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15. August 2026 | Rund ums Urheiligtum | 

Schwester M. Anika Lämmle und Pater Stefan Strecker als neue Wallfahrtsleitung eingeführt


Am Hochfest Mariä Himmelfahrt wurden Pater Stefan Strecker und Schwester M. Anika Lämmle in ihr Amt als neue Wallfahrtsleitung eingeführt. Pater Stefan Strecker wird der Rektor des Urheiligtums und Schwester Anika verantwortet in Zukunft die internationale Schönstatt-Wallfahrt (Foto: Chrobok)

Am Hochfest Mariä Himmelfahrt wurden Pater Stefan Strecker und Schwester M. Anika Lämmle in ihr Amt als neue Wallfahrtsleitung eingeführt. Pater Stefan Strecker wird der Rektor des Urheiligtums und Schwester Anika verantwortet in Zukunft die internationale Schönstatt-Wallfahrt (Foto: Chrobok)

Mch. Am Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel hat der internationale Wallfahrtsort Schönstatt eine neue Leitung bekommen: Marienschwester M. Anika Lämmle und Schönstatt-Pater Stefan Strecker bilden das Leitungsteam der Schönstatt-Wallfahrt. Während Pater Stefan als „Rector ecclesiae“ des Urheiligtums wirken wird, hat Schwester M. Anika Lämmle die Verantwortung für die internationale Wallfahrt.

In der Festmesse zum Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel wurden Schwester M. Anika Lämmle und Pater Stefan Strecker Isch als neue Wallfahrtsleitung in Schönstatt eingeführt. Pater Ignacio Camacho überreichte die Ernennungsurkunden und Gruß- und Segenswünsche im Namen des Generalpräsidiums der internationalen Schönstatt-Bewegung.

Pater Ignacio Camacho überreichte der Doppelspitze der Schönstatt-Wallfahrt die Ernennungsurkunde. Mit dem Duo setzt die Bewegung auf Kontinuität und internationale Perspektive (Foto: Chrobok)

Pater Ignacio Camacho überreichte der Doppelspitze der Schönstatt-Wallfahrt die Ernennungsurkunde. Mit dem Duo setzt die Bewegung auf Kontinuität und internationale Perspektive (Foto: Chrobok)

Pater Ignaco stand der Eucharistiefeier vor, Bewegungsleiter Pater Felix Geyer hielt die Predigt. „Drei Punkte sind mir besonders wichtig, wenn wir das heutige Hochfest betrachten und wozu wir es als Gläubige brauchen“, sagte er. Das erste sei die unstillbare Sehnsucht im Menschen nach Erlösung, obwohl „wir wissen, dass wir durch Jesus Christus erlöst sind“. Pater Felix verband es mit persönlichen Zeugnissen aus den vergangenen Monaten am Urheiligtum. Menschen kämen und würden Lebensbeichten ablegen, weil sie sich danach sehnten, „dass etwas in ihnen freier wird.“

"Glaube und Erlösung brauchen konkrete Gesichter", sagte Pater Felix Geyer Isch in seiner Predigt am Hochfest Mariä Himmelfahrt. Leben aus der Mitte des Urheiligtums sei möglich, wenn jeder und jede mit dem Gesicht die Erlösung ausstrahle (Foto: Chrobok)

„Glaube und Erlösung brauchen konkrete Gesichter“, sagte Pater Felix Geyer Isch in seiner Predigt am Hochfest Mariä Himmelfahrt. Leben aus der Mitte des Urheiligtums sei möglich, wenn jeder und jede mit dem Gesicht die Erlösung ausstrahle (Foto: Chrobok)

Weiter ging Pater Felix auf den „Alltags-Unglauben“ ein. Damit meint der Bewegungsleiter, dass man sich allzu leicht von Sorgen des Alltags wie der Gesundheit, der Familie, der Wirtschaft und vielem anderen beinahe überwältigen lasse und lediglich am Sonntag den Glauben lebe. Dem werde Maria entgegengesetzt, die Alltagsheiligkeit gelebt habe. „Sie hat Jesus zu ihrer Cousine Elisabeth getragen und hält ihn auch uns hin“, damit wir ihm und ihr alle Sorgen anvertrauen können.

