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13 Familien machen sich in Dietershausen fit für die Stürme des Alltags
Das Innere des Heiligtums in Dietershausen im Bistum Fulda (Foto: M. Brigitt Rosam)
Eva Schönherr. Zu ihrem traditionellen Familiencamp trafen sich 13 Familien mit insgesamt 40 Kindern im Alter von sechs Monaten bis 15 Jahren vom 4. bis 7. Juni. Das Treffen der Schönstatt-Familienbewegung stand unter dem Jahresmotto "Dem Wind trauen – im Sturm glauben" und fand im Schönstatt-Zentrum Dietershausen im Bistum Fulda statt.
Auf der Marienhöhe in Dietershausen gingen die Männer, Frauen und Kinder als "Matrosen" an Bord des Glaubensschiffes. Während draußen neben dem Kapellchen die Fahne wehte, entzündete jede Familie in der Kapelle fast schon traditionell ihre Familienkerze.
Eine besondere Überraschung war das "Hüpf-Schiff", das sich besonders bei den Kindern großer Beliebtheit erfreute. Das Programm bot vielseitige Aktivitäten für Kinder, Jugendliche und die gesamte Crew. Dazu gehörten Ausflüge zum jüdischen Friedhof, ein Nachmittag auf dem höchsten Berg Hessens - der Wasserkuppe - und ein Fußball-Match zwischen Erwachsenen und Kindern.
Impuls-Spaziergang für Ehepaare
Zudem gab es inspirierende Angebote für die anwesenden Ehepaare: Bei einem Impuls-Spaziergang und einem kreativen Vortrag war Teamarbeit gefragt. Unter anderem mussten die Paare innerhalb von 20 Minuten ein sicheres Flugobjekt für ein echtes Ei konstruieren.
Ein Lobpreisabend im Schönstatt-Kapellchen, das 1956/57 als 26. Heiligtum der Schönstatt-Bewegung erbaut und am 24. März 1957 vom Fuldaer Bischof Adolf Bolte eingeweiht wurde und ein "Bunter Abend", bei dem jede Familie einen originellen "Matrosen-Beitrag" eingebracht hat, rundeten die dreieinhalb Tage ab.
Der gemeinsame Weg-Gottesdienst zum Waldheiligtum am Sonntag stärkte alle Familien für kommende laue Winde oder raue Stürme des Alltags.
