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"Jede Begegnung ist eine Kostbarkeit!"
Die Marienschwester Anika Lämmle (links) und ihre Mitschwestern heißen die Besucher und Nachbarn willkommen (Foto: Chrobok)
MCH. Bereits zum zweiten Mal hat am Donnerstag, 2. Juli, das Nachbarschaftsfest am Pilgerhaus der Schönstatt-Bewegung stattgefunden. Warum dieses Treffen wichtig ist und welche Kraft die Begegnung untereinander hat, wird im Folgenden deutlich.
Beim Nachbarschaftsfest am Donnerstag, 2. Juli, rund um das Pilgerhaus in Schönstatt hat selbst der Regen der Freude über das Wiedersehen keinen Abbruch getan. Für die mehr als 100 Männer, Frauen und Kinder standen Begegnung und Austausch im Mittelpunkt.
Dass das Nachbarschaftsfest am Fest der Begegnung, am Fest "Mariä Heimsuchung" stattfinde, sei dabei ein besonderes Zeichen. "Jede Begegnung ist eine Kostbarkeit und das sehen wir an Maria und Elisabeth", betont Schwester Birgit-Maria Haennel zu Beginn. Denn in jedem Miteinander sei die Anwesenheit Gottes spürbar.
Auch bei den übrigen 15 Schwestern der Filiale und den Kandidatinnen herrschte ausgelassene Stimmung. (Foto: Chrobok)
Und die Menschen sind da. Ob aus der Höhrer Straße, der Hillscheider Straße, vom Marienberg oder Berg Sion und Moriah. Auch die Bewohner der Pater-Kentenich-Straße und dem Berg Schönstatt, von der Pallotti-Straße direkt am Urheiligtum bishin zum Gilgeborn: Die Menschen haben es sich nicht nehmen lassen, am Donnerstagabend ans Pilgerhaus zu kommen. Mit den Männern und Frauen aus Polen, Nigeria, Paraguay, Vietnam oder Indien kamen sie ins Gespräch und haben der Veranstaltung eine Atmosphäre des Willkommens geschenkt.
Internationale Kandidatinnen mit Tanzeinlage
Die Musikerinnen und Musiker des Fanfarencorps Black-Blue Raccoons Vallendar e. V. haben das Nachbarschaftsfest musikalisch umrahmt (Foto: Chrobok)
Die Kandidatinnen hatten für das Nachbarschaftsfest einen eigenen Tanz eingeübt (Foto: Chrobok)
Mehr als 100 Personen waren zum Nachbarschaftsfest in der Nähe des Urheiligtums zusammengekommen (Foto: Chrobok)
Aktiv wurde es nicht nur bei den Musikstücken des Fanfarencorps Black-Blue Raccoons Vallendar e.V., sondern bei der Tanzeinlage der zwölf internationalen Kandidatinnen. Die jungen Frauen konnten das allerdings nur mit der Unterstützung von Schwestern und den Anwesenden. Sichtbar war ein schönes Miteinander bei Musik und Tanz.
Schwester Jessica, gebürtig aus dem brasilianischen Santa Catarina, lebt und wirkt seit vier Jahren in der Filiale in Schönstatt - zusammen mit ihren 14 Mitschwestern. Sie kümmert sich um die portugiesisch-sprachigen Pilgerinnen und Pilger, die zum Urheiligtum kommen. "In diesem Jahr waren es bereits drei Gruppen mit mehreren hundert Personen", sagte sie und strahlte die Freude aus, die ihr dieser Dienst bereitet. Auch bei den beiden Familien, mit denen sie zusammensaß und im Gespräch war, waren Freude und Dankbarkeit spürbar.
Mitbring-Buffet hat sich etabliert
Wie im vergangenen Jahr war durch das Mitbring-Buffet für das leibliche Wohl gesorgt. Brasilianische Süßigkeiten waren ebenso vorhanden wie deutsche Spezialitäten. Gastfreundschaft und Lebensfreude drücken sich eben auch durch das gemeinsame Essen und das Teilen aus. Die Vielfalt der Teilnehmer und die verschiedenen Kulturen prägen das Nachbarschaftsfest.
Sehnsucht nach Gemeinschaft als Ursprung des Nachbarschaftsfestes
2025 stellten Schwester Birgit-Maria Haennel, Leiterin des Pilgerhauses und Shahim gemeinsam fest: "Wir müssen uns mal wieder treffen". Daraus ist diese Initiative entstanden und setzt sich fort. Dieser Wunsch nach Gemeinschaft kam von den Menschen selbst. Die Marienschwestern haben es dankbar aufgegriffen und organisieren es mit. Dieses Event lebt vom Engagement vieler Menschen, die sich in den Dienst nehmen lassen und Gastfreundschaft verkörpern.