Glaube und Erlösung brauchen des Weiteren konkrete Gesichter, schloss Pater Felix an und ließ seinen Blick durch die Reihen schweifen. „Sie und ich – wir alle – stehen mit unserem Gesicht für die Erlösung Jesu Christi, die in Maria konkret geworden ist“, sagte er und schloss an, dass er allen wünsche, zu Menschen zu werden, die andere Menschen ein Magnificat singen lassen, „wie es Maria bei Elisabeth getan hat.“

Prozession zum Urheiligtum und Schlüsselübergabe

Die Gläubigen waren nach der festlichen heiligen Messe eingeladen, in einer Prozession zum Urheiligtum zu ziehen. Im Urheiligtum, das nicht alle Gläubigen fassen konnte, versäumten es Schwester M. Anika und Pater Stefan nicht, sich bei allen Menschen für die Unterstützung und das Gebet zu bedanken. Ein besonderer Dank galt auch Pater Ignacio Camacho Isch, der das Urheiigtum seit 2023 als Rektor betreut hatte. Das Küsterehepaar Bernadette und Norbert Weweler übergab der neuen Wallfahrtsleitung symbolisch die Schlüssel des Heiligtums.

Nachdem Pater Stefan Strecker Isch und Schwester M. Anika Lämmle die Schlüssel des Urheiligtums erhalten hatten, wandten sie sich an die Gläubigen und dankten allen, die gekommen waren. Beide sind für die Dauer von drei Jahren als Wallfahrtsleitung ernannt (Foto: Chrobok)

Nachdem Pater Stefan Strecker Isch und Schwester M. Anika Lämmle die Schlüssel des Urheiligtums erhalten hatten, wandten sie sich an die Gläubigen und dankten allen, die gekommen waren. Beide sind für die Dauer von drei Jahren als Wallfahrtsleitung ernannt (Foto: Chrobok)

Internationale Ausrichtung des Wallfahrtsteams

Mit der neuen Wallfahrtsleitung setzt die Schönstatt-Bewegung auf Kontinuität und internationale Perspektive. Durch diese beiden Dienste wird die weltkirchliche Dimension gestärkt - gemeinsam mit weiteren Patres und Schwestern aus verschiedenen Ländern. Damit wird die internationale Ausrichtung des Wallfahrtsortes strukturell abgesichert und entwickelt.

Zur Person: Pater Stefan Strecker und Schwester M. Anika Lämmle

Pater Stefan Strecker gehört seit 1986 der Gemeinschaft der Schönstatt-Patres an. Nach dem Studium der Theologie und Philosophie in Münster/Westfalen und Wien wurde er am 25. November 1995 vom Münsteraner Bischof Reinhard Lettmann in der Dreifaltigkeitskirche auf Berg Schönstatt zum Priester geweiht. Der aus Freiburg stammende Schönstatt-Pater arbeitete viele Jahre als Jugend- und Studenten-Seelsorger, TZI-Gruppen-Pädagoge, Reiseleiter ins Heilige Land und Ehe- und Familienseelsorger. In seiner Gemeinschaft war er unter anderem Spiritual und Rektor des Studentats in München und Mitglied der Provinzleitung.

Am Hochfest Mariä Himmelfahrt wurden Schwester Anika Lämmle und Pater Stefan Strecker Isch als neue Wallfahrtsleitung eingeführt. Pater Stefan leitet als Rektor die Wallfahrt und das Urheiligtum, während Schwester Anika die Verantwortung für die internationale Schönstatt-Wallfahrt übernimmt (Foto: Chrobok)

Am Hochfest Mariä Himmelfahrt wurden Schwester Anika Lämmle und Pater Stefan Strecker Isch als neue Wallfahrtsleitung eingeführt. Pater Stefan leitet als Rektor die Wallfahrt und das Urheiligtum, während Schwester Anika die Verantwortung für die internationale Schönstatt-Wallfahrt übernimmt (Foto: Chrobok)

Schwester M. Anika Lämmle ist seit 1980 Schönstätter Marienschwester. Nach dem Studium am Seminar für Religionspädagogik und Gemeindepastoral in Koblenz-Metternich arbeitete sie rund 30 Jahre in der Schönstatt-Frauenbewegung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit den Schwerpunkten Stärkung der Einzelpersönlichkeit, Teamentwicklung sowie Motivation und Befähigung zum missionarischen Engagement vor Ort. Seit dem 8. März 2024 ist die 66-jährige in Oberschwaben geborene Schwester Leiterin der Pilgerzentrale am Wallfahrtsort Schönstatt, Vallendar.


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