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Taborfest auf dem Marienberg in Schönstatt
Auf dem Taborfest am 6. August 2026 erinnern die Marienbrüder an die Begegnungen mit Schönstatt-Gründer Pater Josef Kentenich auf dem Marienberg vor 60 Jahren (Foto: privat)
Mch. Zum Taborfest laden die Schönstätter Marienbrüder am Donnerstag, 6. August 2026, nach Haus Tabor in Schönstatt, Vallendar, ein. Von 12 bis 19 Uhr besteht die Möglichkeit zur eucharistischen Anbetung. Der Anbetung schließt sich um 19 Uhr eine Heilige Messe im Tabor-Heiligtum an. Danach besteht die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre beim oder im Haus Tabor zu begegnen. Die Gastgeber freuen sich auf alle, die kommen, um innezuhalten, mitzufeiern und neue Impulse in den Alltag mitzunehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Auf dem Tabor Gottes Gegenwart erfahren
Das Taborfest erinnert an die im Neuen Testament berichtete Offenbarung Jesu als Sohn Gottes. Gottes Stimme aus der Wolke erklang: „Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören“ (Mt 17,3.5), ist eine Einladung, solche „Tabor-Momente“ auch im eigenen Leben zu suchen, sich Zeit zu nehmen für Jesus, um in der Stille, aber auch im bewussten Tun, Gottes Gegenwart zu erfahren.
Tabor-Heiligtum als Ort der Begegnung mit der Gottesmutter
Das Tabor-Heiligtum selbst wurde 1995 von den Männergemeinschaften der Schönstatt-Bewegung errichtet und eingeweiht. In der Spiritualität der Bewegung steht „Tabor“ symbolisch auch für einen Ort, an dem die Gottesmutter Maria sich niedergelassen hat, um ihre Schätze auszuteilen und Wunder der Gnade zu wirken. „Alle, die hierherkommen, um zu beten, sollen die Herrlichkeit Mariens erfahren und bekennen: Hier ist wohl sein“, sagt Pater Josef Kentenich im Gründungsvortrag Schönstatts. Gerade dieser Vorgang soll am Taborfest ins Bewusstsein rücken und gefeiert werden.
Das Tabor-Heiligtum ist das Heiligtum der Schönstatt-Männergemeinschaften mit dem Ideal auf dem Grundstein: Kind und Vater! Diesen Grundstein für das Tabor-Heiligtum hat Pater Kentenich am 27. Juli 1966 auf dem Marienberg gesegnet. (Foto: M. Amrhein)
Taborerfahrungen konkret
Wie sich Taborerfahrungen im Alltag verwirklichen lassen, wird vor dem „Tabor-Heiligtum“ in den „5 Säulen der Mannesjugend“ deutlich, die dort 2012 als wuchtige Basaltsteine errichtet wurden: Liebesbündnis, Gemeinschaft, Mannsein, Apostel sein und Lebensschule.
