Nachrichten

8. August 2026 | Deutschland | 

Mariä Himmelfahrt und 100 Jahre Schönstätter Marienschwestern in Koblenz-Metternich


Gläubige sind eingeladen, am 15. August im Schönstatt-Zentrum in Koblenz-Metternich die Eucharistie zum Hochfest "Mariä Himmelfahrt" mitzufeiern. Der Tag steht gleichzeitig ganz im Zeichen des 100. Jubiläums der Schönstätter Marienschwestern (Foto: terski/pixabay.com)

Gläubige sind eingeladen, am 15. August im Schönstatt-Zentrum in Koblenz-Metternich die Eucharistie zum Hochfest „Mariä Himmelfahrt“ mitzufeiern. Der Tag steht gleichzeitig ganz im Zeichen des 100. Jubiläums der Schönstätter Marienschwestern (Foto: terski/pixabay.com)

Schwester Therese-Marie Meyer. Am Samstag, 15. August 2026, laden die Verantwortlichen des Schönstatt-Zentrums in Koblenz-Metternich zur Feier des Hochfestes der Aufnahme Mariens in den Himmel ein. In diesem Jahr erhält dieser Tag eine besondere Bedeutung: Die Feier steht zugleich im Zeichen des 100. Jubiläums der Schönstätter Marienschwestern.

Um 18 Uhr beginnt die festliche Eucharistiefeier, die der Kirchenchor „Cäcilia 1877“ von St. Johannes unter der Leitung von Jürgen Böhme musikalisch gestaltet. Anschließend sind die Gläubigen zu einer Prozession zum Heiligtum eingeladen. Dort besteht bei einem Empfang die Möglichkeit, sich zu begegnen und auszutauschen.

Maria – Zeichen der Hoffnung

Das Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel richtet den Blick auf Maria und auf die Vollendung ihres Lebens bei Gott. Gerade im Jubiläumsjahr der Schönstätter Marienschwestern gewinnt dieser Gedanke besondere Aktualität. Die Gemeinschaft feiert 2026 ihre Gründung vor 100 Jahren. Die Gemeinschaft entwickelte sich zu einem internationalen Säkularinstitut, dessen Mitglieder ihr Leben der Nachfolge Christi und dem Dienst an den Menschen widmen. Heute wirken Schönstätter Marienschwestern in zahlreichen Ländern und unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbereichen.

Das Jubiläumsjahr steht unter dem Leitwort „Maria, Licht unserer Hoffnung“. Es lädt dazu ein, dankbar auf die vergangenen 100 Jahre zurückzublicken und zugleich hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen. Die Marienschwestern verstehen ihre Sendung in besonderer Weise aus der Beziehung zu Maria. Sie möchten – nach dem Vorbild der Gottesmutter – offen sein für Gott und sich von ihm senden lassen. Ihre Spiritualität ist geprägt davon, dass Maria Menschen zu Christus führt und ihnen hilft, das eigene Leben aus dem Glauben heraus zu gestalten.

Mariä Himmelfahrt und 100 Jahre Schönstätter Marienschwestern: Zwei Gründe, am 15. August in das Schönstatt-Zentrum nach Koblenz-Metternich zu kommen (Foto: Schwester Therese-Marie Meyer)

Mariä Himmelfahrt und 100 Jahre Schönstätter Marienschwestern: Zwei Gründe, am 15. August in das Schönstatt-Zentrum nach Koblenz-Metternich zu kommen (Foto: Schwester Therese-Marie Meyer)

Marienschwestern besuchen im Jubiläumsjahr 100 Orte

Die Jubiläums-Aktion „100 Orte für 100 Jahre“ greift den starken Geschichts- und Lebensstrom auf und will ihn in Verbindung bringen mit dem Segensstrom des Jubiläumsjahres: Möglichst viele dieser ehemaligen Einsatzorte sollen 2026 von einer kleinen Gruppe Schönstätter Marienschwestern besucht werden, um den Menschen dort neu zu begegnen. „Wir möchten danken für die offenen Türen und Herzen, die den Einsatz unserer Schwestern in diesen 100 Jahren begleitet und unterstützt haben“, so das Aktionsteam aus der Schwesterngemeinschaft. Und: „In unserem Jubiläumsjahr soll die Gottesmutter durch uns noch einmal zu den Menschen an diesen Orten gehen, in denen unsere Schwestern gelebt und gearbeitet haben: in Städten und Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten, Krankenhäusern und an vielen weiteren Orten.“

Jubiläumsaktion „100 Orte für 100 Jahre“ geht weiter

23. August 2026: Duisburg (Bistum Essen)
12. September 2026: Mannheim (Erzbistum Freiburg)
13. September 2026: Arnstadt (Bistum Erfurt)


Top