnete die Anwesenden mit dem Allerheiligsten und spendete allen den feierlichen Primizsegen. Die Marienschwestern sangen in der Feier ihr Jubiläumslied und das Lied zu Maria als Licht der Hoffnung. Zum anschließenden Einzelsegen folgten noch weitere Lieder. Auf allen Gesichtern lag Festtagsfreude. „Der Tag wird noch lange in mir nachklingen“, so eine der Schwestern auf der Rückfahrt nach Schönstatt.
Nach dem Dank der Schwestern für die Bamberger Schönstatt-Familie folgte die Einladung zum Gegenbesuch am Festwochenende vom 2. bis 4. Oktober 2026. Die Verbundenheit zum Marienberg bleibt. Diese garantiert vorrangig Maria vom Schönstatt-Heiligtum der Erzdiözese Bamberg, dem Heiligtum der Verbundenheit, aus.
International war es, als die Schönstätter Marienschwestern, die in eigens gechartertem Bus auf den Marienberg gereist sind, ihr Jubiläumslied und das Lied zu Maria als Licht der Hoffnung sangen. „Maria, Licht unserer Hoffnung“ lautet das Motto des 100. Jubiläums der Marienschwestern (Foto: Jorge Ñancupil O.)
